Graue und braune Mäntel oder die Suche nach den Zwergen

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Am Abend des 2. Oktober erreichen wir, Gwendalas, Hergrim, Fridegar und Roderic in Esgaroth, die Stadt auf dem See. Vor der Stadt ist eine große Fläche gerodet worden, auf der viele Lager aufgeschlagen worden sind. Besucher des Drachenfestes, das in 3 Wochen beginnen soll, haben sich hier niedergelassen. Über eine breite Brücke erreichen wir das Torhaus, um nach Esgaroth zu gelangen. Baldor Flussgold, der Händler, verlangt am Tor nach Hauptmann Halfdan, um ihm die Wegelagerer zu übergeben. Während wir warten, macht er sich schon auf zum Zollamt, um sich um seine Geschäfte zu kümmern. Er will im Gasthaus Zum Goldenen Drachen auf uns warten.

Wir übergeben dem Hauptmann die Leichen der Wegelagerer, die er als stadtbekannte Unruhestifter kennt. Dann berichtet Hergrim von seiner Kundschafter-Mission und den Orkrotten, die auf den Aalhügeln im Norden und Süden gesichtet worden sind und den Kämpfen, die wir mit ihnen ausgetragen haben. Hautmann Halfdan nimmt das zur Kenntnis, bittet uns aber stillschweigen zu bewahren, um keine Panik auszulösen. Außerdem fragt er, ob wir für eventuelle weitere Aufträge zur Verfügung stünden, da er zur Zeit kaum Männer entbehren kann und fähige Männer braucht. Wir hinterlassen ihm unsere Adresse und machen uns auf den Weg Zum Goldenen Drachen, wo Baldor schon mit einem reich gedecktem Tisch auf uns wartet.

Wir beratschlagen was wir weiter machen wollen, als die Gesandten der Waldmenschen, Frau Avina, Tochter Alerics, Garivald ihr Beschützer und Verlobter, Baldac der Heiler und Wulferd der Jäger den goldenen Drachen betreten. Roderic begrüßt sie erfreut. Sie setzten sich zu uns an den Tisch und berichten den Weg durch den Sumpf genommen zu haben, der sehr beschwerlich war. Neben den üblichen Gefahren sind mehrere Orkspäher südlich Esgaroths unterwegs. Irgend etwas scheinen die Orks zu suchen. Außerdem berichten sie über zwei Zwerge, die sie kurz vor dem Waldtor in einem Boot Richtung Süden fahrend gesehen haben. Fridegar und Roderic bestätigen dies, sie haben die Zwerge noch etwas tiefer im Süden auf dem Fluss gesehen. Die Gesandte hat dies auch Hauptmann Halfdan berichtet und bittet Fridegar und Roderic den Botschafter der Zwerge aufzusuchen und ihm davon zu berichten, da es sehr wahrscheinlich ist, das es sich um zwei zwergische Gesandte handelt die vermisst werden.

Nach dem Frühstück sucht Gwendalas das Elbenviertel auf und bekommt eine Audienz bei der Dame Rodwen, die Gesandte des Elbenkönigs Thranduil. Er berichtet ihr über die orkischen Aktivitäten im Umland. Sie bittet ihr Hauptmann Halfdan und den Gesandten der Zwergen zu unterstützen.

Derweil sucht uns Hauptmann Halfdan im Goldenen Drachen auf und bittet uns auch persönlich bei Gloin, dem Gesandten des Erebor, von unserer Begegnung zu berichten. Also machen wir uns auf dem Weg zum Stadtrat, wo auch der Sitz des Gesandten ist. Vor dem Rathaus treffen wir auf Ritter Alfrim, einen Adeligen Thals, ein Bekannter Hergrims. Hergrim erstattet ihm Bericht und wird gebeten Hauptmann Halfdan als Vertreter Thals zu unterstützen. Während er nach Thal zurückreist um dort zu berichten.

Wir wollen gerade beim Gesandten vorsprechen als auch Gwendalas wieder zu uns stößt und uns begleitet. Botschafter Gloin empfängt uns und wir berichten ihm von der Begegnung vor dem Waldtor. Anhand der grauen und braunen Umhänge und der zwergisch anmutenden Größe der Bootsfahrer kann Gloin die Gesandten anscheinend einwandfrei identifizieren. Die beiden Zwerge Balin und Oin sind mit einer Einladung zum „Treffen der 5 Heere“ von König Dain Eisenfuß vom Erebor zu Beorn dem Wandler geschickt worden. Raben haben den Zwergen berichtet, das sie nie das Waldtor erreicht haben. Also sind Roderic und Fridegar die Letzten, die sie gesehen haben.

Da Gloin niemand Vertrauenswürdiges auf die Suche nach den Vermissten schicken kann, bittet er schweren Herzens uns, nach den Vermissten zu suchen und sie wohlbehalten zurückzubringen. Er stattet uns mit einem Boot und Vorräten aus und wir machen uns auf den Weg der Spur der Zwerge zu folgen. Gloin verspricht Fridegar der Gesandtschaft der Beorninger von ihm zu berichten, wenn diese hier eintrifft. Roderic verabschiedete sich von der Waldmenschen-Gesandtschaft, die für Halfdan die Aalhöhen ausspähen werden.

Wir besteigen am Hafen ein Ruderboot, Gwendalas steuert es, Hergrim und Fridegar rudern und Roderic hält nach Gefahren Ausschau. Am Abend erreichen wir die Girionstreppe, ein Bauwerk von Zwergen errichtet, um Boote auf Schienen vom See zum Fluss zu bringen und zurück. Der Seeablauf ist ein großer Wasserfall, der unsere Bootsfahrt schon gestoppt hätte, bevor sie richtig losgegangen wäre. Da der Fluss im Süden aber immer gefährlicher und sumpfiger wird, wird dieser Weg nur selten benutzt. Die Seemenschen, die uns das Boot über die Treppe ziehen, können sich noch gut an die letzten Reisenden, zwei Zwerge, vor etwas mehr als einer Woche erinnern. Nerulf, der Anführer und Älteste der Seemenschen an der Treppe, hat die Zwerge zum Fluss gebracht und sie vor dem Weg gewarnt, aber sie haben ihn trotzdem fortgesetzt. Wir übernachten am Lager der Seemenschen und brechen am nächsten Morgen, dem 4. Oktober auf.

Am Abend erreichen wir den Rand des Düsterwaldes und schlagen auf einer trockenen Erhebung ein Lager auf. Der Fluss wird immer düsterer und sumpfiger, die gesamte Gegend strahlt etwas Verlorenes und Gefährliches aus, mit erreichen des Waldes nimmt das noch weiter zu. Gwendalas kann Bewegungen am Waldrand ausmachen, aber wir können nicht herausfinden was sie verursacht hat, bis am Morgen nach dem Frühstück einige Elben aus dem Morgennebel auf uns zu treten. Gwendalas erkennt Galion, der mit seinen Spähern hier die Gegend auskundschaftet. Er berichtet auch von den zwei Zwergen, die auf einer trockenen Anhöhe etwas nördlich vom Zufluss des Moderflusses ein Nachtlager aufgeschlagen haben. Am nächsten Morgen waren die Zwerge allerdings verschwunden und wurden nicht mehr gesehen.

Wir reisen weiter und können das Lager der Zwerge am Abend finden. Trotz der Zeit die schon vergangen ist kann Roderic Spuren der Zwerge ausmachen und verfolgen. Sie haben hier gelagert, sind dann später tiefer in den Sumpf zu einem Tümpel gegangen. Dort hat es vermutlich einen Kampf gegeben, aber anstatt wieder zum Lager zurückzukehren, haben sie es umgangen und sind zu ihrem Boot zurückgekehrt. Wir schlagen unser Lager ebenfalls auf dem Hügel auf. Mitten in der Nacht werden wir von der Wache geweckt. Aus Richtung des Tümpels dringen klagende Geräusche zu uns und kleine tanzende Lichter, wie kleine Laternen, sind zu sehen. Roderic facht das Lagerfeuer an und plötzlich starren uns mehre dutzend Augenpaare aus dem Dunkeln an. Auf den Ästen der Bäume rund um das Lagers sitzen Blutkrähen und beobachten uns. Fridegar schießt mehrere Pfeile nach ihnen und vertreibt sie damit. Roderic besteht darauf das Lager zu verlassen und so übernachtet die Gruppe in dem Boot auf dem Fluss.

Am nächsten Morgen untersuchen wir das Lager noch einmal. Gwendalas findet zwergische Runen, die in eine Baumwurzel geritzt sind. Hergrim zeichnet sie ab und Roderic schält die Rinde ab, um die Zeichen mitzunehmen. Dabei fällt ihm auf, das unter den Zeichen in der Erde gegraben wurde. An des Stelle findet Roderic eine elfenbeinerne Schatulle von Wert. In der Schatulle befindet sich eine Pergament-Rolle mit dem Siegel von König Dain vom Erebor und einem großen Edelstein. Vermutlich ist es die Einladung an Beorn. Wir nehmen die Schatulle an uns und machen uns auf weiter den Fluss hinab.

 

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