Archiv des Autors: Agrawan

Überfall am Drachenkopf

Schreibe eine Antwort

2. November 2946 DZ, Nachts

Verfluchter Sohn eines Trollschweins! Ghor ist geflohen und hat das Kriegshorn aus dem Grab mitgenommen. Die anderen murmeln irgend etwas von „Wissen“ und „Häuptling Brodda“, aber dieser dreimal verfluchte Mistsack ist weg, und daran ändert alles Papier Mittelerdes nichts mehr.

Das Grab scheint ansonsten recht leer zu sein. Ein paar Goldmünzen, ein paar Papierrollen. Interessant ist wohl der Foliant, den Arien gefunden hat, dort wird – wie auf der Karte auch – ein „Buch des Geheimen Feuers“ erwähnt. Aber mehr können wir hier wohl nicht herausfinden. Moment – der Elf ruft mich. Weiterlesen

Grabeshauch

Schreibe eine Antwort

2. November 2946 DZ, Morgens

Der Junge war erwürgt worden, wie vermutet. Eine verdammte Schande. Aber seltsamerweise waren es wohl nicht die Orkse. Wir fanden nichts, aber Odo konnte mal wieder Spuren aus dem Stein schälen. Er wäre vielleicht ein brauchbarer Zwerg geworden. Ich muss mir das bei Gelegenheit abgucken. Naja er fand halt Spuren von 6 Orks und 2 Wargen, aber nur am Rand des Plateaus. Der mutmaßliche Mörder muss sich über die Felsen bewegt haben – wie, wissen wir nicht. Auf jeden Fall sah es ganz schön glitschig aus, als die anderen hoch und wir unten rum sind, um nach Spuren zu suchen. Wahrscheinlich ist der Kerl den Orks nach. Weiterlesen

Die Ruhe vor dem Sturm

Schreibe eine Antwort

Siebter Tag, Abends

Hammer und Mut, haha. Wohl eher Schweiß und Blut. Diese dreckigen Sumpflinge mit ihren steinverlassenen Flatterviechern. Mögen all ihre Wände zu Kalk werden und über ihnen zusammen brechen!

Wir hatten die Sumpflinge, gut ein halbes Dutzend unter dem Kommando dieses Orks Rigurz, gesichtet und uns in Position geschlichen, während der stinkende Grünling noch mit seinem Meister sprach. Irgendein Hokuspokus, bei dem dieser „Meister“ aus der verrottenden Leiche eines Sumpflings mit ihm sprach. Das war in etwa so als würde dir Egel im Bart herumkriechen. Schauderhaft! Scheinbar hat der Meister diese Menschenorks Ghor und Magog ausgeschickt und Ghor wiederrum Rigurz um diese unglaublich wichtige Karte zu holen. Das haben wir jetzt schon mehrfach gehört. Leider konnten wir nicht mehr viel Weiteres mitkriegen, da irgendjemand von uns bemerkt wurde. Beim Barte Dains, nicht ich, ich schwöre es, diesmal war ich es nicht! Weiterlesen

Die Glocke im Sumpf

Schreibe eine Antwort

Siebter Tag, Morgens

Überall dieser verfluchte Nebel. Man schläft ein mit Wasser im Bart und wacht auf mit Wasser im Bart. Dazu wabert Wasser durch die Luft. Kein trockener Fleck mehr am Leib und überall nur Matsch! Verfluchte Sümpfe! Nach dem Frühstück untersuchen wir erstmal diesen Tümpel, in der Nacht war das wegen dieser Lichtkugeln zu riskant.

Beim Drachenfeuer! Ein Troll! Scheint als hätte der alte Mann von der Schleuse doch nicht nur Märchen erzählt. Was war dieses Vieh hässlich! Bartloser Abschaum! Bereits durch tapfere Zwergenklingen verwundet, das konnte ich sehen, ehe wir ihn seinen eigenen Wohnschlamm fressen ließen. Odo hat ihn rechtzeitig bemerkt – ob er wohl genau wie sein Hund riechen kann? Hab mir einen tollen Zahn als Trophäe ausgeschlagen. Danach hat Odo sich noch etwas Schilf gepflückt. Entweder will er unserer Elfe einen Antrag machen oder das Zeug hat wirklich diese „sehr gute Wundheilwirkung“ . Blabla! Schnaps hilft bestimmt besser! Weiterlesen

Von hölzernen Städten und dampfenden Sümpfen

Schreibe eine Antwort

Dritter Tag

Nachdem wir den Milchbart Baldor Flussgold und seinen Jungen Belgo davor bewahrt haben, als Wurmfutter zu enden, haben sie sich direkt mit mehr Arbeit bedankt. „Wir müssen die Toten mitnehmen“. Warum sollte man brüchigen Torf mitschleppen? Als Dünger sind sie besser geeignet, jeder Rabe würde mir da zustimmen. Aber nein, wie Könige sollten wir das Pack aufbahren. Egal, bevor ich noch dreimal anhalten muss, aufgrund ihrer tollpatschigen Lehmhände, baue ich ihnen ihre verfluchte Trage lieber selbst. Aber schleppen können sie alleine, bei Dains Bart, es sind ja auch ihre Toten! Muss wieder hämmern gehen, das Spitzohr hat geeignete Querstränge gefunden Weiterlesen

Von Bier, Gesang und dummen Händlern

Schreibe eine Antwort

Erster Tag, Abends

Wir sind im Gasthof „Drachenkopf“ angekommen. Spelunke, aber ein warmes Bett. Bier kennen sie hier nicht, nur Plörre mit Geschmack. Bei meinem Bart, was gäbe ich für einen guten Humpen. Die Aufgabe Gloins lastet auf meinen Schultern, auch wenn es eine Last ist, die ich voller Freude trage. Bin mit Folkmarr – guter Kerl, starker Arm! – angekommen, und naja, das Spitzohr (Arien) war auch noch dabei. Etepetete, aber sie hat wenigstens genug Geschmack um den Wert von alten Zwergenliedern anzuerkennen. Haben hier noch so’n Spitzohr – Spitzohr 2? Naja eigentlich heisst er Noil – getroffen und einen Waldmenschen, glaube Odo, mit seinem Kalb von Hund, Beo. Wo wir gerade beim Essen sind: Gar nicht mal so schlecht der Eintopf. Weiterlesen