Schlagwort-Archiv: Charakterbeschreibung

Arien: Ein musikalisches Erbe

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Arien, nun 108 Jahre auf Mittelerde, lebte den Großteil ihres Lebens in Thranduils Hallen. Hier lernte sie nicht nur Irime sowie eine Gesandte der Waldelben, Rodwen, sonder auch deren ehemaligen Leibwächter Noil kennen. Arien hatte eine gute Freundin, Galia, mit der sie viele Stunden des Bogenschiessens verbracht hatte. Diese war ihr auch eine große Stütze in der Zeit, als der Vater Ariens in den Kriegen verstarb. Arien bekam von ihm seine Harfe vererbt, die sie Zeit seines Lebens nicht anfassen durfte und auch ein bisschen wütend darüber war. Nun würde sie alles geben, um ihn noch einmal sehen zu können, dafür würde sie sogar Elylenn (goldener Klang) eintauschen. Weiterlesen

Folkmarr, Sohn des Elfric: Wächter

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„Ein Wächter muss drei Dinge besitzen: Einen scharfen Blick,
den Mut zu handeln und ein Schwert, die Seinen zu schützen.“

Fünf Jahre ist es nun her – ich war erst ein Kind von 13 Sommern, Sohn des Zweiten der Stadtgarde, Elfric – als mir mein Vater das Schwert meines Großvaters gab. „Wir ziehen gen Erebor.“, sagte er, „Pass auf unsere Familie auf, so wie ich es tun würde.“ Zuvor hatte der Feuerbrand des Drachen Esgaroth, meine Heimat verwüstet, die verkohlten Stümpfe ragten klagend aus dem Wasser. Nun würde er mit Bard – dem Meisterschützen, dem Drachentöter – zum Einsamen Berg ziehen, um den Schatz für die Zerstörung von Seestadt zu fordern. Weiterlesen

Ferdibrand Goldwert: Zu viele Wege vor Dir

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Nun, eigentlich hätte ich mit 33 die Werkstatt meines Vaters übernehmen sollen, schließlich ist er einer der geachtetsten Schnitzmeister des ganzen Auenlandes, aber es kommt ja bekanntlich anders als man denkt. Es kam vor allem anders als die alteingesessenen Hobbits es gerne gehabt hätten, aber das war mir herzlich egal. Und so zog ich aus um Elben, Zwerge und die Wunder Mittelerdes zu sehen. Meinem Vater Isembard, welcher auch gerne auf Reisen gegangen wäre, es selbst aber nie über die Grenzen des Auenlandes hinaus geschafft hat, schreibe ich regelmäßig Briefe mit den Erlebnissen meiner Reisen.

 Mittsommer des Jahes 2946 des Dritten Zeitalters
Haus Beorns, Wilderland Weiterlesen

Gaìn, Sohn des Groìn: Lektionen in Rache

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»Zwei Dinge lernte ich schon früh zu fürchten: Drachen und Orks.
Doch ich lernte auch, dass aus der Furcht große Kraft erwachsen kann,
eine Stärke, die dich auch in der Verzweiflung am Leben erhält.«

Mein Großvater erzählte mir immer wieder die Geschichte, wie er mit unserem Volk vor fünfhundert Jahren das Graue Gebirge verlassen musste. Er erzählte vom grausamen Kaltdrachen Raenar und wie dieser König Daìn, den Ersten seines Namens, und dessen zweitgeborenen Sohn Fror erschlug. Er erzählte, wie er die Befestigungsanlagen, über die er das Kommando hatte, fluchtartig verlassen musste. Er erzählte von der Furcht aber auch von der Schmach. Weiterlesen

Tjalf Tjalvasson

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Geboren wurde Tjalf am 12. PHE des Jahres 970 BF aus der Vereinigung zwischen der Fernhändlerin Tjalva Thorimsdottir und des Elfen Fanloёn Der-vom-Baum-fiel. Schon lange hatte Fanloёn die einsame Tjalva bei ihren regelmäßigen Handelsfahrten nach Andergast aus dem Wald heraus beobachtet, und war vom ersten Moment an von ihr fasziniert. Er kannte durchaus das Verhalten von „Rosenohren“ und es war auch nichts ungewöhnliches öfter mal auf einen solchen zu treffen, doch was ihn an dieser Frau verwunderte, war die Tatsache, dass sie, statt wie jeder „normale“ Mensch die Straße zu nehmen, sich regelmäßig dazu entschied durch den Wald zu streifen. Das alleine wäre auch nicht weiter verwunderlich, gibt es doch auch Jäger unter den Menschen, aber sie war keine Jägerin. Ja, er war sich nicht einmal sicher, ob sie tatsächlich ein Tala, ein Mensch, sei. Mit ihrer über zwei Schritt großen Statur übertraf sie ihn um einige Finger, ihr Körperbau war robust und sehr muskulös. Hinzu kamen noch die sehr hellen und langen, fast komplett weißen, Haare, die sie zu einem Zopf gebunden hatte. Weiterlesen

Doctorus Ninjo ya Lattanziani, Esq.

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*984 BF in Methumis
geboren als Sohn eines Kaufmanns Derario, Mutter: Ilaria

987 BF
Schwester Valentina wird geboren

988 BF
Schwester Valentina ist die, die immer Dinge verbuddelt.
Ninjo Lattanziani fand sie und gräbt sie wieder aus, was Valentina gar nicht gefiel.

989 BF
Bruder Francesco wird geboren.

991 BF
Der eigensinnige Großvater Philippe, der nur sporadisch vorbei schaut, erzählt Ninjo Lattanziani von seinen vielen Entdeckungen bei den fremden Völkern. Das faszinierte Ninjo Lattanziani so sehr, dass er mit dem Großvater ziehen wollte. Sein Vater verbietet es aber, da der Junge das Ansehen der Familie aufrecht erhalten soll. Dazu bekommt er Privatunterricht. Er interessiert sich aber hauptsächlich nur für Geschichte und Naturwissenschaften. Um ihm das Kaufmannsleben schmackhaft zu machen nimmt der Vater seinen Sohn häufig auf Märkte und zu Verhandlungen mit. Diese Verfolgt Ninjo Lattanziani aber nur gelangweilt und lässt dies auch die Verhandlungspartner wissen. Heimlich vertieft er sich weiter in Geschichtsbücher und träumt von den großen Entdeckungsreisen seines Großvaters. Weiterlesen