Archiv des Autors: Agrawan

Dr. Thomas Van Der Brock – Wissenschaftler

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Mein schlimmster Alptraum:

Die Stadt verkommen, kaputt und bemoost.Trotzdem angefüllt mit Menschen. Seltsam starr und ruckartig  bewegend. Ihre Haut schimmernd, kalt, metallisch. Ich stehe in der Mitte der Stadt an einem Tisch, drehe gerade die letzt Schraube fest. Ruckartig richtet sich die Gestalt die vor mir liegt auf. Sie blickt sich kurz um, ein leises Brummen ertönt als sich die Kameralinsen, die als Augen dienen, sich den Lichtverhältnissen anpassen. Ich blicke mich um. Menschliche Schädel, fein säuberlich aufgestapelt. Große, kleine  und ganz kleine. Das Surren und mechanische Klacken ist ohrenbetäubend laut. Das humanoide Abbild vom Tisch stapft davon. Scheppernd knallt ein Gerippe aus Spangen und Schnallen auf meinen Tisch. Ich schaue in die gläsernen Augen von dem  Mechanikus, der mir einen Eimer Schrauben hinkippt. Sie reden nicht, sie schlafen nicht, haben keine Mimik und doch tun sie, als seien sie die Personen, die sie ermordet haben, um deren Platz einzunehmen. Als sei nichts gewesen. Ein Seufzer entfährt mir . Beim Hämmern klappern die Ketten an meinen Armen und Beinen. Sie werden mich nicht gehen lassen, nicht bevor jeder Mensch ersetzt wurde. Schweißgebadet wache ich auf.

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Der verschollene Pfad – Teil 6

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15. September 2954 DZ, Ahnengräber, Narvis Bericht

Nach unserem Sieg schauen wir uns auf dem Gräberfeld um und entdecken, dass jenes Grab, welches wir vor längerer Zeit mit Ceawin dem Freigiebiegen betreten und später selbst verschlossen hatten, wieder offen steht. Als wir es betreten, fühlen wir dieselbe Kälte wie damals, als wir die Unholde daraus vertrieben haben. In den Seitenkammern liegen mehrere Stoffbündel, in denen durchaus menschliche Körper stecken könnten. Der Halbling glaubt, ein Wispern aus der Hauptkammer gehört zu haben und der Elb sieht wieder Geister. Diesmal einen Krieger in Rüstung. Kein Wunder, dass mich das nervös macht… jetzt tauchen in der rechten Seitenkammer auch noch Ahnengeister der Menschen auf. Außerdem vernehme ich jetzt, genau wie Ferdibrand einen flüsternden Trauergesang. Zugegebenermaßen ist mir das alles etwas unheimlich. Weiterlesen

Die Bestie von Krahorst II

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Die Bannung der Krähenbestie

In der Gruft machten wir uns daran, die Zusammenhänge zu erforschen, die es offenbar zwischen den verschiedenen Ereignissen der letzten Zeit gab. Auf eine merkwürdige Art und Weise waren die unterschiedlichen Begebenheiten miteinander verwoben – und mitten in diesem undurchsichtigen Netz schien sich unsere ebenso merkwürdige Gruppe zu befinden. Weiterlesen

Doc John Statson – Arzt

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Mein schlimmster Alptraum:

Mein Gewehr bellt auf, mein Gegner stürzt tot zu Boden. Auf dem Seziertisch öffne ich mit dem Skalpell seinen Brustkorb, doch plötzlich quillt ein Strom schwarzer Maden heraus und spült wie ein reißender Strom um den Tisch und meine Füße. Mit einem Mal bricht rotes feuriges Licht aus der geöffneten Brust, in der sich unvermittelt ein brennender Abgrund auftut. Ich weiß es in meinem tiefsten Inneren, das ist der Abgrund der Hölle! Meine Schuld zieht mich mit schwarzen Ranken hinein und ich spüre wie ich falle. Das Fleisch brennt mir von den Knochen, bis nur noch mein verkohltes Skelett vor Schmerzen schreit, während der Boden aus der Tiefe auf mich zurast. Noch Sekunden nach dem Erwachen spüre ich am ganzen Körper den tödlichen Aufprall.

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Der verschollene Pfad – Teil 3

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  27. August des Jahres 2954 des Dritten Zeitalters
Narvis Bericht

Nachdem der Hobgoblin durch das Portal verschwunden ist und dieses sich geschlossen hat, betreten wir unter Ferdibrands Führung die Ruine. Es handelt sich um ein altes, schon halb versunkenes Langhaus. Im Wasser, das den Boden bedeckt, treiben ein paar Leichen. Auf einem steinernen Sims ist ein primitives Gestell aufgebaut, in dem eine Glocke hängt. Die Seile aus Spinnenseide erweisen sich als sehr widerstandsfähig und nur dank Earendils Schwert können wir sie durchtrennen und die Glocke zu Boden lassen. Weiterlesen

Ernter des Leids 2 – Die Finsternis lauert in den Gassen von Kreutzing

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In der Nacht vom 20. auf den 21.5.888, Kreutzing

Die bullige Lumpengestalt attackierte bereits Romin, als ich die Gasse entlang lief. Ohne Nachzudenken zog ich mein Schwert und ein wuchtiger Hieb trennte der Kreatur einen Arm von der Schulter. Erstaunlich wenig Blut lief aus der Wunde. Als die Kreatur versuchte zu fliehen, setzte Romin nach und streckte sie nieder.

Während Romin auf dem Weg war, Alissa zu holen, begutachtete ich dieses Wesen. Es bestand aus transplantierten Hautlappen und besaß filigrane Skalpelle, vermutlich um seinen Opfern besser die Haut entfernen zu können. Weiterlesen

Die Bestie von Krahorst I

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Nachdem wir mit dem Schatz, der seltsam belebten Tafel und den Unterlagen des Räuberhauptmannes geflohen waren, Blondie seinen abgetrennten Kopf im Moor versenkt hatte und wir etwas über die Hälfte des erbeuteten Gutes wie versprochen dem Yonnus über die Wanderpriesterin Ingela zukommen gelassen hatten – uns blieben jedem 54 Lunare – nahmen wir Quartier in einem abgelegenen Weiler.

Wir hatten uns vorgenommen, die Scheibe zum Zirkel der Zinne nach Arwingen zu bringen, weil man dort vielleicht Rat wüsste. Doch in der Nacht wurden wir von Rattlingen und einer riesenhaften Krähenbestie angefallen. Überall löste dieses Biest furchtbare Angst aus, selbst unsere erfahrene Gruppe griff dieses Monster zunächst nur zögerlich an. Eine große Magie wohnte in diesem Wesen und es gelang uns trotz unseres immer schlagkräftigeren Kampfes nicht, das Wesen zu töten. Iye konnte es jedoch mit einem genau platzierten Schuss in die Flucht schlagen. Eine Verfolgung schlug jedoch fehl. Weiterlesen

Ewiger Hass II

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5. Travia 1033 BF

Erich schleimt sich bei dem Maler Beltoro Paligan ein und ergattert so einen Schlafplatz. Er nutzt die Gelegenheit und malt ein Bild ab, welches einen Riss in der Erde abbildet in dem die begrabene Schwester der Fee vermutet wird. Die Jahreszeit ist inzwischen Winter im Kriegswunderland. Im Wald sind nach wie vor die Käferwesen unterwegs.

Trevor geht zur nostrischen Festung und wird direkt rekrutiert. Im Gespräch mit der Hauptfrau Helarike Krennelvind  und ihrer magiebewanderten Beraterin Misalinke stellt sich wenig Neues heraus, aber es werden erneut die Fakten besprochen, dass sich beide Seiten extrem hassen und die Kämpfe bereits Jahrzehnte andauern. Auch werden die relevanten Orte des Tals auf der Karte aufgezeigt. Danach wird weiter über Pläne und Kriegstreiberei beraten. Weiterlesen

Larja Eichinger – Hintergrund

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„Ich stamme aus Teshkal, der Wacht der Menschen in der Steppe. Wir kennen unsere Wege und der Schwarzpelz fürchtet uns… doch der Verstand braucht Bücher, wie das Schwert den Schleifstein. Viel zu töricht laufen die Meinen erhobenen Hauptes in ihren Tod. Und so schwöre ich, nie meinen Verstand erstumpfen zu lassen. Und jeder der uns Teshkaler kennt, weiß dass man sich auf unser Wort verlassen kann.“ Weiterlesen