Ramón García Vernandez

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11 Boron 983 BF – die Geburt des kleinen Ramón. Als Sohn von Alara Sousa García und Diego da Costa Vernandez wächst er wohl behütet in Brabak in der oberen Mittelschicht auf. Seine Vater ist Zwischenhändler, seine Mutter handelt mit Alchemika und Pflanzen, welche sie bei den Stämmen und Plantagen kauft und nach Übersee verschifft.

Aufzucht und Hege (983 BF – 997 BF)

Er erhält eine umfassende Bildung. Seine Eltern legen besonderen Wert auf verschiedene Sprachen. Bereits als kleines Kind ist er viel mit seiner Mutter im Königreich Brabak unterwegs. Lernt Moha- und Achaz-Stämme, deren Sprache und Kultur kennen. Bei verschiedenen Privatlehrern lernt er zusätzlich Tulamydia, Thorwalsch und Isderia (neben Rssahh und Mohisch) und spricht diese Sprachen durchweg flüssig. Obwohl er ein schlechter Schüler ist. Es ist nie bei der Sache, immer unruhig und vorlaut, bringt er einige Lehrer an die Grenzen ihrer Geduld. Ansonsten ist seine Jugend unbeschwert. Er streunt durch die Straßen Brabaks. Er hat Freunde aller Schichten und aller Herkunft und träumt davon später ein großer Krieger und Held zu werden, wie Geron oder Lûthar.

Ausbildung zum Schwertgesellen (997BF – 1002 BF)

Im Alter von 14 Jahren wird er Zeuge eines Duells zwischen zweier Junger Männer. Nichts ernstes, nach wenigen Runden wird der Verlierer zur Aufgabe gebracht. Der junge Ramón ist vom Sieger, seinem Stil, seiner überlegenden Technik und der Person begeistert. So versucht er Kontakt mit dem Schwertmeister Manolo Delazar aufzunehmen. Dieser stammt aus Al’Anfa und macht Ramón Mut, das er durchaus eine Chance hat als Schüler aufgenommen zu werden. Seine Eltern sind von der Idee überhaupt nicht begeistert. Nach einigen Wochen verlässt Delazar die Stadt und die Eltern denken, die Flausen des Jungen wird die Zeit schon vertreiben. Wenige Wochen später packt Ramón seine sieben Sachen und schifft sich als blinder Passagier auf einer bornländischen Kogge nach Al’Anfa aus. Seine Eltern lassen ihn ziehen, unterstützen sein Vorhaben allerdings nicht. Soll der Junge doch lieber die Geschäfte seiner Eltern übernehmen. So muss Ramón Schulden aufnehmen und wird in den folgenden Jahren ein Schwertgeselle. Die meiste Zeit verbringt er mit Training, doch zum Ende der Ausbildung bleibt auch Zeit als Halbstarker durch die Stadt zu ziehen und den jungen Damen nachzustellen.

Und plötzlich wird er erwachsen (1002 BF – 1006 BF)

Nach der Ausbildung wird er als Leibwächter bei der Grandenfamilie Karinor angestellt. Meist kümmert er sich um niedere Familienangehörige und Gäste, oft aus dem Ausland. Er lernt, das mit dem Ende der Ausbildung der Ernst des Lebens beginnt. Die Anforderungen der Arbeitgebers sind hoch, nächtliche Feiern kaum möglich. Er lernt langsam, was Verantwortung bedeutet und reift langsam zu einem ernsthaften Mann heran. In dieser Zeit wird die Bindung zu den Eltern wieder stärker. Sehen sie doch ein, dass der kleine Junge seine eigenen Wege geht. Der Kontakt zu seinem Meister Delazar bleibt sehr eng und freundschaftlich. Oft ist Ramón in dem Anwesen zu Besuch, was Delazar als als Schule dient.

Auf der Flucht und eine besondere Klinge (1006 BF – heute)

Bei einer Geschäftsverhandlung, bei der Ramón anwesend ist, stürzt ein Mann namens Lucan Peloro seinen Geschäftspartner im Streit von einem Balkon. Peloro hat in die Familie Karinor eingeheiratet und um seine Schäfchen zu schützen werden die Zeugen bestochen und Ramón als Schuldiger angeprangert. Dieser flüchtet sich in das Anwesen von seinem Freund und Meister Delazar. In der Nacht kommt eine Schar von Häschern und umstellt die Villa. Es kommt zum Kampf. Delazar lenkt die Angreifer ab um Ramón die Flucht zu ermöglichen. Als er aus der Gefahr ist, sieht er nur noch, wie Delazar umzingelt und von Piken durchbohrt zu Boden geht. Getrieben von innerer Wut versucht Ramón den ehemaligen Schützling, Lucan Peloro, zur Strecke zu bringen. Wenige Tage später gelingt ihm dies, als der Schuldige sich aus einem Bordell allein auf den Heimweg macht. Er stellt ihn zum Duell. Penolo prahlt, zeigt Ramón die Klinge seines Freundes Manolo und verhöhnt ihn, das er mit dem Schwert seinen Freundes erschlagen wird. Das Schwert kennt Ramón gut. Manolo berichtete ihm, es stamme von einem Schmied auf den Zyklopen Inseln und sei unzerstörbar, vermutlich sogar eine Zyklopenwaffe. Außerdem geht von einem Opal, der in der Parierstange eingesetzt ist, eine Magie aus, die die Klinge immer kalt hält. Das folgende Duell dauert nicht lang. Nach einigen Attacken zerbricht das Schwert in Peloros Hand und Ramón stößt sein Schwert bis zum Heft in den Unglücklichen. Ramón bringt die Bruchstücke des Schwertes seines Freundes in seine Obhut und flieht aus der Stadt. Mit einem Küstensegler entkommt er nach Sylla. Dort taucht er bei seiner Cousine Fiorella unter und arbeitet einige Monate auf ihrem Schiff, einer kleinen Schaluppe. Mit dem Schiff kreuzen sie durch die Charyptik und helfen al’anfanische Handelsschiffen auf hoher See ihr Ladung zu löschen. Bei einem Aufenthalt in Sylla wird Ramón fast von einer Gruppe Kopfgeldjägern ergriffen. Er entkommt knapp und versucht den Süden hinter sich zu lassen. Die Familie Karinor hat ein großzügiges Kopfgeld ausgesetzt.
Auf der Flucht reist Ramón über die Stadt Rethis auf Hylilos und sucht den Verkäufer von Manolos Schwert auf. Der Schmied Salmos Thaniotis berichtet ihm, das er das Schwer geschmiedet hat. Das es aber nicht hätte brechen dürfen. Er hatte vor Dekaden den Opal von einem Händler gekauft und diesen in die Waffe eingesetzt. Ihm wurde bestätigt, das die Waffe magisch und sie extrem stabil sei. In Zuge der lebenslangen Garantie auf seine Waren, lässt der greise Schmied die Waffe von einem seiner Meisterschmiede neu schmieden. Des weiteren erzählt Salmos ihm die Geschichte von einem Schwert namens Gyl’mor’shok, welches laut Legenden ebenfalls über einen Opal in der Parierstange verfügte. Diese Waffe soll ein Zyklop namens Gor’ho Kalun geschmiedet haben, welcher angeblich noch immer auf der Insel Pailos lebte. Kurz um macht sich Ramón auf den Weg nach Teremon und sucht mit Hilfe eines örtlichen Händler den Zyklopen Gor’ho Kalun auf. Dieser erkennt den Opal wieder. Genau diesen Opal hatte er ca. 620 BF von einem Thorwaler Hetmann namens Arjolf Grimson erhalten. Dieser hatte diesen Stein bei einer Abenteuerfahrt im hohen Norden gefunden. Auf einem riesigen Eisberg hatte er im Eis eingefrorene dunkle Gestalten gefunden. Eine dieser Kreaturen trug den Stein um den Hals. Er wollte eine Waffe für einen Freund namens Naluk Sen anfertigen lassen, mit dem Stein in der Parierstange. Also hat der Zyklop den Stein geschliffen und das Schwert geschmiedet. Ramóns Schwert sei aber nur eine schlechte Variante von Gyl’mor’shok. Darauf hin sucht Ramón die Hallen der Weisheit in Kuslik auf, um weitere Nachforschungen zu dem Schwert anzustellen. Er findet heraus, dass im ersten Khom-Krieg ein Nivese im kaiserlichen Heer diente, welcher diese Waffe führte (ca. 765 BF). Sein Name war Erm Sen. Dieser Mann hatte sich im Krieg verdient gemacht und wurde zum Ritter geschlagen (Wappen: silberner Wolfskopf auf blauem Grund). Leider hatte er sich so Feinde in den eigenen Reihen gemacht, wurde auf ein Alveranskommando entsendet, überlebt und ehrenhaft aus der Armee entlassen. Dann verlieren sich seine Spuren. Doch die Häscher sind Ramón dicht auf dem Versen. In Kuslik und später in Havena kommt es zu Auseinandersetzungen mit Kopfgeldjägern. Darauf beschießt er, zu seinem Onkel Yorge, Fiorellas Vater, zu reisen. Dieser ist als Gesandter der Königs von Brabak am Hofe von Thorwal. Ramón hofft, das niemand es wagen wird, ihn in den hohen Norden zu folgen. Im Rondra 1007 BF kommt Ramón in Thorwal an. Er lebt bei seinem Onkel und findet keine rechte Beschäftigung. Bis heute…

20 Fragen

Wie sieht der Held aus?

Ramón ist 9 Spann hoch und besitzt eine athletische Figur. Er hat eine weiße Hautfarbe, da seine Familie ursprünglich aus dem Mittelreich oder Bosparan stammt, wer weiß das schon. Er hat glatte schwarze Haare, die er in der Regel so kurz hält, das sie sich nicht in der Rüstung verfangen (schulterlang). Er trägt einen “Rund-um-den-Mund-Bart”, welchen er gerne vom Babier regelmäßig schneiden lässt. Er hat eine etwas hohe Stirn und braune Augen. Bedingt durch hartes Training und etliche Kämpfe finden sich auf seinem Körper etliche Narben. Besonders ist seine linker Unterarm gezeichnet, wo er in dem letzten Kampf in Al’Anfa verwundet wurde.

Wie wirkt der Held auf einen Fremden?

Ramón ist ein freundlicher und offener Mensch. Da er aus einer Stadt stammt, die  als  ein Schmelztiegel an Kulturen und Rassen gilt, wird er von vornherein nicht jeden Menschen, Achaz, Goblin (oder was auch immer), kurz einen Fremden, besonders kritisch gegenüber stehen oder ihn in eine Schublade stecken. Er wirkt sehr beweglich. Als Kämpfer könnte er auf Grund seiner schwachen Rüstung schnell unterschätzt werden. Ansonsten ist er eher lässig und verspielt. Er muss immer etwas in der Hand halten. Wenn er nicht mit seinem Dolch spielt, lässt er eine Dublone durch die Finger tanzen. Seine Arroganz wird sich allein im Kampf bemerkbar machen. Auch wenn es nicht gerade rondragefällig sein mag, wird er seine Gegener tritzen und provozieren…

Wie ist der Held aufgewachsen?

Beide Eltern von Ramón sind recht wohlhabende Kaufleute. Ramóns Vater Diego arbeitet als Zwischenhändler auf der Warenmesse. Seine Mutter  Alara betreibt einen Handel mit Pflanzen und alchemistischen Grundstoffen. Sie bezieht einen Großteil ihrer Ware von Achaz-Stämmen aus den Sümpfen und der Umgebung von H’Rabaal. Ramón bleibt das einzige Kind der Beiden. Er erlebt eine normale Kindheit in einem behüteten und herzlichen Heim. Schon sehr früh bekam Ramón einen Privatlehrer. Neben Rechnen, Lesen und Schreiben wurden ihm eine Vielzahl an Sprachen vermittelt. Ein Halb-Elfische Lehrerin lehrt ihm das sprechen und schreiben des Isderia Bei vielen Reisen, im Königreich zu den Echsenstämmen und kurzen Ausflügen in die Tulamidenlande kann er sein Rssahh, Mohisch und Tulamidya üben. Mit Kindheits- und Jugendfreunden aus der thorwaler Hammerfaust Otta bei Brabak verfeinert er sein Thorwalsch. Kurz um, bis zu seiner Ausreise nach Al’Anfa lebt er gut und unbeschwert. Das Verhältnis zu den Eltern ist soweit intakt. Allerdings haben sie ihn aus Protest die Ausbildung als Schwertgeselle nicht bezahlt.

Hat der Held noch starke Bindungen zu Menschen aus seiner Jugend?

Eine engere Bindung besteht nur zu seinen Eltern und anderen Verwandten (z.B. Sein Onkel Yorge in Thorwal oder seine Cousine Fiorella in Sylla).

Warum ist Ihr Held Abenteurer geworden?

Nachdem Ramón seine Ausbildung beim Schwertmeister Manolo Delazar beendet hat, stellte er sich in den Dienste der Grandenfamilie Karinor. Als Leibwächter verdiente er gut und er plante seine weitere Zukunft. Aber es kam, wie es kommen musste. Ein in die Familie Karinor eingeheirateter Mann namens Lucan Peloro, beschuldigte Ramón eines Verbrechens, was er selber begannen hatte. Dabei handelte es sich um eine Auseinandersetzung mit einem Geschäftspanter aus Al’Anfa. Bei einer Preisverhandlung waren sich beide Seiten dermaßen uneinig, das Peloro den Streitpartner aus dem zweiten Stock eines Hauses vom Balkon schubste. Um einen Konfrontation abzuwenden, wurden alle Zeugen das Maul mit Gold gestopft. Ramón wurde als Schuldiger angeprangert und musste untertauchen, nachdem eine Übermacht von Häscher versuchten ihn bei seinem Schwertmeister Manolo Delazar zuhause zu stellen. Von diesem Scharmützel konnte Ramón nur entkommen, weil Manolo mit seinem Leben bezahlte. Wenige Tage später konnte Ramón den Verräter Lucan früh morgens in einem Duell stellen. Anschließend musste Ramón auds der Stadt flüchten. Lucan trat seine Reise in Borons Hallen an. Die Familie Karinor setzte ein erhebliches Kopfgeld für diese Bluttat auf Ramóns Kopf aus. Seine erste Station auf der Flucht war das Piratennest Sylla, wo seine Cousine Fiorella als Freibeuterin tätig ist. Etwa ein Jahr blieb Ramón in der Stadt und arbeitete auf der kleinen Schaluppe seine Cousine. Ein Zeit wo er die Südmeere und das Seemanns-Handwerk kennen gelernt hat. Doch die Vergangenheit holte ihn wieder ein. Mehrere Häscher waren auf seiner Spur, da die Grandenfamilie das Kopfgeld verdoppelt hatte. Über die Zyklopen Inseln, Kuslik und Havena führte ihn sein Weg nach Thorwal. Dort lebt sein Onkel  Yorge Vernandez als Botschafter des Königreiches Brabak in der Hauptstadt. Zudem hoffte Ramón, das niemand so verrückt sein wird, ihn um die halbe Welt bis in den hohen Norden zu folgen. Da er im Moment im Hause seines Onkels und dessen Geld lebt,  ist er auf der Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung…

Wo ist ihr Held schon gewesen?

Im gesamten Königreich Brabak und dem Imperium Al’Anfa (inklusive den Kolonien?). In Sylla, der Charyptik, Kunchom, Thalusa, Tuzak, Zyklopen Inseln, Kuslik, Havena und neuerdings: Thorwal.

Ist ihr Held sehr götterfürchtig?

Ich würde es mal so ausdrücken: Er glaubt natürlich an die Götter, wer tut das nicht. Aber Ramón hat keinen Favoriten und den Zwölfen und Co. Von seiner Lebenseinstellung ist Phex vermutlich der Gott, der ihm am nächsten steht. Im Kampf vermutlich Rondra, in der Liebe Rahja und in der Rache Kor. Auf dem Schiff Efferd…und mal schauen was der Swafnir so kann. Priester verdienen in seinen Augen keinen Respekt, nur weil sie geweiht wurden. Auch bei ihnen gilt: Jeder ist, was er tut und sagt. Als freier Mensch und Denker wird er immer bewerten was Geweihte von sich geben und sich nicht  in einen Glaubenskonflikt einbinden lassen.

Wie steht ihr Held zur Zauberei?

Jeder darf seine Fähigkeiten nutzen. Ob nun in einer Gilde organisiert, als Druide oder Hexe. Auch hier ist wieder wichtig, was die Zauberkundigen mit ihrem Wissen und Fähigkeiten anstellen. Sollten andere darunter Leiden oder zu Schaden kommen, so ist es eines jeden Pflicht dem Einhalt zu gebieten! (Das heißt nicht, das z.B. Kampfmagie abgelehnt wird. Es ist natürlich legitim, sich mit Magie zu verteidigen oder um seine Ziele durchzusetzen auch anzugreifen. Aber Unschuldige sollten nicht behelligt oder einfach gemetzelt werden. Hier gelten die selben Ramón-Richtlinien wie für konventionelle Kämpfer). Sollten Dritte keinen persönlichen oder materiellen Schaden erleiden, ist Magie wie Banbaladin (oder wie das heißt) auch in Ordnung. Und natürlich ist Toten und Dämonen Beschwörung auch nur ein Handwerk. Die Frage ist, was man seine kleinen Freunde so anstellen lässt.

Für wen oder was würde ihr Held sein Leben riskieren? 

In erster Linie für seine Familie und seine Freunde (ich hoffe er findet welche unterwegs). Zweitens wird er seine Ehre verteidigen. Sollte er der Meinung seine, ihm wurde schweres Unrecht widerfahren, so wird er Risiken für Leib und Leben auf sich nehmen um diese Unrecht aus der Welt zu schaffen (Rachsucht)…aber nicht blind in den Tod gehen…so was wird gut geplant. Drittens wird er Unschuldige und Wehrlose schützen. Auch dabei wird er nicht sein Leben verheizen. Aber er wird unter Einsatz seines Lebens zumindest versuchen den Opfern die Flucht zu ermöglichen, etc. Es mag passieren, das er aus innerer Unruhe (Unstet und Neugier) sich in Situationen begibt, die er einfach falsch eingeschätzt hat…

Was ist der größte Wunsch ihres Helden?

Aktuell ist ihm wichtig sich einen Namen zu machen. Er möchte Ruhm und Anerkennung. So was ist weltlich natürlich schwer zu planen und von Gelegenheiten abhängig. Er wird diese Gelegenheiten nutzen. Würde man Ramón zu seinen mittelfristigen Zielen befragen, so würde er antworten: “Eine schöne Frau, ein geborgenes Heim, viele kleine Ramóns die den ganzen Tag Unfug machen und soviel Wohlstand, das man sich keine Sorge über Morgen machen muss.”

Was fürchtet Ihr Held mehr als alles andere auf der Welt?

Das Größte was er verlieren könnte, ist seine Freiheit. Als Sklave zu enden oder stark verkrüppelt zu werden, davor hat er Angst. Daher wird er mit seinen Häschern nicht zimperlich sein und alles dran setzen, ihnen zuvor zu kommen. Er könnte es auch nicht leiden in einem Umfeld zu leben, wo ihm Meinungen und Weltanschauungen auferlegt werden.

Wie sieht es mit seiner Moral und Gesetzestreue aus?

Gut sieht es aus. Seine moralischen Werte wurden unter “Für was würde ihr Held sein Leben riskieren?” erläutern. Und er ist bereit dafür einzustehen, Wagnisse und Einbussen einzugehen. Die Gesetzestreue … ja, das ist so eine Sache …das kommt ja immer auf die Gesetze an. Er ist in einem sehr liberalen Umfeld, wenn nicht sogar dem liberalsten in Aventurien, aufgewachsen. Wenn die Gesetze dazu dienen das Zusammenleben zu regulieren, so wird er diese achten. Delikte wie Raub, Mord und “Betrug” sind natürlich zu verfolgen. Sollten aber Personen in ihrer persönlichen Freiheit durch unsinnige Gesetze eingeschränkt werden, so wird Ramón Probleme haben dies zu akzeptieren.

Ist er Fremden gegenüber aufgeschlossen?

Ja.

Welchen Stellenwert hat Leben für ihn?

Leben ist schon wichtig … ohne sein Leben kann man den Ruhm nicht auskosten. Er wird keine Menschen oder Tiere grundlos töten. In einem Konflikt wird er auch nicht unbedingt versuchen jemanden zu töten, sondern eher kampfunfähig zu schneiden. Wie soll der Gegner von ihm berichten, wenn er Tod ist… Wie bereits erwähnt, wird er bei Personen nicht so nachgiebig sein, die ihm gezielt ans Leder wollen. Er wird seinen Häschern keine zweite Chance geben. Er wird sie aber auch nicht abstechen, wenn sie sich ergeben sollten.

Wie steht ihr Held zu Tieren?

Der moderne Tierschutzgedanke ist bei ihm sicher nicht ausgeprägt. Sicher hat er die Erfahrung gemacht, das Haustiere nette Gefährten sein können. Er hat aber auch kein Problem Tiere zu essen oder zu schlachten…dafür sind sie halt da.

Hat ihr Held einen Sinn für Schönheit?

Er hat einen Sinn für schöne Frauen. Ansonsten kann er kaum die Konzentration aufbringen, die eine großartige Komposition oder ein Gemälde dem Konsumenten abverlangt. Er schätzt zudem die Schönheit der Natur. Es sucht solche Orte oder Ereignisse nicht auf, aber lässt sich von einem schönen Sonnenuntergang, einer schönen Blüte oder einem tosenden Wasserfall beeindrucken.

Was isst und trinkt er am liebsten?

Er liebt gut gewürzte Speisen. Das Beste was er je gekostet hat war ein Curry, also ein Gericht aus und mit Zutaten des Güldenlands. Ansonsten mag er die südländische Hausmannskost. Gibt sich aber auch mit einer bornländischen Kartoffelsuppe zufrieden, wenn die gut gemacht ist. Was er nicht mag sind wässrige und triste Suppen mit wenig Einlage oder altes trockenes Brot. Mit dem Schiffsproviant steht er seit eh und je auf dem Kriegspfad. Trinken tut er aus Gewohnheit wenig Alkohol. In der Hitze des Südens ist es ihm nie gut bekommen. Wein verdünnt mit Wasser schmeckt ihm gut. Aber er verabscheut es, durch Alkohol oder andere Drogen die Kontrolle zu verlieren (was auf der Flucht sowieso nicht in Frage kommt). Weshalb er starke Brände ablehnt.

Wie sieht es mit der Liebe aus?

Einer der größten Wünsche Ramóns ist eine Familie. Trotz diesen hohem Ziel ist er einer Liebschaft nicht abgeneigt. Schon seine Großmutter Esmeralda sagte: “Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob er nicht was besseres findet!”

Gibt es ein dunkles Geheimnis aus seiner Vergangenheit?

Durch die Ungerechtigkeit, welche ihm in Al’Anfa widerfahren ist, muss er jederzeit damit rechnen von Kopfgeldjägern gestellt zu werden. Er geht damit nicht hausieren, das Thema ist ihm im nachhinein unangenehm (auch wenn er sich natürlich im Recht sieht). Unbekannte Personen, die ihn auf dieses Thema ansprechen, verhält er sich sehr argwöhnisch.

Welche Charakterzüge bestimmen ihn?

Er ist ein positiv denkender Mensch der in jeder Situation versucht das beste zu sehen. Diese Einstellung strahlt er auch aus, zumindest wenn er in einer gewohnten Umgebung oder Gruppe unterwegs ist. Er geneigte Beobachter wir aber schnell feststellen, das er von einer inneren Ungeduld getrieben wird. Das er manchmal überstürzt handelt und somit evtl. auch ein Antrieb in der Gruppe sein wird.

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Klaus

Hallo, auch wenn dieser Beitrag nun schon etwas älter ist. Sehr schön ausgearbeitet. Ich hätte eine Frage den Schwertmeister aus Al’Anfa betreffend…gibt es dafür eine Profession? Und mit welchen Waffen kämpft dein Held? Möhcte nämlich selber gerne einen Schwertgesellen aus dieser Stadt spielen, und suche einen passenden Schwertmeister.
Danke