Archiv der Kategorie: Dragonbane

Die Ridderhöhen 1 – Ein tragischer Verlust

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06.10.1025 – Wir brechen auf und reisen zu den Ridderhöhen. Zunächst wandern wir nach Norden bis zur Mittagszeit, ehe wir eine kurze Rast machen. Danach geht es weiter und es dauert nicht mehr lange bis wir die auf der Karte vermerkte Abzweigung erreichen, welche wir dann auch nehmen. Es dauert nicht lange und wir werden aus heiterem Himmel von Wegelagerern überfallen. Auch wenn es sich um sehr zerlumpte Gestalten handelt, sind diese dennoch bewaffnet. Dies macht sie zu gefährlichen Gegner für uns. Doch mit vereinten Kräften und unter Einsatz von Hjalmars Magie schaffen wir es den Überfall abzuwenden und die Wegelagerer zu besiegen. Doch dies hat uns einiges an Kraft gekostet, so dass wir bald nach einer geeigneten Stelle Ausschau halten, wo wir uns ausruhen und eventuell die Nacht verbringen können. Dank Oolans hervorragenden Wildnis-Kenntnissen finden wir schnell eine passende Stelle zum Lagern. Der Wald hier ist von dichten Spinnennetzen bedeckt, weshalb wir auch beschließen Wachen für die Nacht aufzustellen. Weiterlesen

Randweiler – Abenteuer oder ehrliche Arbeit?

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2.10.1025 IZ
Wir nehmen die noch brauchbaren Kurzschwerter und -bögen der Goblins an uns. Und Meister Wettermann hat ein paar Silberstücke, die er nicht mehr benötigt. Bevor wir ihn unter Steinen bestatten, findet unsere Zwergin Runhild an seinem rechten Unterarm ein Brandzeichen in der Form eines stilisierten Stiers, das sie ihm herausschneidet und an sich nimmt. Wir gehen hinab ins Nebeltal, solange es noch Tageslicht gibt, und rasten die Nacht über in einem Wald. Weiterlesen

Über den Drakmar-Pass – Brief in die Heimat

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15. Tage des neunten Monats im Jahre 1025 nach imperialer Zeitrechnung

Geliebte Schwester,

nach drei Monden voller Mühsal und Entbehrung habe ich endlich die Taverne „Zur letzten Rast“ erreicht, den letzten Außenposten vor jenem Pass, der durch die Kummergipfel führt und die letzte Schwelle zum Nebeltal markiert.
Geführt wird dieses gastliche Haus von einer Zwergenfamilie, den Baumanns, redliche und herzliche Leute. Der Bruder des Wirtes, Kyan mit Namen, ward mir als Führer über den Pass anempfohlen. Und wie es den Anschein hat, bin ich nicht allein in meinem Vorhaben, die Berge noch vor dem ersten Schnee zu bezwingen, denn bis zum Abend fanden sich weitere Reisende ein, von recht unterschiedlichem Schlag.
Da sind zwei Zwerge: Turo Braglison, offenbar ein geschickter Handwerker, und Runhild Kupferfaust, die mir als eine Art Gelehrte erscheint. Doch wirkt sie von schwacher Konstitution, und ich hege Zweifel, ob sie den Weg über den Pass unbeschadet überstehen wird. Möge sie nicht von einer ansteckenden Krankheit befallen sein. Ferner schloss sich uns ein Halbling an, Tjaldri Pausbacken genannt, ein Lebemann ganz nach meinem Geschmack, der dem Wein wie auch dem Würfelspiel nicht abgeneigt ist. Und zu guter Letzt – du wirst es kaum glauben – reist mit uns ein Angehöriger der Wolfsmenschen: Oolan Schneebraue. Ich wage zu behaupten, dass er der Einzige unter uns ist, der den Weg über den Pass auch ohne jegliche Hilfe zu finden wüsste. Weiterlesen

Runhild Kupferfaust – die Forscherin

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Sie hieß Runhild Kupferfaust und war mit ihren 104 Jahren eine ehrwürdige, aber noch junge Zwergin. Ihr Leben hatte sie den alten Schriften und Runen gewidmet, die in den Hallen ihrer Bergheimat verborgen lagen. Blass und fahl wirkte sie, als sei sie selbst ein Relikt aus den Archiven, mit Tintenflecken an den Fingern und Augenringen, die von langen Nächten über bröckelnden Pergamentrollen erzählten. Doch hinter diesem gelehrten Antlitz glomm eine unersättliche Gier – nach Wissen, nach Gold, nach allem, was glänzte und Geheimnisse barg. Weiterlesen

Oolan Schneebraue, der Heimatlose

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Oolan Schneebraue stammt aus den Tiefen der dunkeln Taiga, die weit nördlich der Kummerberge und des Nebeltals liegt. Er wurde in das Rudel von Rogar Frostzahn hineingeboren. Das Leben in der Wildnis, verab von Siedlungen und Städten, war hart und entbehrungsreich. Nur der Zusammenhalt des Rudels garantierte das Überleben des Einzelnen. Oolans Verhängnis ereignete sich mit den Ende des letzten Winters.
Die Vorräte des Rudels waren fast erschöpft, als der Schnee zu schmelzen begann. Die Mägen waren vom Hunger erfüllt. Die letzte erfolgreiche Jagd zu lange her. Rogar Frostzahn wählte seine erfahrensten Jäger aus, um auf Pirsch zu gehen. Oolan war begierig darauf, sie zu begleiten. Er war jung und wollte seinen Wert unter Beweis stellen. Rogar aber entschied, dass Oolan einen Wachtposten in der Nähe des Lagerplatzes beziehen sollte.
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Die Geschichte von Hjalmar von Lauterbrunn

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Hjalmar von Lauterbrunn

Hjalmar von Lauterbrunn

Hjalmar von Lauterbrunn wurde als jüngster Sohn eines einflussreichen Handelshauses in der Hafenstadt Lauterbrunn am Südlichen Meer geboren. Seine Familie war reich, stolz und stets darauf bedacht, ihren Ruf zu wahren. Von klein auf war klar, dass Hjalmar anders war als seine Geschwister. Während seine Brüder die Kunst des Feilschens und die Wege der Karawanen studierten, zog es Hjalmar zu funkelnden Zaubern, zu Geheimnissen, Illusionen und zur Freiheit, die nur Magie versprach.
Die Magierloge von Lauterbrunn erkannte sein Talent früh, doch ebenso früh erkannte seine Familie, dass Hjalmars ungezügelte Art sie mehr kosten könnte als Gold. Deshalb versuchten sie, ihn durch gesellschaftliche Bindungen zu „stabilisieren“. Und so begann eine Reihe von Ehen, die zu Legenden wurden – allerdings zu solchen, über die in Tavernen getuschelt statt bei Hofe gesprochen wurde. Weiterlesen

Prolog – Die Welt und der Weg ins Nebeltal

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In den ältesten Zeiten

Es war in den ältesten Zeiten, bevor die Welt von Wäldern bedeckt war und das Eisen von Zwergenmeistern gezähmt wurde. Vor dem Aufkommen der Menschheit und der Beherrschung der Kunst des Brot- und Bierbrauens.
Die Welt wurde damals von Drachen und Dämonen beherrscht. Ja, Drachenschlangen und dämonische Kreaturen waren die Prinzen und Prinzessinnen der ältesten Zeiten. Sie waren die Urkräfte, durch die die Welt und ihre Urmaterie geformt wurden: der Himmel, die Berge und die feurigen Ozeane aus Magma und gedankenlosem Leben. Sie waren gegensätzliche Prinzipien, die die Welt vollständig machten. Recht und Ordnung gegen Chaos und Wahnsinn, das Stabile und Feste gegen das Wilde und ewig Fließende. Weiterlesen