Die Suche nach Ni´uan – Teil 3

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11. Ingerim
Als wir noch beraten, werden wir etwas überraschend von einem Dschinn in Rakoldums Turm eingeladen, so Garulf vom Streit der beiden Druidenzirkel (Zirkel des weißen Berges um Arbugast und Zirkel vom Drachenberg um Yehodan) berichtet.
Auf das Phantasmagorikum angesprochen reagiert er mit Interesse, da eigentlich niemand von der Apparatur wissen kann. Doch Gamelon (hinter dem Naramis Archon Megalon vermutet) weiss es und Rakoldum will Schutzmasnahmen treffen.
Der Magier will uns nicht direkt helfen, doch da die Vertreibung der Z/works auch in seinem Interesse ist, schickt er seinen Dschinn zur Luftaufklärung los. Wenig später kehrt das luftige Wesen auch schon zurück und berichtet: Es hat den Ort gefunden: die Quelle des Tuna besteht aus drei Zuflüssen in einen See, der von den Z/works gestaut wurde, um einen Teil des Wassers zu Hammermühlen und Schmelzöfen umzuleiten. Oberhalb des Sees befindet sich auf einem Hügel (dem die Tuna entspringt) ein altes Heiligtum der Rotpelze. Leider ist der Zugang zum gesamten Tal durch eine hohe Palisade und Wachen gut gesichert.
Wir müssen so schnell wie möglich Arbugast unterrichten und während Garulf eine Nachricht schreibt, die Rakoldum einem seiner elementaren Diener mitgeben wird, nutze ich die hereinbrechende Nacht, um allein auf Erkundung zu gehen.
Naramis und Rakoldum sprechen über die mögliche Sichtung des Archon Megalon, den Naramis für sehr böse und gefährlich hält. Auch den Namen Belfion Raback (Gefolge Yehodan) hat Rakoldum schon in Andergast gehört.
In Wolfsgestalt und später unsichtbar erkunde ich die Befestigungen der Gegner. In der Tat ist die Anlage sehr professionell durch eine Palisade und ein Tor mit Wachtürmen (6 Wachen mit Armbrüsten) gesichert. Nur unsichtbar kann ich mich im nur knietiefen Flusslauf des Tuna unter der Befestigung durchdrücken. Hinter der Palisade schließen sich die Behausungen der Orks (25, das Abzeichen erkennt Latu später als das der Dru´gash Orks) an, die wohl hauptsächlich als Wachen dienen. Bei den Mienen (3 Stollen von alten Anlagen), Hammermühlen und Schmelzöfen kann ich 14 bewaffnete Zwerge ausmachen. In der Wohnsiedlung halten sich mit Sicherheit noch mehr auf, so dass die Gesamtzahl der Gegner gut und gerne 50 erreichen wird.

In zwei der Stollen / Minen scheint gearbeitet zu werden, aus dem dritten Stollen dringt der Gestank eines Drachens! Kortikor ist also tatsächlich hier! In der gesamten Anlage schient Tag und Nacht gearbeitet zu werden. Der Lärm der Hammermühlen ist ohrenbetäubend; vielleicht ein Vorteil für uns.
Der Staudamm, der den See aufstaut, ist an der höchsten Stelle 10 Schritt hoch und sieht sehr stabil aus. Ich trete den Rückzug an.
12. Ingerim
Nachdem ich berichtet habe, ist auch der Dschinn von Arbugast zurück. Er wird uns heute in einer alten Goblin-Höhle 2 Stunden von hier treffen. Auf dem Weg dorthin diskutieren wir unsere Möglichkeiten: Ein offener Angriff auf die Anlage erscheint wegen der Übermacht der Gegner unmöglich zu sein. Wir könnten aber versuchen, denn Damm zu zerstören, was viele Opfer unter den Z/works bedeuten könnte. Dann würden uns die Schrate zu Sehenden machen und wir könnten Ni´uan endlich finden, sichern und dem Zirkel des weißen Berges übergeben.
Als wir noch diskutieren, taucht erneut Morwen auf und gibt an, an der Seite der Schrate streiten zu wollen. Sie hat beide Seiten in diesem Konflikt begutachtet und will sich mit uns verbünden. Sie hat mich sogar in Wolfsgestalt erkannt (wie hat sich das gemacht?!?) und hat wertvolle Informationen für uns: Die Behausungen der Goblins, zu denen wir unterwegs sind, um den alten Arbugast zu treffen, sollen mit den alten (nun neu eröffneten) Minen verbunden sein, so dass wir auf diesem Weg unbemerkt ins Lager des Feindes gelangen könnten. Sie erhofft sich von ihrer Hilfe Kontakt zum Zirkel des weißen Berges.
Morwen begleitet uns zunächst und wird auf dem Weg gründlich von Naramis, der ihr nicht traut, magisch analysiert. Sie ist ein Drache! Naramis informiert Garulf und rennt weg. Garulf kann kaum „Vorsicht! Dra….“ rufen, als er verstummt und Morwen sich in einen riesigen, 6-beinigen Drachen mit Fügeln und einem kurzen Horn verwandelt. Xargrosch greift sofort an. Nach kurzem aber heftigem Kampf mit dem Zwerg und Einskaldir fliegt das Wesen davon.
War dies Lepitopir oder Kortikor oder noch ein anderes Wesen? Seltsam ist, dass Höhlendrachen eigentlich keine Flügel haben und auch kein Horn. Ist dies in Wirklichkeit ein Horndrache?!? Garulf erschafft ein Luftelementar, um Arbugast zu warnen, denn der Drache wird möglicherweise einen Anschlag auf ihn planen.
Wir eilen uns zur Höhle, doch statt Arbugast wartet dort Lepitorpir, ein gewaltiger, schwarzer Drache auf uns. Der Verbündete von Arbugast berichtet uns von einem Horndrachen aus dem Finsterkamm, dem durch den Zirkel des Drachenberges der Karfunkel von Ferakinor zugespielt wurde. Der Horndrache verschluckte den Karfunkel und verwandelt sich nun mehr und mehr in den roten Marschall. Diesem Wesen sind wir soeben begegnet. Seine Motivation ist Lepitopir unbekannt.
Lepitopir kennt jedoch die Motivation von seinem Bruder Kortikor sehr genau: Er will seit Jahren Takrandir aus seinem Eisgefängnis befreien. Doch Kortikor ist ebenfalls von einem Karfunkel eines anderen Drachen beseelt: Dem des Zordacons, einem Kaiserdrachen aus dem Gefolge / Nachfahre Bekragors, des Schwarzen, der im Tal der Elemente wieder erweckt werden könnte. Seine Befreiung wird Kortikor/Zordacon anstreben. Der Horndrache (getarnt als Morwen) könnte die Inkarnation von Ferakinor sein und er könnte die Zwerge hierher geführt haben, denn er hat ein Bündnis mit ihrem König Dortosch Eisenbart. Xargrosch nennt diese Finsterzwerge abscheuliche Verräter!
Diese Drachen scheinen also alle mehr oder weniger die Erweckung weiterer Drachen zum Ziel zu haben: Sei es Takrandir oder Bekragor. Weder das eine noch das andere kann in unserem Interesse sein und auch Lepitopir will, dass wir Kortikor vernichten und seinen Karfunkel zu ihm bringen. Nur wie? Kortikor ist angeblich dumm, kann nicht fliegen und besitzt nur schwache magische Kräfte. Doch wieviel von Zordacons Kräften besitzt er bereits? Auch der Druide Belfion Raback wird bei ihm sein. Wir sollen die beiden überlisten, denn die Axt allein verspricht wenig Aussicht auf Erfolg.
Als wir noch überlegen, uns Hilfe von offizieller Seite zu holen, berichtet der Dschinn des Rakoldum, dass die von Billingens im Lager der Z/works gesichtet wurden. Nun sind also die Fronten klar!
Lepitopir verwandelt sich in einen zwei Schritt großen Kahlkopf, der uns begleiten könnte, doch wollen wir seinen Anweisungen gehorchen?!? Haben wir eine Wahl?
Wenn es uns tatsächlich gelingen sollte, Kortikor zur Strecke zu bringen, dann ist der Staudamm auch nicht mehr weit, und damit vielleicht die Befreiung von Ni´uan aus der Bedrohung des Zirkels vom Drachenberg! Große Aufgaben erwarten uns!
*** Kleine Drachenkunde zur Auffrischung***
Ancarion war der Sohn Pyrdacors, Vater aller Kaiserdrachen, etwa 7000 v.BF getötet

Bekragor der Schwarze ist ein Kaiserdrache aus dem Gefolge Pyrdacors, versuchte nach dessen Fall Steineichenwald und Finsterkamm zu unterjochen, wurde aber von Geoden im Tal der Elemente gebannt.

Feracinor der Rote Marschall war einst Heerführer Pyrdacors und Enkel Ancarions des Roten, wurde 2150 v. BF während des Zweiten Drachenkrieges von einer Zwergin im Finsterkamm getötet.

Kortikor ist der Bruder von Takrandir und Lepitopir, ein wahnsinniger Höhlendrache.

Lepitopir ist ein 1400 Jahre alter Höhlendrache im Steineichenwald, war im Gefolge des Kaiserdrachen Bekragor und Herrscher über den Steineichenwald. Bruder von Korticor und Takrandir

Zordacon war Sohn / Enkel von Bekragor, dem Schwarzen

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admin

Wurde bereits vor geraumer Zeit von Agrawan der Seite hinzu gefügt. Oder meinst Du was anderes?

Jotun

bitte noch zu DS Aventurien zuordnen

admin

PS: Es macht eigentlich grundsätzlich Sinn, den Text erst hier in WordPress zu formatieren, das sollte am einfachsten gehen.

admin

Das einfügen über den Textbutton entfernt die meisten Formatierungen aus Word. Das ist so gewollt. Sprich, der Text sieht so ganz ok aus. Formatieren kannst Du hier (und in Word) per Absatz, dann fügt er danach eine Leerzeile an.