Elstan, dem Ersten Hauptmann und obersten Heerführer von Thal, kamen Gerüchte über Orks in den Aalhügeln südöstlich zu Ohren. Er stellt daraufhin einen Trupp aus Spähern, Rittern und Bogenschützen zusammen. Ich bin zwar kein Mitglied der königlichen Garde, doch durch meine Reisen habe ich mir einiges an Heilkünsten aneignen können und begleite deshalb diesen Trupp, der nun ausgesandt wird, um die Aalhügel zu erkunden. Nach zwei Tagen erreichen wir die Hügel und finden die Überreste eines Orkspäher-Lagers sowie Fuß- und Wargspuren. So nah an Thal und Esgaroth Spuren zu finden, ist schon merkwürdig. Diesen Spuren folgen wir. Sie ziehen erst nord-östlich, dann östlich um den Berg Erebor herum und dann schwenken sie nach Westen. Weiterlesen
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Vom Drachenkopf nach Esgaroth
Schreibe eine Antwort1. Oktober 2946 DZ
In der Schenke an der Fährstation, “Zum Drachenkopf“, treffen Gwendalas und ich, Hergrim, Sohn des Hakon, Abends ein. Und das durchaus erleichtert, da wir auf dem letzten Wegstück glücklicherweise keine Orks getroffen haben. Wir betreten die Schenke, die von Aldis, einer tatkräftigen Kriegswitwe, geführt wird. Diese ist nicht anwesend, wohl aber Ohtar, ein Kriegsveteran, der Schankwirt und Wächter dieses Etablissements ist. Die Schenke an sich ist wenig komfortabel, aber sauber und zweckmäßig; außerdem gibt es hier gute Eintöpfe. Weiterlesen
Von hölzernen Städten und dampfenden Sümpfen
Schreibe eine AntwortDritter Tag
Nachdem wir den Milchbart Baldor Flussgold und seinen Jungen Belgo davor bewahrt haben, als Wurmfutter zu enden, haben sie sich direkt mit mehr Arbeit bedankt. „Wir müssen die Toten mitnehmen“. Warum sollte man brüchigen Torf mitschleppen? Als Dünger sind sie besser geeignet, jeder Rabe würde mir da zustimmen. Aber nein, wie Könige sollten wir das Pack aufbahren. Egal, bevor ich noch dreimal anhalten muss, aufgrund ihrer tollpatschigen Lehmhände, baue ich ihnen ihre verfluchte Trage lieber selbst. Aber schleppen können sie alleine, bei Dains Bart, es sind ja auch ihre Toten! Muss wieder hämmern gehen, das Spitzohr hat geeignete Querstränge gefunden Weiterlesen
Hergrim, Sohn des Hakon: Bardinger, Gelehrter
Schreibe eine Antwort- Kultur: Bardinger
- Kulturelle Gabe: Standhaft
- Lebensstandard: Wohlhabend
- Berufung: Gelehrter
- Dunkle Schwäche: Verlockung der Geheimnisse
- Merkmale
- Spezialisierungen: Verse des Wissens, Altes Wissen, Handel
- Charaktermerkmale: Aufmerksam, Schlau, Entschlossen, Höflich Weiterlesen
Roderic: Waldmensch, Rächer
Schreibe eine Antwort- Kultur: Waldmensch
- Kulturelle Gabe: Waldgewandt
- Lebensstandard: Bescheiden
- Berufung: Rächer
- Dunkle Schwäche: Fluch der Rache
- Merkmale
- Spezialisierungen: Feindeswissen (Orks), Kräuterkunde, Tierkunde
- Charaktermerkmale: Ausdauernd, Schwer zu fassen, Entschlossen, Schroff Weiterlesen
Gwendalas: Waldelb, Wanderer
Schreibe eine Antwort- Kultur: Waldelb
- Kulturelle Gabe: Volk der Dämmerung
- Lebensstandard: Kriegerisch
- Berufung: Wanderer
- Dunkle Schwäche: Wandertrieb
- Merkmale
- Spezialisierungen: Volkskunde, Feuermachen, Schwimmen
- Charaktermerkmale: Vorsichtig, Geduldig, Geschwind, Leichtfüßig Weiterlesen
Fridegar der Berg: Beorninger, Hüter
Schreibe eine Antwort- Kultur: Beorninger
- Kulturelle Gabe: Wildheit
- Lebensstandard: Kriegerisch
- Berufung: Hüter
- Dunkle Schwäche: Versuchung der Macht
- Merkmale
- Spezialisierungen: Schattenkunde, Tierkunde, Bergsteigen
- Charaktermerkmale: Grimmig, Groß, Robust, Tatkräftig Weiterlesen
Von den Geheimnissen der Langen Sümpfe und der Rettung der Zwerge
2 AntwortenNach einer kurzen Verschnaufpause in dem stinkenden Kellergewölbe, welches die Sumpflinge als ihre Lagerstatt auserkoren hatten, machen sich die Gefährten wieder auf den Weg. Ferdibrand schleicht zuerst zurück in die große Halle mit den sechs Gängen, kann aber nichts außer dem Tropfen von Wasser an den feuchten Wänden hören. Als er sich dann zum zweiten Gang auf der rechten Seite aufmacht, folgen ihm Leudast und Earendil in einigem Abstand, die Nachhut bilden Ingvar und Gain, ebenfalls mit einigem Abstand. Dieser Gang stellt sich als dem ersten sehr ähnlich heraus, mit dem Unterschied das sich hier keine weiteren Sumpflinge versteckt halten. Zurück in der Halle, kann Ferdibrand außer einigen Blutkrähen, die über den schwach beleuchteten Kamin am Ende der Halle zu hören sind, nichts wahrnehmen. Leudast hingegen bemerkt Worte auf der Schwarzen Sprache, welche aus Richtung des dritten Ganges auf der rechten Seite kommen. Dieser Durchgang ist größer und im Gegensatz zu den anderen mit bunten Steinen reich verziert. Nach einigen breiten, glitschigen Treppenstufen, findet sich Ferdibrand vor einer Tür wieder. Weiterlesen
Von Bier, Gesang und dummen Händlern
Schreibe eine AntwortErster Tag, Abends
Wir sind im Gasthof „Drachenkopf“ angekommen. Spelunke, aber ein warmes Bett. Bier kennen sie hier nicht, nur Plörre mit Geschmack. Bei meinem Bart, was gäbe ich für einen guten Humpen. Die Aufgabe Gloins lastet auf meinen Schultern, auch wenn es eine Last ist, die ich voller Freude trage. Bin mit Folkmarr – guter Kerl, starker Arm! – angekommen, und naja, das Spitzohr (Arien) war auch noch dabei. Etepetete, aber sie hat wenigstens genug Geschmack um den Wert von alten Zwergenliedern anzuerkennen. Haben hier noch so’n Spitzohr – Spitzohr 2? Naja eigentlich heisst er Noil – getroffen und einen Waldmenschen, glaube Odo, mit seinem Kalb von Hund, Beo. Wo wir gerade beim Essen sind: Gar nicht mal so schlecht der Eintopf. Weiterlesen
Rorin, Sohn des Dorin: Lektionen in Rache
Schreibe eine Antwort„Eins bist du dem Leben schuldig: kämpf‘ und duld‘ in Ruh.
Bist du Amboss, sei geduldig, bist du Hammer, schlage zu!“
Deng. Deng. Deng. Das gleichmäßige Schmettern des Hammers auf das erhitzte Metall hallte in dem runden Raum wider, der eine alte und viel genutzte Schmiede beinhaltete. Jeder Schlag schleuderte Funken in die rauchgeschwängerte Luft und ließ sie, winzigen Kometen gleich, aufsteigen, bis sie ihren Zenit erreichten und ausglühend wieder gen Boden fielen, erloschen.
Sie glichen Leben. Auch ein Leben strahlte in voller Pracht, die Seele in ganzer Entfaltung, bis irgendwann der Punkt kam, an dem das Licht schlagartig erlosch und alle Herrlichkeit zurück in den Nebel des Nichts stürzte. Zurück blieb nur die Hoffnung, dass die nächsten Funken aufstieben würden und das Werk von Leben und Generationen somit weiter Form annahm. Weiterlesen



