Archiv des Autors: Natas

Ernter des Leids 5 – Befragung beim Inquisitor

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Montag, 23.05.888 n.G.

Die Befragung durch Inquisitor Randolphus verläuft erstaunlicherweise harmlos. Er stellt uns einige Fragen und wir schildern ihm möglichst detailliert die Vorkommnisse der letzten Tagen, insbesondere das Auffinden der Leiche von Karl Brünne. Interessiert hört sich der Inquisitor die Erzählung an, bis er uns ein weiteres Zeichen des Dämonenfürsten zeigt, aber auf einem Stück Papier. Nachdem er sich vergewissert hat, dass wir weder wissen um welchen Kult es sich dabei handelt, noch dass wir selber keinen Teil davon sind, werden wir wieder entlassen.

Velten fällt draußen auf einmal auf, dass die Zeichen auf dem gefundenen Schädel aus dem Murr-Haus denen ähneln, die die Tiermenschen auf die Bäume um Freidorf herum angebracht haben. Weiterlesen

Kreutzing ist immer eine Reise wert

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20.05. – Endlich erreichen wir unser Ziel: Kreutzing. Schon von weitem konnten wir die großen Schlote sehen, die sich gen Himmel erheben und unentwegt den schwarzen Rauch und Ruß in die Luft ausstoßen. Nach einer kurzen Befragung durch die Stadtwachen dürfen wir dann schließlich die Stadt betreten. Sofort bahnten wir uns den Weg durch die dreckigen Gassen und suchten nach Pater Salomon. Nachdem wir ihn gefunden hatten, erzählten wir ihm von den bisherigen Vorfällen, insbesondere von der Vernichtung unsere lieben Freidorfs. Er versprach sich beim Stadtrat dafür einzusetzen, dass wir zu einer Anhörung vorgeladen werden, wenn wir ihm vorher bei einer Sache helfen würden: Es ist nämlich so, dass in Kummer immer mehr Menschen verschwinden und sich bisher niemand dafür interessiert, da es sich ausschließlich eher unerwünschte Leute handelt. Die einzige Ausnahme hierzu ist Vater Gregorius, der es sich zur Aufgabe gemacht hat das Leben der armen Menschen in Kummer erträglicher zu machen. Nach kurzen Recherchen finden wir heraus, dass Allysa von der Stadtwache einiges darüber zu erzählen weiß : Alle 6 Vermisste waren Gäste des “gefallenen Soldaten”, einer schäbigen Kneipe in Kummer. Weiterlesen

Severin von Falkenstein

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Severin v. Falkenstein wurde als jüngstes Kind des Freiherrn Ludwig Leonard von Falkenstein geboren. Seine Kindheit verlief genauso wie man sich das Leben eines heranwachsenden Aristokraten vorstellt: Von klein an in den Künsten des Lesens, Schreibens, der Diplomatie und der Etikette unterrichtet, stets unter den wachsamen Augen einer sehr strengen Matronin.

Doch Severin hatte nie sehr viel dafür übrig zu wissen wie man sich am Tisch benimmt oder in welcher Reihenfolge das Besteck zu benutzen sei, geschweige denn sich den kompletten Namen des Herzogs von Wat-Weiß-Ich von und zu Wen-Interessiert-Das-Schon zu merken. Einzig das Lesen alter Folianten und verstaubter Bücher, die von abenteuerlichen Geschichten in wundersamen Gegenden erzählen, bereiteten ihm richtig Freude. Sehr zur Missgunst von Nora, seiner biederen und sehr strengen Erzieherin. Mehr als einmal kam es zwischen den beiden zu Streitereien, die stets damit endeten, dass Severin seitenweise Stammbäume fremder Familien abschreiben und auswendig lernen musste. Weiterlesen

Die Äpfel von Avelten 1 – Der gekreuzigte Junge

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14.05.888 – Die Gruppe erwacht in der abgebrannten Kirche. Um alle herum liegen Leichen und Zeichen der Verwüstung. Schnell stellt sich heraus, dass jeder eine andere göttliche Erscheinung gesehen hat, bis auf Romin.
Die Fomore haben das gesamte Dorf und all seine Bewohner vernichtet. Die Gruppe schafft es unter Einsatz aller Kräfte und mit Hilfe des Konstrukts einen großen Scheiterhaufen aus gefällten Bäumen zu erbauen, auf dem sie die Leichen der Dorfbewohner verbrennen.

Am 16.05.888 macht sich die Gruppe auf den Weg zum Landvogt Olmor Kemp. Nach einer kurzen Erklärung was im Dorf geschehen ist, passieren zweierlei Dinge:

  • Die Gruppe wird beauftragt nach Kreuzingen zu reisen, um die Obrigkeit über die drohende Gefahr zu warnen. Kemp schickt seinen Vorarbeiter Kunibald mit, der sich ein wenig in der Stadt auskennt.
  • Amir schafft es den Bürgermeister zu verärgern, indem er andeutet, dass sein Sohn womöglich etwas mit den Vorkommnissen zu tun hatte.

Am Abend des 18.05.888 erreichen die Helden das Dorf Avelten, ein idyllisches Dorf bekannt für seine Äpfel und den guten Most. Auf einmal hören sie die Hilferufe eines kleinen Jungen. Nach näherer Inspektion stellt sich heraus, dass das Kind gekreuzigt an einem Pfahl hängt, inmitten von Apfelbäumen. Just als sie ihn losmachen wollen, bemerken sie Bewegungen zwischen den Bäumen…

Kampf um Freidorf 1 – Die blutende Astrid

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Nach der Rückkehr aus dem Wald stellt sich heraus, dass die Gefängnisinsassen es in der Zwischenzeit geschafft haben auszubrechen und dabei Harald Krey umgebracht haben. Nach der Flucht stiegen sie in zwei Häuser ein, massakrierten die Bewohner und plünderten deren Hab und Gut. Erst dann schafften es die Dorfbewohner sich zusammen zu rotten und die Verbrecher aus dem Dorf zu jagen.

Leider brachten die angehenden Helden Freidorfs eine traurige Nachricht für den Landvogt: Sie waren nicht in der Lage gewesen seinen Sohn aus den Krallen der Tiermenschen zu befreien. Sie konnten nach einer glücklich verlaufenen Flucht, bei der sie selbst beinah um deren Leben gekommen wären, aus der Ferne sehen wie die Monster sich an dem Leib Adelmars labten. Weiterlesen

Unter dem Kommando von Maester Bowen

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Am 16.05 des aktuellen Jahres trifft eine kleine Karawane auf der Burg ein. Diese bringt die von Maester Bowen bestellten Kräuter und Tinkturen, die für das Gegenmittel für die Vergiftung des Lords gebraucht werden. Nach einer eingehenden Überprüfung der Zutaten macht sich der Maester daran das Gegenmittel zu brauen und flößt es sodann dem Lord ein. Somit entbrannt der Kampf in seinen Körper gegen das Gift… Weiterlesen

Sondereinsatzkommando Sumpf

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Lord Roxten erhält Nachricht von Lady Kraft, dass sich ungefähr ein Dutzend Nordmänner Im Sumpf aufhalten. Darauf wird Richard mit der Aufgabe betraut, eine Truppe zusammenzustellen und dafür zu sorgen, dass die Eindringlinge gefangen genommen werden.

Das Vorhaben ist leider gescheitert, da die Truppen, die die Banditen gefangennehmen sollten, zu schwer gerüstet waren und sie nicht einholen konnten. Zudem wurden zwei Männer getötet und einer schwer verwundet.

14.05.

Es gibt eine Unterredung mit Richard und seinem Vater, dem Lord der Burg. Es wird beschlossen das Unterfangen vorerst abzubrechen und sich auf die Mission von Maester Bowen zu konzentrieren.

Betty die Unschuldige

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Am 28.04. legt die Gruppe nach einer ereignislosen Seefahrt in Seagard an.

02.05: Ankunft in der Burg Roxten

Die Gruppe trifft zum richtigen Zeitpunkt ein, da der Lord der Burg zur Zeit an einer unbekannten Krankheit leidet. Doch bevor dies untersucht werden kann, wünscht der Lord mit jedem einzelnen aus der Gruppe persönlich zu sprechen. Ihm werden die genauen Details der Erlebnisse, die während der Reise geschehen sind, erzählt. Da Richard in seinen Augen den Schild auf unehrenhafte Art und Weise erworben hat, dieser aber von der Notwendigkeit seiner Tat überzeugt war, gibt ihm der Lord die Gelegenheit in einem Zweikampf mit Ser Hargrow zu beweisen, dass er würdig ist den Schild zu führen. Leider entscheidet das Schicksal sich gegen Richard, so dass er den Zweikampf verliert. Wie vereinbart wird der Schild an den Lord übergeben, der ihn so lange sicher verwahren möchte, bis Richard reif dafür ist ihn zu führen.

Nach diesem Vorfall wird Richard beauftragt herauszufinden wer hinter der vermeintlichen Vergiftung des Lords steckte. Nach einer langen Befragung aller Verdächtigen stellt sich heraus, dass eine der Mägde namens Betty dafür verantwortlich war. Diese gesteht, dass sie vor 3 Wochen von einem Seeadler aufgesucht wurde, der ihr per Gedankenkraft zu verstehen gab, dass sie dafür sorgen soll den Lord zu vergiften. Um sich ihrer Kooperation zuzusichern , übergibt dieser ihr einen abgetrennten Finger ihrer Mutter an dem noch ein Ehering steckte. Aus Angst um das Wohl ihrer Familie führte sie den Auftrag aus, aber nicht ohne vorher sichergestellt zu haben, dass so wenig Unschuldige wie nötigt geschädigt werden. Dieses nimmt der Lord zur Kenntnis, und führt am Ende dazu, dass ihr ein ehrenvoller und schneller Tod gewährt wird. Da sein Vater immer noch geschwächt ist, führt Richard persönlich das Urteil aus und enthauptet Betty.

Von Dornen und Bienen

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Drei Tage später trifft eine 300 Mann große Kavallerie-Einheit, angeführt vom Kastellan William Roxten, auf Harrenhall ein. Mit im Gepäck haben sie eine kleine Truhe, in der sich das Lösegeld für Ser Gregor und die Bezahlung für den angeheuerten Fassadenkletterer befindet.  Nach einem großem Gelage wird die Truhe mit 400 Golddrachen an Lady Wendt übergeben. Am Morgen darauf reist der komplette Tross mitsamt den beiden Söhnen des Hauses Roxten ab. Weiterlesen

Die Bestie von Krahorst 2 – Die Ruine im Moor

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Nacht vom 12. auf 13. (Neumond)  Wassermond 990
Taeldor Felsspalter und Yadri Eidbewahrer, zwei Vulkanzwerge, treffen auf die angeschlagene Gruppe im Sumpfweiler. Nach einer schnellen Vorstellungsrunde wird den beiden klar, dass die Gruppe Hilfe benötigt. Sofort macht sich Yadri daran einen Verwundeten von ihnen zu heilen, während Taeldor dabei hilft die sich ständig heilende Monstrosität in Schach zu halten, während die anderen einen Scheiterhaufen aufschichten. Das Verbrennen der Kreatur führt dazu, dass sie sich nach einer gewissen Weile vollständig auflöst und nur noch die Kette, die es um den Hals trug, übrig bleibt. Weiterlesen