Archiv des Autors: thd

Über thd

1984 DSA 1 zum Geburtstag gewünscht und wider Erwarten die Basis-Box bekommen. Nachdem ich Silvana drei mal befreit hatte, merkte ich, dass ich Mitspieler brauchte, um mit der Box weiter etwas anfangen zu können. Glücklicherweise sah ein Freund aus der Nachbarschaft die Bücher bei mir herum liegen und meinte, sie würden in einer Runde etwas ähnliches Spielen, ob ich nicht Lust hätte, mitzumachen. Klar hatte ich das, und so bin ich mit Dungeons & Dragons angefangen. Zahlreiche Runden, Systeme und eine Vereinsgründung später, findet sich auf THORNET ein ziemlich großer Ausschnitt meiner Rollenspielerlaufbahn.

Manöverkarten für DSA

Schreibe eine Antwort

Beispielkarte

Nach längerem suchen habe ich eine übersichtliche Zusammenfassung der Kampfregeln von Das Schwarze Auge gefunden. Auf sog. Manöverkarten sind alle Aktionen kurz und bündig zusammengefasst. Die Karten sind auf wolkenturm.de als Download bereitgestellt. Ich nutze die Version von miro. Die Übersicht ist sowohl für Spieler als auch Spielleiter hilfreich und einen Blick wert.

Manöverkarten für DSA herunterladen

Gestrandet am Ende der Welt (Prolog Teil II)

Schreibe eine Antwort

Am Abend meiner Ankunft in der Stadt Andergast machte ich dem König meine Aufwartung. Mittlerweile hatte sich Ernüchterung breitgemacht. Die Hauptstadt des Königreichs, in der ich mich nun befand, war nicht viel mehr als eine Ansammlung von Holzfällerhütten. Die Straßen waren noch nicht einmal gepflastert, und da es hier sogar im Sommer regnete, watete man durch Schlamm und Unrat.
Der Anlass des Empfangs bei König Efferdan erschloss sich mir nicht. Zumindest zum Teil schien es darum zu gehen, nach einem Turnier, das vor einiger Zeit stattgefunden hatte, einen der Ritter, einen gewissen Prinzen Wendelmir, Sohn des Wenzeslaus, öffentlich zu demütigen. Weiterlesen

Jenseits der Kälte II – Die Chimären

Schreibe eine Antwort

Der Weiler Borjag hatte vierundvierzig Einwohner. Nach dem Frühstück mit dem Bronnjaren wollten die Gefährten die Bewohner befragen, um Hinweise auf den ermordeten schwarzen Mann oder dem Brabaker Magier Immanuel zu erhalten. Darüber hinaus waren alle neugierig auf Informationen über den greisen Elfen, den Balthasar am Morgen im Dorf beobachtet hatte. Der Baron sagte, dass der Mann seit etwa zehn Jahren Borjag bereiste und vielleicht zwei Mal im Jahr einige Einkäufe tätigte. Mehr wusste er über ihn nicht. Weiterlesen

Jenseits der Kälte I – Der greise Elf

Schreibe eine Antwort

In aller Kürze sei berichtet, was zuletzt geschah. Nachdem der Drache besiegt war, kehrten die Gefährten gemeinsam mit den Drachenjägern zurück nach Drachenzwinge. Dort wurde gefeiert und den Göttern gedankt. Darjew bat Rowin, Lyoscho, Styrvake, Fenew, Tsaekal und Balthasar noch zu warten, bis Hilfe aus Irberod eingetroffen war. Zu aller Erstaunen, war das bereits am nächsten Vormittag der Fall. Die Gräfin Rilka-Nadjescha höchstselbst gab sich die Ehre. Schon vor Tagen war sie aufgebrochen, als Jäger von Rauch über Drachenzwinge berichteten. Mit zunehmender Verwunderung lauschte sie den Erzählungen der Dorfbewohner und der Gefährten. Weiterlesen

Begeisterter Neuanfang I – Wichtelterror

3 Antworten

Am 9. Travia 1030 BF verließen wir Andergast. Karakal und Agrawan wollten nach Burg Dragenstein, wir anderen, Latu, Einskaldir, Xargosch und ich, Naramis, waren noch unentschlossen. Jotun begleitete uns dieses Mal nicht, er hatte überraschend Besuch von seinem Vater erhalten und war mit ihm bereits fortgegangen. Leider hatte ich keine Gelegenheit, den Elfen kennen zu lernen. Es hätte mich schon interessiert, ob er ein ähnlich schrulliges Verhalten an den Tag legte, wie es sein Sohn manchmal tat.
Wir waren kaum bis zum Mittag gegangen, als ein wahres Herbstunwetter mit Blitz und Donner über uns hereinbrach. Weiterlesen

Der Drache III – Einsatz knapp verpasst

Schreibe eine Antwort

Es war allen klar, dass der Kampf gegen Brakador die größte Herausforderung ihrer bisherigen Reise sein würde. Am Abend saßen die Gefährten zusammen mit der Hexe Katjenka und dem Bannstrahler Gerion und berieten ihre Taktik. Fenew und Tsaekal sollten in die Krypta hinabsteigen, präpariert mit einer Paste, die ihren Geruch verdeckte. Wenn der Drachen dann wieder aus dem Dorf zurück war und sich in der Kapelle niedergelassen hatte, würden Rowin, Styrvake und Gerion einen Frontalangriff beginnen. Die anderen blieben im Wald und sollten mit ihrer Magie nur im Bedarfsfall eingreifen. Wenn der Plan gelänge, käme der Drache nicht aus dem Gebäude heraus und Nivese und Norbarde könnten mit Spießen die weiche Unterseite des Monsters bearbeiten. Weiterlesen

Der Drache II – Instandsetzung des Bannstrahlers

3 Antworten

Drachenzwinge stand in Flammen. Über dem nahegelegenen Wald kreisten einige Baum- und Meckerdrachen. Aus der Burg oberhalb des Dorfs stieg dunkler Rauch auf. Inmitten des Infernos versuchten die Bewohner, die letzten Häuser und ihre Freunde und Familien vor dem Feuer zu retten. Es brauchte einige Stunden, bis der Brand unter Kontrolle war. Mittlerweile war die Nacht hereingebrochen. Von dem Dorf blieben nur fünf Hütten übrig. Die Burg brannte weiterhin. Dort oben war es so heiß, dass jeglicher Löschversuch zum Scheitern verurteilt war. Darjew Elkensen, der Schmied, berichtete, wie vor zwei Tagen ein gewaltiger Drache, der sich Brakador nannte, vor der Burg aufgetaucht war. Weiterlesen

Naramis Spinosa – Einige Antworten

Schreibe eine Antwort

Naramis ya Spinosa, ODL, Esq.

1. Wie sieht ihr Held aus?
Geboren im Boron 1002 BF ist Naramis schon fortgeschrittenen Alters (27 Jahre zu Spielbeginn), zeichnet sich aber durch eine beeindruckende Schönheit und höfischer Eleganz aus. Sein schwarzes Haar trägt er halblang und modisch geschnitten. Er hat warme braune Augen und einen ebenmäßigen Teint, Haut und Gesichtszüge haben tulamidischen Einschlag. Er ist hochgewachsen und schlank. In der Regel ist er in eleganter aber zweckmäßiger Reisekleidung (Lederhose und -jacke, Rüschenhemd und Brokatweste) gehüllt. Dazu trägt er einen breitkrempigen Hut, der mit Federwerk geziert ist. Weiterlesen

Jagd in den Winter

Eine Antwort

Am Abend des 27. Efferd trafen die Gefährten in Larsach ein und übernachteten im Dorfhaus. Sie erfuhren, dass die Grabräuber, Gudwinja, Gerrik und Parel, erst vor drei Tagen das Dorf verlassen hatten. Und obwohl sie sagten, dass sie nach Festum wollten, hatte ein ortsansässiger Jäger beobachtet, wie sie am Wegkreuz nach Westen, Richtung Drachenzwinge, abgebogen waren. Am Kaminfeuer erzählte Meister Lyoscho, dass Gariguuna bestätigt hatte, dass eines der Mysterien der Theaterritter, nach denen die Gefährten suchten, die Bernsteinkette von Ailgur Ornald von Drakenstein war. Damit waren dann auch Styrvake und Fenew überzeugt davon, Rowin und die Anderen zu begleiten, obwohl keine direkte Bezahlung auf sie wartete. Die Nachrichten für den Fürsten von Salderkeim übergab der Rondra-Geweihte der Dorfsprecherin, mit der Bitte, sie weiter zu leiten. Weiterlesen

Zeichen der Vergänglichkeit VII – Epilog

2 Antworten

Am Morgen sprach Meister Lyoscho mit der Muhme Sanja von der Larsinnen Sippe. Nachdem gestern einer der Ihren durch die Dorfbewohner getötet worden war, sonnen viele auf Rache. Sie wollten ihr „Recht“ durchsetzen, das Dorf und damit einen alten Ort ihrer Geschichte, jederzeit bereisen zu dürfen. An einen Kompromiss war da nicht zu denken. Das Beste, was Lyoscho verhandeln konnte, war ein Aufschub um eine Stunde, um mit den Dörflern zu reden. Weiterlesen