Sonntag, der 03.10.1880: Wieder ist die Dunkelheit hereingebrochen und der Klüngel trifft sich im Salon des vornehmen Remington House, um sich über die seltsamen Vorkommnisse der letzen Nacht auszutauschen. Rory McAndrew, Gesandter der Camarilla aus Heidelberg, kommt als letzter hinzu. Es steht noch nicht fest, wer den blutenden Hühnerkadaver auf seinem Bett platziert hat. Tremere Sir Cedrick Camberborough beschreibt die Stelle im Garten, an der er den Kopf des getöteten Tieres gefunden hat. Zudem hat er Schuhabdrücke vor der Mauer gefunden und mittels Wachs einen Abdruck sichergestellt. Die Größe können die Kainskinder nicht genau schätzen, aber der Fuß ist auf jeden Fall kleiner als die Stiefel Größe 44, die Thomas O´Ceallaigh sein Eigen nennt. McAndrew hat heute einige Termine in der Stadt. Sir William Percy III schlägt vor, das Haus zu verschließen, niemanden hineinzulassen und einen Begleitschutz für McAndrew abzustellen. Aber der Gesandte lehnt danken ab und macht klar, dass er heute einige sensible Termine geplant hat, die er ohne den Klüngel wahrnehmen wird. Weiterlesen
Archiv des Autors: Thorti
Blut auf der Themse 1 – Der Gesandte
3 AntwortenFreitag, der 01.10.1880: in seinem Pub „Old Lady“ an den Docks erwacht der Brujah Thomas O´Ceallaigh aus seinem Schlaf. Nachdem er sich an einem seiner Schankmädchen genährt hat, teilt ihm seine Schwester Beth mit, dass eine Nachricht für ihn abgegeben wurde. Lady Ann Bowesley erwartet ihn zu 21:00 Uhr im Carlton Club, angemessene Kleidung wird vorausgesetzt. Der bärtige Ire sucht seine am Wenigsten abgetragene Kleidung heraus und erwartet die Kutsche, die pünktlich um 20:00 Uhr eintrifft. Die Fahrt führt als nächstes nach Southwark, wo der Kutscher, Mr. Smitty, vor einem victorianischen Haus mit Park hält. Auf einem Schild an der hohen Mauer mit schmiedeeisernen Tor stehen die Worte „Bethlem Royal Hospital – Psychiatrie“ graviert. Weiterlesen
Blut auf der Themse – Prolog
Schreibe eine AntwortLondon, Hauptstadt des Britischen Imperiums, eine Metropole, und Mittelpunkt eines Weltreiches. Seit dreißig Jahren herrscht Queen Victoria nicht nur über Britannien, sondern regiert auch als Kaiserin von Indien. Unter ihrer Führung sollte das Königreich die größte Ausdehnung seiner Geschichte erreichen. Ihre Ära wird als das „Victorianische Zeitalter“ in die Geschichte eingehen. Weiterlesen
Die Schlacht am Amon Naugrim
Schreibe eine AntwortSo dämmerte der Morgen des 3. Novembers 2946 DZ, an dem wir frühzeitig zum Drachenkopf aufbrachen, um nach Seestadt überzusetzen. Zu unserem Schrecken fanden wir das Gasthaus verwüstet vor. Unter dem Steg trieb im Wasser Ohtar, der Wirt. Er war schwer verletzt, lebte aber noch. Dank der Heilkunst unseres Hobbits kam er auch wieder zu Bewusstsein. Vor gerade einmal einer Stunde hatten zwei Dutzend Orks und Warge den Drachenkopf angegriffen. Angeführt wurden sie vom Halbork Magog. Weiterlesen
Ein Spiegelbild für den Winter der Seele – Kapitel 3: Wolfsrache
2 AntwortenRotes Blut von Mensch und Wolf auf weißem Schnee. Schwarze Schatten, die um Symaël tanzen. Dämonische Fratzen, die sich immer wieder neu bilden, um sogleich miteinander zu verschmelzen. Es braucht keinen Blick auf Allthrymnirs glühende Runen, um das Unheil zu erkennen, dass wie ein Pesthauch über dem kleinen Steinbruch hängt. Mit zittriger Stimme erklärt der Zauberwirker, dass sich dringen ausruhen muss, bevor er auf die Burg zurückkehren kann. Um den Angriff der Wölfe abzuwehren, musste er zu viel Magie kanalisieren. Die Auswirkungen sind klar erkennbar und brandmarken ihn als Hexer. Ein Verbrechen, für das die Trisantische Kirche den Tod fordert … Der Händler Joswyn fällt beinahe erneut in Ohnmacht, als er Symaël ins gealterte Antlitz blickt. Und warum sind die anderen Eidgänger nicht ebenfalls entsetzt? Für die Gefährten ist klar, dass sie den Gecken zum Schweigen bringen müssen, sonst können sie sich nicht wieder auf der Burg blicken lassen. Und sie müssen dringend zurück. Zwar konnte Symaël den verwundeten Arm von Cato abbinden, doch damit gewinnen sie nur etwas Zeit. Die Verletzung muss schnellst-möglich behandelt werden, sonst wir der Arm nicht zu retten sein. Der bleiche Joswyn stammelt, dass Pater Lystric sich auf die Heilkunst versteht. Weiterlesen
Ein Spiegelbild für den Winter der Seele II – Von Wut getrieben
Schreibe eine AntwortAls die Nacht über die Burg hereinbricht, heult der Wind um Mauerwerk und Türme der Zuflucht der Eidgaenger. Die Gruppe kann den Göttern danken, dass sie als Gäste des Barons von Carassahl hier aufgenommen worden sind. So dürfen sie sich auf eine reich gedeckte Tafel, ein prasselndes Kaminfeuer, Gesang und Lautenspiel freuen. Ansonsten hätten die Eidgaenger die Nacht draußen in der Kälte verbringen müssen. In einer Kälte, in der eine unbekannte Bedrohung lauert… Weiterlesen
Ein Spiegelbild für den Winter der Seele I – Kälteeinbruch
Eine AntwortNach den schrecklichen Ereignissen in Julkert haben die Eidgaenger die niederbrennende Baronie verlassen und wieder ihren Weg nach Ankomahr aufgenommen, wo sie den Winter verbringen möchten. Bis dahin liegen aber noch viele, viele Tagesmärsche vor ihnen. Zunächst erreichen sie das Herzogtum Teryllen, ein befestigtes Hafenstädtchen mit rund 1.000 Einwohnern. Die Eidgaenger bleiben hier einige Tage um sich auf die nächste Etappe ihrer Reise vorzubereiten. Insbesondere Cato will sich neu einkleiden. Nach einiger Zeit dringen Gerüchte in die Tavernen. Die Baronie Julkert soll von marodierenden Horden überfallen worden sein, der Baron soll von seinem Ziehsohn erschlagen worden sein, nein, der Baron lebt, jemand hat die Burg angesteckt … Über den Feuerteufel wird jedoch Nichts geflüstert. Dafür erfahren die Eidgaenger, dass es von Teryllen zwei Wege nach Ankomahr gibt. Südlich führt eine Straße um einen Ausläufer der Khilaren. Nach zwei bis drei Wochen soll man auf diesem Wege Ankomahr erreichen. Weiterlesen
Flammende Rache – Kapitel 2: Das Inferno von Julkert
Schreibe eine Antwort„Ein Wesen aus Feuer wird erscheinen.
Ein altes Unrecht wird beglichen.
Doch Unheil wird über mich und die Meinen kommen.“
Die bedrohlichen Worte der Prophezeiung klingen den Eidgaengern noch in den Ohren, als die letzten Brandherde, die der Feuerteufel hinterlassen hat, gelöscht werden. Die meisten Söldner ziehen sich ins Innere der Burg zurück, da ihre Zelte ein Raub der Flammen wurden. Die Eidgaenger hingegen beschließen, die Nacht auf dem Burghof zu verbringen. Cato übernimmt die erste Wache, nach einigen Stunden weckt er Rastem als Ablösung. Während der Thraskit den Nachthimmel im Auge behält, schleicht sich Cato in die Burg, da er mit Ulvar zu sprechen wünscht. Die Zeit vergeht, doch Cato kehrt nicht zurück. Rastem weckt Symael und informiert ihn über das Verschwinden des Reisegefährten. Da sich der Jäger Sorgen macht, dass etwas geschehen sein könnte, macht er sich auf die Suche nach Cato. Weiterlesen
Flammende Rache – Kapitel 1: Der Feuerteufel
Eine AntwortWir schreiben den zwölften Tag des Monats Frudor im Jahre 2.566 nach dem Schweigen. Die Tage sind noch warm, aber die Nächte werden bereits kühler. Bald werden die Blätter goldbraun von den Bäumen zu Boden sinken und der Winter wird von den eisigen Weiten des Nordens in die Waismark hinunterkriechen. Während dieser Tage zieht eine bunt gemischte Gruppe „Eidgaenger“ durch den Landstrich, den die Menschen hier Brogaerne nennen: Asgrim, der Krieger aus dem Volke der Choár, Cato, der Tunichtgut, der wie Galeon aus dem fernen Imperium stammt, Symael, der Schneider, der mehr als bloß Leinen weben kann und Rastem, der traskitische Jäger. Das Ziel der Eidgaenger ist die große Stadt Ankomahr, die an der Küstenlinie einer großen Meeresbucht liegt. In einigen Wochen wollen die Eidgaenger Ankomahr erreichen, um dort den Winter abzuwarten.
Rastem, der Jäger
Schreibe eine AntwortDie Kindheit
Rastem wird als ältestes von vier Geschwistern geboren. Die Familie des Jungen gehört einer kleinen Thraskitensippe an, die mit ihren Pferden durch die Weiten Nifelends zieht. Die Weite des Landes, die Verbundenheit mit den Thraskenern und die Freiheit des Nomadenlebens prägen die Kindheit Rastems.
- Aspekt: „Als Thraskit geboren!“
Die Jugend
Da er der Erstgeborene seines Vaters ist, muss Rastem früh lernen, mit für den Lebensunterhalt der Sippe zu sorgen. So lernte der Heranwachsende alles über die Jagt, vom Spuren lesen, Jagdwaffenbau, bis zum Verhalten der Beute- und Raubtiere der Tundra und Taiga. Weiterlesen



