Briefe in die Heimat – Der Wandelnde Griff

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10. April 2512, Übersreik, Reikland, Imperium

Geliebte Schwester,

nach längerer Zeit komme ich endlich wieder dazu, dir zu schreiben. Viel hat sich in der Zwischenzeit getan, leider muss ich noch immer diesen vermaledeiten Dienst in der Stadtwache tun.

Heute leisteten wieder eine Frühschicht in Begleitung dieses ehrlosen Gesellen Rudi. Immerhin weiß er interessante Geschichten zu erzählen, was die Zeit etwas schneller vergehen lässt. Wie immer ist er mittags irgendwo eingekehrt, um seiner zweiten Leidenschaft, dem Alkohol, nachzugehen. Seine erste Leidenschaft ist, Leute auszunehmen. Diese Pause nutzten wir, um auf dem Markt Kristin, die Verlobte von Holger Maurer, zu suchen. Diese war glücklicherweise auch anzutreffen und konnte uns glaubhaft versichern, dass Holger unschuldig ist. Ich war ja zugegebenermaßen anfangs skeptisch, aber inzwischen glaube ich auch, dass ihm Unrecht angetan wurde. Die Verlobte und Leonore, die beide glauben, er ist unschuldig. Alle, die mit dem Verfahren zu tun hatten, waren tot oder verschwunden. Irgendwas stimmte hier überhaupt nicht. Aber wie sollen wir ihn retten? Weiterlesen

Ein Brand, zwei Trolle und eine Erkenntnis

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24.5.1558 Heorhal, Ejdlande, Stormlande

Das Begräbnisritual neigt sich langsam dem Ende, die Menschen verstreuen sich und gehen ihren normalen Tätigkeiten nach. Das Feuer brennt weiterhin und soll noch weitere 24 Stunden brennen; dafür stehen noch ein paar Feuerwachen herum.

Wir sind unentschlossen, was wir als nächstes tun sollen. Der Laird Skyld Rikdahl hat uns zum Abendessen geladen, bis dahin haben wir aber noch einen halben Tag Zeit. Brunow gesellt sich kurzentschlossen zu einer kleinen Gruppe, bei der auch die Mutter des verstorbenen Gerwulf steht und unterhält sich kurz mit ihr. Ich kann nicht hören, um was es geht, aber viel erfährt Brunow wohl nicht. Zumindest sagt er uns nichts. Hier passiert nun nichts mehr, sodass wir zunächst zurück zum Gasthaus gehen und mit dem Wirt sprechen. Weiterlesen

Natürliche Auslese 2

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Tag 2
Stunde 3: Der Kampf gegen die beiden Schimmelmilben erwies sich als lebensgefährlich. Gleich nach der ersten Attacke brach Gaia Hella bewusstlos zusammen. Glücklicherweise hatte die Gruppe unerwartete Hilfe. Zwei weitere Begleiter der Karawane waren durch den Gestank und den Lärm angelockt worden und griffen tatkräftig in das Geschehen ein. Zum einen war da der Goblin und Stiefelknecht des Kaufmanns, Pocke, und eine weiter junge Karawanenwache namens Gorphulg. Der Goblin schoss mit seiner Schleuder. Der erste Stein traf den prall geblähten Bauch des toten Ogers ( 2 ) und lies ihn explodieren – nicht gerade appetitlich.
Nach dem Kampf war es der Gefangene Ulf, der Gaia Hella das Leben rettete, indem er ihr einen Heiltrank einflößte, den er irgendwo aus seiner verdreckten Kleidung zauberte.
Es entbrannte eine Diskussion, wo es nach Pfeilersruh gehen würde. Letztendlich vertraute man dem Goblin, der eine Karte der Reiseroute gesehen hatte, und ging nach Norden. Weiterlesen

Das Ende ist nah 2 – Ein Fenster in die alte Welt

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14.10.888 n.G.

Bürgermeisterin Katrin Ecking empfing uns freundlich. Amir und Severin berichteten von unserer Reise auf die Insel und unserem Abstecher nach Lethe. Doch so, wie sie erzählten, konnte ich selber kaum glauben, was uns widerfahren war. Dem vollständig versammelten Rat fiel es schwer, dem Bericht zu folgen und die Bedeutung ihrer Worte zu erfassen. Weiterlesen

Natürliche Auslese 1

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Tag 1
Die Karawane durch den Alten Wald war gut bewacht , aber den drei Dutzend Banditen waren sie nicht gewachsen gewesen. Wer konnte, suchte sein Glück in der Flucht.

Die Geschichte beginnt damit, dass sich drei der Flüchtenden nach einiger Zeit im Wald wiederfanden ( 0 ) – orientierungslos und nur mit den Dingen am Leib, die sie bei sich trugen, als der Überfall begann. Da war zum einen der Zwerg Rogolosch Steinschlag, ein etwas undurchsichtiger Geselle, ganz im Gegensatz zu der Zwergenfrau Gaia Hella, die als Akolythin des neuen Gottes nach Pfeilersruh reiste, um am Grab des Märtyrers letzte Gewissheit über ihre Bestimmung zu finden. Zuletzt war da noch der Mensch Adolar, ein vielleicht siebzehnjähriger Jüngling, der als Karawanenwächter angeheuert hatte. Weiterlesen

Geschäfte im Norden – Teil 17

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2. und 3. Oktober 2955 DZ

Als nächstes versucht es Ferdibrand mit dem „Leithianlied“, von dem wir kurz zuvor gehört hatten. Das scheint die Gefangene heftig zu erschrecken oder zu erschüttern. Aber auch diese Reaktion dauert nur kurz an.

Ich wende mich währenddessen den Ketten zu, die die Elbin binden. Auch diese sind mit Runensiegeln belegt, die ich wie an der Tür mit meinem Moria-Hammer zerstöre. Auch diese blitzen auf, was mich kurzzeitig schmerzt. Die Elbin schrickt auf und versucht, sich in den Schatten zu verstecken. Roderic schafft es mit viel geduldigem Zureden sie zu beruhigen und ihre Hand in seine zu nehmen. Weiterlesen

Der Schatten des Herolds – Prolog

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Selbst in den entlegenen Ländern der Nördlichen Weite ist die Kunde gedrungen, dass der Imperator auf dem Alabasterthron von seinem Orksklaven erwürgt wurde. Das Imperium von Caecras ist in Aufruhr. Verdeckt vom Nebel der Rebellion aus Blut und Gewalt kriecht ein uraltes Übel aus dem Schatten der Zeit und greift nach dem Lebensfunken der Welt. Der Herold des Dämonenfürsten erwacht, um den Schleier zu zerreißen und alles was ist in die Leere zu stoßen.

Das Ende der Welt ist nah, doch mag es ein unwahrscheinliches Ereignis geben, dass sich eine Handvoll Leute zusammenfinden und gemeinsam der Finsternis entgegenstellen. Ihre Reise beginnt gemeinsam auf der Straße nach Pfeilersruh. Doch bereits kurz vor dem Ziel lässt ein Überfall sie in die Tiefen des Alten Walds fliehen. Wer von ihnen wird es hinaus schaffen, um am Grab des Märtyrers Zeuge der Zeitenwende zu werden? Oder stirbt der letzte Keim der Hoffnung bereits bevor er erblühen kann?

Der Mondturm 5 – Zwei Kristallkugeln und eine schlammige Fährte

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Freitag, der 13. Tag des VIII. Monats im Jahre 888 nG – Zusammen mit meinen Gefährten bin ich tief in die verschachtelten, magischen Räume des Turms eingedrungen, der sich in jeder Vollmondnacht auf der Bitterheide manifestiert. Krätze hat aber bereits festgestellt, dass irgendetwas in diesem Elfenturm die Magie des Bauwerkes nach und nach aufzehrt. Irgendwann wird der Turm nicht nur bei Vollmond in unserer Welt erscheinen, sondern dauerhaft hier stranden. Und was auch immer hier in diesem magischen Gebäude eingesperrt worden ist, wir kommen ihm immer näher. Weiterlesen

Gemetzel in Speichelfeld II

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Gino hat hörbar großen Hunger und lässt durchblicken, dass er die Leichen „entsorgt“, also die Toten frisst. Während er noch mit Christoph diskutiert, verschwinden Baldur und Karl in den Keller um sich umzusehen. Als Karl im Dunkeln in einen der zahllosen Stapel mit Unrat stürzt, wird er sofort von etlichen großen Ratten (oder rattenartigen Tieren) bestürmt und entgeht nur knapp ihren Angriffen. Plötzlich ist ein leises Zischen zu hören und es beginnt nach Äther zu riechen. Karl und Baldur ziehen sich über die Treppe aus dem Keller zurück.

Einer der Bewohner, Nikolas Krud, redet mit mit Karl und Baldur und erzählt, er glaube nicht, dass jemand im Haus die Krankheit überleben werde. Die Ärztin sei ihnen zur Rettung geschickt worden und sei nun selber der Krankheit zum Opfer gefallen. Außerdem gibt er Informationen zu einigen der anderen Bewohner. Ein Junge namens „Dreiheit“ z.B. stehle wie ein Rabe. Weiterlesen

Gemetzel in Speichelfeld I

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Christian macht eine erfolgreiche Schmuggeltour mit Nixie Dunkelsprung von der er weiß, dass sie offiziell ein Mitglied der Schiffergilde ist. Die Schiffergilde wird angeführt von einem Mann namens Karsten Rugger, Ehemann von Anna “Omma” Rugger.

Karl hat unterdessen einige Kämpfe im “Kampfzirkel”, die er gut bestreitet und soll deswegen demnächst offiziell aufgenommen werden. Außerdem versucht er Kontakte zum Pantherorden zu knüpfen und spricht mit Haushofmeisterin Adella Mankel.

Baldur redet mit Direktor Benedict Gurkenfeld von der Schaustellertruppe im Variete Theater und erfährt, dass er die Gauklertruppe um Betsie Soßter offenbar nicht leiden kann.

Christoph stellt fest, dass mindestens 80% der Wache entweder wirklich hinter Rudi stehen oder aus Angst oder durch Erpressung hinter ihm stehen müssen. Er legt seine Nachforschungen zu Rudi daher vorerst auf Eis, da ihm ein weiteres Vorgehen noch zu heikel erscheint und wenig Aussicht auf Erfolg verspricht. Weiterlesen