Archiv des Autors: Peter

Über Peter

Spielt mit Unterbrechungen seit 35 Jahren Pen & Paper. Angefangen mit DSA, mit AD&D weitergemacht, einiges ausprobiert und momentan bei DER, WHF und D&D5 gelandet.

Briefe in die Heimat: Seuchen, Vampire und Trolle

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15. April 2512, Übersreik, Reikland

Liebe Hildrun,

viel Zeit ist seit meinem letzten Brief nicht vergangen und doch ist viel passiert, das ich dir gerne berichten möchte und dich wissen lassen, dass es mir gut geht.

Ich hatte ja berichtet, dass wir in diesem vermaledeiten Haus, nein, Loch, trifft es eher, eingesperrt waren und die Quelle des Unheils, die Vampirin, vernichten konnten. Wir waren völlig geschafft und da es mitten in der Nacht war, schien es das Beste, bis zum Morgen zu ruhen. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 26

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19. Oktober 2955 Drittes Zeitalter – Versammlung der Hügelmenschen, Täler von Gundabad, Wilderland, Abends

Nach den letzten Besprechungen des Tages haben sich alle Stämme in ihre jeweiligen Lager um den Hügel zurückgezogen. Die Stimmung ist gelöst, es wird Abendessen gereicht. Aus dem Augenwinkel sehe ich vor dem aufgehenden Mond etwas auf das Lager zufliegen. Es ist weit entfernt, aber da es trotzdem gut sichtbar ist, ist es ziemlich groß. Ich mache die anderen darauf aufmerksam und beobachte es weiter.

Nach ein paar Minuten wird klar: das ist ein wirklich großes Tier und es kommt definitiv auf unser Lager zu. Langsam kann man erahnen, dass das nicht mit rechten Dingen zugeht, daher fange ich an, die Stämme in den benachbarten Lägern zu warnen. Es entsteht Unruhe und so richtig wohl fühlen wir uns auch nicht. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 25

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21. Oktober 2955 DZ – Versammlung der Hügelmenschen, Täler von Gundabad, Wilderland

Freach tritt vor und fordert den Clan der Warglinge zu einem Duell heraus, was dann von Mothla offiziell verkündet wird. Narvi tritt in den Ring und von den Warglingen der Häuptling Uthecar. Dass er groß und breitschultrig ist, haben wir schon vorher gesehen, jetzt, mit Rüstung und zwei großen Äxten in den Händen, sieht er martialisch und ziemlich übel aus.

Der Kampf beginnt. Lange dauert er nicht, ist aber intensiv geführt mit einigen schweren Treffern auf beiden Seiten. Beide Kämpfer werden von ihren Clans lautstark angefeuert. Narvi sieht anfangs nach zwei schweren Treffern nicht gut aus, kann dann aber seinerseits zwei Treffer bei Uthecar landen. Am Ende geht Uthecar erschöpft zu Boden, Narvi ist Sieger! Narvi verbeugt sich respektvoll vor Uthecar, was dieser anscheinend wohlwollend zur Kenntnis nimmt. Weiterlesen

Briefe in die Heimat: Gemetzel in Speichelfeld

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13. April 2512, Übersreik, Reikland 

Liebe Hildrun,

danke für deinen Brief, ich habe mich sehr gefreut zu hören, dass es euch allen gut geht. Viele Grüße an Onkel Walter, ich hoffe, er wird schnell wieder genesen.

Bei mir gibt es leider nicht viel Neues zu berichten. Immer noch müssen wir den Zwangsdienst in dieser vermaledeiten Wache ableisten. Aber wir haben ein paar gefährliche, aber hoffentlich hilfreiche Aufträge beenden können, die unseren Dienst hier, so Sigmar will, verkürzen, wenn nicht beenden werden. So weit ist es nur leider noch nicht, daher lass mich berichten, was uns zuletzt widerfuhr. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 21

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16. Oktober 2955 DZ – Lager der Hügelläufer, Täler von Gundabad, Wilderland, Nachts

Essylt ist weg und offensichtlich nicht entführt worden. So viel kann Earendil aus den Spuren hier lesen. Aber warum? Ohne lange darüber nachzugrübeln packen wir unsere Sachen und folgen ihr so schnell wie möglich. Das ist auch nicht mehr weiter kompliziert, Essylt ist zielsicher einer Richtung gefolgt und hat sich auch keine Mühe gegeben, ihre Spuren zu verwischen.

Nach einiger Zeit kommen wir wieder zu der großen Höhle mit den Schädeln aufgesteckt auf Spießen. Die Spuren führen hier mitten hindurch. Wenn wir Essylt schnell folgen wollen, müssen wir wohl hinterher, um nicht zu viel Zeit zu verlieren. Durtach und Madacht, die uns begleiten, wollen das auf keinen Fall und nehmen einen längeren Weg außen herum. Wir betreten wie Höhle, wo Roderic eine starke, dunkle Präsenz wahrnimmt. Weiterlesen

Briefe in die Heimat – Der Wandelnde Griff

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10. April 2512, Übersreik, Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

nach längerer Zeit komme ich endlich wieder dazu, dir zu schreiben. Viel hat sich in der Zwischenzeit getan, leider muss ich noch immer diesen vermaledeiten Dienst in der Stadtwache tun.

Heute leisteten wieder eine Frühschicht in Begleitung dieses ehrlosen Gesellen Rudi. Immerhin weiß er interessante Geschichten zu erzählen, was die Zeit etwas schneller vergehen lässt. Wie immer ist er mittags irgendwo eingekehrt, um seiner zweiten Leidenschaft, dem Alkohol, nachzugehen. Seine erste Leidenschaft ist, Leute auszunehmen. Diese Pause nutzten wir, um auf dem Markt Kristin, die Verlobte von Holger Maurer, zu suchen. Diese war glücklicherweise auch anzutreffen und konnte uns glaubhaft versichern, dass Holger unschuldig ist. Ich war ja zugegebenermaßen anfangs skeptisch, aber inzwischen glaube ich auch, dass ihm Unrecht angetan wurde. Die Verlobte und Leonore, die beide glauben, er ist unschuldig. Alle, die mit dem Verfahren zu tun hatten, waren tot oder verschwunden. Irgendwas stimmte hier überhaupt nicht. Aber wie sollen wir ihn retten? Weiterlesen

Ein Brand, zwei Trolle und eine Erkenntnis

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24.5.1558 Heorhal, Ejdlande, Stormlande

Das Begräbnisritual neigt sich langsam dem Ende, die Menschen verstreuen sich und gehen ihren normalen Tätigkeiten nach. Das Feuer brennt weiterhin und soll noch weitere 24 Stunden brennen; dafür stehen noch ein paar Feuerwachen herum.

Wir sind unentschlossen, was wir als nächstes tun sollen. Der Laird Skyld Rikdahl hat uns zum Abendessen geladen, bis dahin haben wir aber noch einen halben Tag Zeit. Brunow gesellt sich kurzentschlossen zu einer kleinen Gruppe, bei der auch die Mutter des verstorbenen Gerwulf steht und unterhält sich kurz mit ihr. Ich kann nicht hören, um was es geht, aber viel erfährt Brunow wohl nicht. Zumindest sagt er uns nichts. Hier passiert nun nichts mehr, sodass wir zunächst zurück zum Gasthaus gehen und mit dem Wirt sprechen. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 16

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2. Oktober 2955 Drittes Zeitalter – Framsburg, Täler von Gunderbad, Wilderland

Wir kämpfen zunächst nur mit den beiden Bergtrollen, der Schwarztroll widmet sich weiterhin der mit Runen verschlossenen Tür. Wir versuchen zunächst, den Troll mit der Keule auszuschalten, da wir bei dem Troll mit dem Schwert immer wieder das Gefühl haben, dass er sehr widerwillig kämpft. Er scheint auch nicht mit voller Kraft zuzuschlagen, auch wenn die Treffer derbe Beulen machen. Wir schaffen es, die beiden zu bedrängen, so dass der Schwarztroll von der Tür ablässt und sich ebenfalls in den Kampf wirft. Bei dem melancholischen Bergtroll haben wir den Eindruck, dass er nicht sehr trollisch wirkt und gegen seinen Willen verzaubert scheint. Der Schwarztroll wirkt irgendwie auch nicht wie ein Troll, er hat Fähigkeiten, die ein Troll eigentlich nicht haben kann. Weiterlesen

Briefe in die Heimat – Prolog

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Im März 2512 IC, Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

wir haben uns lange nicht gesehen, ich hoffe es geht dir und den anderen gut bei Onkel Kunibert in Eilhart. Wie du weißt, habe ich mich den Straßenwächtern angeschlossen und bewache die Straßen zwischen Übersreik und Bretonia.

Die Zeiten sind hart, aber zumindest unsere Straßen waren zuletzt sehr ruhig. Etwas zu ruhig für Straßenwächter, weshalb Kurt Waldstein, unser Hauptmann, Freiwillige suchte, die sich anderen Gruppen anschließen sollten. Er hatte eine Meldung erhalten, dass es in Übersreik genug zu tun gab.

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Briefe in die Heimat: Verrat in Übersreik!

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1. April 2512 IC Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

du wirst nicht glauben, was uns in Übersreik passiert ist, unglaublich. Innerhalb eines Tages wird man vom unbescholtenen Diener Sigmars zu einem, ja, Verbrecher! Aber immer der Reihe nach.

Wir waren ja wie schon berichtet auf dem Weg nach Übersreik. Schon mittags sehen wir geschäftiges Treiben auf den Straßen und den immer zahlreicher werdenden Gehöften. Die Stadt ist noch nicht in Sicht, aber bald können wir die Stadtmauern sehen. Als wir näherkommen trübt sich unsere zunächst freudige Stimmung: an der Stadtmauer hängen etliche Leichen aufgehängt. Mit etwas mulmigem Gefühl betreten wir die Stadt, den Wegzoll von einem Schilling pro Bein bezahlt der Bauer Dietmar Leiber ebenso wie die Herberge, die wir aufsuchen. Weiterlesen