Das Boot fuhr zwischen zwei vereisten Felsnadeln hindurch und landete am Kiesstrand an. Es war schneidend kalt. Hinter dem Strand lag ein dunkler Fichtenwald. Tiefer im Wald sah man Rauchsäulen. Sten schaute sich um, während die Männer das Boot ausluden. Es gab keine Spuren, keine Anzeichen von Leben. Dennoch fühlte sich Sten aus dem Wald beobachtet.
Die Männer bereiteten am Strand einen Lagerplatz. Riskir, Haldor, Tjalf und Sten machten sich derweil auf den Weg durch den Fichtenwald in Richtung der Rauchsäulen. An einer Weggabelung erblickte der Bärenkrieger eine Bewegung in den Wipfeln eines Nadelgehölzes. Sten griff sich den Stamm und schüttelte die Fichte, was zur Folge hatte, dass ein Dutzend Pikten aus den umliegenden Bäumen fielen und unter Grunzen und Brüllen angriffen. Sie hatten keine Chance, nur ein paar Wenigen gelang die Flucht. Dann passierte etwas seltsames mit den Leichen. Ihre Leiber überzogen sich mit Eis, und völlig geräuschlos versanken sie in den Waldboden, bis nichts mehr von ihnen übrig blieb. Weiterlesen
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Gary Stu HARBARD
Schreibe eine AntwortAuf der Lichtung vor der Hütte der Hexe berichtete Riskir von den Erlebnissen in der Traumwelt. Damit schien die Bedrohung durch den Draugr zunächst gebannt, um so genügend Zeit zu haben, damit man Gnor gefangen nehmen konnte. Es galt außerdem, den obskuren Runenmeister ausfindig zu machen, um die ruhelosen Geister der Arnkel Erben zu besänftigen. Und dann war da noch die Suche nach einem geeigneten Ehemann für die Tochter von Ottar Stigsson, dem Jarl des Arnkel Clans, Astrid Ottarsdottir.
Nach kurzen Reisevorbereitungen brach die Gruppe noch vor dem Mittag auf und erreichte am Abend die Stelle, an der vor einigen Tagen Gnor von Tjalf und Haldor frei gelassen worden war. Weiterlesen
Prolog – Ein kleiner Halunke
Schreibe eine AntwortFlint Feuerschmied starrte auf die glatte Fläche des kleinen Teichs und strich sich abwesend durch den vollen weißen Bart.
“Gleich ist es soweit”, sagte der alte Mann, der neben ihm saß. Er hatte seinen verschlissenen spitzen Hut abgenommen. Darunter kamen einige wild abstehenden Haare zum Vorschein.
“Hrm. Das Spitzohr sitzt immer noch auf seinem Stein und starrt in den Nachthimmel”, brummelte Flint.
Für den Zwergen fühlte es sich an, als würde er hier schon Stunden sitzen und die Wasseroberfläche beobachten. Der Teich, zu dem ihn sein alter Freund geführt hatte, war ein Spiegel, durch den man auf die Welt schauen konnte. Es erfüllte Flint jedes Mal mit einem seltsamen Gefühl von Wehmut, aber auch einer großen Erleichterung, wenn er hier war. Manchmal kam es ihm vor, als wäre es schon eine Ewigkeit her, manchmal fühlte es sich an wie gestern, dass er selber dort unten gewesen war.
“Da! Jetzt geschieht es”, rief der Alte.
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Mobiles Design repariert
Schreibe eine AntwortEs gibt Probleme in der Zusammenarbeit zwischen dem mobilen Design der Seite und WordPress, die zu Darstellungsfehlern geführt haben. Diese Schwierigkeiten sollten jetzt mit einem Hotfix behoben sein. Eine grundsätzliche Lösung wird aber voraussichtlich erst mit einem WordPress-Update bereitgestellt werden. Falls es also wieder zu Darstellungsfehlern kommt, bitte um kurze Benachrichtigung.
Frostbrand
Schreibe eine AntwortAm Morgen verließ die Gruppe um Riskir das Dorf Rohald auf der Straße nach Norden Richtung Holmgang. Der Zauberer hatte einige Karten im Gepäck, auf denen Ländereien verzeichnet waren, die dem Arnkel-Clan als Reparation für den Tod der drei Söhne des Jarls angeboten werden konnten. Ein Konflikt sollte unter allen Umständen vermieden werden.
Es war weiterhin auffällig kalt für die fortgeschrittene Frühjahrszeit, und am Abend war es mehr ein glücklicher Zufall, dass man in der offenen Ebene einen Landfall fand, wo man einigermaßen windgeschützt lagern konnte. Sten hatte sich für die erste Wache auf den Hügel begeben, um so einen besseren Überblick zu haben. Gegen Ende, er wollte sich gerade schon anschicken, den nächsten zu wecken, landete plötzlich eine extrem fette Eule auf der Kuppe. Die Augen des Tieres leuchteten blau. Ansatzlos und mit einem gepressten Grunzen machte Sten einen Satz nach vorne und spaltete das Tier in zwei Hälften. Von dem Lärm wurden die anderen wach. Riskir untersuchte den Kadaver, wobei er nichts auffälliges fand. Als er seinen Blick allerdings schweifen ließ nahm er beim Lagerfeuer einen bläulichen Schimmer von Magie wahr. Da es der Gruppe prophezeit war, dass der Draugr zurückkehren würde, hätte das dem Zauberer ein klares Warnsignal sein müssen! Aber er behielt seine Entdeckung für sich und unternahm nichts. Weiterlesen
Wartungsarbeiten am 8.9.
Schreibe eine AntwortAm kommenden Freitag, 8. September 2023, führt unser Webhoster zwischen 0 Uhr und 7 Uhr Wartungsarbeiten durch. In dieser Zeit kann es zu kurzen Ausfällen der Webseite kommen. Bitte entschuldigt die Unannehmlichkeiten.
Fimbulwinter
Schreibe eine AntwortIn diesem Jahr wollte der Frost nicht gehen. Manche munkelten schon vom Fimbulwinter, der der Legende nach den Beginn der Götterdämmerung ankündigte. Jedenfalls war es kurz vor der Tag- und Nachtgleiche, an der ein Fest geplant war. Der Jarl der Kjari, Hrolf von Rohald, wollte dort verkünden, dass seine zweitgeborene Tochter Jorun nach seinem Tod seine Nachfolge antreten sollte. Sie war die Einzige, die übrig war. Seine beiden Söhne waren bereits gestorben, und seine älteste Tochter war verheiratet mit einem schwedischen Prinzen.
Der strenge Winter hatte dazu geführt, dass die Vorräte knapp waren. Also entsandte der Jarl alle, die dazu geeignet waren, auf die Jagd. Eine dieser Gruppen, vier Männer, die erst seit wenigen Jahren in Rohald waren, gab er noch einen weiteren Auftrag mit auf dem Weg. Wölfe trieben im Norden, am Grenzfluss zum Gebiet des verfeindeten Arnkel-Clans, ihr Unwesen. Der Dorfvorsteher aus Holmgang, welches zwei Tage entfernt an der Brücke über dem Fluss lag, hatte um Hilfe gebeten. Hrolf wollte, dass dieses Problem gelöst wurde. Entweder indem man die Wölfe nach Norden auf das Gebiet der Arnkel vertrieb, oder indem man sie erschlug. Weiterlesen
Serverwartung 6. April
Schreibe eine AntwortWegen notwendiger Wartungsarbeiten am Server wird thornet.de am Donnerstag, 6. April, ab 1 Uhr morgens für ca. 4 Stunden nicht erreichbar sein.
Twitter Account ruht
Schreibe eine AntwortIhr werdet sicher schon mitbekommen haben, dass Twitter seine Benutzerrichtlinien geändert hat und nun Links zu diversen Sozialen Medien, Linktrees, usw. verbietet. Details dazu hier:
→ heise.de: Twitter sperrt Accounts von Journalisten – Links zu Mastodon teils nicht möglich
→ derstandard.at: Twitter verbietet offenbar fast alle Links zu anderen Social-Media-Plattformen
→ spiegel.de: Twitter verbietet Werbung für andere Social-Media-Plattformen
Auch der Link zur Mastodon-Instanz von THORNET.de wurde als “gefährlich” getaggt. Weiterlesen
Apokryphe der Heiligen Margarete von Kreutzing
Schreibe eine Antwort1Aus den Nebeln war ein düsteres Wesen getreten, den sie den HEROLD DER LEERE nannten.
2Er war gerufen von den Ewigen, die gar nicht hätten sein dürfen, um den Tisch zu bereiten für den Verschlinger der Welten, der kommen sollte, um zu vernichten, was ihnen nicht gestattet war zu besitzen.
3Und als sich der Schatten des Herolds über die Nördliche Weite legte, da entsandte die Matriarchin aus der Heiligen Stadt eine Dienerin des EINEN GOTTES, die in sich das Licht des Glaubens trug und deren Herz rein war, und ihr Name war Margarete, welche aus der Stadt Kreutzing kam.
4Sie bereiste die Länder des Nordens von Hexton bis zu den Eisenfelsen, von den Trollhöhen bis ins ferne Porta.
5Allen Ortes flüsterten die Menschen von einer Finsternis, die jedes Licht verschlang, von einem Sendboten, dem Opfer gebracht wurden, auf dass er den Schleier zerreiße, damit der Fürst der Leere sich an der Welt laben möge.
6Als Margarete das hörte, war ihr Herz von großer Furcht erfüllt, woraus sich der Nebel der Ewigen nährte und ihren Blick vor der Wahrheit verhüllte.
7In der dunkelsten Nacht, am unwahrscheinlichsten Ort, erschien ihr dann die, die ihr Leben den Hunden gab bevor die Dolche ihrer Häscher sie zu Fall bringen konnten. Weiterlesen



