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1984 DSA 1 zum Geburtstag gewünscht und wider Erwarten die Basis-Box bekommen. Nachdem ich Silvana drei mal befreit hatte, merkte ich, dass ich Mitspieler brauchte, um mit der Box weiter etwas anfangen zu können. Glücklicherweise sah ein Freund aus der Nachbarschaft die Bücher bei mir herum liegen und meinte, sie würden in einer Runde etwas ähnliches Spielen, ob ich nicht Lust hätte, mitzumachen. Klar hatte ich das, und so bin ich mit Dungeons & Dragons angefangen. Zahlreiche Runden, Systeme und eine Vereinsgründung später, findet sich auf THORNET ein ziemlich großer Ausschnitt meiner Rollenspielerlaufbahn.

Auf der Suche nach dem Largala’hen

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Nachdem die Gefährten mit der Tiger von Maraskan, dem Schiff des maraskanische Freibeuters Kodnas Han, am 29. Praios 1008 BF auf Beskan eintrafen, naschte der Chronist der Gruppe, Tjalf “ich kann über das Wasser gehen” Tjalfson, aus einem Fass mit Seetang, welches schon einige Zeit in der Sonne gestanden hatte. Kurze Zeit später übergab er sich schwallartig, und ließ auch recht bald und recht unkontrolliert unter sich. Dieser Zustand hielt einige Tage an, woraufhin Tjalf aufgrund des hohen Flüssigkeitsverlusts dösig im Kopf wurde. In diesem Zustand war er nicht in der Lage, an den weiteren Abenteuern der Gruppe Teil zu haben. Kapitän Phileasson entschied, ihn auf dem Eiland zurück zu lassen. Was er dabei nicht bedachte: Niemand der übrigen Besatzung war des schreibens mächtig (außer natürlich Ohm, aber der weigerte sich, solch profane Belletristik zu verfassen). Deswegen ist der folgende Bericht nur eine kurze Chronologie der Ereignisse, mit den wichtigsten Fakten, aber ohne ausschmückendem Beiwerk. Weiterlesen

Winternacht II – Der lange Marsch nach Norden

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2. Peraine 1022 BF – Besprechung mit den Nivesen und dem alten Kailäkinnen in der Schwitzhütte im Lager der Lieska Leddu: Der Schamane rezitiert düstere Prophezeiungen und versichert sich der Hilfe der Gefährten. Alle, außer Rowin, der nicht an dem Gespräch teilgenommen hatte, versprechen Kailäkinnen, dem Übel im Norden auf den Grund zu gehen und das Böse zu bekämpfen. Aber auch der Rondra-Geweihte schließt sich der Mission an, nachdem er von Tsaekal informiert wurde. Weiterlesen

Der Würger vom Aaltümpel

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Gerade als wir den hobbitartigen Spuren des Würgers vom Aaltümpel in das Hügelgrab folgen wollten, tauchte der Elb auf. Er war uns nachgereist, als er von unserer Mission erfahren hatte. Gemeinsam stiegen wir in das düstere Grab hinab. Dort unten fanden wir teils natürliche, teils von Ostlingen behauene Gänge. Später stießen wir sogar auf Grabkammern und die Symbole eines alten Gottes, der von den Menschen, die vor vielen hundert Jahren hier lebten, verehrt wurde. Sein Zeichen war ein flammendes Auge. Weiterlesen

Das verspricht, ein erfolgreicher Tag zu werden

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11.10.2946 Der Sumpftroll schien von weiter weg zu kommen. So zumindest sagte Leudast, nachdem er die Spuren untersucht hatte. Es machte für uns also keinen Sinn, ihm tiefer in den Wald zu folgen – und wie es der Zufall so wollte, war das eine gute Entscheidung, denn etwas flussabwärts konnte man erahnen, dass die beiden vermissten Zwerge, Balin und Oìn, zu ihrem Boot zurück gekehrt waren, um weiter Richtung Waldtor zu reisen. Also packten wir unsere Sachen und brachen gegen Mittag auf, um ihnen zu folgen. Weiterlesen

Die Völker Caeras

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Elfen

Mögliche Kulturen: Sandelfen, Waldelfen; Unzulässige Klassen: keine; Volksfähigkeiten: 1. Geschwind (INI +2), Leichtfüßig (Schleichen u.ä. +1), Magisch begabt (Zaubern +1), Schnell (Laufen +1) oder Zielsicher (FK und ZZ +1), 2. Nachtsicht, 3. Unsterblich; Volksbonus +1: BE, GE oder AU; Gut geeignet als: Späher, Heiler, Zauberer Weiterlesen

Gaìn, Sohn des Groìn: Lektionen in Rache

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»Zwei Dinge lernte ich schon früh zu fürchten: Drachen und Orks.
Doch ich lernte auch, dass aus der Furcht große Kraft erwachsen kann,
eine Stärke, die dich auch in der Verzweiflung am Leben erhält.«

Mein Großvater erzählte mir immer wieder die Geschichte, wie er mit unserem Volk vor fünfhundert Jahren das Graue Gebirge verlassen musste. Er erzählte vom grausamen Kaltdrachen Raenar und wie dieser König Daìn, den Ersten seines Namens, und dessen zweitgeborenen Sohn Fror erschlug. Er erzählte, wie er die Befestigungsanlagen, über die er das Kommando hatte, fluchtartig verlassen musste. Er erzählte von der Furcht aber auch von der Schmach. Weiterlesen

Die göttliche Erleuchtung III – Es ist was faul im Totensumpf

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Am späten Nachmittag des 2. Firun 1022 BF erreichten die Gefährten Fedoran und wurden vom Schulzen Boris Karloff empfangen. Es gab unter den einheimischen Holzfällern schon Verluste, einige waren verschwunden, und man befürchtete das Schlimmste. Noch am Abend traf man Magister Fjodor Peddersen, der auch etwas zu berichten wusste. Er war kein alter Freund des Bronnjaren, sondern hatte ihn vor drei Monaten auf der Durchreise kennen und schätzen gelernt. Er stammte aus Festum und hatte dort auch seine Ausbildung absolviert. Hier hatte er Umtriebe von Moorleichen entdeckt. Peddersen bestätigte noch einmal die Berichte des Schulzen.

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Die göttliche Erleuchtung II – Brandthusen

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Am Abend des 30. Hesinde 1022 BF kehrten die Gefährten im Gasthaus in Persanzig ein. Am nächsten Morgen ging es mit frischem Proviant, den Pferden und der Kaleschka, gefahren vom treu-trunkenen Grimjan, weiter nach Brandthusen. Unterwegs kam es  während der Mittagsrast zu einem Überfall von untoten Tieren. Der Kampf war zwar nicht sehr fordernd, die Gegner hingegen waren sehr unheimlich. Brandthusen erreichte die Gruppe am Abend. In dem palisadenbewehrten Dorf gab es das Anwesen des Barons und ein Gasthaus namens “Zu den Totensümpfen“. Ansonsten waren da nur Gesindehäuser und ein Rahjaschrein. Außerhalb gab es noch ein paar vereinzelte Hütten und einen Boronanger. Weiterlesen

Die göttliche Erleuchtung I – Zerwas der Henker

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Am Morgen trennten sich die Gefährten. Styrvake und Balthasar versuchten Broschek und seine Komplizin einzuholen, um die Bronnjarentochter zu befreien. Die Anderen blieben auf der Wolfskopffeste zurück und besprachen sich mit dem Junker, wie das weitere Vorgehen gestaltet werden sollte. Zunächst wurde der Baron von Sheanna ordnungsgemäß bestattet, und mit ihm auch Nessa und Mjesko. Außerdem führten die Rahja-Geweihte und Meister Lyoscho noch ein Gespräch mit Rowinja, die an das Mitleid der Beiden appellierte und sich so Strafminderung erhoffte. Schnell war man sich einig, dass das Problem der oder die Nachfolger / -in lösen sollte. Weiterlesen