Archiv des Autors: ts

Der Aufstieg von York 4 – Der Eklat

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Dienstag, der 23.03.1884: In den Räumen des Bestattungsinstitutes von Mr. Lark stecken die Vampire die Köpfe zusammen und beraten, was zu tun ist. Wer hat die Ghule von Sir Cedric und O‘Ceallaigh verzaubert und ist dem Klüngel schon gefährlich nahe gekommen? Vermutlich steckt Ophelia Dawson dahinter, die junge Erbin des ermordeten Druiden Trippelthorn. Sie fassen den Beschluss, dass der Tremere als Botschafter der Stadt mit Ms. Dawson Kontakt aufnehmen soll. Möglicherweise gelingt es, eine Einigung zu erzielen, damit die Magierin sich zukünftig aus den Angelegenheiten der Kainskinder heraushält. Zuvor will sich Sir Cedric seinen Ghul vorknöpfen und dessen Geist erforschen, um dort einige Antworten zu erhalten. Da das Bestattungsinstitut nicht mehr sicher ist, kriecht O‘Ceallaigh vorerst auf der Ranch von Prinz Ian unter. Die Vampire trennen sich und verabreden sich für die morgige Nacht um 20:00 Uhr am Clifford‘s Tower. Weiterlesen

Der Aufstieg von York 3 – Zeichen im Fleisch

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Freitag, der 21.03.1884: Sechs Monate sind vergangen, seitdem wieder Vampire durch das nächtliche York streifen. Die Kainskinder haben die Zeit genutzt, und sich still und heimlich eine bescheidene Machtbasis aufgebaut. Prinz Ian hat den Schlachthof Badgelhill Butchers gekauft, der von seinem Ghul Ethan Grees geleitet wird. Somit verfügt er über eine nahezu unerschöpfliche Bezugsquelle für tierisches Blut. Daneben besitzt er auch ein örtliches Bestattungsunternehmen mit Krematorium, das offiziell dem Ghul Richard Laker gehört, aber dem Brujah O’Ceallaigh als Unterschlupf dient. Der Ire hat ein Auge auf den Laden, um seine Zuverlässigkeit zu beweisen. Auch in die Eisenbahnergewerkschaft hat der Nosferatu seine Klauen geschlagen. Dort hat der den geghulten David McCallan eingeschleust, um über die Gewerkschaft Kontakte zum organisierten Verbrechen aufzubauen.
Die führenden Eisenbahner sollen im Schmugglergewerbe, insbesondere Opium, aktiv sein.
Sheriff Meriwether hingegen hat in den verrauchten Pubs den Detektive Sargent Joshua Flint kennen gelehrt und unter seine Kontrolle gebracht. Damit hat die Gesellschaft nun also auch einen Spitzel im Polizeiapparat von York. Weiterlesen

Verderbnisnacht

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

30.04.21 – Nachdem wir uns von Edira verabschiedet haben, die in der hiesigen Niederlassung des Orda Magica bleiben wird, sitzen meine Weg-gefährten und ich zusammen im Gasthaus und überlegen, wie unsere Reise von Agrella aus weitergehen kann. Unser gemeinsames Ziel ist Distelfeste, eine Stadt weit im Norden Ambrias, deren Ruf bereits viele Glücksritter angelockt haben soll. Denn Distelfeste ist das Tor zum Davokar, jenem mystischen Urwald, in dem es neben nahezu unerschöpflichen natürlichen Ressourcen auch geheimnisvolle, versunkene Ruinen zu finden geben soll, die noch ganz andere Reichtümer verbergen mögen. Aber es gibt auch unheilvolle Berichte von Expeditionen, die für immer im Dickicht des Waldes verschollen sind. Der Davokar gilt als verfluchte Heimat von schrecklichen Monster und Stammesgebiet der Elfen, die menschliche Eindringlinge wie Tiere jagen sollen. Uns ziehen teilweise sehr unterschiedliche Interessen in diesen Urwald: von Herogai weiß ich, dass er hofft, dort an dem Untoten Mal-Rogan endgültig Rache nehmen zu können. Meister Tribor hat in Distelfeste einen Auftrag seines Ordens auszuführen. Was genau der Hexenjäger Floki und der Bader Temedo dort zu finden hoffen, habe ich noch nicht ganz durchschaut. Irgendwas verbindet die beiden und es scheint keine langjährige Freundschaft zu sein. Weiterlesen

Der Aufstieg von York 2 – O’Ceallaigh erwacht

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Dienstag, der 17.10.1883: Als Prinz Ian in seinem Cottage erwacht, teilt ihm die Haushälterin Anny mit, dass eine Kutsche mit wichtiger Fracht vorgefahren ist, die nur persönlich zu seinen Händen übergeben werden darf. Das Frachtgut entpuppt sich als große Holzkiste, aus dicken Brettern gezimmert und mit schweren Eisenbanden und Ketten gesichert. Bei der Inspektion des Inhaltes erkennt des Nosferatu wie freudlos erwartet einen ausgezerrten, bleichen Korpus. Es ist der Brujah Thomas O’Ceallaigh, blutleer in mottenzerfressener Kleidung. Der Pflock, mit dem er einst in Starre geschickt wurde, steckt nicht mehr im Herzen des Vampirs (verdammt!). Der Mund des Iren steht offen und ist dunkel verkrustet. Der Geruch von Vitae schlägt Prinz Ian entgegen, O´Ceallaigh wurde also bereits mit dem Blut des Nosferatu gefüttert, so scheint es jedenfalls. Glücklicherweise befindet sich der Brujah noch immer im Torpor. Prinz Ian befiehlt, dass die Kiste in die Scheune verbracht wird und lässt seine Ghulhunde Apollo und Zeus die gefährliche Fracht bewachen. Sodann schickt er seinen Handlanger ins Hauptquartier, um die anderen Kainskinder zu informieren. Weiterlesen

Der Aufstieg von York 1 – Ein neuer Anfang

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Montag, der 01.04.1883: In dieser Nacht treffen sich Sir William, Sir Cedric, Mr. Wright und Moonfield wie schon so oft in der Villa am Regent´s Park. Doch die Nächte, in denen sie hier zusammenkommen, sind quasi gezählt: der Klüngel soll von London nach York ziehen, um das gefallene Lehen für das Empire zurückzuerobern. Eine ungewisse Zukunft liegt vor ihnen, und die ersten Schachzüge wollen genau überlegt sein, damit das Unterfangen nicht in einem Fiasko endet. Denn wenn die Wolflinge oder der Klerus zu früh auf die Kainskinder aufmerksam werden, könnte dies leicht ihren Untergang bedeuteten.
Sie besprechen, wer überhaupt mit nach York gehen wird. Außer ihnen selbst wird noch der Brujah Thomas O`Ceallaigh, welcher sich noch gepfählt in einer Kiste in Heidelberg befindet, in die neue Stadt entsandt werden. Zudem wird Ian Wright noch sein Mündel Larissa Moody mitnehmen, eine noch nicht freigesprochene Brujah der elften Generation. Somit stehen sieben Vampire fest, die auf jeden Fall nach York gehen werden. Möglicherweise könnte Smitty sie noch unterstützen, da er sich irgendwo in der näheren Umgebung von York aufhalten soll. Moonfield erklärt, dass er Juliette Parr fragen wird, er klingt dabei aber zögerlich… Weiterlesen

Blut auf der Themse 30 – Eine unerwartete Offerte

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Freitag, der 12.01.1883: Es ist eine triste, kalte Winternacht, in der die Kainskinder nach London zurückkehren. Die Pfützen im Hafen sind zu Eis erstarrt und in den Ecken liegt dreckiger Schneematsch. Noch haben sie sich nicht entschieden, welchen der von Lady Ava aufgezeigten Wege der Klüngel gehen soll, um das Geheimnis um den Grauen König zu lüften. Daher ziehen sie sich in das Elternhaus von Mr. Wright zurück und beratschlagen.
Sir Cedric, der wegen Moonfields erlittener Ohnmacht und den damit verbundenen Aurafärbungen misstrauisch ist, sondiert den Malkavianer erneut mit Auspex und Magiegespür. Der Tremere kann jedoch nur erkennen, dass Moonfield augenscheinlich ein Vampir ist, die Silberfäden scheinen verschwunden zu sein. Der Klüngel berät, ob sie die Konfrontation mit Mr. Mellon und Dr. Goodfellow suchen sollen. Lord Liam weist daraufhin, dass sie unbedingt an den Hintermann herankommen müssen, der seinerzeit die Verschwörung gegen Mithras eingefädelt hat. Moonfield erklärt, dass er nicht mit
Dr. Goodfellow alias „Puck“ zusammentreffen will, da er schon mehrfach von diesem Mann missbraucht wurde. Er zweifelt auch daran, dass sie die erneute Suche nach den verschwundenen Seiten seiner Krankenakte der Lösung näherbringen wird. Möglicherweise könnte der Archont Herr Heider vom Clan Tremere das Blutritual durchbrechen, dass „Puck“ an ihm durchgeführt hat. Allerdings warnte Lady Ava ihn davor, dass seine Geisteskrankheit nach Auflösung des Bannes wieder stärker werden würde. Während sie noch das Für und Wieder diskutieren, verfällt Moonfield in leichte Trance. Benommen erhebt er sich von seinem Stuhl und versucht aus dem Fenster zu steigen. Doch Mr. Wright kann ihn davon abhalten. Der Malkavianer ist verwirrt und weiß nicht, was gesehen ist. Als der Nosferatu einen Bick aus dem Fenster wirft, meint er kurz eine gekrönte Gestallt in den grauen Nebelschleiern zu erkennen.
Entnervt beschließen die Vampire für heute Schluss zu machen. Der Klüngel verabredet sich für die morgige Nacht zu 21:00 Uhr. Lord Liam nimmt Moonfield wie besprochen zu sich mit nach Hause, damit er dort ein Auge auf den Gefährten haben kann. Als die beiden das Gebäude verlassen haben, fordert Sir William die anderen auf, morgen um 19:00 Uhr zuerst zu ihm zu kommen. Dann trenne auch sie sich, nur Sir Cedric verbleibt einsam im Keller des schmucklosen Anwesens. Mr. Wright und Mr. Meriwether hingegen verfolgen Lord Liam und Moonfield, um den Malkavianer zu observieren. Weiterlesen

Blut auf der Themse 29 – Rückkehr nach York

1 Antwort Beitrag drucken

Samstag, der 06.01.1883: Nachdem Ms Parr angeboten hat, über einen Mittelsmann in York einen Kontakt zu Lady Ava O´Fallon herzustellen, verabschieden sich Sir William,
Mr. Meriwether und Mr. Wright von Moonfields Geliebten.
Vor dem Liebesnest beschließen sie, dass der Nosferatu die Malkavianerin besser im Auge behalten sollte. Die anderen wollen schon mal beratschlagen, wie die Reise nach York am besten zu bewerkstelligen ist. Zuvor trifft sich Sir William mit Lord Liam, der einige Nächte geschäftlich außerhalb Londons tätig war. Sir William bringt den Toreador auf den neuesten Stand der Entwicklungen, danach treffen sie sich mit Mr. Meriwether beim Elternhaus von Mr. Wright. Im Keller des Gebäudes harren noch immer der flüchtige Tremere Sir Cedric und Moonfield aus. Sie erzählen den beiden, dass sie mit Ms Parr gesprochen haben und nach York reisen wollen, um sich dort mit Lady Ava zutreffen. Den Pakt, den die Grupe mit Herrn Schreckt geschlossen hat, verschweigen sie dabei natürlich. Doch Moonfield sträubt sich gegen die Reise nach York. Weiterlesen

Der Graue König

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Dr. Charles Underwood, Leiter des Bethlem Royal Hospital, musterte den Patienten, der zu später Stunde in sein Büro geführt worden war. Dass er selbst einen der Insassen der Anstalt befragte, war eigentlich weit unter seiner Würde. Aber dieser Fall lag etwas anders. Nichts desto trotz hätte er den Irren nicht persönlich in Augenschein genommen, wenn es nach seinem Willen gegangen wäre. Der Patient saß auf einem groben Holzstuhl vor Underwoods Schreibtisch. Auf Anweisung des Doktors hatte man ihn gewaschen und in einen neuen, grauen Anstaltskittel gesteckt. Selbst das Haar hatte er ihm scheiden lassen. Der Irre starrte nach auf den Boden, die Hände mit den abgebissenen Fingernägeln waren durch Lederhandschellen aneinander gefesselt. Die zwei Pfleger, die ihn hergebracht hatten, warteten an der Tür. Nicht, dass sich Dr. Underwood vor einem elfjährigen Straßenjungen fürchtete, aber man konnte nie wissen. Weiterlesen

Blut auf der Themse 28 – ‚Juliet is a traitor!‘

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Donnerstag, der 04.01.1883: Nach Wochen der Genesung fühlt sich Sir William wieder stark genug, um in Begleitung seines Handlangers Gerry einen Spaziergang durch das nächtliche London zu machen. Sie suchen einen Club in der Nähe des Regent´s Park auf, wo sich der Ventrue an einer der Gesellschafterinnen nährt. Es tut gut, mal wieder vor die Tür seiner Villa zu treten. Doch der Vampir merkt, dass die früheren menschlichen Freuden für ihn seinen Reiz verloren haben. Lediglich der Akt des Trinkens kann ihm noch das Gefühl echter Befriedigung verschaffen. Er trägt Gerry auf, in der nächsten Nacht einige Prostituierte wieder als Kelche in seine Stadtvilla „einzuladen“. Zudem wünscht Sir William, die übrigen Mitglieder des Klüngels nach einiger Zeit wiederzusehen. Also lässt er seinen Diener Bartholomew entsprechende Schreiben für morgen Nacht 22:00 Uhr an die bekannten Adressen verschicken. In Lord Liams Namen erhält Sir William noch in derselben Nacht die Antwort, dass der Toreador für einige Zeit außerhalb Londons geschäftlich unterwegs ist. Weiterlesen

Blut auf der Themse 27 – Neue Machtverhältnisse

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Dienstag, der 23.10.1882: Als die zweite Nacht nach Valerius´ Ermordung hereinbricht, erwacht Lord Liam in einem seltsam aufgewühlten Zustand. Es ist der Nachhall von Emotionen einer anderen Person, die durch ein Blutsband an den Toreador gebunden wurde. Lord Liam erinnert sich an den Earl of Cromer, der zum Gouverneur in Ägypten ausgerufen werden soll. Durch seine Vitae wurde er Mann zum Ghul, damit der Clan der Rose seinen Einfluss vor Ort festigen kann. Irgendetwas scheint in Ägypten vorzugehen… Weiterlesen

Das Gelobte Land 3 – Paktbrecher

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

05.04.21
Vor mir auf dem Boden liegt der Leichnam der Elfe, die uns eben noch in Gestalt einer Hungerwölfin angegriffen hat. Ihr Körper ist groß und feingliedrig, die Gesichtszüge mit den wölfischen Augen und den spitzen Ohren sehen noch fremdartiger aus als meine eigenen. Als Wechselbalg regen sich widersprüchliche Gefühle in mir. Insgeheim habe ich mich natürlich immer gefragt, warum dieses Volk Kreaturen wie mich in die Welt setzt. Das Verlangen nach Antworten und die Angst vor ihnen halten sich die Waage. Doch von ihr werde ich keine mehr erhalten. Trauer und ein seltsames Gefühl der Verbundenheit bleiben zurück. Menschen verbrennen ihre Toten, wie es Elfen halten weiß ich nicht. Daher beginne ich, ihren Körper mit Steinen abzudecken, um ihn zumindest rudimentär vor Aasfressern zu schützen. Weiterlesen

Blut auf derThemse 26 – Tod dem Regenten!

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Freitag, der 19.10.1882: Schon zu seinen „Glanzzeiten“ war der Pub „Old Ladies“ eine miese Spelunke. Nun, Jahre nach seiner Schließung, nimmt kaum noch jemand Notiz von dem verrammelten Gebäude, das sich wie tot zischen den anderen Häusern kauert. Doch in seinen maroden Mauern stecken in dieser Nacht Seneschall Lord William, Lord Liam, Sir Cedric, Mr. Wright, Mr. Meriwether, Moonfield und Paul Bedwell aus Manchester die Köpfe zusammen. Sie brüten über einem fleckigen Stadtplan und tuscheln, wie sie Valerius, den Regenten von London, vernichten können. Nach einigen Diskussionen sind sie sich einig: Weiterlesen

Blut auf der Themse 25 – Die Fäden des Schicksals

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Mittwoch, der 17.10.1882: Als Sir Cedric die Schwelle der Kapelle überschreitet, läuft ihm ein magisches Kribbeln wie ein Schauer über den Rücken. Doch mehr scheint nicht zu passieren. Der Klüngel findet das Gebäude nahezu vollständig leergeräumt vor: die wenigen verbliebenen Möbel sind mit Tüchern verhangen worden, die Gemälde wurden entfernt und auch die Fachbibliothek ist nicht zu finden. Dennoch machen die Vampire zwei interessante Entdeckungen: im Keller verbirgt sich ein Geheimgang zum Londoner U-Bahnnetz. Desweiteren finden sie auf einem einsamen Sekretär noch einige Papiere. Auf einem Blatt scheint sich eine Nachricht durchgedrückt zu haben, die auf einem anderen Papier notiert wurden. Mittels Bleistiftschraffur machen sie einen Finanzbericht sichtbar, an dem zwei Dinge bemerkenswert sind: Der Bericht beginnt mit der Anrede „Liebste Jasmin …“ Weiterlesen

Blut auf der Themse 24 – Bainbridges Untergang

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Dienstag, 16. Oktober 1882: Der Lärm der Detonation hallt noch durch den Nachthimmel, als die anderen Vampire zu Ian Wright nach Draußen stürmen. Östliche vom Bedlem leuchtet roter Feuerschein in der Stadt. Der Nosferatu, dessen Grundbesitz sich in der Nähe befindet, schnappt sich die Kutsche und fährt zum Ort des Geschehens. Die anderen bereiten Emmas Leichnam für den Abtransport vor und fahren dann mit einer zweiten Kutsche hinterher. Weiterlesen

Blut auf der Themse 23 – Korpus

Schreibe eine Antwort Beitrag drucken

Sonntag, 14. Oktober 1882: Schwer verletzt schleppt sich Sir Cedric ins Freie. Plötzlich peitscht ein Schuss durch die Nacht und etwas durchbohrt sein Herz. Der Tremere fällt in Starre. Hilferufe auf der Straße alarmieren die Polizei, die das vermeintlichen Mordopfer zum Chief Coroner nach Scottland Yard transportiert. Im Keller wird Sir Cedric für die Obduktion vorbereitet. Als die Gehilfen des Chief Coroners das Geschoss aus seinem Herzen ziehen, endet die Starre und Sir Cedric verfällt in Raserei. Ihm Wahn fällt er über die zwei Männer her, hüllt sich in einen Arztkittel, rafft seine Habseligkeiten zusammen und flieht. Er schafft es gerade noch sich in der Kanalisation zu verbergen, bevor die Sonne über London aufgeht. Weiterlesen