Schlagwort-Archiv: Spielbericht

Gruft der sterbenden Träume 4 – Die Offerte der Spinne

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04.09.21 – Am frühen Morgen brechen wir vom Bootshaus auf, um uns zum Basislager der verschollenen Expedition des Ordo Magica durchzuschlagen. Auf dem Weg zu der Turmruine, die noch aus dem alten Reich Symbaroum stammen soll, tun sich vor uns mehrere Schneisen der Verwüstung auf, von denen uns die Novizen Marla und Plendel schon berichtet haben. Auf einer Breite von rund fünfzig Schritten ist der Davokar tot. Eine Schicht aus Staub und vertrockneten Moos bedeckt den Erdboden, die Bäume und Sträucher haben ihr Laub verloren und ihr Holz ist fahl. Kleintiere und Insekten liegen zusammengekrümmt und ausgedörrt im Dreck. Das einzige Zeichen von Leben sind seltsame, lilafarbenen Blumen, die in Mitten dieser Schneisen wachsen. Temedo gräbt neugierig eine der Pflanzen aus, die filigranen Wurzeln scheinen wie hungrig nach seiner warmen Hand zu tasten. Meister Tribor erkennt, dass die Blumen über eine tiefschwarze Aura verfügen und warnt eindeutig vor den korrumpierten Gewächsen.
Eilig durchqueren wir diese Todeszonen, vier an der Zahl. Dazwischen ist der Urwald unberührt und tiefgrün. Welche Gewalt ist nur zu dieser Verwüstung fähig? Weiterlesen

Seelenqualen im Arwinger Moorkrug IV

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Blutopfer

Nach einer genaueren Untersuchung des Tempels fanden wir einen Mechanismus, mit dem sich der Altar bewegen ließ. Ein Geheimgang in die Tiefe öffnete sich.  Aus der Dunkelheit hörte ich Schreie und Iye sprach immer wieder von Augen, die sie von überall beobachteten.

Natürlich mussten wir trotzdem hinab. Es handelte sich um ein Grab der Drachlinge, in dem 5 höhere Priester bestattet zu sein schienen. Und auch der Schatz fand sich hier. Der helle Varg schaffte ihn in den Tempel, wo wir Mor trafen, der uns gefolgt war. Weiterlesen

Das Lied der Prinzessin Nimuan V

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3. Travia 1033 BF – Abends im zerstörten Orklager

Wir beschließen die Höhle hinter dem Wasserfall zu erkunden. Zuvor versorgen Maroxes und seine Druiden unsere Wunden. Ohne Erkenntnisse lagern wir etwas abseits. Die Nachts ist ereignislos.

4. Travia 1033 BF – am Orklager

Ich klettere auf die Felsnadel, finde oben jedoch nichts. Die Anderen räumen derweil das Lager auf. Während ich herabklettere schwimmt Rubinion mit den Prismen im See umher. Larja kommt hinzu. Es scheint eine heiße Quelle im See zu geben, doch es ist zu trüb und tief. Ideenlos gehen wir erneut das Lied von Nimuan durch. Nach einigen Fehlinterpretationen beschließen wir in den See zu gehen. Während Maroxes und ich Kräuter für Unterwasseratmung suchen geht Larja allein los in den See. Nach 10 Stunden kommt sie zurück und drängt uns, ihr schnell zu folgen um die Wurzel des Hasses zu zerstören. Weiterlesen

Ewiger Hass I

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Aus den Anekdoten von Mentor Rubinion Salinder:

4. Travia 1033 BF – Die Gefangenen
Dieser merkwürdige Wald, der von einer Kuppel aus Wurzeln begrenzt wurde, machte uns zunehmend Sorgen. Sie verdeckte die Praiosscheibe, und am Boden herrschte ein schummriges Zwielicht. Wir luden uns bei dem alten Rondra-Geweihten Odoran von Honingen ein, der alleine in einer kleinen Hütte wohnte, um von ihm mehr über diesen Ort in Erfahrung zu bringen. Er war einst an einem See in der Mitte der Waldwildnis von der Fee Marandel mit heißen Liebesschwüren in diese Welt gelockt worden. Laut seiner Zählung weilte er bereits seit drei Jahrzehnten hier, aber er sagte, dass er um 200 BF geboren worden war. Wir schienen wieder einmal in einer Globule zu sein, in der ein Tag einem Monat auf Dere entsprach. Weiterlesen

Was begraben liegt – Teil 3

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?.  ??? des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Hiravals Festung, Wetterberge, Eridaor

Mitten in der Nacht wurden wir von einem Tumult geweckt und fanden Herbert von einem mächtigen Axthieb Roderics zu Boden gestreckt. Jener wiederum war gerade dabei eine tiefe Dolchwunde auf der Brust von Elwyn zu versorgen. Wie Roderic uns später berichtete, hatte er während seiner Wache eine kleine Runde durch die umliegenden Räume gemacht und war dann wieder zu Herbert zurück gekehrt. Dieser hatte ihn aber wohl nicht kommen hören und so sah Roderic wie jener mit einem Dolch auf Elwyn ein stach als er den Raum betrat. Sofort stellte er Herbert zur Rede, wurde dann aber selbst von ihm angegriffen und streckte ihn mit einem gewaltigen Hieb zu Boden.

Dank Roderics Heilkünsten gelang es sowohl Elwyn als auch Herbert zu retten und die jungen Abenteurer glaubten Roderics Ausführungen wohl auch aus diesem Grunde. Sie erzählten, dass es schon länger eine gewisse Rivalität zwischen Elwyn und Herbert um die Führung der Gruppe gegeben habe und das sich Herbert seit der Ankunft in der Festung immer aggressiver verhalten habe. Eine ähnliche Veränderung, wie wir sie auch jetzt wieder bei Hiraval bemerken konnten, der nur lapidar meinte es geschehe diesen Strauchdieben recht was passiert sei.

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Die Quelle des Nagrach IX – Hexenjagd mit Happy End

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Nachdem Isblóm zurückkehrte und ihre Entdeckungen geschildert hatte, entsprangen wilde Diskussionen über unser weiteres Vorgehen, ich zog mich jedoch bald mit Wolfsmond zurück und wir genossen die Zeit allein. Mein Vorsatz, sie wegen ihres Verhaltens zu maßregeln, blieb unerfüllt.

Wie sie später berichteten, sprachen Lyoscho und Shéanna mit den Goblins und fanden heraus, dass diese wohl sehr viele verbotene Orte haben, zu denen auch die Höhle unter dem Vulkan gehört, weswegen sie uns nicht wirklich helfen können, 10-15 Mann mit Speeren waren am Ende jedoch bereit, uns zu unterstützen. Weiterlesen

Die Quelle des Nagrach VIII – Alte Freunde, alte Feinde und unfähige Goblins

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Am 17. Hesinde 1023 BF zogen wir weiter gen Quelle des Nagrach, den reißenden Fluss stets neben uns und uns den Weg weisend. Am 19. Hesinde kamen wir an Nagrachskoje vorbei, einem stinkenden Südländerdorf, in dem sicherlich nur der Abschaum des Bornlandes unterkommt. Erstaunlicherweise zogen wir einfach daran vorbei.

Der Fluss wurde im Laufe der nächsten Tage immer reißender und als wir noch ca. 100 Meilen von der Mündung entfernt waren, sahen wir, dass er nun große Eisblöcke mit sich zu führen begann. Die Böschung entlang des Nagrach war zunehmend überfroren und Shéanna und der Praiosgeweihte begannen sich in Wassernähe zunehmend unwohl zu fühlen. Weiterlesen

Nebel des Grauens I

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Anfang Mai im Jahre des Herrn 1733  – nördliches Württemberg

Endlich wird es wieder sonnig, nachdem es einige Tage geregnet hat. Seit ein paar Tagen reise ich wieder mit Karl Auenthal zusammen. Wir hatten vor einiger Zeit einen merkwürdigen Fall eines zu Unrecht Verurteilten, der als Wiedergänger seine Henker tötete.

Danach trennten sich unsere Wege bis wir uns vor kurzem wieder trafen. Wir haben beide das gleiche Ziel: Waldenau. Dort soll es immer etwas zu tun geben, ist doch das Dämonenreich dort nah. Wir schätzen, dass wir bis dort noch zwei Wochen brauchen.

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Kampf um Freidorf 1 – Die blutende Astrid

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Nach der Rückkehr aus dem Wald stellt sich heraus, dass die Gefängnisinsassen es in der Zwischenzeit geschafft haben auszubrechen und dabei Harald Krey umgebracht haben. Nach der Flucht stiegen sie in zwei Häuser ein, massakrierten die Bewohner und plünderten deren Hab und Gut. Erst dann schafften es die Dorfbewohner sich zusammen zu rotten und die Verbrecher aus dem Dorf zu jagen.

Leider brachten die angehenden Helden Freidorfs eine traurige Nachricht für den Landvogt: Sie waren nicht in der Lage gewesen seinen Sohn aus den Krallen der Tiermenschen zu befreien. Sie konnten nach einer glücklich verlaufenen Flucht, bei der sie selbst beinah um deren Leben gekommen wären, aus der Ferne sehen wie die Monster sich an dem Leib Adelmars labten. Weiterlesen

Gruft der sterbenden Träume 3 – Die vermisste Expedition

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21.8.21
Meisterin Eufrynda war in Sorge um die Expedition, die vor fünf Tagen in den Davorkar aufgebrochen war. Seit drei Tagen hatte sie keine Neuigkeiten durch den magischen Zirkel erhalten. Es wurde Zeit, dass der Neuankömmling – Meister Tribor – sich nützlich machte.

Dieser lud uns zu einem großen Schmaus in Der Näherinnen Rast ein und heuerte uns an, ihn in den finsteren Wald zu begleiten. Die Vermissten waren zu den Ruinen gegangen, in denen Gorak die Kupferkrone gefunden hatte. Weiterlesen