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Archiv des Autors: thd
Twitter Account ruht
Schreibe eine AntwortIhr werdet sicher schon mitbekommen haben, dass Twitter seine Benutzerrichtlinien geändert hat und nun Links zu diversen Sozialen Medien, Linktrees, usw. verbietet. Details dazu hier:
→ heise.de: Twitter sperrt Accounts von Journalisten – Links zu Mastodon teils nicht möglich
→ derstandard.at: Twitter verbietet offenbar fast alle Links zu anderen Social-Media-Plattformen
→ spiegel.de: Twitter verbietet Werbung für andere Social-Media-Plattformen
Auch der Link zur Mastodon-Instanz von THORNET.de wurde als “gefährlich” getaggt. Weiterlesen
Apokryphe der Heiligen Margarete von Kreutzing
Schreibe eine Antwort1Aus den Nebeln war ein düsteres Wesen getreten, den sie den HEROLD DER LEERE nannten.
2Er war gerufen von den Ewigen, die gar nicht hätten sein dürfen, um den Tisch zu bereiten für den Verschlinger der Welten, der kommen sollte, um zu vernichten, was ihnen nicht gestattet war zu besitzen.
3Und als sich der Schatten des Herolds über die Nördliche Weite legte, da entsandte die Matriarchin aus der Heiligen Stadt eine Dienerin des EINEN GOTTES, die in sich das Licht des Glaubens trug und deren Herz rein war, und ihr Name war Margarete, welche aus der Stadt Kreutzing kam.
4Sie bereiste die Länder des Nordens von Hexton bis zu den Eisenfelsen, von den Trollhöhen bis ins ferne Porta.
5Allen Ortes flüsterten die Menschen von einer Finsternis, die jedes Licht verschlang, von einem Sendboten, dem Opfer gebracht wurden, auf dass er den Schleier zerreiße, damit der Fürst der Leere sich an der Welt laben möge.
6Als Margarete das hörte, war ihr Herz von großer Furcht erfüllt, woraus sich der Nebel der Ewigen nährte und ihren Blick vor der Wahrheit verhüllte.
7In der dunkelsten Nacht, am unwahrscheinlichsten Ort, erschien ihr dann die, die ihr Leben den Hunden gab bevor die Dolche ihrer Häscher sie zu Fall bringen konnten. Weiterlesen
Unvermeidliche Opfer 1
Schreibe eine AntwortAls die Gefährten den Alten Wald verlassen hatten, hielt Rogolosch sein Wort und befreite Ulf von seinen Fesseln. Zögerlich und dann aber geschwind lief der junge Bandit davon.
Vor der Gruppe lag nun Pfeilersruh. Im Süden und Osten grenzte das Dorf an dem Alten Wald. Im Norden waren mehrere Gehöfte und ein größerer Baumhain zu sehen, während im Westen ein vielleicht einen Kilometer durchmessender See lag. Das dunkle Wasser war zu den anderen Seiten von bewaldeten Hügeln umrahmt.
Der Weg zum Dorf führte nach Norden und an einer Windmühle (6) vorbei. Pfeilersruh hatte vielleicht vierzig Gebäude, alle auf einem Steinfundament aus Holz gebaut und mit dunkelblauen Schindeln gedeckt. Als die Gefährten sich dem Dorf näherten, waren die Gassen verlassen. Nur ein Goblin stand am Dorfrand, beobachtete sie und kam ihnen dann freundlich grüßend entgegen. Sein Name war Rotze und das war auch Programm. Nach jedem zweiten Satz zog er tief hoch und spuckte beherzt aus. Er war außergewöhnlich groß und von orangener Hautfarbe. Rotze wusste zu berichten, dass alle Dorfbewohner in der Kirche (2) sind, um dort Bauersleute zu begraben, die vor zwei Nächten in ihrem Hof ein Opfer der Flammen wurden. In dem Feuer waren die ganze Familie und die Knechte und Mägde umgekommen, man hatte aber nur zwei Leichen bergen können, der Rest war bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Weiterlesen
Beinahe 25 Jahre alt…
Schreibe eine AntwortIm kommenden Jahr gibt es THORNET bereits ein Vierteljahrhundert! Gestartet 1998 mit ersten Gehversuchen bei Lycos (wer kennt das noch?), erfolgte der Umstieg auf WordPress 2010. Bis heute ist die Seite mehrfach überarbeitet und erweitert worden. Social Media (Twitter, Telegram und neu auch Mastodon) gehören mittlerweile zum Angebot, genauso wir ein geboosterter Discord-Server, der uns v.a. in der Pandemie das Spielen weiter ermöglichte. Das war auch die Zeit, wo ein Gameserver (hauptsächlich mit Valheim laufend) für kurzweilige Ablenkung sorgte.
Vor allem der Websitehoster und Discord erzeugen laufende Kosten, und zusammen mit allen anderen Ausgaben ergibt sich so jährlich ein deutlich dreistelliger Eurobetrag für den Betrieb der Seite und allem drumherum. Natürlich wird weiterhin das komplette Angebot frei zugänglich bleiben, falls sich aber jemand an den Kosten beteiligen möchte, würde ich mich darüber sehr freuen. Möglich ist das zum Beispiel über PayPal (Betreff: THORNET) oder als digitaler Amazon-Gutschein (an Empfänger-E-Mail “spende (at) thornet.de”). Zum Jahreswechsel werde ich dann mal eine Übersicht aller Ausgaben veröffentlichen.
Bei allen, die bereits etwas in den Hut geworfen haben, möchte ich mich sehr herzlich bedanken.
Natürliche Auslese 2
Schreibe eine AntwortTag 2
Stunde 3: Der Kampf gegen die beiden Schimmelmilben erwies sich als lebensgefährlich. Gleich nach der ersten Attacke brach Gaia Hella bewusstlos zusammen. Glücklicherweise hatte die Gruppe unerwartete Hilfe. Zwei weitere Begleiter der Karawane waren durch den Gestank und den Lärm angelockt worden und griffen tatkräftig in das Geschehen ein. Zum einen war da der Goblin und Stiefelknecht des Kaufmanns, Pocke, und eine weiter junge Karawanenwache namens Gorphulg. Der Goblin schoss mit seiner Schleuder. Der erste Stein traf den prall geblähten Bauch des toten Ogers ( 2 ) und lies ihn explodieren – nicht gerade appetitlich.
Nach dem Kampf war es der Gefangene Ulf, der Gaia Hella das Leben rettete, indem er ihr einen Heiltrank einflößte, den er irgendwo aus seiner verdreckten Kleidung zauberte.
Es entbrannte eine Diskussion, wo es nach Pfeilersruh gehen würde. Letztendlich vertraute man dem Goblin, der eine Karte der Reiseroute gesehen hatte, und ging nach Norden. Weiterlesen
Natürliche Auslese 1
Schreibe eine AntwortTag 1
Die Karawane durch den Alten Wald war gut bewacht , aber den drei Dutzend Banditen waren sie nicht gewachsen gewesen. Wer konnte, suchte sein Glück in der Flucht.
Die Geschichte beginnt damit, dass sich drei der Flüchtenden nach einiger Zeit im Wald wiederfanden ( 0 ) – orientierungslos und nur mit den Dingen am Leib, die sie bei sich trugen, als der Überfall begann. Da war zum einen der Zwerg Rogolosch Steinschlag, ein etwas undurchsichtiger Geselle, ganz im Gegensatz zu der Zwergenfrau Gaia Hella, die als Akolythin des neuen Gottes nach Pfeilersruh reiste, um am Grab des Märtyrers letzte Gewissheit über ihre Bestimmung zu finden. Zuletzt war da noch der Mensch Adolar, ein vielleicht siebzehnjähriger Jüngling, der als Karawanenwächter angeheuert hatte. Weiterlesen
Der Schatten des Herolds – Prolog
Schreibe eine AntwortSelbst in den entlegenen Ländern der Nördlichen Weite ist die Kunde gedrungen, dass der Imperator auf dem Alabasterthron von seinem Orksklaven erwürgt wurde. Das Imperium von Caecras ist in Aufruhr. Verdeckt vom Nebel der Rebellion aus Blut und Gewalt kriecht ein uraltes Übel aus dem Schatten der Zeit und greift nach dem Lebensfunken der Welt. Der Herold des Dämonenfürsten erwacht, um den Schleier zu zerreißen und alles was ist in die Leere zu stoßen.
Das Ende der Welt ist nah, doch mag es ein unwahrscheinliches Ereignis geben, dass sich eine Handvoll Leute zusammenfinden und gemeinsam der Finsternis entgegenstellen. Ihre Reise beginnt gemeinsam auf der Straße nach Pfeilersruh. Doch bereits kurz vor dem Ziel lässt ein Überfall sie in die Tiefen des Alten Walds fliehen. Wer von ihnen wird es hinaus schaffen, um am Grab des Märtyrers Zeuge der Zeitenwende zu werden? Oder stirbt der letzte Keim der Hoffnung bereits bevor er erblühen kann?
Goldlöckchen von Trollen entführt?
Schreibe eine AntwortRavilef war wie aus dem Nichts im Lager erschienen. Der Dunkelelb schüttelte mit dem Kopf. „Sie sind schon eine Weile fort, und sie haben den Menschen das Mädchen nicht überlassen. Den Spuren nach zu urteilen, müssen die Trolle mit den Leuten eine ganze Weile diskutiert haben. Es gibt keine Anzeichen für einen Kampf. Danach sind die Menschen auf ihren Pferden zu dem Dorf geritten.“
Ravilef zeigte zu den Hügeln, hinter denen einige schmale Rauchfahnen aufstiegen.
„Die Grautrolle sind mit Sona tiefer in den Wald.“
„Wo, beim eitrigen Nebenhoden meines Schwippschwagers, bin ich da nur hineingeraten?“, Weiterlesen
Runden archiviert
Die Runden “Der Eine Ring – Eriador“ und “HeXXen 1733“ wurden in das Archiv verschoben und die dazugehörigen Discord-Kanäle gelöscht.