Dr. Charles Underwood, Leiter des Bethlem Royal Hospital, musterte den Patienten, der zu später Stunde in sein Büro geführt worden war. Dass er selbst einen der Insassen der Anstalt befragte, war eigentlich weit unter seiner Würde. Aber dieser Fall lag etwas anders. Nichts desto trotz hätte er den Irren nicht persönlich in Augenschein genommen, wenn es nach seinem Willen gegangen wäre. Der Patient saß auf einem groben Holzstuhl vor Underwoods Schreibtisch. Auf Anweisung des Doktors hatte man ihn gewaschen und in einen neuen, grauen Anstaltskittel gesteckt. Selbst das Haar hatte er ihm scheiden lassen. Der Irre starrte nach auf den Boden, die Hände mit den abgebissenen Fingernägeln waren durch Lederhandschellen aneinander gefesselt. Die zwei Pfleger, die ihn hergebracht hatten, warteten an der Tür. Nicht, dass sich Dr. Underwood vor einem elfjährigen Straßenjungen fürchtete, aber man konnte nie wissen. Weiterlesen
Schlagwortarchiv: Charakterbeschreibung
Vampire London 1880 – Cedrick Camberborough
Schreibe eine AntwortGeboren wurde ich in London am 13. Februar des Jahres 1802 als unehelicher Sohn von Lord Walter Camberborough und der Zimmerzofe Arabelle Dumas. Um einen Skandal zu vermeiden wurde ich auf den Landsitz von Lord Marcus Randall gebracht, welcher schon des öfteren meinem Vater bei Geldgeschäften und der ein oder anderen Problematik im Glücksspiel oder bei Frauen geholfen hat. Ich blieb bis zu meinem sechsten Lebensjahr auf dem Anwesen von Lord Randall, bis ich dann nach Manchester in ein Privates Internat kam, welches direkt mit der Universität von St. Andrews verbunden war. Was angeblich zur Stärkung meines Geistes in erster Linie dienen solle, weil ich wohl über die Jahre die ich im Landsitz Lord Randall’s verbracht habe, nicht immer mit „lebenden“ Personen gesprochen haben soll, sondern mit Toten und Geistern. Ob dieses alles meiner Einbildung entsprach, weil ich das einzige Kind hier auf dem Anwesen bin, oder ich geistig umnachtet war, wagte keiner zu sagen. Auch wurde ich beobachtet wie ich nachts durch die Gänge des Landsitzes „irren“ würde und dabei auch, weil eine Stimme mir sagte was ich zu tun hätte, einen geheimen Raum betrat der Lord Randall als Rückzugsort dient. Welches, so ich im nach hinein weiß, der wahre Grund gewesen ist warum ich ins „Internat“ musste. Weiterlesen
Vampire London 1880 – William Byron Percy III.
Schreibe eine AntwortWilliam kam am 11. August 1824 in Redbridge London auf dem Familiensitz der Familie Byron Percy als erstes Kind und somit Erbe von William Byron Percy II. (geb. 1801) dem 2. Earl of Redbridge und dessen Ehefrau Lady Margery Percy (geb. 1803), eine geborene Stuart, zur Welt. Zusammen mit seinen beiden Geschwistern, Henry Alan Percy (geb. 1826) und Victoria Percy (geb. 1831), wuchs er in Redbridge auf. Seine Kindheit und Jugend waren geprägt von einer liebenden Mutter, die ihren Kindern keinen Wunsch abschlagen konnte, einem strengen Vater, der sehr hohe Ansprüche, vor allem an seinen Erstgeborenen hegte, einem Bruder, mit dem er sich permanent messen musste und einer Schwester, zu der er ein sehr inniges Verhältnis unterhielt. Er lernte die Tugenden eines jungen Lords, wurde auf sein Erbe vorbereitet und in Fähigkeiten wie dem Reiten, dem Fechten, der Etikette und der Konversation ausgebildet. Er zeigte sich begabt, doch vor allem sein Geschick im Umgang mit der Sprache ließen seinen Vater auf eine politische oder juristische Karriere hoffen. Weiterlesen
Hannelore Roth
Schreibe eine Antwort*21.06.1881 in Berlin / Deutschland
Hannelore Roth ist eine etwas quirlige, recht beleibte Frau. Sie ist ein Stammgast im Lost Souls in Berlin, in dem sie allabendlich an einem Tisch für die Gäste das Tarot befragt. Für einen kleinen Obolus sagt sie ihnen dann auch die Zukunft voraus.
Meisten ist Hannelore Roth in auffallenden Kleidern bekleidet, trägt eine Bernsteinkette und hat ihre Haare hochgesteckt. Ende der Dreißigerjahre, Anfang der vierziger Jahre war Hannelore Roth in der Berliner Gesellschaft als Spiritistin anerkannt und bei der höheren Berliner Gesellschaft ein gerngesehener Gast. Mit Anfang der vierziger Jahre, wurde es jedoch um Hannelore Roth ruhiger. Man sah sie weniger in der Gesellschaft und könnte fast den Eindruck gehabt haben, dass sie sich sehr zurückhaltend und unauffällig zu verhalten versuchte. Erst mit Ende des dritten Reiches hatte man sie wieder häufiger gesehen bis sich schließlich ihren Stammplatz im Lost Soul gefunden hatte. Hannelore Roth hat auch Sandra Heinrich und Johnson Smith bei deren Besuchen im Lost Souls die Karten gelegt. Hierbei hatte sie ihnen eine große Gefahr vorhergesagt.
Dr. Martin Hofer, Ghul des Kapellmeisters
Schreibe eine Antwort*01.05.1900 in Josefstadt Wien / Österreich
Martin Hofer ist der Adjutant / Ghul von Otto Hähnlein, dem Kapellmeister der Tremere. Er ist Mensch, 1,80m groß, 100 kg schwer. Er hat lange rötliche Haare, leichte Sommersprossen und trägt eine Nickelbrille. Martin wirkt eher etwas unbeholfen und tollpatschig, assistiert jedoch gewissenhaft Otto Hähnlein bei seinen Experimenten. Die Kapelle verlässt er eigentlich nur, wenn er Aufträge für Otto Hähnlein ausführt. Martin Hofer hat Chemie und Biologie in Wien studiert und dort auch seine Doktorwürde erhalten. Während seiner Studienzeit war Martin Hofer in einer national ausgerichteten schlagenden Studentenverbindung. Nach Berlin ist Martin Hofer zusammen mit Otto Hähnlein gekommen.
Lydia Schneider, Geißel von Berlin
Schreibe eine AntwortLydia Schneider erhielt ihren Kuss im Alter von ca. 25 Jahren, wenn man ihr Erscheinungsbild als Anhalt nimmt. Sie hat lange wellige rot-blonde Haare und blau-grüne Augen. Sie hat eine attraktive schlanke Figur und ist um die 1,68m groß. Sie hat eine angenehme Stimme und ihre Bewegungen wirken anmutig. Weiterlesen
George Gordon Noel Byron
Schreibe eine AntwortMein Name ist George Gordon Noel Byron, 6. Baron Byron, oder wie viele es abkürzen: Lord Byron. Ich bin ein britischer Dichter und habe es zu einer gewissen Berühmtheit gebracht; es gibt sogar einen Eintrag in der Encyclopædia Britannica über mich. Mein Leben ist also hinlänglich bekannt, deswegen möchte ich hier nur auf die wichtigsten Eckpunkte zu sprechen kommen. Weiterlesen
Styrvake erwählt sein Schicksal
Schreibe eine AntwortIm Angesichts des Todes vor Frunus Thron erblickte ich folgende Visionen. Mein alter Mentor Thorulf Ansgarson erschien mir und fragte mich dreimal was mich hierher geführt hatte und dreimal antwortete ich, dass ich wegen der Schwanenflügel hier sei. Anschließend wurden mir meine innersten Ängste und anscheinend auch mögliche Ereignisse in meiner Zukunft gezeigt.
Ich sah die Schlange Hranngar wie sie mich versuchte zu zerquetschen, wie mich meine Wut sinnenlos machte, wie der Alkohol mich zu einem sabbernden Bettler machte. Ich sah aber auch wie Tronde Torbenson eine Kampffahrt gegen Glorana unternahm und in einer Höhle seinen Tod fand, weil die Eishexe und Halman von Gareth ihm aufgelauert hatten. Kurz darauf folgte aber eine Vision wie die Eishexe mir Halman übergab, Tronde überlebt und ich das schwarze Schwert erhielt. Weiterlesen
Alasdair Tulagh, Schildwächter des Wächterbundes
Schreibe eine AntwortGeboren in Cae Annwyl / Tir Durghachan als einziges Kind von Fianna Tulagh und Beornoth, beides angesehene Zauberer. Die Mutter Fianna, geborene Tir Durghachanerin, ist Meisterin der Artefaktkunde, der Vater Beornoth, der ursprünglich aus Wintholt stammt, ist Elemetarist. Weiterlesen
Hector Vaheris Meran
Schreibe eine AntwortGeboren wurde Hector im Jahre 336 AC als zweiter Sohn eines hoch angesehen Baumeisters und Architekten und dessen Frau in Solanthus. Seine Geburt fand im Sternzeichen des Kiri-Jolith statt und auf seinem Rücken, dem rechten Schulterblatt, zeigte sich ein Geburtsmal, welches an ein gebogenes Horn erinnerte. Schwert, Mut, Ehre und ein tiefer Glauben sollten sein Leben bestimmen.
Sein Vater brachte ihm und seinem älteren Bruder alles über die Baukunst bei und hoffte, dass seine Söhne eines Tages sein Erbe in Solanthus antreten würden. Hector lernte fleißig und diszipliniert, doch seine Leidenschaft galt dem Kampf mit dem Schwert, den alten Geschichten und Legenden über Helden der solamnischen Ritter wie Huma Drachenbann und seinem unerschütterlichen Glauben an Paladin und die guten Götter, die er tief im Herzen verehrte. Weiterlesen



