Archiv des Autors: jhb

Der Weiße Berg – Die Zuflucht V

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Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

15. Praios 1033 BF – Abschluss des Turniers
Larja heilte Firunz, so dass dieser beim Baumstammweitwurf Kirigam, Erich, Trevor sowie den Thorwaler Ulf Erkenson knapp übertreffen konnte. Nach der Mittagspause folgten die Finalkämpfe mit Schwert und Schild sowie mit dem Zweihänder. Bei ersterem zeigte Trevor sein ganzen Können, doch Ritter Vartan von der Eich obsiegte nach zähen Ringen. Ritter Ysgol von Tatzenheim gewann gegen Ritter Vartan im zweiten Finale. Weiterlesen

Das einsame Grab

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Bis auf einen waren alle Ältesten verstorben, und es war abzusehen, dass auch der letzte von ihnen bald das Zeitliche segnen würde. Unsere Vorräte wurden knapp und die meisten stimmten dafür, in die Zone zu gehen. Unter den gut 200 Bewohnern der Arche hatten sich Cliquen gebildet. Die Bosse der größten besetzten die beiden Gruppen, die das Umland erkunden sollten, mit ihren Favoriten. Weiterlesen

Die Quelle des Nagrach III – Blutrot und nagrachblau

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20. Boron 1023 BF
Man sah deutlich, dass das Erdgeschoss des Turms bis vor kurzem noch im Boden gesteckt hatte. Vor dem Eingang waren frische Spuren von einem Fuß- und einem Tatzenpaar sowie Schleifspuren von Körpern, die in den Turm führten. Im ersten Stock hingen sieben Leiber an der Außenwand. Ihr Blut war ihnen aus vielen Wunden ausgelaufen – es war in einem Eimer gesammelt worden. In der Mitte war ein blutrotes Heptagramm, und überall waren heruntergebrannte Kerzenstümpfe. Weiterlesen

Die Quelle des Nagrach II – Spuren der verlorenen Schwestern

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10. Boron 1023 BF
Zurück in Norburg erfuhr Tsaekal vom Apothecarius Rupert, dass die Asche der hingerichteten Hexe Jadminka Eisherz in das Kloster Urischalur gebracht worden war. Somit war das Kloster ein möglicher Anlaufpunkt von Dhana und Soraya. Sheanna, Hagen und Lyoscho suchten die Hexe Bisminka von Jassula auf und weihten sie in die Geschehnisse in Bosparan (s. DSvS II) ein, um von ihr zu erfahren, wo sich die Schwarmseele befände, damit man die Zauberpriesterin und die Erdruferin aus ihrem Schlaf erwecken könnte. Sie riet ihnen, zu den Steinen von Ser’rak zurückzukehren, um ein weiteres Mal in die Vergangenheit zu reisen (s. DSvS I). Weiterlesen

Von Viereggs verlorene Vermerke, Berlin 1957, 9.-10. Januar

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Mittwoch, 9. Januar 1957
Ich streifte den sich überschlagenden Polizeiwagen. Der Mann, der sich neben mir außen an den Lastkraftwagen klammerte, musste seine Schwerthiebe gegen mich einen Moment aussetzen, damit er nicht von dem anderen Wagen erfasst wurde. Meine Pistole hatte endlich keine Ladehemmungen mehr, ich verpasste ihm zwei Kugeln, und er ließ sich zu Boden fallen. Weiterlesen

Von Viereggs verlorene Vermerke, Berlin 1957, 8. Januar

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Das Schloss des Fuchsbaus war aufgebrochen worden, und Arnold von Siemens inspizierte den Schaden am frühen Abend höchstselbst. Niemand hielt sich dort auf, und nichts war gestohlen worden, so dass er es abhakte und seinen Ghul Johann anwies, das Schloss reparieren zu lassen. Er beschloss zu Fuß zurückzugehen – in einer Seitengasse traf er auf Alan Mackenzie, der den Einbruch fingiert hatte, um ihn zu sprechen. Er bat um Asyl bei der Carmarilla und warnte vor dem Sabbat, der plante Westberlin einzunehmen. Weiterlesen

Der Weiße Berg – Die Zuflucht I

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Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

Namenlose Tage 1032 BF – Ausharren in Corticors Höhle
Ich hielt morgens und abends Messen ab, um uns in dieser Zeit spirituell zu stärken. Am dritten Tag äußerte Varena die Frage, ob es die richtige Entscheidung war, auf die Akademie der Magier zu gehen. Nachdenklich zog sie sich zurück und spielte auf ihrer Flöte, wodurch sie wieder Tiere anlockte – das waren in diesem Fall Höhlenspinnen und anderes Getier, das ihrem Spiel aber genauso bezaubert friedlich zuhörte. Weiterlesen

Edira bleibt bei ihresgleichen

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Temedos wahrheitsgemäßer Abenteuerbericht

19.4.21
Edira schlug sich in die Büsche, während wir anderen uns den Räubern stellten. Die Falle, die sie uns gestellt hatten, erwies sich rasch als fatal für sie. Wer nicht verbrannt war, einen Pfeil im Herzen stecken hatte oder mit eingeschlagenem Schädel zu Boden sank, der rannte in Windeseile fort. Ein Mann namens Mathais, dessen Geist ich kontrollierte, ergab sich. Weiterlesen

Carl von Vieregg

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Ich kam am 12. September 1876 in Bayern auf die Welt. Wie meine Geschwister bekam ich Unterricht von Privatlehrern auf dem Schloss unserer Familie, und später studierte ich Geisteswissenschaften an der Universität München. Dem folgte eine Laufbahn im diplomatischen Dienst. Durch meine Heirat mit der Tochter eines bayrischen Kanzleirates im Jahre 1899 stand mir eine steile Karriere bevor. Weiterlesen

Bestehen und Vergänglichkeit I

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Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

14. Rahja 1032 BF – Das Ende der Dergelfeldbande
Larja und ich kamen mit vier Männern der Stadtwache zur Schenke Zum Trog, wo Kirigam und Erich bereits auf uns warteten. Im Schankraum überraschten wir den Weibel, Meister Pompilius und den Schönen Burkhard. Letzter versuchte durch den Hinterausgang zu fliehen, wo er beinahe vom axtschwingenden Zwerg erschlagen wurde. Vollkommen eingeschüchtert ließ er sich freiwillig verhaften. Drinnen unterlag Pompilius Larjas Magie. Der Weibel schlug sich gut, doch als er versuchte, durch die Eingangstür zu entkommen, nahm ich ihn in den Schwitzkasten. Weiterlesen

Das Schlachtfest III

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Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

2. Rahja 1032 BF
Der Jäger Torben hatte uns bis an die Grenze der Freiherrschaft Lichtenwald geleitet, als ein Hirsch während einer Rast an uns vorbeipreschte. Dicht darauf folgte eine Jagdgesellschaft, angeführt vom Freiherren höchstselbst. Wie er erfuhr, dass wir aus Hoheneych kamen, fragte er nach dem Verbleib von Ritter Andolin, und wann dieser gedachte, seine Tochter zu ehelichen. Weiterlesen

Das gelobte Land 2 – Mal-Rogan

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4.4.21
Ich floh tiefer in den Wald hinein, als ich gemerkt hatte, dass die Gestalten mich in meinem Versteck am Wegesrand entdeckt hatten. Doch stolperte ich, und da waren sie schon über mir. Es schienen nicht die Räuber zu sein, die unseren kleinen Trek angegriffen hatten. Ich fasste mir ein Herz und stellte mich als Temedo vor. Die vier, Ianoscho, Floki, Herogai und zuletzt Tribor, taten es mir nach, und wir gingen zurück auf den Weg. Weiterlesen

Ein Haufen Weltraumschrott

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2. Januar 2268
Paula Bergmann benötigte 24 Stunden, um mit ihren beiden Techs die Schäden an Rumpf und Antrieb der Schliemann zu beheben, bevor wir dieses System verlassen sollten. Der Captain unterbrach die Arbeiten am Abend, um uns in der Messe zusammenzurufen. Er eröffnete uns, dass die Erde unter Quarantäne stand, weil Aliens ein künstliches Virus ausgebracht hatten, das innerhalb der nächsten fünf Jahre 90% der Menschheit töten wird, wenn kein Gegenmittel gefunden wird. Weiterlesen

Die Anomalie

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Wir zerstören die Sensoren der verbliebenen Raider, diese zerschellen an Asteroiden bei der Flucht. Das Schiff, das wir zuerst kampfunfähig geschossen haben, fliegt in Richtung des Raumtores, aber wir greifen es vorher auf und nehmen es an Bord. Der Pilot ist ein Drazi namens Bozk. Ich behandel seine inneren Verletzungen während der Centauri ihn „verhört“. Sie waren mit ihrem Mutterschiff auch dem Signal der Sonde gefolgt. Vor zwei Tagen riss eine „Anomalie“ es in Stücke, und sie waren mit ihren drei Deltaschiffen hier „gestrandet“. Ich gewinne das Vertrauen des Drazi.
Von der Erde kommt eine verschlüsselte Botschaft. Lombardi rät dem Captain, sie nicht auf der Brücke anzuhören und die Mannschaft nicht einzuweihen. Weiterlesen

Prolog: Die Geister die ich rief V

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Aus den Anekdoten von Rubinion Salinder:

7. Ingerimm 1032 BF
Wie gelähmt stand Larja da. Kirigam und ich rannten ihr zu Hilfe. Mit bloßen Händen konnten wir den heißen Brautkranz nicht von ihrem Kopf nehmen. Während der Zwerg seinen Umhang wie einen Topflappen verwendete, sah ich mithilfe Hesindes Segen ein unbekanntes Symbol auf ihrer Stirn, das langsam verblasste. Weiterlesen