Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 8.-9. April

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Montag, 08.04.1946
Mackenzie berichtet von der Befragung des Tagportiers im Hotel Mitte. Alle Opfer hatten Besuch von einem ominösen Mann, den der Portier nicht genau beschreiben kann, der aber immer nur nachts dort verkehrte. Sandra Heinrich und Jonathan Smith hatten auch tagsüber Besuch, vermutlich von dem selben Mann, der auch im Lost Souls verkehrte. Mackenzies Phantomzeichnung des Taggastes hat irgendwie Ähnlichkeiten mit Heinrich Himmler, allerdings in seinen jungen Jahren. Außerdem hatten die Herren unter den Opfern auch Besuch von einer gewissen Dame: der Prostituierten Simone. Weiterlesen

Der Helm des Friedens – Teil 4

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Wir bringen den ohnmächtigen Ceawin zurück nach Sonnstatt. Die Grabgeister haben ihm und uns schwerer zugesetzt als es den ersten Anschein machte. Auf uns allen lastet ein Schatten, den wir noch verarbeiten müssen. Ceawin wird im Haus der Heilung von der Alten Morna behandelt, bei der er in guten Händen ist. In Sonnstatt erzählen wir Gonthar, Ceawins Stellvertreter und Hauptmann, was vorgefallen ist.

Ceawin ist nach einigen Tagen wiederhergestellt und der Landstrich ist merklich wärmer geworden, was natürlich auch am Frühsommer liegen kann. Es sind zumindest optimale Voraussetzungen für ein Fest, das uns zu Ehren abgehalten wird. Anschließend werden wir zur fröhlichen Räuberjagd eingeladen, die wir annehmen und einige der Lager auf der erbeuten Karte werden ausgehoben. Mitte Juni haben wir uns soweit erholt, das wir ins Waldlandreich aufbrechen wollen. Weiterlesen

Das Schlachtfest III

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Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

2. Rahja 1032 BF
Der Jäger Torben hatte uns bis an die Grenze der Freiherrschaft Lichtenwald geleitet, als ein Hirsch während einer Rast an uns vorbeipreschte. Dicht darauf folgte eine Jagdgesellschaft, angeführt vom Freiherren höchstselbst. Wie er erfuhr, dass wir aus Hoheneych kamen, fragte er nach dem Verbleib von Ritter Andolin, und wann dieser gedachte, seine Tochter zu ehelichen. Weiterlesen

Das Schlachtfest IV

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5. Rahja 1032 BF, Die verbotene Höhle
Die Heldengruppe und Morwen befinden sich in sicherem Abstand vor der verbotenen Höhle, die von einem der Räuber bewacht wird. Sie planen, wie sie die Höhle einnehmen können. Es findet eine kurze Diskussion mit Morwen statt, bevor der Plan steht. Erich und Morwen schleichen sich auf sichere Entfernung heran und machen ihre Bögen bereit. Flammbart postiert sich seitlich des Höhleneingangs. Der Rest der Gruppe hält sich zunächst im Hintergrund. Weiterlesen

Die Bestie von Krahorst 1 – Rattlinge und ein großer Vogel

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Es ist der 12. Tag im Wassermond des Jahres 990, ich befinde mich auf der Straße von Arwingen nach Westen. Ein sehr starker Regen bringt mich dazu am Wegesrand Schutz unter Bäumen zu suchen, als ein netter Händler namens Ludquist auf seinem Planwagen des Weges kommt und mir anbietet mich bis zum nächsten Weiler mitzunehmen. Ich steige auf und sehe das er schon zwei weitere Reisende aufgesammelt hat. Es sind zwei Alben die sich als Naruar und Gwyndolyn vorstellen. Auf dem Weg zum Weiler steigt auch noch ein Mitglied des Wächterbundes zu, der sich als Thungmor vorstellt, uns aber ansonsten ignoriert. Ich unterhalte mich mit den Alben über ihr Heimatland und den dortigen Gepflogenheiten. Am Abend erreicht man den Weiler Krahorst, der zur Besitzung eines Adeligen gehört, dessen Burg wir einige Kilometer weiter östlich auf einem Hügel am Weg gesehen haben. Weiterlesen

Der Helm des Friedens – Teil 3

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19. Mai 2951 DZ, Das Hügelgrab der Ahnen im Düsterwald

Der eiskalt gehauchte Spruch aus dem Grab löst bei unseren Begleitern aus Sonnstatt eine Panik aus. Drei von ihnen laufen davon. Der vierte schlottert vor Angst, will aber unbedingt ins Grab stürmen, um Ceawin, seinen Herrn, zu retten. Roderic stellt ihn, redet auf ihn ein, und überzeugt ihn, dass Wache schieben vor dem Grab eine angemessenere Aufgabe für ihn ist.

Als Fachmann für unterirdische Anlagen betrete ich zuerst das Grab. Die anderen folgen dichtauf. Das Licht aus Earendils magischer Laterne flackert beunruhigend. Der enge Gang führt nach unten. Dann verbreitert er sich, rechts und links zweigen Grabkammern von ihm ab. Die Luft ist kalt und muffig und legt sich schwer auf die Lungen. Ferdibrand murmelt leise etwas von „mal ordentlich auslüften“. Halblingshumor wahrscheinlich. Weiterlesen

Hannelore Roth

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*21.06.1881 in Berlin / Deutschland
Hannelore Roth ist eine etwas quirlige, recht beleibte Frau. Sie ist ein Stammgast im Lost Souls in Berlin, in dem sie allabendlich an einem Tisch für die Gäste das Tarot befragt. Für einen kleinen Obolus sagt sie ihnen dann auch die Zukunft voraus.
Meisten ist Hannelore Roth in auffallenden Kleidern bekleidet, trägt eine Bernsteinkette und hat ihre Haare hochgesteckt. Ende der Dreißigerjahre, Anfang der vierziger Jahre war Hannelore Roth in der Berliner Gesellschaft als Spiritistin anerkannt und bei der höheren Berliner Gesellschaft ein gerngesehener Gast. Mit Anfang der vierziger Jahre, wurde es jedoch um Hannelore Roth ruhiger. Man sah sie weniger in der Gesellschaft und könnte fast den Eindruck gehabt haben, dass sie sich sehr zurückhaltend und unauffällig zu verhalten versuchte. Erst mit Ende des dritten Reiches hatte man sie wieder häufiger gesehen bis sich schließlich ihren Stammplatz im Lost Soul gefunden hatte. Hannelore Roth hat auch Sandra Heinrich und Johnson Smith bei deren Besuchen im Lost Souls die Karten gelegt. Hierbei hatte sie ihnen eine große Gefahr vorhergesagt.

Dr. Martin Hofer, Ghul des Kapellmeisters

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*01.05.1900 in Josefstadt Wien / Österreich
Martin Hofer ist der Adjutant / Ghul von Otto Hähnlein, dem Kapellmeister der Tremere. Er ist Mensch, 1,80m groß, 100 kg schwer. Er hat lange rötliche Haare, leichte Sommersprossen und trägt eine Nickelbrille. Martin wirkt eher etwas unbeholfen und tollpatschig, assistiert jedoch gewissenhaft Otto Hähnlein bei seinen Experimenten. Die Kapelle verlässt er eigentlich nur, wenn er Aufträge für Otto Hähnlein ausführt. Martin Hofer hat Chemie und Biologie in Wien studiert und dort auch seine Doktorwürde erhalten. Während seiner Studienzeit war Martin Hofer in einer national ausgerichteten schlagenden Studentenverbindung. Nach Berlin ist Martin Hofer zusammen mit Otto Hähnlein gekommen.

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 6.-7. April

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Samstag, 06.04.1946
Ich fahre mit von Siemens und Mackenzie ins Lost Souls, um mit Frau Overbeck zu sprechen. Sie wirkt aufrichtig überrascht, dass zwei der Opfer Gäste in ihrer Bar waren. Es scheint sie zu beunruhigen, dass es jetzt eine Spur gibt, die zu ihr deutet. Sobald wir Fotos von den Leichen haben, werden wir das Personal nochmal befragen.
Ich setze mich dann noch ein wenig an die Bar und beobachte das Treiben im Lost Souls. Simone, die Prostituierte, die von Vieregg abgeschleppt hatte, wirkt heute etwas fahrig. Sie lässt sich von einer etwas aufgeschwemmten und verbrauchten Frau die Karten legen. Nachdem die beiden damit fertig sind, setze ich mich an den Tisch und lerne das Medium Hannelore Roth kennen. Als sie mir das Tarot legt, stutzt sie verwirrt. Den Karten nach zu urteilen, war der Tod bereits in meiner Vergangenheit, eine Erkenntnis, die Hannelore Roth als qualifiziertes Medium ausweist, sie aber zu recht irritiert. Weiterlesen

Der Geisterjahrmarkt I – Lystramons Schreckensjahrmarkt der dämonischen Eitelkeit

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Wir befanden uns noch immer in einer seltsamen Parallelwelt auf einem grotesken Jahrmarkt. Ich hatte schon lange davon geträumt, mal selbst einen dieser Märkte zu besuchen, doch dieser war ein einziger Ort des Schreckens.

Ein hässlicher Kobold schlug uns einen Handel vor. Sollten wir es fertig bringen, fünf Aufgaben zu bewältigen, würde er fünf Gefangene, meine Schwester Wolfsmond, Soraya, Dhana, eine Rhaja-Geweihte mit Namen Sulva und eine gewisse Amouri, freilassen und auch uns in die Welt der Sterblichen entlassen. Weiterlesen