Archiv der Kategorie: Warhammer Fantasy

Da steht ein Zwerg auf dem Flur

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Rubens Tagebuch, 25 Oktober 2512 (Nachts)

Ich weiß nicht warum, aber in letzter Zeit muss ich immer häufiger an Erika denken. Die liebe, süße Erika die ich seit meiner Kindheit kenne und mit der ich schöne Stunden in der Scheune ihres Vaters verbrachte. Die in Stumpen zurückblieb als Brunold und ich fliehen mussten. Ja warum eigentlich? Können die angeblichen Hexenjäger so schlimm gewesen sein? Schlimmer als die Dinge die in Übersreik passieren? In Stumpen bezog ich ab und an etwas Prügel von Vätern oder Brüdern. Manchmal weil ich zu neugierig war, manchmal… naja wegen Erika.

Aber hier wurde ich in den letzten Monaten verurteilt, verprügelt, mit allerlei Waffen verletzt, von Mutanten und Monstern gebissen oder deren Klauen zerfleischt, einmal fast verschluckt und fast in die Luft gesprengt worden von einer Bombe die im Bauch(!) eines Mannes versteckt worden war. Dazu schulde ich einem korrupten Wachweibel einen so großen Haufen Geld, wie ich niemals dachte je besitzen zu können. Weiterlesen

Zwischen den Fronten

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Wir fanden uns in einer skurrilen Szenerie wieder: Orban Geldrecht wartete mit seiner Mannschaft auf der einen Seite des Weges und Ursula Marbad mit ihren Söldnern auf der anderen. Und alle schienen uns nichts Gutes zu wollen. Ursula wollte uns gefangen nehmen, weil sie uns für Kultisten hielt. Orban sah uns als Verräter an und versuchte alle Schuld auf uns zu schieben, was Konstanze richtig wütend machte. Sie argumentierte wild gegen die Hexenjägerin.

Fjell knurrte und brüllte seine Waffe an und stürmte dann mit erhobener Waffe auf Ursula los. Obwohl sie wie alle anderen angsterfüllt wirkte, feuerte sie ihre Waffe ab, doch der Schuss ging vorbei. Fjells Hieb trennte ihr Bein von ihrem Körper und sie ging sofort zu Boden. Drei ihrer Männer drehten sich um und flohen, die anderen beiden setzten an uns anzugreifen, zögerten aber dank Rhya und trafen uns nicht. Johan und Fjell kämpften tapfer und vernichteten oder vertrieben die Angreifer. Sie verfolgten Orban, der feige davonrannte. Doch Johan stellte ihn und hob seinen Arm, um ihn hinzurichten, doch Fjell hielt ihn auf und schlug Orban stattdessen unsanft nieder. Er warf ihn über seine Schulter und trug ihn zurück zu uns. Weiterlesen

Auf zum Roten Mond

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Nach einem reichhaltigem Frühstück, gehen wir los Richtung Roter Mond. Dort angekommen besprechen wir uns als erstes mit Franz Lohner. Er sagt uns, das er bereits eine Puppe im Kaminzimmer platziert hat, wir aber dennoch selbst entscheiden sollten, was wir alles für eine erfolgreiche Operation durchführen wollen. So lassen wir die Puppe im Kaminzimmer und verrammeln dort das einzige Fenster und zünden später den Kamin an. Der Sprengstoff wird im Erdgeschoss an tragenden Wänden angebracht. Die Eingangstür verschließen wir lediglich, da wir davon ausgehen, das der Slayer durch die Vordertür hineinkommt. Auch die Hintertür wird verschlossen. Das Fenster in der Küche wird verschlossen und verriegelt, ebenso das Fenster im Schankraum. In der ersten Etage lassen wir alle Fenster, bis auf zwei verschlossen. Das Fenster im Kaminzimmer ist dazu noch verriegelt. So auch das im Schlafzimmer. Weiterlesen

Briefe in die Heimat: Party im Roten Mond

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23. Oktober 2512, Übersreik, Reikland

Liebe Hildrun,

das sind ja gute Nachrichten, dass Vaters Streit mit Freiherr von Diefurth beigelegt ist. Es kam jetzt aber wirklich überraschend, dass dem Freiherr plötzlich Hörner wachsen. Das Chaos lauert leider überall. Gut, der Scheiterhaufen war jetzt schon ein dramatisches Ende für ihn, aber so läuft es nun mal.

Apropos Chaos, das erinnert mich an unsere Situation in Übersreik. Wo war ich? Ach ja, wir hatten den Troll erschlagen. Weiterlesen

Das Schlachthaus

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Im Oktober 2512

Am Morgen im Brückenhaus gibt es große Aufregung, die Kutschüberfälle werden immer mehr. Plötzlich kommt Etzel panisch zu uns ins Brückenhaus gelaufen und schleift uns zu Cordelias Apotheke, da etwas mit ihr passiert sein soll. Dort angekommen sehen wir unten eine aufgebrochene Tür und ein paar Blutstropfen. Cordelia ist nirgends auffindbar. Christoph findet Entführungsspuren, die in den Hinterhof führen, es scheinen 3 Personen zu sein. Die Spuren führen in die von uns bekannte Pfeifenbeinallee.

Das alte Marktgebäude wird gerade umgebaut, ein Schild bewirbt ein “Panoptikum der 1001 Kuriositäten“. Inhaber soll die Bernsteinloge sein, geführt von Franz Steinhäger, einem Handelsfürsten aus Bögenhafen. Sie versuchen Produkte kombiniert aus Magie, Technik und Schmiedekunst zu erschaffen, daher sind der Meisterschmied  Anatoli Karamazur und  der Technicus Zindri Grotisson beteiligt. Weiterlesen

Reise durch das Graue Gebirge

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Als wir aufwachten, war außer Frau Stiegler niemand mehr im Lager. Sie war verzweifelt und gestand, dass sie die Männer beauftragt hatte, Reuter zu töten. Nun, nachdem der Einfluss der Stele gebrochen war, bereute sie dies. Warum sie uns nach der Neutralisation des Fluches noch in den Ortschlamm geschickt hatte, konnte sie uns nicht erklären. Irgendetwas in ihr war wie ausgewechselt. Der Zwerg war unterdessen mit der Kasse geflohen.

Nach einer ausgiebigen Beratung ließen wir Frau Stiegler mit ihrem Wagen nach Übersreik zurückfahren. Sie sollte ihre Schuld wieder gut machen und schwor uns, uns zu entlohnen, wenn wir uns je wiedersehen würden. Wir nahmen einen Wagen mit zwei Maultieren in Richtung Wetterfahnenturm. Weiterlesen

Tausend und eine Falle – ein ganz normaler Tag

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Schriftliche Aufzeichnungen von Alanus vom Fischteich vom 23. Oktober 2512

Nachdem der Kampf mit dem Troll sowie meine Kräfte am Ende waren, untersuchten wir die abscheuliche Bestie, schlugen ihr den Kopf ab und entnahmen die wichtigsten Teile seines stinkenden Körpers. Als wir anschließend seine Waffe genauer untersuchten, sahen wir auf dem gewaltigen Anker eine Gravur. Sie stammte von Anatoli Karamasur. Mir fiel sofort das Wurfmesser des Attentäters wieder ein. Was muss er für ein vielseitiger Meister seines Faches sein und was hat er doch für einen großen Kundenstamm. Weiterlesen

Die Kulte von Übersreik

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Oktober 2512

Noch am Abend des 11. Oktober beschließen wir, uns das Haus im Handwerksviertel in dem Hinterhof vorzunehmen, um zu sehen, ob wir dort Spuren der verschwundenen Kopfgeldjäger finden bzw. wer sich dort herumtreibt.

Wir trennen uns, um das Haus von vorne und hinten auskundschaften zu können und die Flucht eventueller unliebsamer Bewohner zu verhindern. Die Zwillinge schauen sich den Hintereingang an, Baldur und Karl schauen vorn. Das Haus und sein Umfeld machen einen lange vernachlässigten Eindruck. Alles ist ungepflegt, teilweise baufällig und auch das Spitzdach macht keinen guten Eindruck. Weiterlesen

Das Monster aus dem Sumpf

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Die Ogham-Steine waren vor langer Zeit mit einem Fluch belegt worden. Davon waren noch Reste für Magnus wahrnehmbar. Der Wind Dhar wehte um die Stele im Zentrum des Steinkreises. Der Anker für den Fluch lag tief im Boden. Magnus hielt allerdings das Risiko, den Stein auszugraben, für überschaubar.

Bei Anbruch des Tages begannen wir unsere Arbeit. Zunächst bearbeiteten wir den mittleren Stein, der die Gefahr barg. Das Unterfangen zog sich länger hin, als wir vermutet hatten, doch schließlich konnten wir die große Stele entfernen. Fjell und Magnus sprangen in das Loch, um nach dem Anker für den Fluch zu suchen. Sie stießen auf Überreste eines Sarkophages, der aber bereits mit Grundwasser gefüllt. Einzelne Knochen, Stofffetzen und goldfarbene Armreifen schwammen in einer unappetitlichen Brühe. Magnus nahm die Schmuckstücke an sich und Fjell verbrannte die sterblichen Überreste. Der Fluch schien daraufhin schwächer zu werden. Wir gruben auch die kleineren Steine aus und verluden sie auf den Wagen. Weiterlesen

Burn, Troll, Burn!

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Mein lieber Freund,

ich hatte ja bereits berichtet, dass wir einen Wassertroll als unser nächstes Ziel auserkoren hatten. Nun war es endlich so weit und ich muss sagen: Pläne sind schön und gut, aber…

Und wir hatten einen tollen Plan! Wirklich gut und bis ins Feinste ausgefeilt. So ein doofer Troll sollte damit doch kein Gegner sein… Doof… Wie das dann lief, dazu hier nun mehr. Weiterlesen