Archiv des Autors: thd

Über thd

1984 DSA 1 zum Geburtstag gewünscht und wider Erwarten die Basis-Box bekommen. Nachdem ich Silvana drei mal befreit hatte, merkte ich, dass ich Mitspieler brauchte, um mit der Box weiter etwas anfangen zu können. Glücklicherweise sah ein Freund aus der Nachbarschaft die Bücher bei mir herum liegen und meinte, sie würden in einer Runde etwas ähnliches Spielen, ob ich nicht Lust hätte, mitzumachen. Klar hatte ich das, und so bin ich mit Dungeons & Dragons angefangen. Zahlreiche Runden, Systeme und eine Vereinsgründung später, findet sich auf THORNET ein ziemlich großer Ausschnitt meiner Rollenspielerlaufbahn.

Discord für Online-Runden

Schreibe eine Antwort

DiscoordAuch wenn die Seuche uns aktuell eine kleine Verschnaufpause gönnt, scheint die Rückkehr zu Tischrunden aktuell noch in weiter Ferne zu liegen. Deswegen sei allen hier nochmal unser Discord-Server empfohlen, der gerne für Onlinerunden via Videochat genutzt werden kann. Für alle Spielrunden ist dort ein Text-, Voice- und Videochat eingerichtet und kann auch für beliebig viele Spielrunden erweitert werden. Bei Wünschen zum Discord-Server könnt ihr euch dort gerne an @thd#2235 wenden.

Miss Brown muss überleben

Schreibe eine Antwort

Nachdem Miss Giles berichtete, dass es sich bei den Banditen, die in der Gegend ihr Unwesen trieben, um die Griffin-Bande handelte, war Bruno klar, dass er dem Mann auf seinem Steckbrief, Frank Griffin, sehr nahe gekommen war. Doch aktuell hatten sie andere Probleme. Es war der zweite Tag ihrer Flucht nach Deadwood. Vom Zug waren noch achtzehn Personen übrig. Am Morgen war hinter der Hügelkuppe eine Wasserstelle zu sehen. Dort lagerten allerdings schon Banditen. Gemeinsam beschloss man, Feindkontakt zu vermeiden, solange das irgendwie möglich war. Durch den Umweg bestand auch die Hoffnung, auf das Dorf der Mormonen zu stoßen und dort Hilfe zu bekommen. Allerdings gab es im Umland Spuren von Sioux Kriegern. Die Stimmung in der Gruppe war am Abend entsprechend angespannt und niedergeschlagen. Zu allem Überfluss stießen Green und Statson beim sammeln von Nahrung auf ein Indianerlager. In dem Camp waren mindestens zwei Dutzend Sioux. Weiterlesen

16 Uhr 50 ab Farpoint Station

Schreibe eine Antwort

“Alles ging gehörig schief”, dachte sich Bruno Jones als er von oben hinab blickte in den umgekippten Eisenbahnwaggon. Die gesicherte Kiste, die Allan Seyberth vom Boston Museum of Fine Arts und John Crocker, der Schaffner des Night Flyers, jeden Tag mehrmals kontrolliert hatten, war aufgesprengt. Überall war Blut. Von Allan Seyberth und John Crocker keine Spur. Vermutlich stammte das Blut von ihnen. Irgendetwas muss in dieser Kiste gewesen sein, irgendeine Kreatur, die nun frei war, und mordend durch das Land zog. – “Wie war das nur passiert, dass er in diesen Schlamassel geraten war”, dachte sich Bruno.

Vor ein paar Tagen war er nachmittags am Bahnhof von Farpoint in den Zug nach Deadwood gestiegen. In seiner Tasche den Steckbrief eines gesuchten Verbrechers, den er dort vermutete. Der Zug fuhr pünktlich um sechzehn Uhr fünfzig los. Die ersten Tage der Reise waren ziemlich ereignislos. Immer wieder tauchten auf den Hügeln Indianer auf vom Stamme der Sioux. Man sagte, dass sie den Zug in Ruhe lassen, aber sollte jemand sich durch das Land frei bewegen würden sie ihn gnadenlos niedermachen. Weiterlesen

Die Teufelsratten von Kronau IV – Immer dieser Hubert Gimpel

Schreibe eine Antwort

Fortsetzung unseres Reiseberichts
—von Karl Auenthal

22. Mai 1733 – Wir berieten, wie wir am besten mit der Baronin von Freyberg in Kontakt treten konnten. Wir versuchten den offiziellen Weg und sprachen im Rathaus vor. Don Ignaçio übernahm das reden. Am Nachmittag um vier wurden wir schließlich vorgelassen. Wir berichteten von dem Heilmittel und dass wir seit zwei Tagen keinen Kontakt zu Seiffenberger hatten. Die Baronin ließ den Doctor daraufhin von der Stadtwache suchen. Eine mitgebrachte Probe des Heilmittels musste ich im Rathaus zurück lassen. Bei der Unterredung mit uns war ständig ein Lakai an ihrer Seite. Sie schien nicht frei reden zu können, also signalisierte ich ihr bei der Verabschiedung, dass wir sie dringend unter vier Augen sprechen müssten. Weiterlesen

Die Teufelsratten von Kronau III – SEIFENBERGERs Heilmüsli

Schreibe eine Antwort

Fortsetzung unseres Reiseberichts
—von Karl Auenthal

Jetzt hatten wir den Salat. Unser kleiner Führer Hugo A. Kasper hatte uns in einen Hinterhalt geführt. Und nicht nur das! Kurz zuvor musste sich Johann “Armageddon” Gerbrand, unsere Erstschlagwaffe, notfällig zum Gasthaus zurück auf den Weg machen – er hatte einen Anflug von akutem Spritzdurchfall. Immerhin konnte er so eine Kopie vom Rezept des SEIFENBERGER Heilmüslis in Sicherheit bringen. Selbst wenn wir jetzt untergingen, gäbe es noch Hoffnung für die Stadt im Kampf gegen die Seuche der Teufelsratten.

Ein blutiges Gefecht entbrannte. Fünfzehn Schergen gegen uns, wobei sich nach Kurzem drei von ihnen in Wehrratten verwandelten. Heinrich hatte alle Hände voll zu tun, den Feind an sich zu binden, damit Don Ignaçio und Roland sie nach und nach erschlagen konnten, während ich meine Freunde mit Tränken und Notfallverbänden zur Seite stand. Am Ende konnte mindestens ein Rattenmensch fliehen. Einen Schergen stabilisierten wir zur Befragung, der Rest wurde getötet (den Wehrratten musste man den Kopf abschlagen, weil sich sonst ihre Wunden wieder schlossen). Ich entnahm einem Rattenmensch eine Probe Herzblut. Den Überlebenden, Ralf, schleppten wir in eine Stille Gasse, fesselten ihn und wollten dann herausbekommen was hier vorging. Weiterlesen

Bruno Jones – Revolvermann

Eine Antwort

Er hatte immer wieder den selben Traum:

Fackelschein, Knurren und Bellen, Männer rufen, während Bruno durch die Baumwollfelder rennt. Die Meute kommt näher, er kann das hecheln der Hunde bereits hören. Seine Lunge pumpt, seine Muskeln brennen. Die Lichter werden schwächer, auch die Rufe leiser. Dann endet das Feld und die Böschung fällt steil ab. Bruno stolpert. Hinter sich ein Knurren, dann stürzt er vorn über in den Fluss. Sofort reißt ihn das kalte Wasser fort. Bruno kann nicht schwimmen. Er strampelt, schluckt Wasser. Mit einer unsichtbaren Hand zieht ihn der Fluss in die Tiefe. Bruno strampelt panisch. Todesangst.

Weiterlesen

Die Teufelsratten von Kronau I – Pocken und ein alter Bekannter

Schreibe eine Antwort

16. Mai 1733 – Nach zwei Tagen Rast verließen Karl, Johann, Heinrich, Don Ignaçio und ihr neuer Freund Roland Voss, seines Zeichens Inquisitor, aber vor allem Besitzer eines Maultiers und eines Karren, auf dem die gemeinsame Beute transportiert werden konnte, den Lindenhof. Piotre Kulikow, der Techniker, der für die Schwarzfedern den Seelenreißer gebaut hatte, begleitete sie. Die Jäger waren übereingekommen, dass man ihm helfen wollte, seine Frau und Kinder zu befreien, damit er nicht mehr gezwungen war, der Bande seine teuflischen Maschinen zur Verfügung zu stellen. Karl hatte etwas Sorge, dass der Russe sie verraten würde, um die Seinen zu schützen, aber was für Alternativen hätten er und seine Gefährten sonst? Die Familie ihrem Schicksal überlassen? Wohl kaum. Weiterlesen

Karl Auenthal

Schreibe eine Antwort

Am 20. November 1714 wurde Karl als fünftes Kind einer Händlerfamilie in Frankfurt geboren. Er genoss eine gute Schulbildung und wurde mit seinem vierzehnten Lebensjahr zu einem angesehenen Wissenschaftler, Adam Ludwig Offenbach, in die Lehre geschickt. Offenbach war Alchemist, bzw. moderner ausgedrückt, war er Chemiker, allerdings durchaus mit einem Hang zum Okkulten und den Parawissenschaften gegenüber aufgeschlossen. Weiterlesen

Die Seelenfalle III – Hubert Gimpel muss warten

Schreibe eine Antwort

—Reisebericht von Karl Auenthal

Zwanzig Gulden wollte die Faustgesellschaft uns zahlen für jede Phiole mit Seelenlicht, die wir zurückbringen könnten. Doch bevor wir die Verfolgung von Hubert Gimpel aufnahmen, bat uns Herbert Grün, ihm und seinen Männern dabei zu helfen, die Kreatur, die wir alle Charlotte Grendel getauft hatten, zur Strecke zu bringen. Ich hatte ein paar Bedenken und warf die auch in den Raum, Schließlich handelte es sich bei der Kreatur um einen Alb, also nicht um ein beseeltes Monster oder einen Dämon aus dem Höllenriss, sondern um eine „normale“ Kreatur, die es auch schon vor dem Vorfall gab. Meine Gefährten hatten aber starke Argumente. Vor allem die zahllosen Leichen in der Höhle, die die Wurzeln für die Brut von Grendel ausgesaugt hatten, waren ein überzeugender Grund, das Ding nicht weiter wüten zu lassen. Weiterlesen

DIe Seelenfalle II – Charlotte Grendel

Schreibe eine Antwort

—Reisebericht von Karl Auenthal

Das Kind schrie wie am Spieß. Der hohle Baumstamm verzerrte das Geräusch noch mehr ins Unheimliche. Sofort eilten alle herbei, um dem Kind beizustehen. War ich der Einzige, dem diese Szenerie seltsam vorkam? Zu meiner Verwunderung schnappte aber keine Falle zu, kein Monster brach aus der Göre hervor, noch näherten sich weitere Angreifer. Sollte ich mich irren? War das Mädchen wirklich nur ein Kind, das hier in der Öde zurück gelassen wurde? Langsam begann auch ich zu zweifeln. Weiterlesen