Archiv der Kategorie: Das Schwarze Auge

Das Schlachtfest – Teil 3

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25. Hesinde, mittags

Nach einem kurzen Gespräch mit dem Ritter zieht die Jagdgruppe weiter, um den riesigen Hirschen vielleicht doch noch einholen zu können. Nachdem wir eine Stunde gewandert sind, stößt erneut Gwendala zu uns und mahnt zur Eile, denn nicht weit entfernt im Osten befinden sich ein Orklager. Dieses müssen wir möglichst umgehen.

Der Weg führt uns in immer steiler werdendes Gelände und gegen Abend sinkt die Temperatur merklich ab. Da einige meiner Gefährten erschöpft von den Anstrengungen sind, werden Gwendala und ich wachen und nur ein kleines Feuer in einer Senke entzünden, um keine Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen. Doch auch dieses kleine Feuer reicht aus, um merkwürdige Wesen anzuziehen, die wie Glutechsen oder Feuersalamander aussehen. Ich wecke die anderen, lösche das Feuer und wir verhalten uns ruhig, bis diese elementaren Wesen eine andere Richtung einschlagen. Mit ihren 1,5 Schritt Länge und 0,3 Schritt Höhe sind die Glutechsen mit ihrem pulsierenden Glühen und dem heißen Blut eine faszinierende, aber auch bedrohliche Begegnung. Weiterlesen

Die Braut des Bronnjaren I – Die Gemeinschaft zerbricht

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Am Vormittag des 4. Hesinde 1022 BF fand das verabredete Frühstück mit dem Händler Vigo Bornski statt. Zahlreiche Geschenke für die Brautwerbung wurden Fenew zur Verwahrung übergeben und allen eine Anzahlung von zwanzig Batzen gemacht. In der Stadt hörte man vielerorts Gerüchte über Expeditionen in den Norden. Draconiter, Bannstrahler und auch einige Rondra-Geweihte seien dabei, die Drauhager Höhen und die Totensümpfe zu durchkämmen. Es gab Berichte von Geistererscheinungen, wandelnden Toten und gar Dämonenzeichen. Rowin sprach im Tempel mit dem Schwertbruder Anshag von Ask, einem Spross des Hauses Ask, der ihm von der Expedition erzählte und dem Ziel, die verlorenen Schwerter des Nordens der Rondragabund von Riedemer wieder zu finden. Hierzu waren auch hochrangige Ordensritter der Schwerter Gareths, der Zornesritter und anderer Orden zurzeit in Rodebrannt. Außerdem weilte der Heermeister des Ordens, Rondrasil Löwenbrand von Arivor, in der Stadt. Persönlich überbrachte der Schwertbruder auch eine Einladung seines Vetters, Graf Wahnfried von Ask, der sich freuen würde, die Bezwinger Brakadors an seiner Tafel begrüßen zu dürfen. Weiterlesen

Das Schlachtfest – Teil 2

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24. Hesinde

Wir kommen im sehr beschaulichen Örtchen (ca. 12 Hütten und kleine Häuser) Hoheneych an und sehen die Bewohner in eifriger Vorbereitung für das Schlachtfest. Wir bereiten unser Quartier im einzigen Gasthaus (eigentlich nur eine Schenke) des Dorfes vor, nachdem uns der Dorfschulze Argos Eychenhaus (42) begrüßt hat und uns dem Wirt Polter Appel vorgestellt hat. Der freundliche Wirt erzählt uns etwas über das Schlachfest. Es wird in der Mitte des Dorfplatzes an der riesigen, verbrannten Eiche stattfinden. Der alte Sume Finndar wird später eine tragende Rolle bei den traditionellen Ritualen spielen. Vielleicht kann uns Finndar sagen, ob Arbogast schon hier war und wo wir ihn finden können – denn dies ist ja der eigentliche Zweck unserer Reise. Weiterlesen

Die neunfingerige Klaue IV – Leudaras Befreiung

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Die Altleuburg lag im nebeligen Schneetreiben (sic) verborgen. Von dem Seitentor der Stadt war nichts auszumachen. Just als die Gefährten beschlossen, auf eigene Faust die Festung zu erkunden, tauchte Mirhiban auf. In ihrem Gefolge befand sich eine weitere tulamidische Frau, die als Sheanna vorgestellt wurde. Sie war recht hübsch und leicht gerüstet, bewaffnet war sie mit zwei schlanken Schwertern. Es schien sich, um eine Freundin der Baronin von Pervin zu handeln. Wie die Gruppe später erfuhr, war Sheanna ebenfalls eine Geweihte Rahjas. Weiterlesen

Das Schlachtfest – Teil 1

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23. Hesinde

Wir sind zurück im Furtwirt, als uns eine große Reisegruppe von Hesindegeweihten und Draconitern auffällt, die auch eine beachtliche Anzahl an Waffenträgern als Geleitschutz bei sich haben. Eine Söldnerin kommt auf Karakal zu und stellt sich als Tikara vor. Sie fragt nach der Sicherheit des Weges und nach Prinzessin Irina, die sie besuchen wollen. Ein gewisser Herr vom Berg ist ihr Auftraggeber. Naramis kennt einige Hesindegeweihte und Draconiter aus seiner Zeit in Punin. Diese Gruppe kommt aus der Gegend um Salza, ist dort aber nicht zuhause. Was sie hier nach Andergast verschlägt, erfahren wir nicht. Weiterlesen

Die Geister die ich rief – Teil 7

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17. Hesinde – abends

Als wir uns vom Kampf halbwegs erholt haben, testen wir, ob der Golem erneut zum Leben erwacht, wenn wir den Steinkreis betreten. Zum Glück ist dies nicht der Fall und wir können den gefallenen Räuberhauptmann untersuchen. Naramis´ mächtige Magie hat Teile seines Kettenhemdes schmelzen lassen, aber wir können noch die vier verbliebenen Wurfmesser an seinem Körper erkennen. Bei der Durchsuchung findet Naramis in einem Beutel den zum Glück unbeschädigten magischen Brautkranz. Xargrosch erkennt den Helm des Hauptmannes als Meisterstück aus Zwergenstahl, der laut Naramis eine potente magische Schutzwirkung hervorrufen kann. Beide Gegenstände sind nicht durch böses Mandra belegt. Naramis steckt den Brautkranz ein und Xargrosch den Helm. Weiterlesen

Gideon Donnerklinge von Nordhag

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Geboren wurde ich am 22. Praios im Jahre 982 BF als zweiter Sohn von Helmbrecht und Junivere von Nordhag. Es war ein wundervoller Tag, die Praiosscheibe stand hoch am Himmel und ihr Antlitz erstrahlte mit voller Kraft. Doch die Freude über dieses Ereignis war nur von kurzer Dauer denn von der kräftezehrenden Niederkunft geschwächt, erkrankte meine Mutter am Kindbettfieber von dem sie sich nicht mehr erholen sollte und das nur wenige Wochen später ihr Leben forderte. Weiterlesen

Tjalf Thorgalson

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Seine Kindheit lebte er bei seinen Eltern Thorgal Orikson und Svenna Sendadothir mit seinen drei Schwestern Jora, Sura und Walla und seinem Bruder Tore in einem Langhaus in einem Dorf in der thorwalschen Region. Außerdem lebten in dem Haus noch seine Großeltern die jedoch früh verstarben und zwei Tanten und ein Onkel, der jedoch selten da war, weil er als Jäger durch die Wälder zog. Mit Zehn schloss er sich seinem Onkel Otar Orikson an und lernte bei ihm das Jägerhandwerk. Mit Zwölf hatten Onkel und Enkel sich eine Hütte im Wald gebaut, um die Wege zu sparen, da sie mehr im Wald waren als im Dorf. Otar bildete Tjalf in alle wichtigen dingen für die Jagd aus, wie Schleichen, Bogenschießen und Wildnis- und Tierkunde. Außerdem zeigte er ihm den thorwalschen Faustkampfstil Hammerfaust und wie er sich die Wunden pflegt. Eines Nachts als er mit seinem Onkel auf der jagt war, erschien ihnen ein Geist, der sie zwar in Ruhe ließ ihnen aber ein bleibenden Schreck einjagte. Weiterlesen

Die Geister die ich rief – Teil 6

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17. Hesinde, nachts

Einskaldir weckt Naramis während seiner Wache und teilt ihm mit, jemand würde seinen Namen rufen. Während Karakal die weitere Wache übernimmt, untersucht Naramis die Rohal Statue und entdeckt am Sockel silbrig schimmernde Schlieren (Arkanil-Glyphen?), die am Tage nicht zu sehen waren. Diese Erscheinungen verschwimmen immer wieder, vermischen sich und setzen sich erneut zusammen, jedoch kann Naramis daraus noch keine Deutung ableiten. Weiterlesen

Ramón García Vernandez

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11 Boron 983 BF – die Geburt des kleinen Ramón. Als Sohn von Alara Sousa García und Diego da Costa Vernandez wächst er wohl behütet in Brabak in der oberen Mittelschicht auf. Seine Vater ist Zwischenhändler, seine Mutter handelt mit Alchemika und Pflanzen, welche sie bei den Stämmen und Plantagen kauft und nach Übersee verschifft.

Aufzucht und Hege (983 BF – 997 BF)

Er erhält eine umfassende Bildung. Seine Eltern legen besonderen Wert auf verschiedene Sprachen. Bereits als kleines Kind ist er viel mit seiner Mutter im Königreich Brabak unterwegs. Lernt Moha- und Achaz-Stämme, deren Sprache und Kultur kennen. Bei verschiedenen Privatlehrern lernt er zusätzlich Tulamydia, Thorwalsch und Isderia (neben Rssahh und Mohisch) und spricht diese Sprachen durchweg flüssig. Obwohl er ein schlechter Schüler ist. Es ist nie bei der Sache, immer unruhig und vorlaut, bringt er einige Lehrer an die Grenzen ihrer Geduld. Weiterlesen