Dienstag, den 11.01.1881: In einem Güterwagon am Bahnhof von York hocken Sir William und Sir Cedric, bereit nach London zurückzukehren. Aufgrund ihrer Wunden und dem Blutverlust, die sie bereits im Kampf mit den Wolflingen erlitten haben, konnten sie den Malkavianern nicht bei deren Flucht helfen. Nun warten sie darauf, dass sich der Zug in Richtung London in Bewegung setzt. Doch da klopft es plötzlich an der Tür und eine raue, unbekannte Stimme verlangt, mit den Vampiren zu sprechen. Als sie vorsichtig die schwere Schiebetür öffnen, steht die bullige Gestalt eines Mannes in den Dreißigern vor ihnen. Kurz können der Tremere und der Ventrue noch ein rötliches Schimmern in seinen Augen erkennen. Der Gangrel stellt sich als Ulysses E. Meriwether vor, einen Vertrauten Lady Avas. Eben diese sei völlig derangiert ins Retreat zurückgekehrt und habe ihn aufgetragen, Sir William und Sir Cedric zurückzuholen. Besorgt machen sich die beiden mit Mr. Meriwether auf den Weg zur Nervenheilanstalt. Weiterlesen
Schlagwort-Archiv: Spielbericht
Schwingen aus Schnee V – Der Palast der Himmelslichter
Schreibe eine Antwort29. Rahja 1022 BF
Am Abend erreichten die Abenteurer mit ihren Hundeschlitten den Ausläufer der Brecheisbucht, der in die Grimmfrostöde hineinragte. Aufgrund der außerordentlichen langen Sommertage im Norden hatten sie noch einige Stunden Tageslicht und betraten das Innere der Palastruine der Himmelslichter. Es war ein pittureskes Gebäude am Ende einer Klippe hoch über dem Wasserspiegel, dessen schlanke Türme sich dem Himmel entgegenstreckten. Weder gab es Schutzzauber noch trafen sie auf Bewohner. Lyoscho war gleichermaßen erfüllt von Panik wie von Euphorie. Weiterlesen
Blut auf der Themse 8 – Eine fatale Flucht
Schreibe eine AntwortMontag, den 10.01.1881: In seiner Kellerzelle kauert Broken Bones auf dem Boden und starrt in Depressionen versunken ins Leere, derweil er selbst von seinem Kind und dem Klüngel durch ein Guckloch in der schweren Tür in Augenschein genommen wird. Sein eingefallener Leib wird von einer festgeschnürten Zwangsjacke in Schach gehalten. Doch seine Hoffnungslosigkeit kann dadurch nicht eingesperrt werden: wie ein lähmendes Gift dringt sie in alle ein, die sich zulange in seinem Einflussbereich aufhalten. Lady Ava schließt das Guckloch wieder und führt die anderen Vampire in den Speisesaal der Nervenheilanstalt. Vor einem großen Glasfenster nehmen sie Platz, in der Ferne erklingt schauerliches Wolfsgeheul. Sir William drängt auf Antworten; warum sind die Werwölfe auf dem Weg zum Retreat? Weiterlesen
Die verlorene Mine von Phandalin I
Schreibe eine AntwortDie “Helden” unserer kleinen Geschichte wurden in der Stadt Niewinter vom Zwergen Gundren Felssucher angeworben, um eine Karrenladung Bergbauausrüstung nach Phandalin, einem kleinen Städtchen einige Tage im Süden zu bringen. Falls sie die Ladung sicher ablieferten, winkte jedem von ihnen eine Belohnung von zehn Goldmünzen. – Doch wer waren unsere Protagonisten? Da gab es den Zwergenkleriker Taklinn Felssucher, er war ein Cousin des Auftraggebers. Außerdem Kerri, ein Mensch und Glücksritter, sowie den hochelfischen Zauberer Erevan. Und als Ortskundigen hatte man den aus Phandalin stammenden Halbling Tim Finnegan Wake angeworben.
Gundren wollte nicht viel über sein Vorhaben erzählen, es machte aber den Eindruck, dass er zusammen mit seinen beiden Brüdern einem Geheimnis, vielleicht einem längst verschollenen Hort, auf der Spur gekommen war. Zusammen mit seinem Leibwächter Sildar Winterhall reiste der Zwerg am nächsten Morgen voran, während unsere Helden ihnen mit der Ausrüstung auf einem Ochsenkarren folgten.
Die ersten Tage der Reise verliefen ereignislos, doch kurz nachdem man die Hochstraße verlassen hatte und sich in einem besonders dichten Teil des Waldes befand, versperrten ihnen die Kadaver zweier Pferde den Weg. Weiterlesen
Die nicht mehr warten wollen – Teil 3
Schreibe eine Antwort9. August 2947 Drittes Zeitalter
Die Adler bringen uns auf die unerreichbar hohen Gipfel des Nebelgebirges. Dort empfängt uns Gwaihir, der Fürst der Adler. Er wundert sich, dass die Hohe Dame Irimee mit einer Gruppe Menschen im Nebelgebirge unterwegs ist. Er fragt uns der Reihe nach wegen unserer Beweggründe aus und zieht ein wenig in Zweifel, ob sich unsere Rettung gelohnt hat. Besonders da einer der Adler, Gaerthor, schwer verletzt wurde. Roderic bietet sich an, die Wunde zu untersuchen und Dank der heilenden Lieder, gelingt ihm dieses Kunststück und der Adler wird wieder genesen. Gwaihir berichtet von Umtrieben der Orks, was uns soweit bekannt ist, nur spricht er auch von einer Festung der Orks südlich des Schwertels. Diese ist uns Neu und Gwaihir fordert uns auf, dieses Beorn zu berichten, damit er seine Schlüsse daraus ziehen kann.
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Die Suche nach Ni´uan – Teil 3
5 Antworten11. Ingerim
Als wir noch beraten, werden wir etwas überraschend von einem Dschinn in Rakoldums Turm eingeladen, so Garulf vom Streit der beiden Druidenzirkel (Zirkel des weißen Berges um Arbugast und Zirkel vom Drachenberg um Yehodan) berichtet.
Auf das Phantasmagorikum angesprochen reagiert er mit Interesse, da eigentlich niemand von der Apparatur wissen kann. Doch Gamelon (hinter dem Naramis Archon Megalon vermutet) weiss es und Rakoldum will Schutzmasnahmen treffen. Weiterlesen
Schwingen aus Schnee III – Nur zwei Frostwürmer
Schreibe eine AntwortAus Styrvakes Journal – 13. Rahja 1022 BF – Abends – Der Frostwurm hatte es tatsächlich nicht weit, denn er war just über die nahe gelegene Bergkette geflogen, als auch schon ein unablässiges Brüllen einsetzte. Der Wurm musste tatsächlich im Nachbartal gelandet sein. Immerhin hatte er uns nicht bemerkt. Zu meiner Verdutzung sprach Faenwulf, dass es sich bei dem Brüllen um Paarungsrufe handelte. Darauf antwortete Ulfgard trocken, dass es ja dann nur zwei wären. Weiterlesen
Die nicht mehr warten wollen – Teil 2
Schreibe eine AntwortVon Orks und Adlern
6. August 2947 Drittes Zeitalter
Morgens sitzen wir entspannt in Gelviras Halle an der Alten Furt beim Frühstück und gönnen uns eine ausgiebige Mahlzeit während uns Gelvira und Cilric aktuelle Gerüchte erzählen. Zwerge, die den Hohen Pass überquerten, erzählten, dass sich der Weg verändert und sich Steine und Felsen verschoben haben sollen. Das klingt seltsam, aber nach den Abenteuern der letzten zwei Jahre glaube ich inzwischen sogar solche Geschichten. Kurz darauf betritt Osred mit ein paar seiner Leute den Gastraum. Er setzt sich zu uns und erzählt von größeren Orkbanden die überall herumstreifen und dass im Wolfswald Verstärkung eingetroffen ist. Dazu machen die Viglundinger weiter Ärger. Es scheint, als sei Beorns Land von Feinden umzingelt.
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Blut auf der Themse 7 – Zauberer, Wolflinge und Zerbrochene
1 AntwortMontag, den 10.01.1881: Nördlich der Stadt York liegt das Anwesen eines alten Mannes, Umbergail Trippelthorn. Ein Mann, der ein Erwachter ist. Ein Mann, der ein Zauberer sein soll. Ein Mann, den vier Vampire zu töten gekommen sind.
Die Villa ist von einer hohen Mauer umgeben, im Hintergrund erhebt sich schweigend ein dunkler Forst. Das Familienwappen am Tor kommt Sir William bekannt vor, er hat es irgendwann im Jacobiterkrieg schon einmal gesehen. O´Ceallaigh weiß von seinem ersten Besuch, dass zwei Hunde das Gelände bewachen. Sein Plan ist so einfach wie simpel: über die Mauer rüber, ins Haus rein, die Sache hinter sich bringen und dann nichts wie weg. Weiterlesen
Auf der Suche nach Ni´uan – Teil 2
Schreibe eine Antwort9. Ingerim
Das Dorf Anderwald gehört zur Freiherrschaft der von Billingens und der Lehnsherr Ritter Lesian scheint sich nicht sonderlich gut um das Dorf zu kümmern, wie wir vom Wirt (Gerwulf Biring) des Gasthauses (Das Äxtle) erfahren. Eine Beschwerde wegen des verschmutzten Wassers wurde vor 2 Tagen abgewiesen. Über ein Bergwerk oder eine Schmelze ist nichts bekannt. Weiterlesen



