Wir liefen zurück zu den Trauerweiden an dem kleinen Teich, die ruhig im Schein der Gaslaternen standen. Wieder trafen wir auf das Pärchen mit Kinderwagen. Johnny stellte sich der Frau in den Weg. Unmittelbar bewegte sich etwas im Inneren des Wagens. Riesige Tentakel griffen nach ihm. Während er selbst ausweichen konnte, hatten die Eltern weniger Glück. Zahlreiche Greifarme zogen die beiden in das Gefährt und schnappten dann weiter nach Johnny, der sich mit Mühe unter dem Wagen in Sicherheit brachte. Erst ein Schlaflied konnte die Situation wieder beruhigen. Weiterlesen
Archiv des Autors: Kai
Feels like Helloween
Schreibe eine AntwortMUSE – YOU MAKE ME FEEL LIKE IT’S HALLOWEEN [Official Music Video] – YouTube
Und wieder stürzten sich die magischen Vier planlos in ihr nächstes Abenteuer. Um die fiesen mobbenden Kinder und ihr Opfer zu retten wollten sie den Traum des magischen Würfels betreten. Bunting, ein Geist und magischer Architekt, der in Fiene jetzt ein neues Heim gefunden hatte, konnte noch einige Informationen über den Würfel mitteilen, bevor seine Gastgeberin auch schon den schlafenden Jungen namens Fynn berührte. Laut Bunting sollte der Weg aus dem Traum nur durch diesen Jungen möglich sein, da dieser das Traumgebilde erschaffen habe. Auch die anderen drei Neumagier berührten den Jungen und legten sich dann zur Ruhe.
Als die vier im Traum wieder erwachen liegen sie in ihren Betten in ihren Zimmern im Schloss Weltenburg. Aber vieles ist verändert. In Liams Bett steckt eine Axt im Kopfteil und vor dem Bett ist eine große Blutlache und zerrissene Kleidung. Fiene sieht draußen vor ihrem Fenster in der 3. Etage eine Katze. Lena sieht vor dem Bett Kratzspuren, als ob jemand unter das Bett gezerrt worden wäre. In Johnnys Zimmer wabert unnatürlicher Nebel. Es gibt elektrische Lichtschalter, die jedoch Gaslichter anschalten. Johnny prüft, ob er den Traum beeinflussen kann, indem er zu fliegen versucht, jedoch vergeblich.
Auf dem Flur vor den Zimmern treffen sich die vier und bald darauf einen panischen Mann. Dieser ruft: „Sie sind überall!“ und flieht in eines der Zimmer, die alle gleich aussehen. Als die Gruppe ihm folgt, finden sie seine Leiche mit einem Messer im Hinterkopf – umringt von Porzellanpuppen. Nachdem die Neumagier die Tür vom Gang her geschlossen und dann wieder geöffnet haben, sitzen die Puppen im Zimmer verteilt und die Leiche ist spurlos verschwunden. Jedoch ist ein Kichern zu vernehmen, was die Gruppe dazu veranlasst, sich schnell weiter im Gebäude umzuschauen.
Durch die Fenster ist zu erkennen, dass Nebel das Gelände des Schlosses umringt. Außerdem gibt es im Garten einige Hütten, die in der Realität nicht dort sind. Vor dem Eingang des Schlosses gibt es ein neues imposantes Gebäude. Beim weiteren Durchsuchen der Räume stoßen wir auf einen Hinterwäldler mit einer Axt, der gerade einem 80er-Jahre-Horrorfilm entsprungen zu sein scheint. Er tötet erst Liam und dann Johnny, doch dies gibt den beiden Frauen des Teams die Gelegenheit zur Flucht, die sie auch umgehend nutzen. Relativ unverzüglich erwachen Liam und Johnny wieder in ihren Betten, jedoch ohne Erinnerung an bisherige Erlebnisse in der Traumwelt.
Durch ein Fenster sehen sie die beiden Damen im Hof und einen als Flieger verkleideten Mann, der sich vom Dach stürzt. Auf ihrem Weg in den Hof treffen die beiden Männer wieder auf den axtschwingenden Hinterwäldler, den sie aber abhängen und durch eine verbarrikadierte Tür aufhalten können. Daraufhin schlurft der Mörder wieder von Dannen und die beiden Frauen erklären Liam und Johnny den von ihnen vergessenen Tod. Es kommt der Gedanke auf, dass wir schon recht lange hier sein könnten. Hoffentlich vergeht in der realen Welt die Zeit langsamer, so wie es fast jeder aus Träumen kennt.
Im Hof stehen Trauerweiden, die auch nur hier in der Traumwelt dort existieren. Aus einem unbestimmten Gefühl heraus werden die Bäume von der Gruppe gemieden, da anscheinend jeder Assoziationen zur Peitschenden Weide aus Harry Potter hat. Nach einem Abstecher zum dunklen Ruderhaus begibt sich die Gruppe auf den Weg zur Halle des Schläfers. Aus dem Garten heraus werden sie mit einem Schwein beschossen. Den Mitgliedern des magischen Quartetts fällt es erstaunlich leicht, sich mit den Absurditäten der Traumwelt dieses Jungen zu arrangieren. Es fühlt sich an wie Halloween.
Die Halle des Schläfers sieht so aus, wie sie wohl zur Zeit vor dem Traum aussah. Weiter führt der Weg die Gruppe zum neuen Gebäude, dass von innen wie die Eingangshalle einer Irrenanstalt oder eines Sanatoriums aussieht. Daraufhin beschließt die Gruppe, erst einmal den Garten zu untersuchen. Auf ihrem Weg zum Garten durch das rechte Hauptgebäude kommen sie durch eine Kantine. Dort treffen sie auf einen weitere Alptraumgestalt. Ein Koch sitzt schluchzend einem Kind gegenüber und fleht um Hilfe, doch die Gruppe eilt weiter.
In der Bibliothek, die nach Krankenhaus riecht, finden sie 15 Betten und 3 Krankenhausbetten. In den normalen Betten liegen einige wenige Bücher, in denen, wie die Gruppe herausfindet, geschrieben steht, was die Träumer hören. In den 3 Krankenhausbetten liegen dutzende Bücher, in denen anscheinend steht, was andere Träumer hören. Anscheinend gibt es weitere Opfer.
Aber die Gruppe eilt weiter in den Garten. Dort stehen 8 kleine Hütten und der ganze Garten ist von Märchengestalten und Gestalten aus diversen Büchern bevölkert. Nach einigen verstörenden Begegnungen tritt die Gruppe den Rückzug an und begibt sich in den Vorlesungssaal. Dort durchlebt eine Dozentin ihren Alptraum, in dem sie nackt vor den kichernden Studenten eine Vorlesung halten soll. Allerdings scheint sie sich an die vorherigen Wiederholungen ihres Alptraums zu erinnern und ist eher gelangweilt. Als sie das dem Auditorium mitteilt zücken die Studenten Messer und stürzen sich auf sie.
Die vier Magier stürzen sicherheitshalber hinaus. Wie oft mag sich der jahrelange Alptraum der Frau wohl schon wiederholt haben, wenn er immer so endet und dann wohl ohne Erinnerungen neu beginnt? Oder verläuft für die Dozentin die Zeit anders? Um weitere Einsichten in Fynns Traumwelt zu erlangen sucht die Gruppe die Kapelle des Schlosses auf. Dort hält ein Pastor oder Priester eine Rede über Erlösung. Doch er ruft, dass es keine Erlösung geben würde. Die Leben wären die Chance der Sünder gewesen. Jetzt gibt es nur noch die Hölle. Und mit diesen Worten wirft er eine brennende Fackel in die Menschenmenge und alles vergeht in einem Flammenmeer.
MUSE – WE ARE FUCKING FUCKED (Official Performance Video) – YouTube
Die Gruppe entgeht dem Inferno und sucht das Sanatorium auf, in dem immer noch eine Rezeptionistin sitzt und einige Patienten in nicht verschlossenen Zwangsjacken herumirren. Es gibt zur Linken wie zur Rechten je zehn Türen. Durch das Ausprobieren einiger Türen und der dahinterliegenden Alptraumwelten gelangen die vier Magier durch die Tür mit dichtem Nebel in eine weitere Eingangshalle, die jedoch etwas heruntergekommener aussieht. Zwischendurch hatte Fiene noch eine gute Idee und schrieb in Fynns Buch in der Bibliothek, dass sie ihn treffen wollen. Doch es gab keine unmittelbare Reaktion.
Also machen sie in der nächsten Stufe des Sanatoriums weiter. Einer der umherwandelnden Verrückten wiederholt immer wieder die Worte Nebel, Feuer, Wasser, Eis. Da er immer noch hier drin ist, scheint das nicht die komplette Lösung zu sein, aber die vier Neumagier versuchen es mit der Tür des Feuers. Es ist zwar die richtige Tür, aber nicht alle schaffen es hindurch. Was wieder einmal das Problem mit dem Vergessen nach dem Tod aufwirft…
Da die vier wohl nicht aufgeben werden, stellt sich nur die Frage, wie lange sie brauchen, um alle richtigen Türen und die Wege hindurch zu finden oder ob ihre geistige Stabilität vorher so sehr leidet, dass sie wie die anderen Verrückten im Sanatorium enden. Aber ihr Vorteil ist, dass sie nicht allein sind und zusammenhalten.
Nickelback – When We Stand Together – YouTube
Kloster Weltenburg
Schreibe eine AntwortLiam öffnete ein Portal zu Glewlydd. Irland empfing uns mit Nebel und Dunkelheit und in mir stellte sich ein Gefühl von Heimkunft ein. Mittlerweile empfand ich die Insel als unsere vertraute Anlaufstelle. Glewlydd hatte bereits ein Feuer entfacht. Auf unseren Betten in Glewlydds Höhle lagen die Sachen, die wir im Fary Tale zurückgelassen hatten und jeweils ein Brief. Das Equlibrium lud uns ein, ein zweiwöchiges Orientierungsseminar in Kloster Weltenburg zu absolvieren. Müde fielen wir in unsere Betten. Am nächsten Tag empfing uns Calvis, dem wir von unseren Erkenntnissen zu Bunting berichteten. Aber wieder dämpfte er unsere Hoffnung, dass der Rat diese Dinge als relevant einstufen würde. Der Rat interessierte sich nach seiner Einschätzung vor allem für den Rat. Die Gelehrten bestanden darauf, dass nichts gestohlen worden wäre. Weiterlesen
Bunting Business
Schreibe eine AntwortWeshalb wurde Bunting befreit? Wollte der Täter die besonderen Kräfte, wie das Kontrollieren der Ströme der Magie, für seine Zwecke nutzen? Oder wollte er einfach nur Chaos in die Welt bringen?
Wir baten Frater Conjectus in den Archiven nach alten Aufzeichnungen über Bunting zu suchen. Lena untersuchte derweil den Seelenstein von Bunting. Die Einfassung war beschädigt und der Seelenstein war leer und ohne jegliche Magie… somit war bewiesen, Bunting wurde befreit und befand sich nicht mehr im Bunker 18 im Buch der Treulosen. Weiterlesen
Zu Besuch bei den Gelehrten
Schreibe eine AntwortBevor Marie verschwinden konnte, trat Liam auf sie zu, um sie eingehend zu befragen. Sie wusste nur, dass Chelai bei den Gelehrten eingebrochen haben. Sie erklärte uns, dass aus allen Organisationen Mitglieder im Rat säßen, aber nicht immer alle Vertreter anwesend seien. Mitglieder könnten sich auch vertreten lassen.
Ursprünglich ist der Rat vom Equilibrium zusammengerufen worden. Mittlerweile werden verschiedene Dinge dort abgestimmt und wer da ist, hat eine Stimme. Die Mitglieder tauschen sich telepathisch aus. Sie sagte, dass auch Kalvis Mitglied im Rat sei. Für die Paracelsus-Gesellschaft ist es immer Frau von Suchten. Der Orden der Erkenntnis verwahrt die Protokolle der Ratssitzungen. Als Liam Interesse an einer Führung durch die Organisation des Equilibriums signalisierte, bot sie ihm an, das weiterzugeben. Weiterlesen
Samhain
Schreibe eine AntwortSoundtrack Kaptel 2: https://www.youtube.com/watch?v=ja_Tuacypbc
Als sich der Nebel lichtete, waren wir allein. Die Schalen an unseren Seiten waren leer. Ich erhob mich und ging zum Ausgang. Am Ende des Ganges befand sich wieder ein Portal, auf dessen anderer Seite Bäume zu sehen waren. Wir durchschritten abermals das Tor zwischen den Welten und kamen zurück in den Wald, aus dem wir gekommen waren. Es brach bereits die Dämmerung herein. Schnell fanden wir uns wieder zurecht. Doch plötzlich hörten wir Stimmen.
An einem Zulauf zum See standen mehrere Personen und unterhielten sich am Fuß eines großen Baumes. Wir erkannten Marie, die Praktikantin des Equilibriums und Calvis, den Schmied. Während wir noch beobachteten, realisierten wir plötzlich, dass es Herbst zu sein schien. Dabei waren wir im Frühling aufgebrochen. Mit Entsetzen fragte ich mich, wir lange wir auf diesen Steinen gesessen hatten. Schnell entdecken wir jedoch Saoirse, die uns aufklärte, dass Samhain, die Nacht des Winteranfangs, gefeiert wurde. Weiterlesen
Das Ende des Anfangs
Schreibe eine AntwortWir setzten den Stein in die passende Vertiefung und die Wand glitt zur Seite und gab den Blick auf einen nach unten gewundenem Gang frei. Doch wir brauchten Licht. Liam lief los und suchte im Geräteschuppen nach etwas Passendem und fand tatsächlich Öllampen und Taschenlampen. Zumindest die Ölleuchte funktionierte.
Mit Licht ausgestattet gingen wir den Gang entlang und eine Treppe hinunter, bis wir wieder zu einem Gang kamen. Gefühlt führte er uns direkt unter den See und endete an einem Holztor, das ich öffnete. Dahinter verbarg sich ein eindrucksvoller Kuppelsaal, der mit glattpoliertem Stein ausgekleidet war. Auf dem Boden waren silberne Linien zu sehen. In den Mulden lagen kleine goldene Kugeln. Elaine sagte, dass wir unsere Kugel finden sollten. Weiterlesen
Auf den Spuren von Camelot
Schreibe eine AntwortWir stehen wieder vor dem Portal, welches sich bald öffnet, um uns zurück nach Irland zu bringen. Um das Portal verteilt stehen etliche Bäume, ein lebendiger Wald bestehend aus verwandelten Menschen… erschreckend fällt mir auf, dass mich so etwas inzwischen gar nicht mehr verwundert. Allerdings finde ich es faszinierend und würde dieses Phänomen gerne untersuchen, wenn wir doch nur mehr Zeit hätten.
Ich versuche mich zu konzentrieren und auf die Bäume und das Saatkorn einzustimmen, die Energie des Ortes zu erspüren. Doch leider ohne Ergebnis. Ich denke das Saatkorn ist ein Symbol für den Beginn des neuen Zeitalters, welches Urd in den Tiefen von Yggdrasil erwähnte. Aus dem Nichts heraus entwickelt sich eine fast philosophische Diskussion über Schicksal, Zufall, Auserwählte und den Sinn… wie zu erwarten haben wir diverse Meinungen zu dem Thema. Weiterlesen
Yggdrasils Blätter fallen
Schreibe eine AntwortDer Kampf war vorüber. Und wir hatten gewonnen. Aber es war knapp. Ich verstehe jetzt die Unsterblichen besser, die all ihre Kraft in ihre Regeneration stecken. Was wir hier treiben, ist nichts für normale Menschen. Vor kurzem noch war meine größte Herausforderung mit dem Motorrad in die Wälder zu fahren und zu campen. Jetzt kämpfe ich mit Leuten, die ich erst seit ein paar Tagen kenne, gegen Lawinen von Spinnen und verrückt gewordene Naturgeister. Aber das hätte mir auch schon eher klar werden können. Die anderen können sich damit anscheinend besser abfinden.
Liam, der hier gezaubert hat, ist unheimlich hungrig und müde. Wir anderen durchsuchen die Höhle nach weiteren Lehrsteinen für Zauber. Wir finden einen Stein mit dem Zauber „Plasmakugel“. Weiterlesen
Im Wald der Selbstmörder
Schreibe eine AntwortAuf unserem Weg durch die Eishöhle, die seltsamerweise einen Wald in ihren Tiefen verbirgt, kriecht aus Johnny Blackwoods Rucksack plötzlich eine Spinne. Erschreckt durchsuchen wir unsere Taschen, ob noch mehr Tiere sich in unseren Sachen versteckt haben. Zu unserer Erleichterung sind in den übrigen Taschen nur unsere Sachen. Hoffentlich verursacht dieses Wesen keinen Schaden in der Höhle.
Nach und nach dringen wir immer tiefer in den unterirdischen Wald vor. Wir folgen dem Pfad, auf dem uns ganz unerwartet eine traditionell gekleidete Japanerin, Yun, in Empfang nimmt. Sie begrüßt uns freundlich, bringt uns zu einem Badehaus, in dem wir uns auf ihren Wunsch hin waschen und umziehen, und folgen einem Mann, Daisuke, zu einem kunstfertig gebauten kleinen Dorf, das er uns als Ubasute vorstellt. Weiterlesen