15. Travia abends: Zurück bei der Hütte am See, entschließen wir uns spontan, dort doch nicht die Nacht zu verbringen. Zu verlockend erscheint die Aussicht, den modrigen, nach Fäulnis und Vergänglichkeit zum Himmel stinkenden Ort gegen ein warmes Quartier im Gasthaus zu tauschen und die Dankbarkeitsbekundungen der Dorfbewohner, auch in Form von Nahrungsmittelzuwendungen, entgegen zu nehmen. Ich habe das Gefühl, dass sich Narramis nach bestandenem Abenteuer zudem mehr Hoffnungen auf Zuwendungen anderer Art bei einer der beiden dort beschäftigten Bediensteten macht. Weiterlesen
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Die gefahrvolle Rückreise nach Andergast – Teil 1
Schreibe eine Antwort9. Travia bis 18. Travia
Endlich wieder in Ruhe durch die Wälder streifen! Ich genieße die Zeit mit meinem Vater Raton, tausche Erfahrungen aus und trainiere mit ihm. Er bringt mir bei, wie ich meinen Bogen noch schneller laden kann, um den aufziehenden Gefahren besser begegnen zu können. Wir jagen uns gegenseitig um die Bäume und lassen unser mandra frei fließen. Wie viel schneller ich schon geworden bin! Mehrfach nutze ich die Form meines Seelentieres, um aus seiner Perspektive die Welt zu erfahren. Raton ist sehr zufrieden und braucht sich keine Sorgen um mich zu machen. Weiterlesen
Begeisterter Neuanfang II – Noch mehr Wichtel
Eine AntwortDer 13.Travia (abends): Schon kurz nach unserer Ankunft im Dorf ging es dem gelehrten Herrn wieder besser, nachdem er sich mit einem Heiler getroffen hatte. Wahrscheinlich wieder eines seiner mir unerschlossenen Hexenwerke, und dass nach dem Ausbruch von Wundfieber. Ich habe schon viele starke, aufrechte und ehrliche Männer, von denen im Kampf ungezählte Schwarzpelze an den Mauern Lowangens zu ihrem Herrn Brazoragh geschickt worden sind, Weiterlesen
Manöverkarten für DSA
Schreibe eine AntwortNach längerem suchen habe ich eine übersichtliche Zusammenfassung der Kampfregeln von Das Schwarze Auge gefunden. Auf sog. Manöverkarten sind alle Aktionen kurz und bündig zusammengefasst. Die Karten sind auf wolkenturm.de als Download bereitgestellt. Ich nutze die Version von miro. Die Übersicht ist sowohl für Spieler als auch Spielleiter hilfreich und einen Blick wert.
Gestrandet am Ende der Welt (Prolog Teil II)
Schreibe eine AntwortAm Abend meiner Ankunft in der Stadt Andergast machte ich dem König meine Aufwartung. Mittlerweile hatte sich Ernüchterung breitgemacht. Die Hauptstadt des Königreichs, in der ich mich nun befand, war nicht viel mehr als eine Ansammlung von Holzfällerhütten. Die Straßen waren noch nicht einmal gepflastert, und da es hier sogar im Sommer regnete, watete man durch Schlamm und Unrat.
Der Anlass des Empfangs bei König Efferdan erschloss sich mir nicht. Zumindest zum Teil schien es darum zu gehen, nach einem Turnier, das vor einiger Zeit stattgefunden hatte, einen der Ritter, einen gewissen Prinzen Wendelmir, Sohn des Wenzeslaus, öffentlich zu demütigen. Weiterlesen
Jenseits der Kälte II – Die Chimären
Schreibe eine AntwortDer Weiler Borjag hatte vierundvierzig Einwohner. Nach dem Frühstück mit dem Bronnjaren wollten die Gefährten die Bewohner befragen, um Hinweise auf den ermordeten schwarzen Mann oder dem Brabaker Magier Immanuel zu erhalten. Darüber hinaus waren alle neugierig auf Informationen über den greisen Elfen, den Balthasar am Morgen im Dorf beobachtet hatte. Der Baron sagte, dass der Mann seit etwa zehn Jahren Borjag bereiste und vielleicht zwei Mal im Jahr einige Einkäufe tätigte. Mehr wusste er über ihn nicht. Weiterlesen
Jenseits der Kälte I – Der greise Elf
Schreibe eine AntwortIn aller Kürze sei berichtet, was zuletzt geschah. Nachdem der Drache besiegt war, kehrten die Gefährten gemeinsam mit den Drachenjägern zurück nach Drachenzwinge. Dort wurde gefeiert und den Göttern gedankt. Darjew bat Rowin, Lyoscho, Styrvake, Fenew, Tsaekal und Balthasar noch zu warten, bis Hilfe aus Irberod eingetroffen war. Zu aller Erstaunen, war das bereits am nächsten Vormittag der Fall. Die Gräfin Rilka-Nadjescha höchstselbst gab sich die Ehre. Schon vor Tagen war sie aufgebrochen, als Jäger von Rauch über Drachenzwinge berichteten. Mit zunehmender Verwunderung lauschte sie den Erzählungen der Dorfbewohner und der Gefährten. Weiterlesen
Begeisterter Neuanfang I – Wichtelterror
3 AntwortenAm 9. Travia 1030 BF verließen wir Andergast. Karakal und Agrawan wollten nach Burg Dragenstein, wir anderen, Latu, Einskaldir, Xargosch und ich, Naramis, waren noch unentschlossen. Jotun begleitete uns dieses Mal nicht, er hatte überraschend Besuch von seinem Vater erhalten und war mit ihm bereits fortgegangen. Leider hatte ich keine Gelegenheit, den Elfen kennen zu lernen. Es hätte mich schon interessiert, ob er ein ähnlich schrulliges Verhalten an den Tag legte, wie es sein Sohn manchmal tat.
Wir waren kaum bis zum Mittag gegangen, als ein wahres Herbstunwetter mit Blitz und Donner über uns hereinbrach. Weiterlesen
Der Drache III – Einsatz knapp verpasst
Schreibe eine AntwortEs war allen klar, dass der Kampf gegen Brakador die größte Herausforderung ihrer bisherigen Reise sein würde. Am Abend saßen die Gefährten zusammen mit der Hexe Katjenka und dem Bannstrahler Gerion und berieten ihre Taktik. Fenew und Tsaekal sollten in die Krypta hinabsteigen, präpariert mit einer Paste, die ihren Geruch verdeckte. Wenn der Drachen dann wieder aus dem Dorf zurück war und sich in der Kapelle niedergelassen hatte, würden Rowin, Styrvake und Gerion einen Frontalangriff beginnen. Die anderen blieben im Wald und sollten mit ihrer Magie nur im Bedarfsfall eingreifen. Wenn der Plan gelänge, käme der Drache nicht aus dem Gebäude heraus und Nivese und Norbarde könnten mit Spießen die weiche Unterseite des Monsters bearbeiten. Weiterlesen
Der Drache II – Instandsetzung des Bannstrahlers
3 AntwortenDrachenzwinge stand in Flammen. Über dem nahegelegenen Wald kreisten einige Baum- und Meckerdrachen. Aus der Burg oberhalb des Dorfs stieg dunkler Rauch auf. Inmitten des Infernos versuchten die Bewohner, die letzten Häuser und ihre Freunde und Familien vor dem Feuer zu retten. Es brauchte einige Stunden, bis der Brand unter Kontrolle war. Mittlerweile war die Nacht hereingebrochen. Von dem Dorf blieben nur fünf Hütten übrig. Die Burg brannte weiterhin. Dort oben war es so heiß, dass jeglicher Löschversuch zum Scheitern verurteilt war. Darjew Elkensen, der Schmied, berichtete, wie vor zwei Tagen ein gewaltiger Drache, der sich Brakador nannte, vor der Burg aufgetaucht war. Weiterlesen




