Archiv der Kategorie: Yggdrasill

Opfer eines harten Winters XV – Die Stadt der Ketten

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Wir gingen also an Land um wieder einmal unser weiteres Vorgehen zu besprechen. Mögen uns die Götter gnädig sein.

Da bin ich einmal draußen vor der Hütte, um den Göttern für dieses köstliche Bier und Met zu danken und ihr beiden glaubt ihr könnt die Geschichte besser erzählen als ich? Was liebe Leute haben die beiden euch vorgelallt?

Das wir in Ann um das Gastrecht betrogen wurden, eingesperrt und wie Gefangene gehalten wurden? Das wir wieder auf Thorgren Dormalsson getroffen sind und Loki vermutlich seine helle Freude daran hatte? Wie wir Hermod die Silberzunge und Berater von Jarl Hrapp Annsson überzeugen konnten uns zu helfen? Wie wir für Ann und den Jarl die Bestie im Wald erschlagen haben und so mit Dusk dem Hünen aus Finnland zusammenkamen und wie wir schlussendlich Ann wieder als freie Männer verlassen durften? Der Junge aber immer noch nicht bei uns war? Weiterlesen

Opfer eines harten Winters XII – Die Stadt der Ketten

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Nun und so verließen wir zwei Tage nach unserer Ankunft in Hirsk, die selbige wieder und segelten die Küste weiter südlich entlang in Richtung des Ansitzes von Jarl Hrapp Annsson. Dabei erzählen sollte ich euch vielleicht, dass Ubbos Lanze wieder leuchtet und dies bereits am Abend zu vor begonnen hatte. Denkt euch derweil euren Teil, denn erzählen werde ich vielleicht später erst davon.

Die Götter meinten es wieder gut mit uns und so segelten wir unter blauem Himmel und Wind aus nördlicher Richtung die Schwedische Küste hinunter und kamen schnell voran. Bis der Wind plötzlich abflaute und wie aus dem Nichts eine Nebelwand vor uns auftauchte. Die ersten Männer ließen sofort Erinnerungen aus dem Norden auferstehen und sprachen von dem gleichen Nebel wie bei der Eishexe. Aber das konnte nicht sein und so wies ich alle an, die Ruder in die Hand zu nehmen und zu zusehen, dass wir schnell durch diesen grauen Vorhang kamen. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters XIV – Die Stadt der Ketten

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So jetzt lasst euch mal von Ubbo erzählen wie es weiter ging. Wir waren also wieder in der Hütte, um zu besprechen was wir als nächstes machen sollen, damit uns dieser Jarl von der Bucht vertraut und uns gehen lässt. Da wir mit dieser Silberzunge von Berater geredet haben, und er meinte es wäre ein guter Anfang wenn wir die Bestie töten, wollten wir auch dies machen.

Die anderen Kameraden haben unsere Idee mitbekommen und waren gar nicht so begeistert von der Idee. Vielmehr waren sie beunruhigt und besorgt. Kann Ubbo gar nicht verstehen. Schließlich haben die Prophezeiungen ihm gesagt, dass die von den Göttern Gesegneten überleben… Oh ja jetzt verstehe ich… Gut, dass wir daran gedacht haben und die anderen nicht mitgenommen haben sag ich euch. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters XIII – Die Stadt der Ketten

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Irgendwann fanden wir uns wieder in Ann zusammen und tauschten uns darüber aus, was wir gesehen und gehört hatten. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort, war es uns jedoch nicht erlaubt das Dorf zu verlassen. Offiziell natürlich nur zu unserer Sicherheit – aber uns war klar, dass wir unter dem Deckmantel der Gastfreundschaft nicht viel mehr waren als unwillkommene Fremde.

Und so beratschlagten wir uns auf dem Schiff. Auch darüber, was wir dem Jarl im Tausch gegen Hord Beinirsons Sohn anbieten wollten. Eine Möglichkeit war es, die Bestie die das Dorf terrorisierte zur Strecke zu bringen. Aber ob das reichen sollte war ungewiss. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters XI

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Wir wurden in unsere zugewiesene Hütte verbrachten und durften diese bis zum nächsten Tag nicht verlassen. Den anderen ging es wohl nicht anders, aber sei es drum, aufgefallen waren wir und als Feiglinge sollte man uns wohl auch nicht mehr bezeichnen. Auch wenn Björns Nase etwas anderes sagte.

Am nächsten Tag, standen zwar immer noch Wachen vor unserer Hütte, aber so richtig aufmerksam waren sie nicht mehr. Doch gleich nach einem kleinen Frühstück, kam Torfin Arson wieder zu uns. Er forderte uns auf, am späten Nachmittag, wenn die Sonne anfängt zu sinken, zum König Aris Stigsson von Hirsk zu kommen. Dieser wollte mit uns sprechen und unser Handelsgesuch kennen lernen. Bis dahin durften wir uns wieder frei in der Stadt bewegen, sollten aber aufpassen nicht wieder Ärger an zu fangen. Nun und abermals gab es kein Wort über den Baba Jaga, was mich langsam zweifeln ließ. Waren wir vielleicht immer noch in einer Traumwelt der Götter, wo das auftauchen von Trollen, Unterirdischen und Dämonen vielleicht nichts Besonderes war? Weiterlesen

Opfer eines harten Winters X

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Ja und da waren wir nun, in Hirsk, dem übelsten Ort auf Midgard wie man sagt. Mir kam es damals eher vor wie Muspelheim, nur dreckiger und vermutlich sogar gefährlicher. Aber davon berichte ich, wenn ich einen neuen Humpen Bier hier vor mir stehen habe.

Der Anführer in Hirsk, war der selbst ernannte König Aris Stigsson, der neben sich einige Jarls versammelt hatte, die für ihn das Umland bewirtschafteten und auf Wiking gingen. Einer von ihnen war Rhap Andson ein übler Bursche, aber davon später mehr. Weiterlesen

Wenn der Nisse mit dem Nøck

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Aus Geschichten die ich gehört hatte, wusste ich, es musste der Sagenumwobene Rabenspeer sein. Aber was machte er im Tal der Dame des Eis? Das wollten wir auf dem Schiff besprechen und so gingen wir weiter zurück zum Boot. Dort wartete Ostwif immer noch auf uns und war sehr erstaunt uns so früh schon zurück zu sehen. Er war sich sicher, wir waren gerade einmal einen Tag fort und in der Zwischenzeit war nichts, rein gar nichts passiert. Nicht einmal Fische konnten sie fangen um die Vorräte auf zu füllen. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters VIII

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Es fing bereits an zu dämmern, als die ersten Wachen, Bewegung im Wald um die Lichtung herum ausmachen konnten. Es schien als ob Jarl Ivar eingetroffen war. Aber was hatte er als nächstes vor? Wollte er ein erneutes Blutbad in Ydalir anrichten? Wie sollte er gegen die Kämpfer von drei Dörfern, einem Haufen erfahrener Söldnern aus Gautland, zwei Volvas wovon eine sogar die Tochter Ullrs war und natürlich uns den mutigsten Kämpfern aus Rohald bestehen? Weiterlesen

Opfer eines harten Winters VII

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In Fensalir wurden wir von Jarl Ivar freundlich empfangen, schien er doch über unser erneutes Eintreffen nicht sonderlich erstaunt zu sein. Auch blieb er bei unserem Aufgebot an Kämpfern vor seinen Palisaden sehr ruhig. Der Grund dafür möchtet ihr wissen? Nun Ivar muss es gelungen sein, die Gauten die Skuld bezahlt hatte, davon zu überzeugen, für ihn zu arbeiten. Vermutlich hatte er ihnen ungleich mehr bezahlt und damit das Kräfteverhältnis mehr als ausgeglichen. Den Abend verbrachten wir als vermeintliche Gäste in Fensalir und sollten uns bis zum nächsten Morgen überlegen auf wessen Seite wir standen, auf Ivars oder der der Götter. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters VI

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Ubbo schaute noch einmal auf unsere Wunden und legte jedem von uns noch ein paar Kräuter auf. Er selbst genehmigte sich eine Hand voll Pilze und drängte uns dann zum Aufbruch, um schnell zurück zum Turm und Valthjona zu kommen.

Wieder kämpften wir uns durch das Unwetter, mitten durch den Wald und kamen einige Stunden später wieder am Turm an. Magnus übergab Valthjona die Klauen von Bergota und ich berichtet ihr was wir gesehen hatten und wer uns begegnet war. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters V

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Es dauerte nicht allzu lang und wir erreichten eine Lichtung und als wir sie betraten, war es still um uns herum. Kein Wind wehte oder heulte und kein Regen trieb uns ins Gesicht. Natürlich konnten wir um uns herum immer noch den Regen sehen und wie der Wind die Bäume hin und her wirbelte, aber dort auf der Lichtung war Stille. Die Götter selbst schienen hier ihre Hand auf diesem Ort zu halten. Im Schein der Blitze um uns herum, erkannten wir alte Steinruinen und einige Hügel und in einen dieser Hügel war sogar ein Eingang getrieben. Vielleicht eine Höhle oder alte Mine. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters IV

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Klar das die anderen auch ihren Teil getan haben und so ist es heute unwichtig wer nun wen und wieviel Jüten in Hels Reich schickte. Wer dem Händler einen Pfeil in die Brust jagte, wer dem Wächter erst den Schwertarm vom Leib nahm und wenig später auch den Kopf. Wichtig ist, dass am Ende nur noch Thorun, ihr jütischer Händler Gunnar und wir am Strand standen.

Alsbald legte sich eine beunruhigende Stille über den Strand. Natürlich trieb Njörd unablässig seine Winde an und die Wellen schlugen an den Strand, aber das Klirren der Schwerter und das Aufschreien der Männer, das Röcheln und das schwere Atmen, war vorüber. Eine göttliche Stille legte sich über mich. Doch war diese ganz und gar nicht beruhigend. Ich sah wie vor mir aus dem Sand die bleichen Knochenhände der Erschlagenen empor griffen, wie mich leere Augenhöhlen aus knochigen holen Schädeln strafend anblickten. Mir war als stünde ich am Todesfluss Gjöll oder am Leichenstrand Nastrond und Garm selbst würde auf der anderen Seite auf mich warten. Was bei allen Göttern Namen hatten wir getan, was hatte ich getan? Erschrocken blickte ich mich um und der salzige Hauch des Meeres holte meine Sinne zurück. Ich stand noch immer am Strand der kleinen Bucht, doch die Raben waren fort. Hugin und Munin, sie waren nicht mehr da, Odin hatte sich von uns abgewandt. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters III

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Im gleichen Augenblick als sie mit den Tränen in den Augen, welche sich im Fackelschein zeigten, die Kiste schloss, knackte es bedrohlich im dunklen Unterholz. Irgendetwas großes kam auf die Lichtung zu gelaufen, dies war ganz deutlich zu hören. Schnell hatten wir unsere Waffen in der Hand, als ein drei Schritt großer auf zwei Beinen gehender Bär in den Lichtschein trat. Er hatte Krallen so lang wie Dolche und Handteller große Zähne bleckten uns aus seinem offenen Maul entgegen. Über und über war er mit zottigem Fell bewachsen welches selbst auf die Entfernung einen üblen Geruch abgab. Aber als sein Blick auf Thurid fiel, blieb er stehen und gab ein Brüllen von sich welches schon fast an ein Wehklagen erinnerte. Weiterlesen

Opfer eines harten Winters II

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Am Ausgang der Höhle angekommen ging es zügig den vereisten Wasserfall hinunter. Unten angekommen, war es wieder einmal Magnus der die beiden Raben als erster erblickte, die in einer Tanne unweit vor uns saßen und auf uns herabblickten. Als der letzte von uns unten war, erhoben sich die beiden und flogen einen schmalen Pfad entlang der weiter in ein Wäldchen führte. Natürlich folgten wir sofort.

Erst viel es mir gar nicht auf, aber es war wärmer geworden. Natürlich war es immer noch kalt, aber eben so dass man meinen konnte, dass die letzten Tage des Winters angebrochen sind und der Frühling darauf wartet zu beginnen. Auch schien um uns herum der Schnee angefangen zu haben, zu schmelzen und so sah man immer öfter Gras oder Heidekraut durch die weiße Schneedecke blicken. Zu allem Überfluss war dies auch nicht mehr das Tal welches wir zuvor beschritten hatten. Weiterlesen