Archiv der Kategorie: Journey To Ragnarok

Finns Sicht der Dinge

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Nun ist es uns wirklich gelungen, die Insel zu verlassen. Ich bin mit Stens Freunden, Riskier dem Runenmeister, Haldor dem Skalden und Tjalf, einem Einherrja, auf dem Schiff Bjarken unter dem Kommando von Kapitän Thorgrimm in See gestochen. Außerdem an Bord sind noch zwei Jüten, Ligurd und Juren und der Riese Dusk. Gemeinsam bringen wir die beiden befreiten Gefangenen, Vang, den Sohn des Jarls von Odense und den dänischen Skalden Hjalti, in Sicherheit. Gegen den Wind kreuzen wir die norwegische Küste nach Norden.

Als die Sonne aufgeht, werden Pläne geschmiedet. Zwar höre ich aufmerksam zu, aber ich verstehe weiterhin nicht genau, was die Leute vorhaben. Es scheint Krieg zu drohen, falls es nicht gelingt, beim Piraten Ari Stiegson von Hirsk die Tochter des jütischen Königs zu befreien. Prinzessin Hedris sollte eigentlich von Vang nach Odense gebracht werden, um dort den Jarl zu ehelichen. Jetzt möchte Stiegson sie eintauschen, um selber als Jarl anerkannt zu werden.
Bereits nach kurzer Zeit werden alle Diskussionen unterbrochen durch die Sichtung mehrerer Schiffe am Horizont. Weiterlesen

Befreite Gefangene

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Das Bankett geht weiter währenddessen die drei Gefährten mit Hrapp Annson verhandeln. Die Verhandlungen verlaufen ergebnislos. Nach dem Bankett geht es zurück ins Gefängnis, das von außen verschlossen und von zwei Wachen bewacht wird.

Die drei schmieden einen Plan: da eine Zusammenarbeit mit Hrapp Annson nicht in Frage kommt, wollen sie fliehen. Der kürzeste weg ist durchs Dorf zu schleichen, am besten mitten in der Nacht um möglichst unbemerkt zu sein. Nach Möglichkeit gelingt es zusätzlich für Ablenkung zu sorgen. Hermod kommt später vorbei und bespricht den Plan mit ihnen. Er überzeugt die drei noch einen Tag abzuwarten, da dann die Gelegenheit zur Flucht besser ist und bietet seine Hilfe bei der Flucht an. Weiterlesen

Gefangene Befreier

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Dusk trägt Stens Leichnam zurück ins Dorf und wir folgen hinterdrein. Am Tor empfangen uns die zurückgebliebenen Piraten mit ein wenig Ehrfurcht. “Ist die Bestie tot?”, werden wir ungläubig gefragt. Man bringt uns in das Langhaus zu Hrapp Annson, wo man uns unsere Waffen abnimmt. Der Jarl will den gefallenen Sten mit einer ehrenvollen Bestattung würdigen, aber den Mut von uns Überlebenden übergeht er. Dusk hat dagegen seine Freiheit zurückerlangt. Weiterlesen

Der Problembär

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Als das Getöse losbrach, war es bereits in den frühen Morgenstunden. Riskir, Haldor, Sten und Tjalf rannten nach draußen. Im Westen begann der Morgen zu dämmern, und das erste fahle Licht spiegelte sich im weißen Schnee. Der hünenhafte Dusk war gerade aus der gegenüberliegenden Hütte gekommen und öffnete das Außentor des Zwingers. Dann stapfte er durch den Schnee in den Wald, direkt auf das Brüllen zu. Sten meinte, zwischen den Bäumen die Umrisse einer monströsen Kreatur zu sehen. Er beeilte sich, in Dusks Hütte ein paar Waffen und ein Schild zu greifen, um dem Halbriesen zu folgen. Auch die anderen taten es ihm nach.
Dusk war schnell unterwegs. Als die Gefährten fast aufgeschlossen hatten, war er bereits  mit einem gigantischen Bären in einen Kampf verwickelt. Das Monster war groß wie ein Wehrturm, mit struppigem Fell, das durchbrochen war von faulendem Fleisch. Das Maul war an einer Seite verwest. Brackiger Geifer troff ihm zwischen den spitzen Zähnen heraus. Mit einem Prankenhieb schleuderte der Bär Dusk von sich fort, als wäre der Hüne ein lästiges Insekt. Dann wandte er sich dem Pfad zu und stieß ein markerschütterndes Brüllen aus. Sten wich nach links in den Wald, um in die Flanke des Monsters zu gelangen. Die Anderen rannten auf dem Weg weiter. Der Bär senkte seinen Kopf, riss das Maul auf und spie ihnen stinkenden, eiskalten Odem entgegen. Weiterlesen

Erneute Verhandlungen und eine Wende

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Was mit Astrid war, blieb unklar. Die Verhandlungen gingen zu Ende und die vier machten sich auf den Weg zurück zur Unterkunft und ins Bett. Früh am Morgen wurden sie geweckt und berieten, was am besten zu tun sei. Sie entschieden, zu Hrapp Annson zu segeln. Bei der Ausfahrt aus dem Hafen bemerkten sie wieder die Kette an der Ausfahrt der Bucht. Haldor sah am Ende der Kette Nebel und meinte den Seher dort zu erkennen. Gleichzeitig glänzte die Spitze des Speeres genau wie die Kette. Das Schiff ging auf Ostkurs. Weiterlesen

Verhandlungen mit dem Piratenkönig

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In einer düsteren Kaschemme unweit unseres Aufenthaltsorts kommen wir mit Vendrad Vierfinger schließlich ins Gespräch. Bei einigen Krügen versuchen wir, mehr über die Stadt Hirsk und über die dänischen Gefangenen herauszufinden. Sofort erkennt Vendrad unsere dänische Herkunft und fragt, ob wir befugt seien im Namen der Jarls zu sprechen oder in der Lage sind, Lösegeld zu zahlen. Wir verneinen beides. Dennoch rät er uns eindringlich, nicht eigenmächtig zu handeln, sondern direkt bei Ari Stigsson, dem König von Hirsk, vorzusprechen. Kurz darauf verlässt er die Schänke.

Beim Hinausgehen fällt uns ein Händler auf, der deutlich versucht, seine dänische Herkunft zu verbergen, bspw. etwa durch absichtlich beschmutzte oder absichtlich schief sitzende Kleidung. Dennoch können wir diesen kläglichen Versuch der Tarnung durchschauen. Nach kurzem Zögern sprechen wir ihn an, und schließlich stellt er sich als Guldeif vor. In seinem Laden, ein wenig entfernt vom Lärm der Taverne, kommen wir rasch auf den Punkt. Guldeif erweist sich als potenziell wertvolle Hilfe, zumindest aber als jemand, der in der Lage ist entscheidende Hinweise zu geben. Weiterlesen

In geheimer Mission

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Der Mann aus Stigandis Gefolge verlässt die Kneipe nach einiger Zeit mit einer Gruppe von Leuten, und Sten folgt ihnen durch die Gassen von Hirsk. Derweil winkt uns – das sind Haldor, Tjalf und Riskir – der Händler Blotulf in einer anderen Schänke an seinen Tisch. Er reibt uns unter die Nase, dass der Händler Lodin – scheinbar ein arger Konkurrent von ihm – einige der Sklaven bekommen haben soll, für die wir uns interessieren. Weiterlesen

Hirsk

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Die besiegten Piraten waren Vasallen des Königs von Hirsk. Auffällig war, dass sie keine Beute an Bord, aber schon die meisten Vorräte aufgebraucht hatten. Waren die Piraten auf der Suche nach den Jüten gewesen?

Der jütische Kapitän Gurd Latikson bedankte sich für die Rettung und lud zu einem großen Gelage. Während der Vorbereitungen hatte Riskir eine Vision. In den Flammen des Lagerfeuers sah er einen Runenbären. Ein böses Omen? Es würde zumindest zu dem passen, was der Jüte berichtete. Er war Geleitschutz für ein dänisches Schiff, das die Tochter des Jütenkönigs, Hedriss Olafsdottir, nach Odense bringen sollte, damit der Jarl Hord Beinirson sie heiraten konnte. An Bord war auch der Sohn des Jarls, Vagn Hordsson. Die Heirat hatte der Dänenkönig eingefädelt, um damit Frieden mit den Jüten zu stiften und den Jarl von Odense an sich zu binden. Auf dem Dänenschiff war außerdem noch Hjalti Thorrodson, ein Gesandter des Dänenkönigs Frodi. Beide Schiffe wurden von Hirsk-Piraten attackiert und vor einigen Stunden voneinander getrennt. – Hedriss, Vagn und Hjalti waren die Namen, die die Winterhexe in ihrer Prophezeiung genannt hatte. Sie waren alle auf dem verschollenen Schiff… Weiterlesen

Piraten gegen Jüten – Jagd auf die Jäger

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Endlich erreichen die vier wieder den Strand. Das Schiff lag noch vor Ort und auch Osric und seine Männer waren noch da. Dieser berichtete, dass die vier nicht wie sie glaubten einen halben, sondern vielmehr drei Tage weggewesen waren. Jorun saß still am Feuer und starrte hinein. Haldor sprach sie an, sie reagierte zwar, sagte aber kein Wort. Warum war unklar, aber Osric wusste zu berichten, dass sie einen Tag und zwei Nächte weggewesen war. Wohin, wusste er nicht.

Das Schiff wurde auf die Abfahrt vorbereitet, alle Sachen eingepackt und legte dann ab. In der Bucht war das Wasser sehr still, aber außerhalb wurde die See sehr rau und der dichte Nebel zog wieder auf. Nach etwa 15 Minuten löste sich der Nebel auf. Ein Blick zurück zeigte den Gefährten zwar eine Bucht aber weder Eis noch Schnee waren zu sehen. Weiterlesen

Gungnir

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Nachdem wir das Gespräch mit der Eishexe beendet hatten, ließ sie uns weiter reisen. Wir verließen ihre Höhle sodann und ein kurzer Blick über das sich vor uns ausbreitende Tal verriet uns, dass wir uns auf der anderen Seite des Berges befanden. Sten und Riskir suchten nach einer sicheren Möglichkeit das Tal zu erreichen, als Haldor plötzlich einen großen Speer entdeckte, welcher sich auf einem Plateau schräg hinter uns befand. Das Sonderbare daran war, dass der Speer im Felsgestein des Berges steckte und dass um den Speer herum eine große Fläche aus Eis ausgebreitet hatte. Haldor hatte sofort die Prophezeiung des Einsiedlers im Kopf und beschloss daher diesen Speer aus dem Gestein herauszuziehen. Er wollte dabei keine Hilfe von uns haben und so ließen wir ihn gewähren. Es dauerte eine ganze Weile bis er einen sicheren Weg auf das Plateau hinauf gefunden hatte und auch das Erklimmen der Felswand von dort aus war herausfordernd. Das Eis war so kalt, dass seine Haut wortwörtlich daran kleben blieb und er sich so diverse Verletzungen zuzog. Am Ende schaffte er es aber doch den Speer aus dem Gestein herauszuziehen. Interessanterweise heilten dann seine Wunden, die er sich an den Händen zugezogen hatte, sofort auf magische Weise. Vielleicht hatte der Seher ja Recht und es handelte sich dabei doch um Odins Speer. Weiterlesen