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1984 DSA 1 zum Geburtstag gewünscht und wider Erwarten die Basis-Box bekommen. Nachdem ich Silvana drei mal befreit hatte, merkte ich, dass ich Mitspieler brauchte, um mit der Box weiter etwas anfangen zu können. Glücklicherweise sah ein Freund aus der Nachbarschaft die Bücher bei mir herum liegen und meinte, sie würden in einer Runde etwas ähnliches Spielen, ob ich nicht Lust hätte, mitzumachen. Klar hatte ich das, und so bin ich mit Dungeons & Dragons angefangen. Zahlreiche Runden, Systeme und eine Vereinsgründung später, findet sich auf THORNET ein ziemlich großer Ausschnitt meiner Rollenspielerlaufbahn.

Die neunfingerige Klaue IV – Leudaras Befreiung

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Die Altleuburg lag im nebeligen Schneetreiben (sic) verborgen. Von dem Seitentor der Stadt war nichts auszumachen. Just als die Gefährten beschlossen, auf eigene Faust die Festung zu erkunden, tauchte Mirhiban auf. In ihrem Gefolge befand sich eine weitere tulamidische Frau, die als Sheanna vorgestellt wurde. Sie war recht hübsch und leicht gerüstet, bewaffnet war sie mit zwei schlanken Schwertern. Es schien sich, um eine Freundin der Baronin von Pervin zu handeln. Wie die Gruppe später erfuhr, war Sheanna ebenfalls eine Geweihte Rahjas. Weiterlesen

Die neunfingerige Klaue III – Zaudern und Zögern

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Rowin hatte mit Leudara vereinbart, dass er bei ihrem Mentor im Rondratempel Erkundigungen über sie einzieht. Unterdessen wollte die Geweihte bei ihrer Amme Gertje Peddersen warten. Eine Idee, die Rowin instinktiv ablehnte, allerdings die Diskussion mit Leudara nicht führte, sondern sie gewähren lies. Die Nachforschungen im Tempel waren weitestgehend fruchtlos. Der Ziehvater Rondrowin von Schwertbergen gab sich unwissend, während die Schwertschwester Irinje Thorassturm von Leufurten sich zu erinnern meinte, dass damals ein Jäger das Kind in der Stadt abgegeben hatte und vielleicht die Amme mehr wissen könnte. In der Tempelhalle fiel Rowin noch ein anderer Geweihter auf, der ihn beobachtete. Auch am gestrigen Tag war er schon da gewesen und hatte herumgeschnüffelt. Offensiv sprach Rowin ihn an. Weiterlesen

Die neunfingerige Klaue II – Und ewig lockt das Weib

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Die Elementarwesen waren gerade verschwunden, als die Erde zu beben begann. Rowin versuchte in dem ganzen Chaos Tsaekal zu erreichen, der schwer verletzt am Boden lag. Irgendwann ebbte das Beben ab, und es gelang dem Geweihten, Kraft der Macht seiner Göttin, die Wunden des Nivesen so weit zu heilen, dass er außer Lebensgefahr war. Dann begannen die Bilder. Alle hatten Visionen. Das, was die Gartimpener Schwestern schon mit Worten prophezeit hatten, sahen die Gefährten nun vor ihrem geistigen Auge. Nach der Vision verfiel Fenew Jenko erneut in fiebrige Träume. Sein Fluch, der ihn langsam in eine Sumpfranze verwandeln würde, war wohl Weiterlesen

Die neunfingerige Klaue I – Lyoschos Geheimnis

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Der Junge Tuljoff war zwar in einem erbärmlichen Zustand, wurde aber von der Fee dankenswerterweise geheilt. Zurück am Turm, der Sohn der Baronin war immer noch bewusstlos, bestand Glawaschanjana darauf, dass er jetzt noch seine Angebetete Firnjascha befreien sollte, um den Schabernack zu Ende zu treiben. Rowin war, im Gegensatz zum Rest der Gruppe, strikt dagegen, den Jungen noch einmal in Gefahr zu bringen, konnte sich aber nicht durchsetzen. Schließlich beendete die Fee jede Diskussion, indem sie einfach alle unsichtbar und lautlos machte. Weiterlesen

Riesige Liebe II – Holzarbeiten

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Noch in der Nacht verließen Lahalee und Lindion das Lager der Gruppe. Balthasar fiel daraufhin ein, dass er bei seiner raschen Reise Fenew im Wald zurückgelassen hatte. Beide waren morgens gemeinsam aufgebrochen, aber als der Druide spürte, dass seine Gefährten in Gefahr schwebten, hatte er sein Tempo forciert, so dass der Norbarde nicht mithalten konnte. Also wurde das Lager abgebrochen und der Gefährte gesucht. Klugerweise hatte Fenew angehalten und auf die Rückkehr des Druiden gewartet. Weiterlesen

Riesige Liebe I – Der Testikel der Prophezeiung

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Am Abend erreichte die Gruppe abermals den kleinen Ort Bornstein. Am Fluss erfuhren sie von Kapitänin Nadeschja, dass die Reparatur des Treidelkahns noch mindestens zwei bis drei Tage in Anspruch nahm. Im Gasthaus, bei einem zünftigen Essen, malten sich die Gefährten aus, wie schön es doch sei, ein wenig Freizeit zu haben und sich auszuruhen. Doch sowohl Rowin als auch Styrvake hatten ein seltsames Ziehen im Schritt, das darauf hindeutete, dass es bald mit der Ruhe vorbei sein würde. Und wie auf Kommando betraten Mirhiban und der Ritter Ruschjew von Erlenbruch den Schankraum. Am vergangenen Abend noch war der Mann betrunken am Tresen gesessen, heute wirkte er viel aufrechter aber auch irgendwie besorgt. Die beiden setzten sich mit an den Tisch, und kamen sofort zum Thema. In seiner Funktion als gräflicher Ausbilder für Kampf und Jagd war Ruschjew gestern mit dem Spross der Herrscherin, einem siebzehnjährigen Jüngling namens Tuljoff, in den nahen Bornwald gegangen.

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Festumer Geschäfte II – Aufbruch in den Norden

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Wie von der Adelsmarschallin angekündigt, konnten die Gefährten sich in der Rüstkammer einige besondere Gegenstände aussuchen. Danach ging es in die Zinnoberlaboratorien, wo ein Potpourri der besten alchimistischen Substanzen für die Reise zusammengestellt wurde.

Am 10. Boron 1022 BF kam es dann zu einem folgenschweren Abendessen beim Draconiter Wulfhelm Tannhäuser. Ebenfalls anwesend war eine sechzigjährige Golgaritin namens Boronje Walroder. Eigentlich ging es noch einmal um die Vorfälle beim Erstürmen der Villa des Immanuel von Brabak. Man war dort auf Hinweise gestoßen, die vermuten ließen, dass der Nekromant im Bunde oder im Dienst eines viel älteren und längst schon vergessen geglaubten Schwarzmagiers namens Zoyan zu Notmark und zu Leuenteich stand. Weiterlesen

Festumer Geschäfte I

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Während der Hintergrundgespräche mit Gräfin Thesia von Ilmenstein wird schnell deutlich, dass sie neben der sicheren Reise ihrer Geliebten Mirhiban nach Pervin vor allem daran interessiert ist, herauszufinden wo ihre Schwanenflügelexpeditionen abgeblieben waren. Nach der Beschädigung des Hauptflügelpaars während der Schlacht auf den Vallusanischen Weiden, hatte die Adelsmarschallin bisher zwei Gruppen ausgesandt, um im hohen Norden nach der Herkunft und vor allem nach Reparaturmöglichkeiten für die Artefakt zu forschen. Beide Expeditionen verloren sich in Frisov, dort gab es noch Kontakte zu einem ortsansässigen Wirt namens Welf Nattel und einem Handelskontor der norbardischen Familie Irgjeloff, danach verlor sich jede Spur. Weiterlesen

Jenseits der Kälte IV – Die Stadt der Zwerge

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Die Geister, die außerhalb der Höhle umgingen, waren leicht durchscheinend und von einem bläulichen Schimmer umgeben. Zum einen schritten da Theaterritter durch die Dunkelheit, sowie Kämpfer, die als Wappen die neunfingrige Klaue hatten – ein dunkler Kor Kult. Als dritte Fraktion mischten einige wilde Barbaren mit, bei denen es sich wohl um Trollzacker handelte. Die Nacht war noch nicht weit fortgeschritten, als der Wache am Lager der Gefährten auffiel, dass der gefrorene Ritte und auch der See unter ihm zu tauen begannen. Als Meister Lyoscho das Phänomen untersuchte, war er schnell besorgt, dass der im Eis Gefangene ersticken könnte. Also bemühte er seine Magie und beschleunigte den Abtauprozess. Weiterlesen

Jenseits der Kälte III – Das eisige Grab

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Nach dem Gespräch mit der Wildhüterin Firunja kehrten Rowin, Lyoscho, Styrvake, Fenew, Balthasar und Tsaekal beim Bronnjaren zum Abendessen ein. Zunächst sprach man, im Beisein der Frau und den Kindern, über dieses und jenes. Als der Abend schon fortgeschritten war, berichtete der Rondra-Geweihten dem Herrn von Borjag von dem Überfall der Chimären. Sofort überkam diesen eine wilde Entschlossenheit. Er wollte direkt aufbrechen, um der Angelegenheit auf den Grund zu gehen. Weiterlesen