Die Leute, deren Geist man übernommen hatte, waren in der einen oder anderen Art und Weise von Melea Veneta gerettet worden und standen unter ihren Schutz. Sie alle trugen ein Halsband mit dem Zeichen des Hauses der Veneter, mit dem sie sich frei in der alten Stadt Bosparan (300 v. BF) bewegen konnten. Am Abend des nächsten Tages folgten Sie der Einladung ihrer Herrin, auf Ihr Fest in ihrer Stadtvilla zu kommen. Hochrangige Patrizier, Geweihte von den damals verehrten Gottheiten und wichtige Militärs lagen auf großen Kissen und wurden von Sklaven mit Delikatessen, Erfrischungen und Wein bedient. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Das Schwarze Auge
Die Saat des Zorns – Teil 2
1 Antwort9. Firun, mittags
Am nächsten Morgen schlafen wir in der Höhle aus. Wir diskutieren kurz, wie es weitergehen soll, sind uns aber schnell einig. Wir wollen den unerforschten Abzweig des Weges nehmen, wo Jotun tags zuvor an einer verschütteten die merkwürdigen schwarzgerüsteten Kriegerinnen belauschen konnte. Dazu soll zunächst Latu die Treppe bzw. den Gang schleichend erkunden. Die Treppe ist in ordentlichem Zustand, wirkt aber seit langem unbenutzt- es liegt viel Staub auf dem Boden. Es schien einst eine hochwertige Arbeit gewesen zu sein, zu erkennen an den Steinmetzarbeiten, ist aber inzwischen halb verfallen. Weiterlesen
Die Saat des Zorns – Teil 1
Schreibe eine Antwort9. Firun, nachts und morgens
In der Nacht haben wir alle Alpträume. Naramis wird verfolgt, stolpert durch eine Tür in den Limbus, fällt und fällt und fällt. Xargrosch hetzt durch endlose dunkle Gänge und Hallen, die sich um ihn schließen und ihn letztendlich zerquetschen. Einskaldir ertrinkt in einem stinkenden, düsteren Sumpf, umringt von übermächtigen Gegnern. Latu rennt durch die nivesische Steppe, schlägt lang hin und wird von einem Wolfsrudel zerrissen. Karakal träumt von seinem Bruder Leto, der leichenartig in Ruinen in einem Sumpf steht und mit Asmodeus Zornbold spricht. Ich träume von einer Elfensippe, (den Sturmwächtern?) die großen Schmerz erleidet und von meiner Sippen-Gefährtin Gwendala Sonnenhauch , die mich im Wald sucht und findet: “Komm zum Ahorn der Sturmwächter.“ Mit dieser Nachricht erlischt mein Traum. Weiterlesen
Der Kult der goldenen Masken – Teil 7
Schreibe eine Antwort8. Firun, nachmittags
Hinter dem Altar können wir Brutochor kaum noch treffen. Latu und ich konzentrieren unsere Pfeile nun auf den leicht zu treffenden Mantra`Kor und Karakal attackiert ihn von der Seite. Die Angriffe zeigen Wirkung und das Ungetüm weicht in Richtung Altar zurück und speit einen mächtigen Flammenstrahl in Richtung Xargrosch … zum Glück vorbei. Weiterlesen
Der Unglückswolf II – Die Singenden Steine
Schreibe eine AntwortAm Morgen des 4. Phex verlässt unsere Expedition die schützenden Stadtmauern Rivas und bricht auf in Richtung der Singenden Steine, mit dem Ziel, die nächste Aufgabe zu lösen. Kapitän Asleif entschließt sich, dass ihn nur ein Teil der Mannschaft begleiten soll. Dieses Gefolge bilden Tjalf und Tjalf, Leif, Ramón, Crottet, Schwester Shanja, Ohm Follkers, Raluf, Olvir, Dr. Bombastus Barrakulus, Bruder Osais, der geistig verwirrte Magus sowie meine Wenigkeit Gideon von Nordhag Knappe der Göttin. Weiterlesen
Der Kult der goldenen Masken – Teil 6
Schreibe eine Antwort8. Firun, nachmittags
Während Latu die verletzten Orks “erlöst”, bedienen Karakal und Naramis die Winde und Einskaldir und ich befreien die angekettete Yolante Krück aus ihrer misslichen Lage. Auch 12 weitere, nur leicht verletzte Frauen, können wir befreien. Andere wurden jedoch fortgeschafft, da zumindest Mirnhild und Junivera von Lichtenstein fehlen. Weiterlesen
Die Steine von Ser’rak I – Ahnentreffen
Schreibe eine AntwortNachdem Balthasar am Morgen des 10. Firun ausführlich berichtet hatte, legte der sich erst einmal zum Schlafen hin. Die anderen berieten derweil, was sie nun als nächstes tun würden. Wichtig war allen Beteiligten, dass die angrenzenden Ortschaften gewarnt werden mussten. Daher entschloß man sich Luta Nagraski mitsamt ihrem Knappen Bosjew nach Brandthusen zu schicken, um dort Nachricht vom den Untrieben hier im Sumpf zu bringen. Die Kriegerin war nicht gerade die schlaueste Person und so machte man ihr unmißverständlich klar was sie zu tun hatte. Weiterlesen
Der Kult der goldenen Masken – Teil 5
Schreibe eine Antwort8. Firun, vormittags
Wir sind uns einig, dass wir trotz der schweren Bewachung die Frauen aus der Hand der Orks befreien müssen. Bevor wir entscheiden, wie wir angreifen, späht Fayris das Lager des Gegners noch einmal aus und kommt mit wertvollen Informationen zurück: Der Einstieg neben dem Rauchabzug führt über einen erkletterbaren Schacht in die Höhle, in der die Frauen gefangen gehalten werden. Die Unglückseligen sind aber zu schwach, um heimlich über den Schacht evakuiert zu werden und werden außerdem von zwei Wachen im Auge behalten. Das Gefängnis grenzt an die übergroße Höhle, in der sich die meisten Orks aufhalten. Weiterlesen
Die göttliche Erleuchtung IV – Konferenz der Toten
2 AntwortenDhanas Hütte wurde auf das Gründlichste untersucht und man fand einiges an Tränken, die sogleich unter den Gefährten aufgeteilt wurden. Da aber ansonsten kein weiterer Erkenntnisgewinn erlangt wurde, beschloss man den restlichen Tag vom 5. Firun zu nutzen und den Angriffswellen der Untoten entgegen zu ziehen. Tsaekal nahm gekonnt die Spur auf und führte die Gefährten zielsicher in Richtung Totensümpfe. Weiterlesen
Tjalf Tjalvasson
Schreibe eine AntwortGeboren wurde Tjalf am 12. PHE des Jahres 970 BF aus der Vereinigung zwischen der Fernhändlerin Tjalva Thorimsdottir und des Elfen Fanloёn Der-vom-Baum-fiel. Schon lange hatte Fanloёn die einsame Tjalva bei ihren regelmäßigen Handelsfahrten nach Andergast aus dem Wald heraus beobachtet, und war vom ersten Moment an von ihr fasziniert. Er kannte durchaus das Verhalten von „Rosenohren“ und es war auch nichts ungewöhnliches öfter mal auf einen solchen zu treffen, doch was ihn an dieser Frau verwunderte, war die Tatsache, dass sie, statt wie jeder „normale“ Mensch die Straße zu nehmen, sich regelmäßig dazu entschied durch den Wald zu streifen. Das alleine wäre auch nicht weiter verwunderlich, gibt es doch auch Jäger unter den Menschen, aber sie war keine Jägerin. Ja, er war sich nicht einmal sicher, ob sie tatsächlich ein Tala, ein Mensch, sei. Mit ihrer über zwei Schritt großen Statur übertraf sie ihn um einige Finger, ihr Körperbau war robust und sehr muskulös. Hinzu kamen noch die sehr hellen und langen, fast komplett weißen, Haare, die sie zu einem Zopf gebunden hatte. Weiterlesen



