So dämmerte der Morgen des 3. Novembers 2946 DZ, an dem wir frühzeitig zum Drachenkopf aufbrachen, um nach Seestadt überzusetzen. Zu unserem Schrecken fanden wir das Gasthaus verwüstet vor. Unter dem Steg trieb im Wasser Ohtar, der Wirt. Er war schwer verletzt, lebte aber noch. Dank der Heilkunst unseres Hobbits kam er auch wieder zu Bewusstsein. Vor gerade einmal einer Stunde hatten zwei Dutzend Orks und Warge den Drachenkopf angegriffen. Angeführt wurden sie vom Halbork Magog. Weiterlesen
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Die Ruhe vor dem Sturm
Schreibe eine AntwortSiebter Tag, Abends
Hammer und Mut, haha. Wohl eher Schweiß und Blut. Diese dreckigen Sumpflinge mit ihren steinverlassenen Flatterviechern. Mögen all ihre Wände zu Kalk werden und über ihnen zusammen brechen!
Wir hatten die Sumpflinge, gut ein halbes Dutzend unter dem Kommando dieses Orks Rigurz, gesichtet und uns in Position geschlichen, während der stinkende Grünling noch mit seinem Meister sprach. Irgendein Hokuspokus, bei dem dieser „Meister“ aus der verrottenden Leiche eines Sumpflings mit ihm sprach. Das war in etwa so als würde dir Egel im Bart herumkriechen. Schauderhaft! Scheinbar hat der Meister diese Menschenorks Ghor und Magog ausgeschickt und Ghor wiederrum Rigurz um diese unglaublich wichtige Karte zu holen. Das haben wir jetzt schon mehrfach gehört. Leider konnten wir nicht mehr viel Weiteres mitkriegen, da irgendjemand von uns bemerkt wurde. Beim Barte Dains, nicht ich, ich schwöre es, diesmal war ich es nicht! Weiterlesen
Die Ruinenstadt
Schreibe eine Antwort6. Oktober 2946 DZ
Am fortgeschrittenen Nachmittag, wenige Meilen vor dem Waldtor erspähte der Waldmensch ein Esgarother Boot am Westufer. Hier müssen die Zwerge ihre Fahrt flussabwärts beendet haben. Unser kleiner Suchtrupp tat es ihnen gleich und stieß in diesem Sumpfwald auf die Überreste einer alten, gepflasterten Straße, die nach Südosten führte. Die Spuren zeigten an, dass die Zwerge auch diesen Weg genommen hatten. Weiterlesen
Graue und braune Mäntel oder die Suche nach den Zwergen
Schreibe eine AntwortAm Abend des 2. Oktober erreichen wir, Gwendalas, Hergrim, Fridegar und Roderic in Esgaroth, die Stadt auf dem See. Vor der Stadt ist eine große Fläche gerodet worden, auf der viele Lager aufgeschlagen worden sind. Besucher des Drachenfestes, das in 3 Wochen beginnen soll, haben sich hier niedergelassen. Über eine breite Brücke erreichen wir das Torhaus, um nach Esgaroth zu gelangen. Baldor Flussgold, der Händler, verlangt am Tor nach Hauptmann Halfdan, um ihm die Wegelagerer zu übergeben. Während wir warten, macht er sich schon auf zum Zollamt, um sich um seine Geschäfte zu kümmern. Er will im Gasthaus Zum Goldenen Drachen auf uns warten. Weiterlesen
Die Glocke im Sumpf
Schreibe eine AntwortSiebter Tag, Morgens
Überall dieser verfluchte Nebel. Man schläft ein mit Wasser im Bart und wacht auf mit Wasser im Bart. Dazu wabert Wasser durch die Luft. Kein trockener Fleck mehr am Leib und überall nur Matsch! Verfluchte Sümpfe! Nach dem Frühstück untersuchen wir erstmal diesen Tümpel, in der Nacht war das wegen dieser Lichtkugeln zu riskant.
Beim Drachenfeuer! Ein Troll! Scheint als hätte der alte Mann von der Schleuse doch nicht nur Märchen erzählt. Was war dieses Vieh hässlich! Bartloser Abschaum! Bereits durch tapfere Zwergenklingen verwundet, das konnte ich sehen, ehe wir ihn seinen eigenen Wohnschlamm fressen ließen. Odo hat ihn rechtzeitig bemerkt – ob er wohl genau wie sein Hund riechen kann? Hab mir einen tollen Zahn als Trophäe ausgeschlagen. Danach hat Odo sich noch etwas Schilf gepflückt. Entweder will er unserer Elfe einen Antrag machen oder das Zeug hat wirklich diese „sehr gute Wundheilwirkung“ . Blabla! Schnaps hilft bestimmt besser! Weiterlesen
Der Würger vom Aaltümpel
Schreibe eine AntwortGerade als wir den hobbitartigen Spuren des Würgers vom Aaltümpel in das Hügelgrab folgen wollten, tauchte der Elb auf. Er war uns nachgereist, als er von unserer Mission erfahren hatte. Gemeinsam stiegen wir in das düstere Grab hinab. Dort unten fanden wir teils natürliche, teils von Ostlingen behauene Gänge. Später stießen wir sogar auf Grabkammern und die Symbole eines alten Gottes, der von den Menschen, die vor vielen hundert Jahren hier lebten, verehrt wurde. Sein Zeichen war ein flammendes Auge. Weiterlesen
Die Drachenzeit in Esgaroth
Schreibe eine AntwortNach dem siegreichen Kampf gegen die Sumpflinge und der Rettung von Balin und seinem Begleiter Oin, versorgten die Gefährten notdürftig Ihre Wunden und und machten sich sodann auf den Rückweg nach Esgaroth. Dort angekommen wurden Sie von Botschafter Gloin in Empfang genommen. Sichtlich erleichtert, dass Balin und sein Bruder Oin noch am Leben waren, bedankte er sich bei den Rettern und entlohnte sie mit jeweils 5 Goldstücken. Außerdem ließ er die Truppe in das beste Haus der Stadt umquartieren und gewährte ihnen freie Unterkunft. Weiterlesen
Hergrim, Sohn des Hakon: Heilende Hände
Schreibe eine AntwortElstan, dem Ersten Hauptmann und obersten Heerführer von Thal, kamen Gerüchte über Orks in den Aalhügeln südöstlich zu Ohren. Er stellt daraufhin einen Trupp aus Spähern, Rittern und Bogenschützen zusammen. Ich bin zwar kein Mitglied der königlichen Garde, doch durch meine Reisen habe ich mir einiges an Heilkünsten aneignen können und begleite deshalb diesen Trupp, der nun ausgesandt wird, um die Aalhügel zu erkunden. Nach zwei Tagen erreichen wir die Hügel und finden die Überreste eines Orkspäher-Lagers sowie Fuß- und Wargspuren. So nah an Thal und Esgaroth Spuren zu finden, ist schon merkwürdig. Diesen Spuren folgen wir. Sie ziehen erst nord-östlich, dann östlich um den Berg Erebor herum und dann schwenken sie nach Westen. Weiterlesen
Vom Drachenkopf nach Esgaroth
Schreibe eine Antwort1. Oktober 2946 DZ
In der Schenke an der Fährstation, “Zum Drachenkopf“, treffen Gwendalas und ich, Hergrim, Sohn des Hakon, Abends ein. Und das durchaus erleichtert, da wir auf dem letzten Wegstück glücklicherweise keine Orks getroffen haben. Wir betreten die Schenke, die von Aldis, einer tatkräftigen Kriegswitwe, geführt wird. Diese ist nicht anwesend, wohl aber Ohtar, ein Kriegsveteran, der Schankwirt und Wächter dieses Etablissements ist. Die Schenke an sich ist wenig komfortabel, aber sauber und zweckmäßig; außerdem gibt es hier gute Eintöpfe. Weiterlesen
Von hölzernen Städten und dampfenden Sümpfen
Schreibe eine AntwortDritter Tag
Nachdem wir den Milchbart Baldor Flussgold und seinen Jungen Belgo davor bewahrt haben, als Wurmfutter zu enden, haben sie sich direkt mit mehr Arbeit bedankt. „Wir müssen die Toten mitnehmen“. Warum sollte man brüchigen Torf mitschleppen? Als Dünger sind sie besser geeignet, jeder Rabe würde mir da zustimmen. Aber nein, wie Könige sollten wir das Pack aufbahren. Egal, bevor ich noch dreimal anhalten muss, aufgrund ihrer tollpatschigen Lehmhände, baue ich ihnen ihre verfluchte Trage lieber selbst. Aber schleppen können sie alleine, bei Dains Bart, es sind ja auch ihre Toten! Muss wieder hämmern gehen, das Spitzohr hat geeignete Querstränge gefunden Weiterlesen



