Archiv der Kategorie: Das Schwarze Auge

Der Weiße Berg: Die Zuflucht – Teil 6

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16. Praios – spät abends

Wir hören um uns Orkhörner. Es müssen viele Trupps unterwegs sein, die uns verfolgen. Wir raffen schnell unsere Sachen zusammen, eilen zu Einskaldir und Xargrosch, die nun wieder etwas besser aussehen und fliehen. Xandros aber scheint eine allergische Reaktion auf die Sekrete des Chamelionspringkrautes zu entwickeln. Ihm geht es schlecht. Karakal nimmt den Weiterlesen

Die Hexen von Trackenborn

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Aus den Aufzeichnungen von Zahir Errant von Boron, welcher auf seiner Reise begleitet wurde vom Adeptus Minor Kolja Turleff, dem horasischen Krieger Don Marco di Adante, dem Gelehrten Ninjo Lattanziani und Erian Tappenbeg, einem Hallodri und Frauenschwarm.

Noch am Tag der Urteilssprüche (siehe »Der Dachs«), bat uns der Weibel Ottmar Seiler zu sich. Wir holten Erian im »Einhorn« ab und gingen zur Garnison. Zunächst druckste der Weiterlesen

Schwertweihe

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Der junge Löwenritter trug sein bestes Gewandt, als er auf einem Schemel neben dem Krankenlager platz nahm. Auf dem Bett lag, halb zugedeckt, ein stattlicher Mann. Die Brust war umwunden von Verbänden, die an einigen Stellen dunkle Flecken aufwiesen. Die Haut des Mannes war bleich. Der Schweiß schimmerte leicht im Kerzenlicht. Er hatte die Augen geschlossen. Seine Atmung war flach und kaum wahrnehmbar. Weiterlesen

Der Weiße Berg: Die Zuflucht – Teil 4

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14. Praios – Die letzten Turniertage

Als ich mich am Ufer des Sees ausruhe, sehe ich wie Latu auf einer Trage fortgebracht wird, wahrscheinlich zu den Heilern im kleinen Peraine Tempel. Im Peraine Tempel wird Latu von Bruder Borgfried und Xandros medizinisch versorgt und erholt sich trotz mehrerer Wunden, die er sich bei dem schrecklichen Sturz von den Klippen Weiterlesen

Eine Winterreise

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Noch bevor wir das Haus des Waffenmeisters verließen, trafen die Löwenritter der Ardariten unter der Führung von Vater Gregor ein. Wir berichteten kurz von dem Geschehen und verabschiedeten uns dann Richtung Wengenholm. Fünf Tage dauerte die Reise, bis wir am 3. Hesinde 1030 BF im „Schwarzen Bauer“ zu Füßen der Angenburg einkehrten. Weiterlesen

Gier

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Ein Pfad führte am Berghang entlang nach Süden. Nach einer knappen halben Stunde erreichten wir ein Plateau, auf dem ein aus koscher Fels errichtetes Haus stand. Doppelgeschossig und nach Süden hin direkt am Abhang gebaut, markierte das Gebäude das Ende des Weges. Eine schwere Tür aus Steineiche befand sich am Ende einer kurzen Treppe und führte in das Erdgeschoss des Hauses. Alle Fenster waren mit Läden verschlossen oder schmal wie Schießscharten. Weiterlesen

Der Weiße Berg: Die Zuflucht – Teil 2

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Der erste Turniertag

Es ist der 12. Praios und die Spiele beginnen heute bei bestem Praios Wetter. Nachdem wir uns alle auf dem Turnierplatz versammelt haben, sehen wir, wie sich die Burgtore öffnen und eine Prozession den Berg hinab zum Turnierplatz reitet. Neben der Braut Traverike reitet allerdings nicht, wie es eigentlich zu erwarten wäre, der Bräutigam, Ritter Ysgol, sondern der uns allen mehr als nur unsympathische Prinz Wendelmir. Wie für alle Weiterlesen