Aus Styrvakes Journal – 15. Rahja 1022 BF – Morgens – Als ob nicht alles schon schlimm genug gewesen wäre, hatte uns in der Nacht wieder einmal das Heulen von Wölfen geweckt. Natürlich nicht irgendwelche Wölfe, die wären bei diesen Temperaturen schon lange umgekommen, sondern das Heulen des Rudels von dieser Dämonenschlampe Kyrjaka. Es war Zeit die Tränensucher, eine firnelfische Sippe, zu suchen. Vielleicht konnten sie uns Unterschlupf gewähren und mit dem ein oder anderen Problem weiterhelfen. Weiterlesen
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Schwingen aus Schnee V – Der Palast der Himmelslichter
Schreibe eine Antwort29. Rahja 1022 BF
Am Abend erreichten die Abenteurer mit ihren Hundeschlitten den Ausläufer der Brecheisbucht, der in die Grimmfrostöde hineinragte. Aufgrund der außerordentlichen langen Sommertage im Norden hatten sie noch einige Stunden Tageslicht und betraten das Innere der Palastruine der Himmelslichter. Es war ein pittureskes Gebäude am Ende einer Klippe hoch über dem Wasserspiegel, dessen schlanke Türme sich dem Himmel entgegenstreckten. Weder gab es Schutzzauber noch trafen sie auf Bewohner. Lyoscho war gleichermaßen erfüllt von Panik wie von Euphorie. Weiterlesen
Schwingen aus Schnee III – Nur zwei Frostwürmer
Schreibe eine AntwortAus Styrvakes Journal – 13. Rahja 1022 BF – Abends – Der Frostwurm hatte es tatsächlich nicht weit, denn er war just über die nahe gelegene Bergkette geflogen, als auch schon ein unablässiges Brüllen einsetzte. Der Wurm musste tatsächlich im Nachbartal gelandet sein. Immerhin hatte er uns nicht bemerkt. Zu meiner Verdutzung sprach Faenwulf, dass es sich bei dem Brüllen um Paarungsrufe handelte. Darauf antwortete Ulfgard trocken, dass es ja dann nur zwei wären. Weiterlesen
Die Katakomben des Nekromanten – Teil 2
Eine Antwort26. Peraine 1030 mittags: Wir lassen die Goblins ihres Weges ziehen und folgen der Spur der Skelette nach Süden in Richtung Finsterkamm. Am Abend erreichen wir erste Hügel und lassen die Steppe mit ihrem Gras hinter uns. Die Spur führt in ein unbewaldetes Tal, der Boden ist geröllübersäht, es wächst wenig. Die Hänge sind steil, die Sonne sinkt und lässt das Tal im Schatten versinken. Wir ziehen weiter für etwa zwei weitere Stunden Wegstrecke, solange bis das Tal in einen Talkessel mündet, der einen weiteren Ausgang Richtung Nordost hat. Xagrosch nimmt als Erster etwas wahr, es sind eine Handvoll Pferde in einer Meile Entfernung im Schatten der Felswände zu sehen, die möglicherweise durch einige Gestalten bewacht werden. Die Gruppe entscheidet, dass Latu und Alriko zum Auskundschaften geschickt werden, solange noch letztes Tageslicht vorherrscht. Weiterlesen
Inseln im Nebel I – Ein seltsamer Ort
Eine Antwort27. TRA 1008
Nachdem die Gruppe auf mysteriöse Art und Weise durch das Portal in Tie’Shianna gegangen war, fand sie sich auf einer Waldlichtung wieder. Es war die gesamte Gruppe anwesend, auch Tjalf, der krankheitsbedingt bei den Wüstenelfen zurückgelassen worden war. Dies war ein durchaus seltsamer Ort, denn obwohl es hell war, war nirgends am Himmel die Sonnenscheibe zu sehen. Dies und die Tatsache, dass es ringsherum nur dichten Wald gab, machte eine Orientierung nahezu unmöglich. Schließlich konnte Tjalf an den Bäume so etwas wie eine Wetterseite ausmachen, da viele Bäume ein Moosgeflecht an der selben Seite vorweisen konnten. Eine kurze Kletterpartie auf die Baumkronen verriet ein Bergmassiv in der einen Richtung und eine aufsteigende Rauschsäule aus der anderen Richtung. Da vermutet wurde, dass es sich bei der Rauchsäule eventuell um Zeichen einer Zivilisation handeln könnte, wurde beschlossen diese Richtung einzuschlagen. Weiterlesen
Wie der Wind der Wüste II – Tie’Shianna
Schreibe eine AntwortHeiß ist die Kohm … trocken … und unüberschaubar. Mir ist es immer noch ein Rätsel, wie wir hier hin lebend gelangen konnten, in die Oase Kei Urdhasa.
Vor einigen Tagen schlossen wir uns mit einem Propheten namens Berenga zusammen. Laut der Prophezeihung von Gidion sollten wir den Propheten in Fasar suchen, der die Wahrheit spricht. An sich waren wir eher der Meiniung, das Berega nicht bewusst Lügt, als die Wahrheit spricht. Immer wieder variierte er seine Erläuterung, wie er zur “Quelle der blauen Rose” kam. Erzählte uns von den Gesichtlosen, von seiner wiedergewonnen Jugend. Ein armer Irrer. Aber wer ist der größere Tor. Der Tor, oder der Tor der ihm folgt. Weiterlesen
Winternacht III – Schockgefroren
Eine Antwort24. Peraine 1022 BF – Mit Erreichen der Grünen Ebene wurde es schlagartig zehn bis fünfzehn Grad kälter. Nur durch einen Zauber von Meister Lyoscho blieb es für die Gefährten erträglich.
Nach kurzer Zeit fand man einen zurückgelassenen Eissegler und eine erfrorene Frau aus Fjorinswohld. Alle Spuren endeten hier, nur ein paar Kufenabdrücke führten von hier fort. Genko und zwei Nivesen stießen zu den Gefährten und berichteten, dass man Spuren von Amuris Sippe gefunden hatte. Am Abend erfuhren die Gefährten, dass es zwei Leichen waren. Die anderen Nivesen hatten mittlerweile wieder aufgeschlossen. Gemeinsam beschloss man, mit allen nach Norden zu ziehen und der Spur der Eissegler zu folgen. Weiterlesen
Auf der Suche nach dem Largala’hen
Schreibe eine AntwortNachdem die Gefährten mit der Tiger von Maraskan, dem Schiff des maraskanische Freibeuters Kodnas Han, am 29. Praios 1008 BF auf Beskan eintrafen, naschte der Chronist der Gruppe, Tjalf “ich kann über das Wasser gehen” Tjalfson, aus einem Fass mit Seetang, welches schon einige Zeit in der Sonne gestanden hatte. Kurze Zeit später übergab er sich schwallartig, und ließ auch recht bald und recht unkontrolliert unter sich. Dieser Zustand hielt einige Tage an, woraufhin Tjalf aufgrund des hohen Flüssigkeitsverlusts dösig im Kopf wurde. In diesem Zustand war er nicht in der Lage, an den weiteren Abenteuern der Gruppe Teil zu haben. Kapitän Phileasson entschied, ihn auf dem Eiland zurück zu lassen. Was er dabei nicht bedachte: Niemand der übrigen Besatzung war des schreibens mächtig (außer natürlich Ohm, aber der weigerte sich, solch profane Belletristik zu verfassen). Deswegen ist der folgende Bericht nur eine kurze Chronologie der Ereignisse, mit den wichtigsten Fakten, aber ohne ausschmückendem Beiwerk. Weiterlesen
Winternacht II – Der lange Marsch nach Norden
Schreibe eine Antwort2. Peraine 1022 BF – Besprechung mit den Nivesen und dem alten Kailäkinnen in der Schwitzhütte im Lager der Lieska Leddu: Der Schamane rezitiert düstere Prophezeiungen und versichert sich der Hilfe der Gefährten. Alle, außer Rowin, der nicht an dem Gespräch teilgenommen hatte, versprechen Kailäkinnen, dem Übel im Norden auf den Grund zu gehen und das Böse zu bekämpfen. Aber auch der Rondra-Geweihte schließt sich der Mission an, nachdem er von Tsaekal informiert wurde. Weiterlesen
H’Rangars Kinder I – Quid pro quo
Schreibe eine AntwortDie folgenden hier geschilderten Ereignisse nahmen fanden im Zeitraum vom 14. RAH 1007 nach Bosparans Fall bis zum 15. PRA 1008 statt. Alle hier beschriebenen Personen haben wirklich existiert und die Heldentaten, die sie vollbracht haben, haben sich alle so ereignet, wie im Nachfolgendem dokumentiert. Über den gegenwärtigen Verbleib der Helden kann nur spekuliert werden, aber es heißt, dass sie immer noch unter uns wandeln und Aventurien aus dem Schatten heraus beschützen…
– Ohm Volkers Weiterlesen



