Schlagwortarchiv: Spielbericht

Ein Spiegelbild für den Winter der Seele – Kapitel 3: Wolfsrache

2 Antworten

Rotes Blut von Mensch und Wolf auf weißem Schnee. Schwarze Schatten, die um Symaël tanzen. Dämonische Fratzen, die sich immer wieder neu bilden, um sogleich miteinander zu verschmelzen. Es braucht keinen Blick auf Allthrymnirs glühende Runen, um das Unheil zu erkennen, dass wie ein Pesthauch über dem kleinen Steinbruch hängt. Mit zittriger Stimme erklärt der Zauberwirker, dass sich dringen ausruhen muss, bevor er auf die Burg zurückkehren kann. Um den Angriff der Wölfe abzuwehren, musste er zu viel Magie kanalisieren. Die Auswirkungen sind klar erkennbar und brandmarken ihn als Hexer. Ein Verbrechen, für das die Trisantische Kirche den Tod fordert … Der Händler Joswyn fällt beinahe erneut in Ohnmacht, als er Symaël ins gealterte Antlitz blickt. Und warum sind die anderen Eidgänger nicht ebenfalls entsetzt? Für die Gefährten ist klar, dass sie den Gecken zum Schweigen bringen müssen, sonst können sie sich nicht wieder auf der Burg blicken lassen. Und sie müssen dringend zurück. Zwar konnte Symaël den verwundeten Arm von Cato abbinden, doch damit gewinnen sie nur etwas Zeit. Die Verletzung muss schnellst-möglich behandelt werden, sonst wir der Arm nicht zu retten sein. Der bleiche Joswyn stammelt, dass Pater Lystric sich auf die Heilkunst versteht. Weiterlesen →

Von hölzernen Städten und dampfenden Sümpfen

Schreibe eine Antwort

Dritter Tag

Nachdem wir den Milchbart Baldor Flussgold und seinen Jungen Belgo davor bewahrt haben, als Wurmfutter zu enden, haben sie sich direkt mit mehr Arbeit bedankt. „Wir müssen die Toten mitnehmen“. Warum sollte man brüchigen Torf mitschleppen? Als Dünger sind sie besser geeignet, jeder Rabe würde mir da zustimmen. Aber nein, wie Könige sollten wir das Pack aufbahren. Egal, bevor ich noch dreimal anhalten muss, aufgrund ihrer tollpatschigen Lehmhände, baue ich ihnen ihre verfluchte Trage lieber selbst. Aber schleppen können sie alleine, bei Dains Bart, es sind ja auch ihre Toten! Muss wieder hämmern gehen, das Spitzohr hat geeignete Querstränge gefunden Weiterlesen →

Die Saat des Zorns – Teil 3 (Jotun)

Schreibe eine Antwort

9. Firun, nachmittags

Wir lernen Linwen Eulenflug kennen, Ältester und Bogenbauer der Sturmwächter. Er kannte die Rondra-Geweihte Leondril Leuenzunge von Donnerbach vor 400 Jahren, deren Geist Karakal nun erlösen soll. Er nennt Ariolan Weißstab als Experte für Drachenkulte. Ariolan weilt derzeit ebenfalls hier. Die Sturmwächter sind seit 1000 Jahren in diesem Tal ansässig und webten nach den Magierkriegen (590 BF) den Schutzbann, der nun zusammen gebrochen ist. Die Sturmwächter können die Ruinen nicht betreten, da sie Alpträume bekommen, die Ihnen den Verstand rauben. Weiterlesen →

Die Steine von Ser’rak II – Schwarmseele

6 Antworten

Die Leute, deren Geist man übernommen hatte, waren in der einen oder anderen Art und Weise von Melea Veneta gerettet worden und standen unter ihren Schutz. Sie alle trugen ein Halsband mit dem Zeichen des Hauses der Veneter, mit dem sie sich frei in der alten Stadt Bosparan (300 v. BF) bewegen konnten. Am Abend des nächsten Tages folgten Sie der Einladung ihrer Herrin, auf Ihr Fest in ihrer Stadtvilla zu kommen. Hochrangige Patrizier, Geweihte von den damals verehrten Gottheiten und wichtige Militärs lagen auf großen Kissen und wurden von Sklaven mit Delikatessen, Erfrischungen und Wein bedient. Weiterlesen →

Von den Geheimnissen der Langen Sümpfe und der Rettung der Zwerge

2 Antworten

Nach einer kurzen Verschnaufpause in dem stinkenden Kellergewölbe, welches die Sumpflinge als ihre Lagerstatt auserkoren hatten, machen sich die Gefährten wieder auf den Weg. Ferdibrand schleicht zuerst zurück in die große Halle mit den sechs Gängen, kann aber nichts außer dem Tropfen von Wasser an den feuchten Wänden hören. Als er sich dann zum zweiten Gang auf der rechten Seite aufmacht, folgen ihm Leudast und Earendil in einigem Abstand, die Nachhut bilden Ingvar und Gain, ebenfalls mit einigem Abstand. Dieser Gang stellt sich als dem ersten sehr ähnlich heraus, mit dem Unterschied das sich hier keine weiteren Sumpflinge versteckt halten. Zurück in der Halle, kann Ferdibrand außer einigen Blutkrähen, die über den schwach beleuchteten Kamin am Ende der Halle zu hören sind, nichts wahrnehmen. Leudast hingegen bemerkt Worte auf der Schwarzen Sprache, welche aus Richtung des dritten Ganges auf der rechten Seite kommen. Dieser Durchgang ist größer und im Gegensatz zu den anderen mit bunten Steinen reich verziert. Nach einigen breiten, glitschigen Treppenstufen, findet sich Ferdibrand vor einer Tür wieder. Weiterlesen →

Die Saat des Zorns – Teil 2

1 Antwort

9. Firun, mittags

Am nächsten Morgen schlafen wir in der Höhle aus. Wir diskutieren kurz, wie es weitergehen soll, sind uns aber schnell einig. Wir wollen den unerforschten Abzweig des Weges nehmen, wo Jotun tags zuvor an einer verschütteten die merkwürdigen schwarzgerüsteten Kriegerinnen belauschen konnte. Dazu soll zunächst Latu die Treppe bzw. den Gang schleichend erkunden. Die Treppe ist in ordentlichem Zustand, wirkt aber seit langem unbenutzt- es liegt viel Staub auf dem Boden. Es schien einst eine hochwertige Arbeit gewesen zu sein, zu erkennen an den Steinmetzarbeiten, ist aber inzwischen halb verfallen. Weiterlesen →

Das verspricht, ein erfolgreicher Tag zu werden

Schreibe eine Antwort

11.10.2946 Der Sumpftroll schien von weiter weg zu kommen. So zumindest sagte Leudast, nachdem er die Spuren untersucht hatte. Es machte für uns also keinen Sinn, ihm tiefer in den Wald zu folgen – und wie es der Zufall so wollte, war das eine gute Entscheidung, denn etwas flussabwärts konnte man erahnen, dass die beiden vermissten Zwerge, Balin und Oìn, zu ihrem Boot zurück gekehrt waren, um weiter Richtung Waldtor zu reisen. Also packten wir unsere Sachen und brachen gegen Mittag auf, um ihnen zu folgen. Weiterlesen →

Gnorix und die Treibjagd in den Fiebersümpfen – Expedition I

Schreibe eine Antwort

19.5.1214 GF Am Morgen nach unserer Rückkehr aus den Minen von Crimlak ertönte ein lautes Horn und wir eilten, teilweise noch im Halbschlaf, aus der Gaststätte und entdecken am Himmel ein Luftschiff aus dem sich ein Ausrufer der Handelsgilde von Vestrus herabließ und nach Helden suchte, die eine Mission in den Fiebersümpfen unternehmen sollten um dort Moorstelzer zu jagen. Nach dem ich den Vertrag gründlich durchgelesen hatte und die Langen Idioten sofort unterzeichneten, unterschrieb auch ich ihn und fand das Angebot, Entlohnung und Voraussetzungen ziemlich fair, so dass wir noch am selben Tag das Luftschiff bestiegen und die acht Tage andauernde Reise auf uns nahmen. Weiterlesen →

Gnorix und die Minen von Crimlak III – Macht kaputt, was euch kaputt macht

Schreibe eine Antwort

18.5.1214GF Nach dem ich, der heldenhafte Gnorix, den Dämon und seinen finsteren Lakaien besiegt hatte, natürlich mit minimaler Hilfe der Anderen, gingen ich und Sandor ein wenig zurück und durchstöberten die Bücherregale ohne etwas nützliches zu finden. Zwergische Ahnenrunen sind nun einmal nicht unbedingt unsere Kernkompetenz.

Die Zeit die wir beiden mit etwas Nützlichem verbrachten, nutzte Etherion, der Elf, um die Steinplatte im anderen Raum zu mustern, während Cordovan und Sigmar einige Werkzeuge aus der Miene holte, um eben diese Platte und auch den Dämon zu zerschlagen. Doch noch bevor die beiden zurück kamen hatte das Spitzohr einen überraschenden Geistesblitz und wollte die Zeichen auf der Steinplatte abmalen. Allerdings endete damit auch wieder seine Gehirnaktivität und er beschloss dafür ein paar Seiten aus den alten Büchern heraus zu reißen, doch zum Glück konnte ich ihn davon abhalten und Weiterlesen →

Durch den Düsterwald und die Lange Sümpfe

Schreibe eine Antwort

Als wir am ersten Abend der Reise den Wasserfall an der Girionstreppe erreichten, beschloss die Gemeinschaft hier bei den Seemenschen das Nachtlager zu halten und bekam sogar eine Hütte angeboten. Es waren sehr freundliche Leute die gespannt den Geschichten des Zwerges lauschten, die er am Feuer zum Besten gab. Dadurch wurde ein Mann auf uns aufmerksam, der sich als Nerulf vorstellte und uns warnte, den Sumpf zu betreten. Es sei dort sehr gefährlich. Da er uns aber bestätigen konnte, dass die vermissten Zwerge eben auch genau diese Richtung eingeschlagen hatten, lassen wir uns nicht davon abschrecken. Weiterlesen →