Opfer eines harten Winters XII – Die Stadt der Ketten

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Nun und so verließen wir zwei Tage nach unserer Ankunft in Hirsk, die selbige wieder und segelten die Küste weiter südlich entlang in Richtung des Ansitzes von Jarl Hrapp Annsson. Dabei erzählen sollte ich euch vielleicht, dass Ubbos Lanze wieder leuchtet und dies bereits am Abend zu vor begonnen hatte. Denkt euch derweil euren Teil, denn erzählen werde ich vielleicht später erst davon.

Die Götter meinten es wieder gut mit uns und so segelten wir unter blauem Himmel und Wind aus nördlicher Richtung die Schwedische Küste hinunter und kamen schnell voran. Bis der Wind plötzlich abflaute und wie aus dem Nichts eine Nebelwand vor uns auftauchte. Die ersten Männer ließen sofort Erinnerungen aus dem Norden auferstehen und sprachen von dem gleichen Nebel wie bei der Eishexe. Aber das konnte nicht sein und so wies ich alle an, die Ruder in die Hand zu nehmen und zu zusehen, dass wir schnell durch diesen grauen Vorhang kamen. Weiterlesen

Seelenqualen im Arwinger Moorkrug II

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Mein treuer lieber Freund,

gegrüßt seiest Du und Aand breite seine warmen Arme über Dich aus!

Zuletzt schrieb ich Dir in großer Hast. Ich fürchtete es könnten meine letzten an Dich gerichteten Worte sein. Großes Unheil zog herauf, aber der Elben-Rat konnte erneut Schaden von Lorakis abwenden.

Verflucht seien die Drachlinge. Noch immer weht ihr tödlicher Atem über unsere Landen, so wie damals als ich jung und ahnungslos mit wilden Abenteurern auf der Flucht vor der Ungewissheit war.

Nirgends konnte ich zurück, so zog ich immer weiter und weiter mit diesen Vagabunden, die sich Stück für Stück als ehrlich, mutig und tapfer erwiesen, auch wenn mir ihre Gierigkeit manches Mal den Schlaf raubte. Weiterlesen

Seelenqualen im Arwinger Moorkrug III

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Schatzsuche im Seelenmoor

Wir haben soeben das Gasthaus im Moor, den Arwinger Moorkrug, erreicht, wie geplant noch vor Anbruch der Dämmerung. In der Nacht erwarten wir genau die Mondkonstellation, die zur Erlösung des Geistes erforderlich ist. Es kann also nichts mehr schiefgehen – der erste einfache Auftrag, seit ich in Begleitung reise.

Ich muss mich revidieren. Die Mission gestaltet sich doch schwieriger, als es zunächst erschien. Mor und Filiam sind wieder einmal nicht zu gebrauchen. Sie müssen dringend dem Alkohol entwöhnt werden. Außerdem ist das Drakenzimmer, in das die Kerze zur Erlösung des Geistes gestellt werden muss, bereits an einen wirklich unsympathischen, kleingeistigen und durch und durch lust verachtenden Zöllner mit Namen Rupert Bracke vergeben, der in keiner Weise daran denkt, uns auch nur irgendwie behilflich zu sein. Er schikaniert seine Untergebenen und verhält sich auf eine Weise unhöflich, die mich zur Vergeltung reizt. Doch jetzt ist nicht die Zeit. Iye wird gleich an der Fassade des Gasthauses emporklettern und die Kerze in das fragliche Fenster stellen. Ich werde kurz zuvor den hässlichen Zöllner in einen tiefen Schlaf versetzen, damit er uns keinen Ärger machen kann. Weiterlesen

Das Lied der Prinzessin Nimuan I

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16. Efferd 1033 BF

In der wieder auf Dere manifestierten Burg Dragenstein werden die Abenteurer gefeiert und bewundert. Trevor versucht den Ruhm auszunutzen, um eine Maid näher kennen zu lernen, wird aber von einer wütenden Mutter davon überzeugt, dieses Vorhaben zu vertagen.

Der Burgherrin Clagunda von Dragenstein wird das Geschehene erläutert und eine Kurzfassung der Ereignisse der letzten Jahrhunderte vermittelt. Auf die Frage, welche Belohnung wir möchten einigen wir uns auf einen Adelstitel, sofern die Burgherrin dies zu bewerkstelligen vermag. Diese willigt ein, den König darum zu bitten. Abschließend werden noch die Katakomben des Magiers Tirolfus Tricorius untersucht.

Im Privaten wird über die Möglichkeit eines Drachenhorts unter der Burg tief im Weißen Berg gesprochen. Auch die Möglichkeit einer Drachenjagd wird erwähnt aber nicht vollends geplant. Weiterlesen

Das Lied der Prinzessin Nimuan III

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3. Travia 1033 BF – Der mysteriöse Fremde

Nachdem Erich einen Pfeil auf die unbekannte Gestalt geschossen hat, wird dieser scheinbar kurz vor dem Auftreffen magisch abgeleitet und verfehlt den Fremden. Langsam dreht dieser sich zu der Heldengruppe um, das Gesicht noch immer hinter einer Kapuze verborgen. Als Erich einen weiteren Pfeil abfeuern will, verzieht der Bogen ruckartig, während Gerwulf Zantentöter pötzlich zu Boden sackt und offensichtlich das Bewusstsein verliert. Der Fremde streift die Kapuze ab und und ein Großteil der anwesenden Gefährten blickt in das Gesicht eines Bekannten – Eslam. Weiterlesen

Härter als Stein – Teil 3

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2. April 2954 DZ

Nach dem Rückzug vom Banditenlager haben die drei geretteten Zwerge Gelegenheit, sich vorzustellen und ihre Geschichte zu erzählen. Es handelt sich um Vidar, Anar und dessen Sohn Ginar. Sie waren mit 5 anderen Zwergen von den Blauen Bergen auf Handelstour losgezogen, die sie über die Grauen Anfurten, das Auenland und Bree nach Bruchtal und weiter in den Osten führen sollte. Sie hatten sogar von Ferdibrands Gasthaus gehört und wollten es besuchen. Doch dann wurden sie von den Banditen an der Brücke überfallen. Anführer war ein riesiger, schwarzer Troll, der nach dem Überfall mit dem größeren Teil der Menschen und Trolle zu den Ettenöden aufbrach. Sein Name lautet „Mormog“, was in der schwarzen Sprache „Schwarze Stimme“ bedeutet. Außerdem gibt es noch einen „Schatten“, der ihn zu begleiten scheint. Weiterlesen

Härter als Stein – Teil 1

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Wir überwintern in Bruchtal, insgesamt sind diese 3 Monate die angenehmsten der letzten Jahre und ich befürchte irgendwie auch der kommenden Jahre. Die Hügelmenschen und wir können hier auf jeden Fall die Schrecken von Angmar hinter uns lassen. Die Dame Irimee bittet uns zu einem Gespräch. Sie hat sorgenvolle Träume, die sich im wesentlichen um den Halbork Magog drehen. Dieser scheint einen Teil der Macht des Galgenkönigs übernommen zu haben. Er wird stärker und ist unser ärgster Widersacher. Er spinnt langfristige Pläne gegen uns und hat überall im Wilderland Verbündete. Um ihm etwas entgegenzusetzen rät Irimee uns das Geheimnis seiner Herkunft zu lüften und damit eventuell sogar seine Beweggründe. Weiterlesen

Albträume von Angmar – Teil 6

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30. Oktober 2953 DZ

Dafür das wir in Angmar übernachten war die Nacht ruhig. Wir beraten wir wir jetzt sinnvoll vorgehen sollten und kommen überein, erst die Treppe in die Katakomben Angmars zu untersuchen, obwohl ich mit davon nicht viel verspreche, denn dort kann nur Übles wohnen. Dann prüfen wir, ob wir an dem Troll an der Oberfläche etwas ausrichten können. Sollten wir dann immer noch Leben konzentrieren wir uns auf das Gefängnis. Weiterlesen

Missetat in Freidorf 1 – Der Fremde mit dem Messer

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Montag, 2.4.888 n.G.
Ich kam vom Krämer in Freidorf zurück, als ein Mann, den ich noch nie gesehen hatte, aus unserer Kirche wankte. Er hielt ein Messer in der Hand, vom dem frisches Blut tropfte. Velten, Severin und Amir hatten ihn auch bemerkt und eilten aus verschiedenen Richtungen zu dem Fremden, der wirre Worte stammelte. Voller Sorge um Pater Salomon rannte ich durch die nur angelehnte Hintertür, schmiss den Einkaufskorb auf den Küchentisch und rief “Pater? Pater Salomon, geht es Euch gut?”. Doch ich bekam keine Antwort. Weiterlesen

New Orleans bei Nacht – Kapitel 7: Angriff aus dem Nichts

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Im Zustand des Untodes erstarrt, hat das Verrinnen der Zeit für uns Kainskinder weniger Bedeutung als für die Sterblichen. Doch auch für uns bringt das Verstreichen der Jahre Veränderungen mit sich. Mir ist fast so, als sei es erst gestern gewesen, dass die Gespräche mit den Uktena am 12.04.1917 nicht zur Entspannung des drohenden Konfliktes geführt haben.

Machten wir uns nicht erst gestern Sorgen, weil Werwölfe durch unser New Orleans streifen, seien es nun Uktena oder Tänzer der Schwarzen Spirale? Erst vor Kurzem machten wir dem Boxer und seinen Abkömmlingen ein Ende. Wurde Marilyn nicht erst vor einem Augenblick sein letztes Opfer und durch eine unerlaubte Weitergabe von Kains Fluch in die Nacht geholt?
Sie sang im „Saints and Sinners“, brachte das Bluselokal zu neuem Glanz.
Eli übernahm die Bürde ihrer Ausbildung, doch dann kam es zum Zerwürfnis zwischen dem Gangrel, der Sängerin und dem Toreador, der Gefallen an ihr gefunden hatte. Ich weiß nur wenig darüber, doch schließlich verließ Marilyn auf Geheiß von Prinz Doran die Stadt. Eli und Etienne brauchten lange,
um ihren Zorn aufeinander zu überwinden, das ist mir nicht verborgen geblieben. Als Mitglied des Nosferatu-Netzwerkes hatte ich ein Auge auf die Grenze zu den Bayous und das Haus am See, vor dem Raymond wahrscheinlich von Magi angegriffen wurde. Doch es geschah nichts,
eine trügerische Ruhe schien sich über die Stadt gelegt zu haben. Weiterlesen