Mittwoch, 21.12.1881, die Nacht der Wintersonnenwende: Mit knapper Not ist es dem Klüngel gelungen, die beiden goldmaskierten Leichen und einen überlebenden Attentäter aus dem Tempelraum zu bergen bevor das Gebäude komplett in Flammen steht. Bei den beiden Leichen handelt es sich um Lord George Spencer-Graham, einem Bekannten von Sir William, sowie einem Unbekannten. Mr. Smitty übernimmt die Entsorgung der Toten. Der Attentäter wird vorerst im Lagerhaus von Mr. Wright versteckt. Am morgigen Abend will sich der Klüngel bei Sir William treffen und ihn ausquetschen. Weiterlesen
Autorenarchiv: Thorti
Blut auf der Themse 15 – Beth
Schreibe eine AntwortMittwoch, 21.12.1881, die Nacht der Wintersonnenwende: Mit knapper Not ist es dem Klüngel gelungen, die beiden goldmaskierten Leichen aus dem Tempelraum zu bergen bevor das Gebäude komplett in Flammen steht. Mr. Wright und Moonfield entgeht nicht, dass Sir William beim Anblick eines der Toten einen bestürzten Eindruck macht. Anscheinend kannte er den Mann… Der überlebende, aber bewusstlose Attentäter ist ein grobschlächtiger Kerl, wie es ihn zu hunderten in dem Moloch London gibt. Sein Körper weist schwere Schusswunden auf, die ihn eigentlich hätten erledigen müssen, doch es steckt noch Leben in dem Kerl. Fürs erste wird der Attentäter im Lagerhaus von Mr. Wright untergebracht. In der morgigen Nacht soll er verhört werden… Weiterlesen
Blut auf der Themse 14 – Das Tempelattentat
7 AntwortenMittwoch, 21.12.1881, die Nacht der Wintersonnenwende: Nach Einbruch der Dunkelheit haben sich die Vampire mit dem Ghul Mr. Smitty und dessen Gehilfen Butch und Morris am bewussten Einstieg in die Londoner Kanalisation getroffen. Sie werden durch den Geheimgang in den Keller eines unbewohnten Hauses geführt. Hier befindet sich der „Tempel“ von Mithras, dessen menschliche Anhänger in der längsten Nacht des Jahres ihr Ritual vollziehen wollen. Damit sie nicht auffallen, hüllen sich die Kainskinder in Roben von niederrangigen Kultmitgliedern mit silbernen Masken.
Blut auf der Themse 13 – Ratte am Spieß
2 AntwortenDienstag, den 20.12.1881: Mr. Wright erhält einen Bericht von dem Detektiv, den er beauftragt hatte, herauszufinden, wohin die Stiere geliefert wurden. Ziel der Lieferung war das Schlachthaus „Brighton´s Butchers & Fresh Meat“. Weiter schreibt der Ermittler, dass dort vor drei Tagen ein Verbrechen geschehen ist und Scotland Yard noch ermittelt. Verdunkelt macht sich der Nosferatu auf den Weg. Ein Bobby hält vor dem Haupttor Wache. Doch für den Vampir ist es ein Leichtes, in den Schlachthof einzudringen. In der Schlachthalle hängt der Geruch von Tierblut schwer in der Luft. Auch in den Fässern im Kühlraum findet sich nur Blut von Tieren. Als er im Büro die Unterlagen durchforstet, entdeckt er den Lieferschein, der sich auf die Übergabe der Rinder aus Spanien bezieht. Dort steht, dass 49 Tiere geliefert worden sind. Allerdings gibt es noch eine Ergänzung in anderer Tintenfarbe: „- 1“ hat jemand hinter der Empfangsbestätigung notiert. Eines der Tiere scheint abhanden gekommen zu sein… Mr. Wright verlässt das Gebäude so unbemerkt, wie er es betreten hat. Weiterlesen
Blut auf der Themse 12 – Und es beginnt erneut
1 AntwortWas bedeutet das Verstreichen eines Jahres für die, deren Existenz nicht mehr dem totbringenden Prozesse des Alterns unterworfen ist? Ein Jahr kann für einen Vampir vergehen, wie eine einzelne Nacht vergeht, scheinbar ohne jede Bedeutung. Doch dann gibt es immer wieder Nächte, in denen sich der Wind dreht und neue, unheilvolle Dinge ihren Anfang nehmen…
Samstag, der 17. Dezember 1881: In einer heruntergekommenen Bruchbude, Heimstatt von Schaben, Ratten und Fäulnis, starrt Thomas O’Ceallaigh trüben Blickes aus den mit Eisblumen überzogenen Fensterscheiben. Das Old Lady hat er verloren, nur sein Unleben wurde ihm – unter gewissen Auflagen – gelassen. Seit fast einem Jahr hat er nun keinen Kontakt mehr zu den anderen gehabt, seit der Nacht, als er vor Valerius stand und sein Angriff auf den Regenten fehlschlug. Weiterlesen
Blut auf der Themse 11 – Unter Westminster
1 AntwortFreitag, der 21.01.1881: Die Kainskinder halten sich bedeckt und warten ab, ob McAndrews von sich hören lässt. Doch nichts geschieht. Mr. Meriwether trifft sich mit Mr. Simmons im Hyde Park und erstattet Bericht über die Observation des Werwolfhauses. Die Geißel beauftragt ihn, die alte Frau, die dort lebt, weiterhin im Auge zu behalten.
Samstag, der 22.01.1881: Mr. Wright erhält von seinem Detektiv einige Information über Beth O’Ceallaigh: seit 1855 führte sie mit ihrem Bruder das Old Lady. Anscheinend gehörte der Pub zum Netzwerk eine Londoner Unterweltgröße namens Peter Clifford. Eine dubiose Gestalt im East End, der unter anderem illegale Preisboxkämpfe veranstaltet und noch in ganz andere Geschäfte verwickelt sein soll. Das Old Lady diente ihm wohl dazu, schmutziges Geld zu waschen. Der Aufenthaltsort von Beth ist weiterhin unbekannt. Die beiden Schankmädchen Trixi und Kelly ihrerseits kamen gerade bei einem tragischen Droschkenunfall ums Leben. Mr. Wright nimmt die Akte entgegen und wird sich selbst um die weitere Überwachung des Old Lady kümmern. Weiterlesen
Blut auf der Themse 10 – Konspirationen
Schreibe eine AntwortFreitag, den 14.01.1881: Gegen 21:00 Uhr finden sich Sir Cedric, Mr. Wright, Mr. Meriwether, Mr. Tucker und Mr. Moonfield in der Stadtvilla von Sir William ein. Der Hausdiener entschuldigt seinen Herrn, der noch geschäftlich in London unterwegs ist und später dazu stoßen wird. Mr. Meriwether und Mr. Wright werden über die Geschehnisse rund um den Auftrag O’Ceallaighs, die Blutphiole nach York zu überbringen, die Ermordung des Erwachten Trippelthorn, den Racheakte der Werwölfe und Mr. Tuckers Rückkehr informiert. Gemeinsam überlegen die Vampire, welche Schritte als nächstes zu unternehme sind. Broken Bones wünscht nicht, dass Lady Anne, von der O´Ceallaigh sein Blut erhielt, über seine Anwesenheit in London informiert wird. Da die Seneschall jedoch der einzige Anknüpfungspunkt ist, beschließen die Vampire, dass Sir William, Sir Cedric und Mr. Moonfield sie aufsuchen und ihr auf den Zahn fühlen sollen. Weiterlesen
Blut auf der Themse 9 – Mr. Tucker kehrt zurück
1 AntwortDienstag, den 11.01.1881: In einem Güterwagon am Bahnhof von York hocken Sir William und Sir Cedric, bereit nach London zurückzukehren. Aufgrund ihrer Wunden und dem Blutverlust, die sie bereits im Kampf mit den Wolflingen erlitten haben, konnten sie den Malkavianern nicht bei deren Flucht helfen. Nun warten sie darauf, dass sich der Zug in Richtung London in Bewegung setzt. Doch da klopft es plötzlich an der Tür und eine raue, unbekannte Stimme verlangt, mit den Vampiren zu sprechen. Als sie vorsichtig die schwere Schiebetür öffnen, steht die bullige Gestalt eines Mannes in den Dreißigern vor ihnen. Kurz können der Tremere und der Ventrue noch ein rötliches Schimmern in seinen Augen erkennen. Der Gangrel stellt sich als Ulysses E. Meriwether vor, einen Vertrauten Lady Avas. Eben diese sei völlig derangiert ins Retreat zurückgekehrt und habe ihn aufgetragen, Sir William und Sir Cedric zurückzuholen. Besorgt machen sich die beiden mit Mr. Meriwether auf den Weg zur Nervenheilanstalt. Weiterlesen
Blut auf der Themse 8 – Eine fatale Flucht
Schreibe eine AntwortMontag, den 10.01.1881: In seiner Kellerzelle kauert Broken Bones auf dem Boden und starrt in Depressionen versunken ins Leere, derweil er selbst von seinem Kind und dem Klüngel durch ein Guckloch in der schweren Tür in Augenschein genommen wird. Sein eingefallener Leib wird von einer festgeschnürten Zwangsjacke in Schach gehalten. Doch seine Hoffnungslosigkeit kann dadurch nicht eingesperrt werden: wie ein lähmendes Gift dringt sie in alle ein, die sich zulange in seinem Einflussbereich aufhalten. Lady Ava schließt das Guckloch wieder und führt die anderen Vampire in den Speisesaal der Nervenheilanstalt. Vor einem großen Glasfenster nehmen sie Platz, in der Ferne erklingt schauerliches Wolfsgeheul. Sir William drängt auf Antworten; warum sind die Werwölfe auf dem Weg zum Retreat? Weiterlesen
Blut auf der Themse 7 – Zauberer, Wolflinge und Zerbrochene
1 AntwortMontag, den 10.01.1881: Nördlich der Stadt York liegt das Anwesen eines alten Mannes, Umbergail Trippelthorn. Ein Mann, der ein Erwachter ist. Ein Mann, der ein Zauberer sein soll. Ein Mann, den vier Vampire zu töten gekommen sind.
Die Villa ist von einer hohen Mauer umgeben, im Hintergrund erhebt sich schweigend ein dunkler Forst. Das Familienwappen am Tor kommt Sir William bekannt vor, er hat es irgendwann im Jacobiterkrieg schon einmal gesehen. O´Ceallaigh weiß von seinem ersten Besuch, dass zwei Hunde das Gelände bewachen. Sein Plan ist so einfach wie simpel: über die Mauer rüber, ins Haus rein, die Sache hinter sich bringen und dann nichts wie weg. Weiterlesen



