Schlagwort-Archiv: Spielbericht

Die Bestie des Waldes – Teil 5

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20. Mai des Jahres 2953 des Dritten Zeitalters
Höhle des Werwolfes, Düsterwaldgebirge, Wilderland

Wie es scheint, haben unsere Taten die Aufmerksamkeit des Feindes auf uns gezogen, denn ein Nazgul höchstselbst kam uns aufzuhalten. Doch er machte die Rechnung ohne mit der Entschlossenheit des kleinen Volkes zu rechnen und so entkamen wir am heutigen Tage dieser Schlachtengrube. Aber ich sollte vorne beginnen…

Gerade als wir uns bereit machten, den Rückweg anzutreten, schließlich hatten wir gefunden wonach wir gesucht hatten, tauchte auf einmal ein Schatten in der Höhle auf. Er festigte sich zu einer schwarzen Gestalt in einem weiten Umhang, ein Nazgul, wie wir nun wussten. Dann überschlugen sich die Ereignisse. Narvi rief “Raus aus meinem Kopf!” und schien einen Zauber abzuschütteln, Earendil tauchte mit gespanntem Bogen aus einem der Gänge auf und ein Rudel pechschwarzer Wölfe, die sich nahezu lautlos bewegten, postierte sich um den Ringgeist. Während wir die Geräusche von sich nähernden Spinnen vernahmen, legte der Elb einen Pfeil auf die Sehne und der Nazgul lies ein gar fürchterliches Kreischen vernehmen. Als Earendil dann den Bogen hob um auf uns zu zielen, stieß ich kurzentschlossen in mein zwergisches Kriegshorn. Wie aus einer Trance erwacht, senkte er daraufhin den Bogen und gelangte unter dem Schutz seines Sternenlichtes zu uns. Gerade rechtzeitig, denn dann strömten die Spinnen zu Dutzenden in die Höhle.

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Albträume von Angmar – Teil 3

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13. September des Jahres 2953 des Dritten Zeitalters
Clan Cynbal, Täler unterhalb des Gundabadberges, Wilderland

In dieser Nacht hatten viele von uns einen nahezu identischen Traum von einer schneebedeckten Brücke über eine tiefe Schlucht. Auf der anderen Seite war eine Festung zu erkennen und es erscholl ein Klagen aus der Klamm. Dann wurde es mit einem Mal stockdunkel, als habe jemand die Sonne gelöscht. Außerdem konnte Earendil in der Nacht noch einige Krähen ausmachen, vermutlich Späher des Feindes, welche sich mit den gekrächzten Worten Carn Dûm aus dem Staub machten. Ein Name der nichts gutes vermuten lässt, ist dies doch die ehemalige Festung des Hexenmeisters von Angmar in Eriador.

Um die Stimmung etwas zu heben und uns auf die zu erwartenden Strapazen unserer Reise vorzubereiten, frühstückten wir gemeinsam mit unseren drei Begleitern. Dabei erfuhren wir von den Kundschaftern des Clans, welche in den frühen Morgenstunden erfolglos zurückgekehrt waren, das die Orks vermutlich unterirdische Wege nutzten um schneller voran zu kommen. Dann brachen wir auf, um die einzige Führerin diesseits des Nebelgebirges aufzusuchen: Hwalda.

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Kettenrasseln VI – Das schwächste Glied

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Mein Freund,

ich schreibe dir gegen meine Art in Kürze über die Ereignisse in der Arwinger Mark.

Nach dem Zusammenbruch der Mine am 3. Mond – dem blauen Mond – kehrten wir zur Stadt zurück. Am Gunwar-Tempel hatte Bruder Greichert ein sogenannter Aschenmondler die Menge gegen die Felsentals und Dunkelgrunds aufgepeitscht.

Nach Rücksprache mit Umbrius stellte sich die Frage: ob die Körper der Untoten zerstörbar wären, da Arenvald diese neu erweckt und wahrscheinlich immer wieder neu erwecken würde. In 9 Tagen würde der silberne Mond anbrechen, doch glücklicherweise schien die unerklärliche Krankheit nach dem Vorfall in der Mine zurück zu gehen. Weiterlesen

Vaterfreuden

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Ich bin müde!

21.05.21
Ich bin noch immer müde!

Wir wandeln auf einer Waldstraße und erreichen die Ogertreppen. Wieder!? Was zum ….!?! Es dämmert.
Geben wir der Eulenfrau, was sie begehrt?
Wir verbringen eine weitere Nacht in der Höhle.

22.05.21
Am nächsten Morgen fehlt Ianoscho. Wie wir bald erfahren, hatte er ein Stelldichein. Er hat es getan! Weiterlesen

Albträume von Angmar – Teil 5

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23. Oktober 2953 DZ – Angmar, Eisiger Pfad

Wir haben etwa die Hälfte der von uns geschätzten Strecke geschafft, also etwa 20 Meilen. Hier oben in den Bergen hat der Winter schon begonnen. Es ist sehr kalt und es liegt auch schon viel Schnee. Wir sehen viele Ruinen von Gebäuden und Türmen, bei denen zum Teil noch die Grundmauern stehen, zum Teil erkennt man nicht einmal, was das für ein Gebäude gewesen sein mag.

Der Weg geht auf und ab über Kuppen und durch kleine Täler, in Summe aber stetig bergauf. Spuren finden wir praktisch keine, dafür finden wir immer wieder Leichen, die im Eis des Pfades eingeschlossen sind. Wir sehen auch eine Leiche eines wild aussehenden Krieger, fast vollständig erhalten, die neben dem Weg steht und von einer 15 cm dicken Eisschicht überzogen ist.

Nachts ist es bitterkalt, sodass wir immer ein Feuer brauchen und uns dick einpacken müssen. Die nächsten Tage gehen wir weiter bergan ohne dass etwas passiert.

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Albträume von Angmar – Teil 1

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01. September 2953 DZ – nördlicher Anduin, Morgens

Wir fahren mit den Booten weiter nach Norden am Schlangenwald vorbei. Dahinter sehen wir schon die schneebedeckten Gipfel des Nebelgebirges. Es ist friedlich und das Wetter ist prima. Nördlich des Waldes legen wir am Ufer an und verstecken die Boote in der Böschung. Dann wandern wir in Richtung des Waldes zu Mabs Hütte.

Mittags bemerke ich einen unauffälligen Schatten im Wald, vielleicht jemand, der uns beobachtet? Sonst passiert aber nichts weiter. Wir erreichen unbehelligt die Hütte, wo Mab uns begrüßt. Wir bekommen etwas zu essen und unterhalten uns mit ihr. Sie fragt nach unseren Plänen und als wir von einem Besuch bei den Hügelmenschen sprechen, erzählt sie uns einiges über die Hügelmenschen und ihre Geschichte. Sie sind abergläubisch, waren einst Jahrhunderte Sklaven des Hexenmeisters. Dieser brachte ihnen Gestaltwandeln und Hexerei bei. Mab gibt uns noch hilfreiche Tipps, mit den Menschen umzugehen. Wir sollen ihre Traditionen wahren und nicht zu forsch auftreten. Loghain könnte von einem Frieden überzeugt werden, einfacher wird es aber bei Hwalda sein. Wir unterhalten uns noch eine Weile und übernachten dann bei Mab. Weiterlesen

Die Bestie des Waldes – Teil 6

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Endlich verlassen wir diesen Berg und die dunklen Höhlen, der Düsterwald wirkt auf uns fast schon wie ein ruhiger und friedlicher Ort. Da wir wissen, das dies nicht so ist, suchen wir unser Boot und machen und direkt auf den Rückweg. Wir weichen allen Gefahren aus und sind schon eine Woche später wieder an der Grenze des Waldlandreiches und schon einen Tag später an den Toren von Thranduils Hallen. Tharanduil aber ist gar nicht zugegen, sondern nach Imladris gereist. Immerhin haben wir so die Gelegenheit uns auszuruhen und zumindest einen Teil des erfahrenen Schattens hinter uns zu lassen. Weiterlesen

New Orleans bei Nacht – Kapitel 3: Unstillbarer Hunger

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Mittwoch, der 04.10.1916: Mittlerweile sind ein paar Monate ins Land gegangen, seit wir damit beauftragt wurden, dem Treiben des „Boxers“ ein Ende zu setzen. Nur konnten wir den Marodeur bisher noch nicht zu fassen kriegen. Wir sind dazu übergegangen, uns immer mittwochs im Hauptquartier zu treffen. Die Scheinfirma hält ihre Fassade aufrecht, und der Ghul Leon Griffin hält dank M. Demond die Stellung. Wegen des Krieges in Europa liegen immer öfter Schiffe der Navy im Hafen vor Anker. Habe von Giftgasangriffen gehört, Millionen von Menschen bringen sich in der alten Welt gegenseitig um. Als wir uns heute treffen, haben Etienne und Father Josef überraschende und besorgniserregende Neuigkeiten für uns parat.
Und nicht nur dass: Dem Toreador fehlt ein Arm! Weiterlesen

New Orleans bei Nacht – Kapitel 2: Schrecken an den Docks

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Freitag, der 07.04.1916: Als wir uns heute im „Saints and Sinners“ treffen, berichten Eli und ich den anderen von dem Mord an dem Seemann, der sich in dem Bordell ereignet hat, in dem Candy anschaffen ging. Ben Walker hatte Bissspuren am Körper, sein Leichnam wurde von der Polizei sichergestellt. Hieraus könnte sich ein größeres Problem für die kainitische Gesellschaft ergeben. Ich erkläre den anderen, dass ein Freudenmädchen namens Lucy einen Kerl mit Glatze und Boxernase als Täter beschrieben hat. Dieser hätte sich an ihr vergehen wollen. Der Matrose kam hinzu, griff ihn an und die Männer kämpften gegeneinander, bis der Fremde Walker aus dem Fenster schleuderte. An Father Josef reiche ich das Taschentuch mit den Blutspritzern, das ich in Lucys Zimmer sichergestellt habe. Doch der Tremere erklärt nach kurzem Abschmecken, dass aus dem eingetrocknetem Blut keine Erkenntnisse mehr zu gewinnen sind. Eli schlägt vor, weiter in Storyville auf Patrouille zu gehen, da der fremde Vampir das Rotlichtviertel offensichtlich als Jagdrevier erkoren hat. Weiterlesen

Albträume von Angmar – Teil 2

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Cynbal, der Anführer dieser Hügelmenschen lädt uns zu ihrem Lager ein. Dort soll ein Wettkampf – die Schwarzen Helme – stattfinden, an dem einer von uns teilnehmen soll. Unterwegs führt Roderic eine angeregte Debatte mit Cynbal. Themen sind Hwalda und Loghain, ihr Ansehen und ihre Absichten und was Cynbal darüber denkt. Essylt folgt dem Gespräch und befragt uns nach unserem Interesse an Hwalda.

Die Ansiedlung des Rudels liegt direkt am Berg und besteht aus ein paar armseligen Hütten vor einer tristen Höhle. Dass uns angebotene Abendessen ist so frugal, dass wir einen Teil unseres Reiseproviants beisteuern. Weiterlesen