Schlagwort-Archiv: Warhammer

Der Geruch von Trollkotze

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Am Morgen nach unserer Nachtschicht waren wir alle geschafft. Dennoch hatten wir einiges zu erledigen. Johan und ich gingen nach Dunkelfeucht und zum Hafen und befragten Leute zu verschwundenen Personen. Zu unserem Erstaunen waren in den letzten fünf Tagen etliche Personen im Hafen verschwunden – seltsamerweise immer bei Nebel.

Konstanze erfuhr bei der Advokatin, dass der Mann, der immer wieder in unserer Nähe aufgetaucht war, Gregor Einauge Spaltmann hieß und steckbrieflich für eine enorme Belohnung gesucht wurde. Die Tätowierung könnte eine Zugehörigkeit zu einem Kult zeigen. Außerdem wies sie darauf hin, dass wir bereits im Stadtrat zum Thema geworden seien. Sie riet uns, uns zumindest zuerst in das System zu fügen. Weiterlesen

Tageswerk in der Stadtwache

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Am nächsten Tag frühstücken wir im „Krächzenden Raben“ auf Rudis Kosten und hören uns seine Geschichten an. Er weist uns darauf hin, dass wir uns nicht mit den hohen Herren der Stadt, dem Baron oder den Gekreuzten Fingern anlegen sollen. Vielleicht steht die vermeintliche Schlangen-Tätowierung auch für den Aal. Dann gehen wir wieder auf unsere Patrouille und kommen schließlich auch an dem abgebrannten Haus vorbei.

An einem kleinen Flussschiff wird ein Mann von kräftigen tätowierten Männern angegriffen. Rudi kommt in aller Ruhe zur Hilfe und versucht die Situation zu klären. Einer der Angreifer behauptet, dass der Schiffer die Hafengebühr nicht bezahlt habe. Darauf fordert Rudi diesen auf, die Gebühr zu zahlen. Als wir erstaunt reagieren, versucht Rudi sofort uns dort wegzubewegen. Die Männer versuchen, den Schiffer zum Hafenmeister zu geleiten, aber die Angreifer lassen ihn nicht los. Weiterlesen

Ankunft in Übersreik

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Wir kamen mit dem Bauern Dietmar Leiber in Übersreik an. Er zahlte für uns den Zoll, dafür sollten wir ihm beim Aufbau seines Verkaufsstandes auf dem Markt helfen.

Kaiser Karl Franz III. hatte gerade den Grafen Sigismund von Jungfreud aus der Stadt vertrieben und scheinbar viele seine Anhänger an der Stadtmauer aufhängen lassen. Für unsere erste Nacht quartierte der Bauer uns in einem Gasthaus ein. Die Stadt selbst wirkte wie ein Schlachtfeld. Schwelende Brände, Dreck und Siechtum an vielen Ecken, aber auch Reichtum und Festivitäten eines großen Herbstmarktes. Wir sollten offenbar sehr vorsichtig sein. Weiterlesen

Herz aus Glas II & III

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Karl versucht die Statue zu zerschlagen, was aber nicht gelingt. Statt dessen geht eine heftige Druckwelle davon aus, die uns alle zu Boden schleudert. Um zum Kampf zu eilen lassen wir die Statue zurück. Der Großteil der Angreifer sind anscheinend aufgestachelter Pöbel, die mit Brandsätzen bewaffnet sind und von einer Handvoll Söldnern verstärkt werden. Deren Anführerin hat eine schreckliche Brandnarbe auf dem halben Gesicht und sie versucht, zusammen mit ihren Söldnern, uns am Verlassen des brennenden Infernos zu hindern.

Mit Müh und Not gelingt es uns aus dem Haus zu entkommen und wir fliehen durch die dunklen Gassen zu Cordelias Apotheke. In der Nähe stehen, nur schlecht getarnt, die beiden Kopfgeldjäger. Wir klopfen bei Cordelia, die kurz darauf verschlafen das Fenster im Obergeschoss öffnet, um zu sehen wer Einlass begehrt. In diesem Augenblick fliegt ein Armbrustbolzen von einem der gegenüberliegenden Dächer in ihre Richtung. Mit einem erstickten Schrei wird sie nach hinten in den Raum gerissen. Weiterlesen

Briefe in die Heimat: Gemetzel in Speichelfeld

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13. April 2512, Übersreik, Reikland 

Liebe Hildrun,

danke für deinen Brief, ich habe mich sehr gefreut zu hören, dass es euch allen gut geht. Viele Grüße an Onkel Walter, ich hoffe, er wird schnell wieder genesen.

Bei mir gibt es leider nicht viel Neues zu berichten. Immer noch müssen wir den Zwangsdienst in dieser vermaledeiten Wache ableisten. Aber wir haben ein paar gefährliche, aber hoffentlich hilfreiche Aufträge beenden können, die unseren Dienst hier, so Sigmar will, verkürzen, wenn nicht beenden werden. So weit ist es nur leider noch nicht, daher lass mich berichten, was uns zuletzt widerfuhr. Weiterlesen

Gerüchte und Geschichten

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Rubens Erinnerungen… in der Wache von Übersreik, Tag 12…

…also ich weiß nicht ob ich noch ein Bier trinken.. oh, ja… kein Problem. Klar kannst du dich auf meinen Schoß setzen. Hilda, ist das richtig? Ja? Gut. Mensch, ihr Stadtmädchen seid ganz anders als die im Dorf.

Was dann passiert ist? Naja, nach der Sache mit den Mutanten die wir fertig gemacht haben, waren wir alle ziemlich fertig. Also ich und die anderen. Ich glaube, diese schrecklichen Sachen haben uns zusammen geschweißt, fast wie Freunde, die alles zusammen durchmachen, weißt du? Nein? Na egal, gib mir noch einen Schluck. Weiterlesen

Der Weg zum Schafott und zurück

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Erzählt von Alanus vom Fischteich

Endlich ging es am frühen Morgen kurz vor der Dämmerung mit unserem Auftrag los. Wir trafen uns an einem sehr kalten Morgen mit Ilse Fassenbrecht an einer Brücke am Fluss. Es war nichts los auf den Straßen. Aber das war nicht das Ungewöhnliche zu der Zeit, sondern ein komischer Nebel mit einer Art von grünem, kränklichen Licht.

Und da stand Ilse, schwer bewaffnet. Einige dieser Waffen auch für uns. Dennoch beschlich uns ein ungutes Gefühl. Dieses wurde nicht besser, als Ilse uns mitteilte, dass es bestimmt „Störungen“ auf dem Weg geben würde. Weiterlesen

Herz aus Glas I

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In den folgenden vier Wochen helfen Baldur und die Zwillinge noch bei der kurzzeitigen Bewachung von Cordelia Wesseling, da die beiden „Kopfgeldjäger“ ja annahmen, dass die Attentäterin zurückkehren würde. Tatsächlich bemerken wir, dass eine nur kindergroße Person den Laden zu beobachten scheint. Nach zwei Tagen packen die Kopfgeldjäger ihre Sachen und verschwinden und Cordelia bittet uns, Alexander Grün nach Süden aus der Stadt zu schaffen.

Annika Passerine aus dem Waisenhaus in Speichelfeld wird von uns ebenfalls immer wieder mit kleinen Gefälligkeiten und Zuwendungen wie Nahrung, Kräutern und Medizin für die Kinder versorgt, nicht zuletzt, um sie uns gewogen zu halten. Weiterlesen

Schachfiguren in Übersreik

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Zweiter Tag der zweiten Woche in dieser stinkenden Stadt… Gerwins Tagebuch

Immer noch muss ich mich entgegen all meiner Überzeugungen in der Stadtwache verdingen und mir weiterhin die schnöde Plumpheit unseres Vorgesetzten ansehen. Meine Kameraden, allesamt nützliche Schachfiguren in meinem Spiel, verkomplizieren meine Pläne weiterhin, obgleich ich sie langsam als wertvoll erachte. Doch nicht so schnell mit derlei Regungen…

Ruben, der Geschwätzigste von ihnen, sprach unverhohlen einen Wächter auf den Fall Holger Maurer an, welcher schockiert reagierte, wie auch der folgende. Dämlicher Bursche… Ich muss auf ihn und seinen Mund achtgeben, wenn er nicht unseren Untergang bedeuten soll. Also begleitete ich ihn zu der Magierin Sybille Hagerdorn, während unsere Kameraden, die eher Muskeln besitzen als Verstand, Rudi in Schach hielten. Weiterlesen

Gemetzel in Speichelfeld III

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Es entbrennt ein wilder Kampf, bei dem alle außer Baldur schwer verletzt werden. Die Vampirin bewegt sich mit übermenschlicher Schnelligkeit, doch gemeinsam gelingt es den Brüdern, sie endgültig niederzustrecken. Im Sterben flüstert sie Karl zu „Mein Vermächtnis, überbringe es meiner Mutter.“ Dann verwandelt sich das Wesen wieder in eine ausgezehrte und verfallene menschliche Frau zurück und verendet.

Beim Durchsuchen des Kellers finden wir einen polierten Handspiegel mit einem Riss darin, das Lager der Vampirin und ein schmutziges Tagebuch, welches in den letzten Wochen nur noch zunehmend wirre Einträge enthält. Weiterlesen