Bestehen und Vergänglichkeit I

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Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

14. Rahja 1032 BF – Das Ende der Dergelfeldbande
Larja und ich kamen mit vier Männern der Stadtwache zur Schenke Zum Trog, wo Kirigam und Erich bereits auf uns warteten. Im Schankraum überraschten wir den Weibel, Meister Pompilius und den Schönen Burkhard. Letzter versuchte durch den Hinterausgang zu fliehen, wo er beinahe vom axtschwingenden Zwerg erschlagen wurde. Vollkommen eingeschüchtert ließ er sich freiwillig verhaften. Drinnen unterlag Pompilius Larjas Magie. Der Weibel schlug sich gut, doch als er versuchte, durch die Eingangstür zu entkommen, nahm ich ihn in den Schwitzkasten. Weiterlesen

Das Schlachtfest V

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13. Rahja 1032 BF, Vor den Toren von Andergast
Vor dem Tor von ist eine größere Schlange von Menschen, Vieh und Fuhrwerken. Es ist großer Viehmarkt in der Stadt. Wir werden routinemäßig überprüft und dann durchgelassen. Nachdem wir über den Ingval hinüber sind, zahlen wir den Zoll und betreten Andergast. Wir wählen das “Zum Ochsen und Einhorn” zu unserem Gasthaus und schlendern über den Markt, bis der Zwerg einen Waffenhändler entdeckt. Weiterlesen

Lord Byrons Tagebücher, Berlin 1946, 12.-13. April

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Samstag, 12.04.1946
Wir treffen uns im Fuchsbau. Ich verteile die Uniformen. Dann geht es zur Gedächtniskirche, wo schon der britische Militärjeep wartet. So geht es in die Sowjetisch Besetzte Zone, und ich lasse die Jungs in der Nähe des Schlosses raus und kreise im Wagen um den Häuserblock.
Es dauert einige Zeit, dann kehren alle wohlbehalten zurück. Es gibt keine nennenswerte Erkenntnisse, dafür aber eine neue Bekanntschaft mit zwei Klischeerussen. Wir vertagen uns und hoffen auf mögliche Unterstützung durch Kontakte der Briten, die uns der Militärgouverneur in Aussicht gestellt hat. Weiterlesen

Winter in Rohald I

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Dänemark, das Dorf Rohald an der westlichen Küste der Isle of Fyn, Wintereinbruch

Es war die Zeit im Jahr in der Uller, der Gott des Winter, damit begann unsere Welt der Menschen immer mehr unter seinen weißen Umhang zu legen. Die Zeit in der die Tage kürzer wurden und die Schatten anfingen, aus ihren dunklen Löchern zu kriechen um allerlei Unheil zu verrichten. Es war also die Zeit, in der wir wieder begannen öfter am Feuer zu sitzen, um Met zu saufen und uns Geschichten zu erzählen. Nun und genau deshalb beginne ich, Leif Skogvarsson hier mit der meinigen.

In besagter Zeit ist es wie wohl überall üblich, den Sommer mit einem Fest zu verabschieden und den Winter zu begrüßen. Seit alters her wird dieses Sommerendfest zum Wintereinbruch dazu genutzt, um Vermählungen zu verkünden, Eide zu schwören, Erbfolgen neu zu bestimmen oder einfach um das von den Frauen frisch gebrauten Met und den im Vorjahr eingelegten Hering zu verkosten. Weiterlesen

Morarat Apora Darandor, gen. Mor Dämmerschlag

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Morarat Apora Darandor, gen. Mor Dämmerschlag

Am Tresen der Taverne steht ein hünenhafter Varg, stiert leicht angetrunken in seinen Humpen und erzählt dem nur mit einem Ohr zuhörenden Wirt seine Geschichte…

„Nein, es war nicht das miese Wetter in Baarasz, das mich dazu bewog, meine Heimat zu verlassen. Es war auch keine Not, es ging mir gut. Mein Vater, Vangara beschütze seine Seele, hatte uns genug hinterlassen, um über die Runden zu kommen. Aber das war es ja gerade. Wäre er nicht gestorben, wäre ich jetzt wahrscheinlich auf einer Burg des Wächterbundes stationiert. Hat halt nicht sein sollen, und jetzt bin ich sogar froh darüber. Nein, nicht dass er gestorben ist, sondern der Dienst. Ist sicher auch besser so. Ich kann nicht so gut mit Autror…, äh, Autrito…, also Vorgesetzten.  Konnte schon meine Mutter nicht, nicht nachdem was Vater geschehen ist… War keine schöne Sache. Weiterlesen