Die Saat des Zorns – Teil 4

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9. Firun, abends

Wir sprechen noch ein wenig mit den Elfen der Sturmwächter Sippe. Obwohl sie schon seit 1000 Jahren an diesem Ort wohnen und die Geschichte (Aufstieg und Fall) der Ruinen verfolgen konnten, haben sie nie Interesse an der Erforschung gezeigt. Nun können sie den Ort aufgrund der üblen Mächte dort nicht betreten und können uns nicht begleiten.

Naramis sucht das Gespräch mit Ariolan Weißstab und lädt ihn zu einem politischen Gespräch auf Burg Dragenstein (für die Winterpause) ein.

Karakal spricht mit Isaliel über die tote Geweihte Leondril Leuenzunge, die vor ihrem letzten Besuch der Ruinen davon berichtete, dort den Nekromanten Targazz (ein Gefolgsmann des Zulipan von Punin) getroffen zu haben. Bei ihrem nächsten Besuch der Gewölbe verschwand sie dann.

10. Firun, morgens

Nachdem wir von den hilfsbereiten Elfen allerlei Ausrüstungsgegenstände, magische Tränke und Nützliches bekommen haben, brechen wir zum Einstieg der Ruinen auf. Am Talausgang können wir den beängstigend schnell fortschreitenden Verfall der Landschaft beobachten. Wir müssen uns beeilen, sonst werden die Sturmwächter diesen Ort aufgeben müssen!

Wir vermuten den Einstieg in die Ruinen in etwa 100 Schritt Entfernung, da dort noch eine Rauchsäule eines Lagerfeuers aufsteigt. Ich schleiche mich an und kundschafte. Es gibt tatsächlich einen etwa 12 Schritt breiten Einstieg in die verfallene Anlage, der von drei schwarzen Amazonen bewacht wird.

Zunächst wollen wir ohne Gewalt vorgehen, da möglicherweise einige der Gegenspieler von Ihrer Sache nicht ganz so überzeugt sind. Karakal wird einen Missionierungsversuch starten, während wir anderen im Hintergrund warten und notfalls angreifen können. Karakal trifft auf die Frauen Laris von Löwenstein (etwa 35) und die jüngeren Eidan und Rolana von Khurkum. Durch ein längeres, geschickt geführtes Gespräch gelingt es unserem Gefährten, die Zweifel im Gewissen dieser drei auszunutzen und uns einen kampflosen Zugang zur Anlage zu verschaffen.

Die drei schwarzen Amazonen haben während der Borbarad Invasion, als Khurkum, Löwenstein und eine weitere weiße Feste fiel, von Rondra enttäuscht zu ihrer “wahren“ Göttin, der schwarzen Rondra gefunden. Den Geist der Leondril will die Anführerin Zafena dieser Gottheit opfern, benötigt dafür aber die Gebeine der Geweihten, ihre Rüstung und ihr Schwert. Karakal gelingt es geschickt, Zweifel an dieser “Mission“ zu sähen.  Diese drei scheinen durch Karakals kluge Argumente fast überzeugt zu sein, doch Zafena und der Nekromant Targazz, der noch immer sein Unwesen treibt, werden sich nicht umstimmen lassen. Karakal erzählt die wahre Geschichte der Ruinen, die den dreien unbekannt war. Ihnen wurde etwas von einem Tempel der dunklen Rondra erzählt.

Karakal erfährt, dass Targazz kürzlich von einem gewissen Asmodan (vermutlich Asmodeus Zornbold) wiederbelebt wurde und ihm nun dient. Dieser Schlangenreiter Asmodan hat auch den Bann der Elfen gebrochen, was unsere Vermutung bestätigt. Die Anführerin Zafena hat auch mit Gamelon gesprochen, der ihr ebenfalls Gold für die Siegelsteine bot. Zafena vermutet die Siegelsteine in der zweiten Ebene. Um dorthin zu gelangen, muss ein Portal mit Portalsteinen geöffnet werden. Doch zunächst erhoffen sich die drei Amazonen von Leondrils Geist ein Zeichen, wer die wahre Göttin ist. Karakal bekommt eine Wegbeschreibung zu der Stelle, an der der Geist öfters gesichtet wurde.

Gemeinsam betreten wir die düsteren, teilweise eingestürzten, verwinkelten und weitläufigen Ruinen. Überall finden sich Bildnisse von Dämonen und grotesken Chimären. Stöhnende Geräusche, Schaben und Rassellaute erzeugen eine unheimliche Atmosphäre. Wir treffen auf ausgelöste Fallen, defekte Fallen und auch solche, die noch funktionieren, wie wir schmerzvoll erfahren müssen.

Wir finden ein breites, geschlossenes Portal, welches vermutlich in die zweite Ebene hinab führt. In einer Grabkammer entdeckt Karakal den Geist der Rondra Geweihten. Nachdem sie von Targazz in eine Falle gelockt und hinterrücks erschlagen wurde, wartet sie seit Jahrhunderten auf Erlösung, während die Manifestation einer Erzdämonin sie immer mehr verschlingt. Lange wird sie nicht mehr standhalten können. Nach Ihrem Tod versteckte Targazz ihre Gebeine sowie  Schwert und Rüstung hier im Gewölbe; die vom Glauben abgefallenen, fehlgeleiteten Amazonen suchen nun danach und die Anführerin Zafena will sie ihrer dunklen Göttin (in Wirklichkeit der Erzdämonin) opfern. Wir müssen also Gebeine, Waffe und Rüstung vor Ihnen finden!

In einem alten Sarkophag finden wir Aufzeichnungen des verhassten Targazz. In Ihnen wird der Pakt mit der Erzdämonin Targunitodt beschrieben. Offenbar missbrauchen Asmodeus und Targazz die schwarzen Kriegerinnen und dem Deckmantel der schwarzen Rondra für Ihre finsteren Zwecke! Wir müssen so viele Amazonen wie möglich auf unsere Seite ziehen. Targazz beschreibt auch die Falle, die er Leondril stellte und den Mord an ihr. Sogar die Stelle, an der er Gebeine und Ausrüstung versteckte, wird beschrieben: Unter den Köpfen der Könige.

Wir durchsuchen den nächsten Raum, in dem Karakal von einer heimtückischen Speerfalle verwundet wird. Doch die Mühe ist nicht umsonst: Eine prunkvolle, jedoch zusammengefallene und zerbrochene Steinstatue eines bosparanischen Adeligen (Soldatenkaiser Jel Horas) liegt im Morast. Davor finden wir im Schlamm ein in gutes Leder gewickeltes, hochwertiges Kettenhemd: Die Rüstung der Leondril Leuenzunge von Donnerbach! (Der Geist bestätigt die Identität der Rüstung).

In einer fallengesicherten Truhe neben der Statue finden wir einen Teil eines schwarzen, zersplitterten Steins, vermutlich ein Teil des benötigten Portalsteins.

Der nächste Raum hat einen schaurigen Inhalt: Dutzende zerhackte Skelette liegen hier verstreut, ganz so, als ob hier einmal gegen ein Heer aus Untoten gekämpft worden ist. Im hinteren Teil steht ein von zwei Statuen flankierter Altar. Als wir den Raum näher untersuchen wollen, werden wir von Amazonenkriegerinnen angegriffen. Ein Kampf ist unvermeidlich!

 

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