Autorenarchiv: Thorti

Blut auf der Themse 6 – Die York-Initiative

1 Antwort

Samstag, der 08.01.1881: Ashcroft Miller, der Ghul des Regenten und all seine Begleiter sind durch die Hand des Klüngels gestorben. Das Dunkel der Nacht hat ihre Bluttat bisher verborgen. Nachdem O’Ceallaigh seinen Depressionsanflug überwunden hat, gilt es die Spuren zu vertuschen. Die Kutsche wird aus dem Graben gezogen, die Leichen hineingesteckt und dann das Gefährt in den nahen Wald geschafft. Die Pferde werden ausgespannt und in die Freiheit entlassen. Dann wird die Kutsche mit Öl aus der Laterne übergossen und bald geht sie in Flammen auf. Doch der Feuerschein lockt die Bewohner von Waltham Stone an, die sich mit Schaufeln und Hacken nähern, um dem Feuer den Weg zu den Äckern und Weiden abzuschneiden. Die Vampire weichen am Waldrand entlang den Menschen aus und schlagen sich zu Fuß nach London durch. Weiterlesen →

Türme im Eis 1 – Albensommer

Schreibe eine Antwort

Neuhunderteinundneunzig Jahre sind vergangen, seit dem der blaue Mond zerbarst und seine Splitter auf Lorakis niederregneten. Dieser Kataklysmus besiegelte das Ende der Herrschaft der Drachlinge, die seitdem vom Antlitz der Welt verschwunden sind. Aber seit jener Zeit werden in den Völkern der Alben, Gnome, Menschen, Varge und Zwerge immer wieder Kinder geboren, die durch die Splitter des Mondes gesegnet sind und deren Bestimmung es ist, das Schicksal der Welt zu verändern… Weiterlesen →

Blut auf der Themse 5 – Überfall in finstrer Nacht

Schreibe eine Antwort

Eine Januarnacht im Jahre 1881: Sir William erhält überraschend Besuch von Sir Henry, einem Mitglied der Gesellschaft, der ihn um eine Unterredung unter vier Augen bittet. Es geht um unerfreuliche Geschehnisse, in die O´Ceallaigh verwickelt sein soll …

***

Moonfield irrt in Richtung des Old Lady, nachdem er vor drei Nächten die Botschaft erhielt, dass O´Ceallaigh wieder in London angekommen ist. Im Pub angekommen, berichtet der Brujah folgendes: Weiterlesen →

Blut auf der Themse 4 – Falsche Spuren oder viel Lärm um Nichts

1 Antwort

Sonntag, den 19.12.1880: Moonfield betrachtet den schlafenden Greg Delawere mit seinen übersinnlichen Fähigkeiten durch das Kellerfenster der Anstalt. Nachdem seine Aura ist rein menschlich zu sein scheint, lässt er sich über Dr. Harrison eine Blutprobe des Insassen geben. Sodann bricht er zum Stadthaus von Sir William auf.  Weiterlesen →

Blut auf der Themse 3 – Warnung aus der Anstalt

1 Antwort

Montag, den 04.10.1880: Noch sitzen die drei „überlebenden“ Kainskinder im Old Lady und tauschen Gedanken über das gerade geschlossene Blutsband und ihre kleine Verschwörung aus. Zwischendurch meint Sir William hinter dem Vorhang auf der kleinen Bühne des Pubs einen irischen Kobold hervor spähen zu sehen. Als er nachsieht, findet sich auf den Brettern jedoch nur eine klebrige Schicht aus Staub und verschütteten Ale… Der Klüngel kommt dahin überein, dass sie zukünftig untereinander mit offenen Karten spielen werden. McAndrew wollen sie zunächst über die Entwicklungen in der Stadt auf dem Laufenden halten, bis er mit konkreten Aufträgen an sie herantritt. Den Mörder Bainbridge, der ihren Gefährten Sir Cedrick auf dem Gewissen hat, wollen sie vorsichtshalber erst mal in Ruhe lassen. Weiterlesen →

Blut auf der Themse 2 – Der Pakt

1 Antwort

Sonntag, der 03.10.1880: Wieder ist die Dunkelheit hereingebrochen und der Klüngel trifft sich im Salon des vornehmen Remington House, um sich über die seltsamen Vorkommnisse der letzen Nacht auszutauschen. Rory McAndrew, Gesandter der Camarilla aus Heidelberg, kommt als letzter hinzu. Es steht noch nicht fest, wer den blutenden Hühnerkadaver auf seinem Bett platziert hat. Tremere Sir Cedrick Camberborough beschreibt die Stelle im Garten, an der er den Kopf des getöteten Tieres gefunden hat. Zudem hat er Schuhabdrücke vor der Mauer gefunden und mittels Wachs einen Abdruck sichergestellt. Die Größe können die Kainskinder nicht genau schätzen, aber der Fuß ist auf jeden Fall kleiner als die Stiefel Größe 44, die Thomas O´Ceallaigh sein Eigen nennt. McAndrew hat heute einige Termine in der Stadt. Sir William Percy III schlägt vor, das Haus zu verschließen, niemanden hineinzulassen und einen Begleitschutz für McAndrew abzustellen. Aber der Gesandte lehnt danken ab und macht klar, dass er heute einige sensible Termine geplant hat, die er ohne den Klüngel wahrnehmen wird. Weiterlesen →

Blut auf der Themse 1 – Der Gesandte

3 Antworten

Freitag, der 01.10.1880: in seinem Pub „Old Lady“ an den Docks erwacht der Brujah Thomas O´Ceallaigh aus seinem Schlaf. Nachdem er sich an einem seiner Schankmädchen genährt hat, teilt ihm seine Schwester Beth mit, dass eine Nachricht für ihn abgegeben wurde. Lady Ann Bowesley erwartet ihn zu 21:00 Uhr im Carlton Club, angemessene Kleidung wird vorausgesetzt. Der bärtige Ire sucht seine am Wenigsten abgetragene Kleidung heraus und erwartet die Kutsche, die pünktlich um 20:00 Uhr eintrifft. Die Fahrt führt als nächstes nach Southwark, wo der Kutscher, Mr. Smitty, vor einem victorianischen Haus mit Park hält. Auf einem Schild an der hohen Mauer mit schmiedeeisernen Tor stehen die Worte „Bethlem Royal Hospital – Psychiatrie“ graviert. Weiterlesen →

Blut auf der Themse – Prolog

Schreibe eine Antwort

London, Hauptstadt des Britischen Imperiums, eine Metropole, und Mittelpunkt eines Weltreiches. Seit dreißig Jahren herrscht Queen Victoria nicht nur über Britannien, sondern regiert auch als Kaiserin von Indien. Unter ihrer Führung sollte das Königreich die größte Ausdehnung seiner Geschichte erreichen. Ihre Ära wird als das „Victorianische Zeitalter“ in die Geschichte eingehen. Weiterlesen →

Die Schlacht am Amon Naugrim

Schreibe eine Antwort

So dämmerte der Morgen des 3. Novembers 2946 DZ, an dem wir frühzeitig zum Drachenkopf aufbrachen, um nach Seestadt überzusetzen. Zu unserem Schrecken fanden wir das Gasthaus verwüstet vor. Unter dem Steg trieb im Wasser Ohtar, der Wirt. Er war schwer verletzt, lebte aber noch. Dank der Heilkunst unseres Hobbits kam er auch wieder zu Bewusstsein. Vor gerade einmal einer Stunde hatten zwei Dutzend Orks und Warge den Drachenkopf angegriffen. Angeführt wurden sie vom Halbork Magog. Weiterlesen →

Ein Spiegelbild für den Winter der Seele – Kapitel 3: Wolfsrache

2 Antworten

Rotes Blut von Mensch und Wolf auf weißem Schnee. Schwarze Schatten, die um Symaël tanzen. Dämonische Fratzen, die sich immer wieder neu bilden, um sogleich miteinander zu verschmelzen. Es braucht keinen Blick auf Allthrymnirs glühende Runen, um das Unheil zu erkennen, dass wie ein Pesthauch über dem kleinen Steinbruch hängt. Mit zittriger Stimme erklärt der Zauberwirker, dass sich dringen ausruhen muss, bevor er auf die Burg zurückkehren kann. Um den Angriff der Wölfe abzuwehren, musste er zu viel Magie kanalisieren. Die Auswirkungen sind klar erkennbar und brandmarken ihn als Hexer. Ein Verbrechen, für das die Trisantische Kirche den Tod fordert … Der Händler Joswyn fällt beinahe erneut in Ohnmacht, als er Symaël ins gealterte Antlitz blickt. Und warum sind die anderen Eidgänger nicht ebenfalls entsetzt? Für die Gefährten ist klar, dass sie den Gecken zum Schweigen bringen müssen, sonst können sie sich nicht wieder auf der Burg blicken lassen. Und sie müssen dringend zurück. Zwar konnte Symaël den verwundeten Arm von Cato abbinden, doch damit gewinnen sie nur etwas Zeit. Die Verletzung muss schnellst-möglich behandelt werden, sonst wir der Arm nicht zu retten sein. Der bleiche Joswyn stammelt, dass Pater Lystric sich auf die Heilkunst versteht. Weiterlesen →