Autorenarchiv: Thorti

Ein Spiegelbild für den Winter der Seele II – Von Wut getrieben

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Als die Nacht über die Burg hereinbricht, heult der Wind um Mauerwerk und Türme der Zuflucht der Eidgaenger. Die Gruppe kann den Göttern danken, dass sie als Gäste des Barons von Carassahl hier aufgenommen worden sind. So dürfen sie sich auf eine reich gedeckte Tafel, ein prasselndes Kaminfeuer, Gesang und Lautenspiel freuen. Ansonsten hätten die Eidgaenger die Nacht draußen in der Kälte verbringen müssen. In einer Kälte, in der eine unbekannte Bedrohung lauert… Weiterlesen →

Ein Spiegelbild für den Winter der Seele I – Kälteeinbruch

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Nach den schrecklichen Ereignissen in Julkert haben die Eidgaenger die niederbrennende Baronie verlassen und wieder ihren Weg nach Ankomahr aufgenommen, wo sie den Winter verbringen möchten. Bis dahin liegen aber noch viele, viele Tagesmärsche vor ihnen. Zunächst erreichen sie das Herzogtum Teryllen, ein befestigtes Hafenstädtchen mit rund 1.000 Einwohnern. Die Eidgaenger bleiben hier einige Tage um sich auf die nächste Etappe ihrer Reise vorzubereiten. Insbesondere Cato will sich neu einkleiden. Nach einiger Zeit dringen Gerüchte in die Tavernen. Die Baronie Julkert soll von marodierenden Horden überfallen worden sein, der Baron soll von seinem Ziehsohn erschlagen worden sein, nein, der Baron lebt, jemand hat die Burg angesteckt … Über den Feuerteufel wird jedoch Nichts geflüstert. Dafür erfahren die Eidgaenger, dass es von Teryllen zwei Wege nach Ankomahr gibt. Südlich führt eine Straße um einen Ausläufer der Khilaren. Nach zwei bis drei Wochen soll man auf diesem Wege Ankomahr erreichen. Weiterlesen →

Flammende Rache – Kapitel 2: Das Inferno von Julkert

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„Ein Wesen aus Feuer wird erscheinen.
Ein altes Unrecht wird beglichen.
Doch Unheil wird über mich und die Meinen kommen.“

Die bedrohlichen Worte der Prophezeiung klingen den Eidgaengern noch in den Ohren, als die letzten Brandherde, die der Feuerteufel hinterlassen hat, gelöscht werden. Die meisten Söldner ziehen sich ins Innere der Burg zurück, da ihre Zelte ein Raub der Flammen wurden. Die Eidgaenger hingegen beschließen, die Nacht auf dem Burghof zu verbringen. Cato übernimmt die erste Wache, nach einigen Stunden weckt er Rastem als Ablösung. Während der Thraskit den Nachthimmel im Auge behält, schleicht sich Cato in die Burg, da er mit Ulvar zu sprechen wünscht. Die Zeit vergeht, doch Cato kehrt nicht zurück. Rastem weckt Symael und informiert ihn über das Verschwinden des Reisegefährten. Da sich der Jäger Sorgen macht, dass etwas geschehen sein könnte, macht er sich auf die Suche nach Cato. Weiterlesen →

Flammende Rache – Kapitel 1: Der Feuerteufel

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Wir schreiben den zwölften Tag des Monats Frudor im Jahre 2.566 nach dem Schweigen. Die Tage sind noch warm, aber die Nächte werden bereits kühler. Bald werden die Blätter goldbraun von den Bäumen zu Boden sinken und der Winter wird von den eisigen Weiten des Nordens in die Waismark hinunterkriechen. Während dieser Tage zieht eine bunt gemischte Gruppe „Eidgaenger“ durch den Landstrich, den die Menschen hier Brogaerne nennen: Asgrim, der Krieger aus dem Volke der Choár, Cato, der Tunichtgut, der wie Galeon aus dem fernen Imperium stammt, Symael, der Schneider, der mehr als bloß Leinen weben kann und Rastem, der traskitische Jäger. Das Ziel der Eidgaenger ist die große Stadt Ankomahr, die an der Küstenlinie einer großen Meeresbucht liegt. In einigen Wochen wollen die Eidgaenger Ankomahr erreichen, um dort den Winter abzuwarten.

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Rastem, der Jäger

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Die Kindheit

Rastem wird als ältestes von vier Geschwistern geboren. Die Familie des Jungen gehört einer kleinen Thraskitensippe an, die mit ihren Pferden durch die Weiten Nifelends zieht. Die Weite des Landes, die Verbundenheit mit den Thraskenern und die Freiheit des Nomadenlebens prägen die Kindheit Rastems.

  • Aspekt: „Als Thraskit geboren!“
Die Jugend

Da er der Erstgeborene seines Vaters ist, muss Rastem früh lernen, mit für den Lebensunterhalt der Sippe zu sorgen. So lernte der Heranwachsende alles über die Jagt, vom Spuren lesen, Jagdwaffenbau, bis zum Verhalten der Beute- und Raubtiere der Tundra und Taiga. Weiterlesen →

Fäulnis im Blut

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Berlin, Nacht vom 01.04.1985 auf den 02.04.1985
Um 1 Uhr Nachts öffnet sich der Einstieg zum Labyrinth auf dem toten Bahnhof und eine fremde Frau tritt heraus. Sie ist mit einem dunkeln Wollmantel bekleidet, dazu trägt sie einen roten Leinenpullover, eine Lederhose und feste Schuhe. Ihr Haar ist kastanienbraun, das schöne Antlitz wirkt südländisch. Sie macht sich auf den Weg durch die U-Bahntunnel, Herr Rand folgt ihr verdunkelt. Die Fremde scheint eine zwar recht attraktive, aber ansonsten gewöhnliche, sprich lebendige, sterbliche Menschenfrau zu sein. Als sie mit der U-Bahn fährt, die übrigen Passanten verstohlen mustert oder durch die nächtlichen Straßen Berlins schreitet, wirkt sie leicht fasziniert und erheitert zu gleich. Es ist ungewöhnlich für die Jahreszeit, aber ein schweres Gewitter ballt sich über der Stadt zusammen. Als die Fremde den Kurfürsten-Damm entlanggeht, öffnet der Himmel seine Schleusen und Weiterlesen →

Die Verführerin

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Berlin, Nacht vom 25. auf den 26. Februar 1985
Peter Richter sucht das Büro des Prinzen auf, um mit Gottfried Henker über seine Maßregelung bezüglich des Vorfalls mit der Prostituierten zu sprechen. Richter erklärt, dass ein Brujah aufgrund seines heißen Blutes sein Wesen nie so kontrollieren kann wie Kainskinder anderer Clans. Auch das Blut des Prinzen wird nichts am Jähzorn des Brujah ändern können, so wie ein Toreador stets von Schönheit berauscht werden wird. Prinz Henker stellt jedoch klar, dass mehr Zurückhaltung von dem Brujah erwartet und besteht darauf, ihn erneut von seiner Vitae kosten zu lassen. Sollte es anschließend zu einer erneuten Entgleisung Richters kommen, wird der Prinz dafür Weiterlesen →

Schatten, Feuer, Vitae

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Berlin, Nacht vom 24. auf den 25. Februar 1985
In seinem Büro erhält Peter Richter die Fotos, die seine Männer von dem Zug in Paris geschossen haben. Auffällig ist, dass acht bullige Gestalten mit Sonnen-brillen in den Personenwagon vor dem Gepäckwagen eingestiegen sind. In den Gepäckwagen wurden neben Koffern eine große, sargähnliche Holzkiste und ein Metallkoffer eingeladen.
Gegen 19:30 Uhr treffen sich die Kainskinder im Büro des Prinzen. Gottfried Henker lässt Lt. Gibson von seinem Detektiven Godwin beschatten, falls dieser den Bahnhof aufsuchen sollte. Brad McQueen schlägt zur Durchführung der Mission die altbewährte Brujahtaktik „Dran-Drauf-Drüber“ vor. Weiterlesen →

Ein Zug wird kommen

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Berlin, Nacht vom 20. auf den 21.07.1978
Gottfried Henker ruft den Klüngel zu sich ins Büro des Prinzen. Er enthüllt den anderen, dass er hausgefunden hat, wer der Verräter in Westberlin ist. Es handelt sich um Lt. Gibson, der im Auftrag von Georgus von Britannien versucht hat, die Annäherungsversuche zwischen Sabbat und Camarilla zu torpedieren. Da Prinz Henker im rechtzeitig auf die Schliche kam, konnte er entsprechende Maßnahmen ergreifen. Gibsons Attentäter warf den Molotowcocktail in eine von Henker geschickte „Doppelgängerlimousine“, die Delegation des Sabbats konnte unversehrt wieder nach Ostberlin zurückkehren. Weiterlesen →

Nachforschungen und Intrigen

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Berlin, Nacht vom 13. auf den 14. April 1977

Nachdem Großhaldern, Ältester der Tremere von Berlin, durch eine Bombe vernichtet wurde, veranlasst Prinz Henker, dass Pavel Yschta dafür sorgen soll, dass die Detonation in der Öffentlichkeit als Gasexplosion dargestellt wird. Anschließend ruft der Prinz den Klüngel zu sich ins Noire et Blanc, um ihn über die Geschehnisse zu informieren. Sie brechen gleich zur Kapelle auf, um in den Trümmern die Artefakte der Hexenmeister sicherzustellen – insbesondere jenen verfluchten Tisch, mit dem die Camarilla die drohenden Übertritte des Sabbats erkennen kann. Weiterlesen →