3.6. 358ac – Die Sonne stand hoch am Himmel, als wir immer noch im Wirtshaus “Zur Letzten Bleibe” in Solace verweilten. Der Paladin Priester Griefen kümmerte sich hingebungsvoll um Caramon, dessen Zustand kritisch, aber stabil ist. Das Gift, das ihn niederstreckte, wird wohl mit Glück und göttlichem Beistand überwunden werden.
Wir saßen im Gasthaus zusammen, noch sichtlich gezeichnet von den Ereignissen der vergangenen Nacht. Eine düstere Stimmung lag über uns, während wir darüber diskutierten, wie es weitergehen sollte. Schließlich stimmten wir Mugroschs Vorschlag zu, noch einige Tage bei Caramon zu bleiben, um seine Genesung abzuwarten und mit ihm zu sprechen. Fuchsohr hingegen wollte nach Spuren der Attentäter suchen, begleitet von den Zwergen, während ich bei Caramon wachte.
Im Zimmer bei Caramon befand sich eine junge Frau, die ihn versorgte, und eine Wache hielt vor der Tür Stellung. Fuchsohr hingegen war bereits auf der Suche nach Hinweisen. Es dauerte nicht lange, bis er eine Fährte entdeckte, die ihn und die Zwerge auf eine weitere Spur führte. Diese verschmolz mit der ersten, und nach einer guten Stunde erspähten sie eine Rauchfahne, die sich etwa 300 Meter hinter den Hügeln erhob. Ein Falke ließ sich auf Fuchsohrs Schulter nieder – ein Zeichen, dass sie auf dem richtigen Weg waren. Weiterlesen
Archiv des Autors: Eloid
Eldoril
Schreibe eine AntwortAls Eldoril, einst ein junger Novize in den heiligen Hallen von Silvanost, erhebe ich meine Stimme, um von meiner Reise zu berichten – einer Reise, die von Verlust und Leid, aber auch von Hoffnung und Glauben geprägt ist.
Vor vielen Jahren, bevor die Schatten des Krieges der Lanze über unsere geliebte Heimat Silvanesti fielen, fand ich Trost und Zuversicht in den alten Geschichten von E’li, dem Gott unserer Vorfahren. In den heiligen Wäldern von Silvanesti spürte ich die Präsenz meines Gottes und hörte sein leises Flüstern im Wind. Doch selbst die Macht von E’li konnte nicht verhindern, dass unsere Heimat in Flammen aufging und unsere Gemeinschaft in Dunkelheit gestürzt wurde. Weiterlesen
Das Ende ist nah 4 – Flucht aus dem Kaninchenbau
Schreibe eine AntwortWir begeben uns zum Haus von Katandramus. Amir hört ein Schnaufen ähnlich wie von einem Stier. Romin hört es nun auch und denkt an einen „Wächter Dämon”. Das Haus ist nur noch eine Ruine. Wir gehen in Richtung “Gruft”. Wir bereiten uns vor. Amir erschafft sein „Lichtschwert”. Wir hören das Läuten ein Turmglocke. Woher der Ton kommt können wir jedoch nicht zuordnen. Das Läuten ist in der Ferne und zeigt 8 Uhr an. Es kommt uns bekannt vor, aber es fällt uns nicht ein. Romin geht zu der Klippe / Steilhang, um in die Stadt sehen zu können.
Wir betreten die „Gruft” in den Keller. Amir vermutet anhand der „Kugelmänner” die Vampirin hier anzutreffen. Auf der Treppe kommt uns ein solcher genau entengegen. Er kommt langsam und vorsichtig uns auf uns zu. Wir sehen ein altes Gesicht unter seiner Mütze in der Kugel.
Er begrüßt uns mit Gesten und deutet uns ihm zu Folgen. Weiterlesen
Der Fürst der Finsternis 4 – Kampf mit dem gehörnten Oger
Schreibe eine Antwort13.10.888 nG – Es ist immer noch später Abend. Die Nacht hat sich über alles gelegt und die Leere schreitet weiter fort. Wir vermuten, dass uns noch 4 Stunden bleiben, bis die Leere alles aufgefressen hat. Noch einmal überprüfen wir unsere Option. Einige der Leichen sind jünger wie 24 Stunden, so dass ich eine wieder beleben könnte und vielleicht wird dadurch eine Seele dem Dämonen geraubt. Das wiederum würde vielleicht dazu führen, dass wir nicht unnötige Kämpfe führen müssten. Amir will wie üblich lieber kämpfen. Er plant den Oger er zu separieren und dann die einzelnen Gegner auszuschalten. Amir ruft die Gabe seiner Göttin und kann erkennen, dass weitere Wesen sich im Erdgeschoss aufhalten. Zwei sind auf unserer Seite, 2 weitere auf der gegenüberliegenden Seite jeweils in den Ecken und er spürt auch den gehörnten Dämon hinter der Tür. Als Armir einen Segen für unseren Kampf spricht sind wir entdeckt. Weiterlesen
Schatten im Nebel 4 – Schicksalhafte Entscheidungen
Schreibe eine AntwortWir haben immer noch den 11.10.888, es geht auf Mittag zu. – Die Insel wird von einem Berg dominiert, dessen Spitze immer im Nebel /in den Wolken liegt. Dies ist nicht normal. Unser Boot liegt auf der Westseite der Insel. Wir sind vor dem Eingang der Höhle und atmen erst einmal durch. Danach begeben wir uns zurück zum Lager, wo auch unser Boot gesichert ist. Romin und Severin erholen sich und Severin fragt sich, was der Sinn ist? Warum wir eigentlich hier sind? Eine vernünftige Frage. Weiterlesen
Minen des Wahnsinns 7 – Spurlos verschluckt
Schreibe eine Antwort25.09.888 – Endlich höre ich, wie die anderen nachzukommen scheinen. Der Kampflärm verebbte aber sie kommen nicht in dem Gang nach. Was ist da nun schon wieder los? Ich gehe zurück und sehe, wie Romin und Severin in dem Gang stehen. Severins Flammenwerfen vernichtete grad noch einige dieser Wesen, die uns nachkommen wollten. Aber was ist das? Amir liegt auf dem Boden und atmet nicht mehr. Er ist förmlich zerfetzt und blutet aus etlichen Wunden. Neben ihm liegt aber auch einer dieser Frevler in einem Kokon.
Ich knie mich neben Amir und Rufe die Kräfte der wahren Götter an, um ihn vielleicht doch noch retten zu können. Auch wenn es Wahnsinn war, was er machte, meinte er ja doch, dass Richtige zu machen, indem er sich einer Übermacht entgegenwarf, um diesen Frevlern und Schändern beizustehen. Weiterlesen
Minen des Wahnsinns 3 – Stöhnen aus der Dunkelheit
Schreibe eine Antwort24.09.888 – Kurz nach Mittagszeit erreichen wir unser Ziel, die Mienen von Meister Gundren Eisenkrämer. In der Senke vor den Minen war ein Lager errichtet aus Zelten und zwei Hütten aus Holzbauweise. Das Lager bietet wohl Platz für mehr als eine Dutzend Personen. In der Nähe befindet sich auch ein See.
Als wir uns dem Lager nähern stellen wir fest, dass es dort keine Aktivitäten gibt. Daher nähern wir uns dem Lager mit aller gebotener Vorsicht.
Das Lager wirkt friedlich aber verlassen. Ich kann feststellen, dass die Bewohner das Lager wohl in der Nacht fluchtartig verlassen hatten. Ich finde auch Spuren von Krallen, die wohl von menschengroßen Kreaturen zu stammen scheinen. Die Spuren deuten darauf hin, dass diese Wesen immer wieder innerhalb der letzten zwei Wochen im Lager waren. Amir vernimmt ein leises Surren und holt sein Kästchen hervor. Da Surren / Summen kommt aber diesmal nicht von dem Kästchen. Währen ich weiter die Spuren zu deuten versuche erkunden meine Gefährten das Lager. In der Hütte von dem Vorarbeiter finden sie eine Blutlache in dem Bett und unter der Bettdecke eine wohl abgebissene Hand. An der Hand steckt noch ein silberner Ring. Severin spielt etwas mit der Hand und macht Faxen. Später wird noch der Ring durch Romin untersucht, jedoch ist an dem nichts Besonderes. Romin findet noch Aufzeichnungen, Lagerbücher, die jedoch vor ca. 8 Wochen enden. Romin kann den Aufzeichnungen entnehmen, dass der Verbrauch von Sprengstoff in der letzten Zeit immer stetiger anstieg, bis zuletzt 10 Fässer Sprengstoff auf einmal eingesetzt wurde. Weiterlesen
Geiferndes Fieber 5 – Unerwartetes Glück
Eine AntwortDie Nacht war noch nicht vergangen und so entschlossen wir uns das restliche Anwesen zu erkunden. Aus dem nördlichen Gang hören wir ein leises Wimmern. Wir begeben uns in die Richtung und verspüren einen stetig ansteigenden leichten Luftzug und riechen alte abgestandenen Luft. Zunächst kommen wir in einen Raum, der mit Kissen und Decken ausgestattet ist. Ein schwerer süßlicher Geruch von Parfüm aber auch von allerlei Exkremente liegt in der Luft. An den Wänden sind Wandteppiche aufgehängt, die allerlei Orgien mit diversen Kreaturen darstellen. Hier wurde wohl früher perverse Orgien gefeiert. Die Kissen sind befleckt mit diversen alten Körpersäften. Wir nehmen einen Gang, der in Richtung Osten führt. Es ist ein schmaler Gang von dem jeweils seitlich Zellentüren gehen. Severin untersucht diesen Gang. Derweil begibt sich Amir in einen parallel verlaufenden breiteren Gang. In diesem Gang kann Amir getrocknetes Blut und Knochen finden. Er kann auch ein Knurren und ein Schlurfen wahrnehmen. Aus diesem Gang kommt auch der Luftzug. Severin findet in einer der letzten Zellen einen verstörten Menschen vor. Diese ist verängstigt und panisch. Wimmernd drückt sich der Mensch in die hinterste Ecke der Zelle. Dennoch schafft es Severin ihn etwas zu beruhigen. Jedoch, als dieser erfährt, dass wir ihn zunächst noch zurücklassen müssen, geriet dieser erneut in Panik und schreit alles zusammen. Zuvor konnte er noch berichten, dass sein Name Dietrich ist und berichtet von unvorstellbaren Dingen, Orgien mit den merkwürdigsten Kreaturen. Hierdurch wird er aber zunehmend retraumatisiert und verfällt dem Wahnsinn. Während Dietrich immer lauter schreit kann Amir hören, wie das Schnüffeln und das Schlurfen lauter wird und in seine Richtung kommt. Weiterlesen
Geiferndes Fieber 1 – Und dann ging alles schief!
Schreibe eine Antwort14. Juni vormittags – Wir treffen uns vor dem Haus von Philippus und warten auf Severin. Derweilen besprechen wir unsere Strategie der Befragung. Wir wollen es zunächst mit Argumenten versuchen. Severin erscheint jedoch nicht und wir entscheiden uns ohne ihn nun vorzugehen. Schlag 12:00 Uhr klopfen wir an die Tür von Philippus Haus. Wieder einmal öffnet und sein alter Diener und versucht uns erneut abzuweisen. Diesmal jedoch nicht mit mir. Ich dränge ihn durch die Tür und folge ihm ins Haus. Die anderen kommen mir nach. Schnell schließen wir die Tür hinter uns da der alte Diener in Panik um Hilfe ruft. Während ich mich bemühe den Diener ruhig zu stellen begibt sich Romin weiter ins Haus und findet in der Küche eine Magd. Bei Romins Anblick, den Schreien des Dieners, wechselt die Magd die Hautfarbe und wird ohnmächtig. Romin beschließt diese sicherheitshalber auf einem Küchenstuhl zu fesseln und zu untersuchen… Auch einen Knebel vergisst er nicht ihr anzulegen. Weiterlesen
Die Dunkle Halle X – Gloranas Lager im Eis
Schreibe eine AntwortAus den Erinnerungen von Balthasar, 28. Hesinde 1025 BF
Unsere Reise hatte uns in den unwirklichsten Bereich des Nordens geführt. Wir hatten das Lager unseres Feindes gefunden und einen unerwarteten Verbündeten, den Elfen Teliriyon gefunden. Oder hatte er uns gefunden. Mit seiner Hilfe schafften wir es uns in der verseuchten Eislandschaft zu behaupten und das Lager unseres Feindes auszukundschaften.
Teliriyon berichtet uns von seinen Erkenntnissen und diese machen Angst. Er hält die Paktierer für die gefährlichste Gruppe in dem Lager. Wir müssen auch verhindern, dass die Kalte Braut (und das ist nicht Isbloms Schwester) erwacht und befreit wird. Weiterlesen