„Kommt her, meine Kinder, kommt her und hört euch an, was der alte Tjalf euch zu erzählen hat“, sprach der alte, tattrige Greis, den alle nur unter den Namen Tjalf kannten. Auch wenn er ein sonderbarer Geselle war, wurde seine Anwesenheit aufgrund der Geschichten, die er zu erzählen hatte sehr geschätzt. Vor allem bei den Kindern, die seine Geschichten ganz besonders mochten, war er sehr beliebt.
„Ja, ja kommt alle her und setzt euch zu mir, während Stirbjörn mir einen Becher mit warmen Met bringt, damit ich mir die Kälte aus den Fingern treiben kann.“
Sofort scharrte sich eine Menge Kinder um den Greis, die ihn erwartungsvoll ansahen und darauf warteten, dass er den ersten Schluck aus seinem Becher nahm, denn dann, so wussten sie aus Erfahrung, würde der alte Skalde mit einer neuen Geschichte beginnen. Stirbjörn bahnte sich seinen Weg durch die auf dem Boden sitzenden Kinder und reichte Tjalf den Becher mit dampfendem Met. Weiterlesen
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Das Schlachtfest – Teil 3
Schreibe eine Antwort25. Hesinde, mittags
Nach einem kurzen Gespräch mit dem Ritter zieht die Jagdgruppe weiter, um den riesigen Hirschen vielleicht doch noch einholen zu können. Nachdem wir eine Stunde gewandert sind, stößt erneut Gwendala zu uns und mahnt zur Eile, denn nicht weit entfernt im Osten befinden sich ein Orklager. Dieses müssen wir möglichst umgehen.
Der Weg führt uns in immer steiler werdendes Gelände und gegen Abend sinkt die Temperatur merklich ab. Da einige meiner Gefährten erschöpft von den Anstrengungen sind, werden Gwendala und ich wachen und nur ein kleines Feuer in einer Senke entzünden, um keine Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen. Doch auch dieses kleine Feuer reicht aus, um merkwürdige Wesen anzuziehen, die wie Glutechsen oder Feuersalamander aussehen. Ich wecke die anderen, lösche das Feuer und wir verhalten uns ruhig, bis diese elementaren Wesen eine andere Richtung einschlagen. Mit ihren 1,5 Schritt Länge und 0,3 Schritt Höhe sind die Glutechsen mit ihrem pulsierenden Glühen und dem heißen Blut eine faszinierende, aber auch bedrohliche Begegnung. Weiterlesen
Die Braut des Bronnjaren I – Die Gemeinschaft zerbricht
1 AntwortAm Vormittag des 4. Hesinde 1022 BF fand das verabredete Frühstück mit dem Händler Vigo Bornski statt. Zahlreiche Geschenke für die Brautwerbung wurden Fenew zur Verwahrung übergeben und allen eine Anzahlung von zwanzig Batzen gemacht. In der Stadt hörte man vielerorts Gerüchte über Expeditionen in den Norden. Draconiter, Bannstrahler und auch einige Rondra-Geweihte seien dabei, die Drauhager Höhen und die Totensümpfe zu durchkämmen. Es gab Berichte von Geistererscheinungen, wandelnden Toten und gar Dämonenzeichen. Rowin sprach im Tempel mit dem Schwertbruder Anshag von Ask, einem Spross des Hauses Ask, der ihm von der Expedition erzählte und dem Ziel, die verlorenen Schwerter des Nordens der Rondragabund von Riedemer wieder zu finden. Hierzu waren auch hochrangige Ordensritter der Schwerter Gareths, der Zornesritter und anderer Orden zurzeit in Rodebrannt. Außerdem weilte der Heermeister des Ordens, Rondrasil Löwenbrand von Arivor, in der Stadt. Persönlich überbrachte der Schwertbruder auch eine Einladung seines Vetters, Graf Wahnfried von Ask, der sich freuen würde, die Bezwinger Brakadors an seiner Tafel begrüßen zu dürfen. Weiterlesen
Das Schlachtfest – Teil 2
Schreibe eine Antwort24. Hesinde
Wir kommen im sehr beschaulichen Örtchen (ca. 12 Hütten und kleine Häuser) Hoheneych an und sehen die Bewohner in eifriger Vorbereitung für das Schlachtfest. Wir bereiten unser Quartier im einzigen Gasthaus (eigentlich nur eine Schenke) des Dorfes vor, nachdem uns der Dorfschulze Argos Eychenhaus (42) begrüßt hat und uns dem Wirt Polter Appel vorgestellt hat. Der freundliche Wirt erzählt uns etwas über das Schlachfest. Es wird in der Mitte des Dorfplatzes an der riesigen, verbrannten Eiche stattfinden. Der alte Sume Finndar wird später eine tragende Rolle bei den traditionellen Ritualen spielen. Vielleicht kann uns Finndar sagen, ob Arbogast schon hier war und wo wir ihn finden können – denn dies ist ja der eigentliche Zweck unserer Reise. Weiterlesen
Die neunfingerige Klaue IV – Leudaras Befreiung
Schreibe eine AntwortDie Altleuburg lag im nebeligen Schneetreiben (sic) verborgen. Von dem Seitentor der Stadt war nichts auszumachen. Just als die Gefährten beschlossen, auf eigene Faust die Festung zu erkunden, tauchte Mirhiban auf. In ihrem Gefolge befand sich eine weitere tulamidische Frau, die als Sheanna vorgestellt wurde. Sie war recht hübsch und leicht gerüstet, bewaffnet war sie mit zwei schlanken Schwertern. Es schien sich, um eine Freundin der Baronin von Pervin zu handeln. Wie die Gruppe später erfuhr, war Sheanna ebenfalls eine Geweihte Rahjas. Weiterlesen
Das Schlachtfest – Teil 1
Schreibe eine Antwort23. Hesinde
Wir sind zurück im Furtwirt, als uns eine große Reisegruppe von Hesindegeweihten und Draconitern auffällt, die auch eine beachtliche Anzahl an Waffenträgern als Geleitschutz bei sich haben. Eine Söldnerin kommt auf Karakal zu und stellt sich als Tikara vor. Sie fragt nach der Sicherheit des Weges und nach Prinzessin Irina, die sie besuchen wollen. Ein gewisser Herr vom Berg ist ihr Auftraggeber. Naramis kennt einige Hesindegeweihte und Draconiter aus seiner Zeit in Punin. Diese Gruppe kommt aus der Gegend um Salza, ist dort aber nicht zuhause. Was sie hier nach Andergast verschlägt, erfahren wir nicht. Weiterlesen
Die Geister die ich rief – Teil 7
Schreibe eine Antwort17. Hesinde – abends
Als wir uns vom Kampf halbwegs erholt haben, testen wir, ob der Golem erneut zum Leben erwacht, wenn wir den Steinkreis betreten. Zum Glück ist dies nicht der Fall und wir können den gefallenen Räuberhauptmann untersuchen. Naramis´ mächtige Magie hat Teile seines Kettenhemdes schmelzen lassen, aber wir können noch die vier verbliebenen Wurfmesser an seinem Körper erkennen. Bei der Durchsuchung findet Naramis in einem Beutel den zum Glück unbeschädigten magischen Brautkranz. Xargrosch erkennt den Helm des Hauptmannes als Meisterstück aus Zwergenstahl, der laut Naramis eine potente magische Schutzwirkung hervorrufen kann. Beide Gegenstände sind nicht durch böses Mandra belegt. Naramis steckt den Brautkranz ein und Xargrosch den Helm. Weiterlesen
Die Geister die ich rief – Teil 6
Schreibe eine Antwort17. Hesinde, nachts
Einskaldir weckt Naramis während seiner Wache und teilt ihm mit, jemand würde seinen Namen rufen. Während Karakal die weitere Wache übernimmt, untersucht Naramis die Rohal Statue und entdeckt am Sockel silbrig schimmernde Schlieren (Arkanil-Glyphen?), die am Tage nicht zu sehen waren. Diese Erscheinungen verschwimmen immer wieder, vermischen sich und setzen sich erneut zusammen, jedoch kann Naramis daraus noch keine Deutung ableiten. Weiterlesen
Die neunfingerige Klaue III – Zaudern und Zögern
Schreibe eine AntwortRowin hatte mit Leudara vereinbart, dass er bei ihrem Mentor im Rondratempel Erkundigungen über sie einzieht. Unterdessen wollte die Geweihte bei ihrer Amme Gertje Peddersen warten. Eine Idee, die Rowin instinktiv ablehnte, allerdings die Diskussion mit Leudara nicht führte, sondern sie gewähren lies. Die Nachforschungen im Tempel waren weitestgehend fruchtlos. Der Ziehvater Rondrowin von Schwertbergen gab sich unwissend, während die Schwertschwester Irinje Thorassturm von Leufurten sich zu erinnern meinte, dass damals ein Jäger das Kind in der Stadt abgegeben hatte und vielleicht die Amme mehr wissen könnte. In der Tempelhalle fiel Rowin noch ein anderer Geweihter auf, der ihn beobachtete. Auch am gestrigen Tag war er schon da gewesen und hatte herumgeschnüffelt. Offensiv sprach Rowin ihn an. Weiterlesen
Endlich Eleder
Schreibe eine AntwortWir schreiben den 28. Erastus und es ist endlich soweit, wir verlassen heute die Schmugglerinsel. Unser Ziel ist Eleder, eine Hafenstadt am Rande des Dschungels, im endefekt ist alles besser als noch weitere Tage auf dieser verfluchten Insel zu verbringen. Die Überfahrt wird 3 Tage dauern so hat man uns gesagt. Es kam mir ehrlich gesagt deutlich länger vor, da die Besatzung des Schiffes nicht unbedingt vertrauenswürdig schien und ich mehr Zeit damit verbrachte auf mich und mein Habe aufzupassen als die Ruhe der Schiffsfahrt zu geniessen. Weiterlesen



