Die Quelle des Nagrach II – Spuren der verlorenen Schwestern

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10. Boron 1023 BF
Zurück in Norburg erfuhr Tsaekal vom Apothecarius Rupert, dass die Asche der hingerichteten Hexe Jadminka Eisherz in das Kloster Urischalur gebracht worden war. Somit war das Kloster ein möglicher Anlaufpunkt von Dhana und Soraya. Sheanna, Hagen und Lyoscho suchten die Hexe Bisminka von Jassula auf und weihten sie in die Geschehnisse in Bosparan (s. DSvS II) ein, um von ihr zu erfahren, wo sich die Schwarmseele befände, damit man die Zauberpriesterin und die Erdruferin aus ihrem Schlaf erwecken könnte. Sie riet ihnen, zu den Steinen von Ser’rak zurückzukehren, um ein weiteres Mal in die Vergangenheit zu reisen (s. DSvS I). Isblóm und Tsaekal patrouillierten in der Nacht auf den Straßen, aber der Werwolf von Norburg ließ sich nicht blicken.

11. Boron 1023 BF
Am nächsten Morgen brach die Gruppe Jagdritter mit Hagen, Elsurion Sternenlicht und seiner Leibwächterin Jurga Argasdottir, Selwine von Hexenhus, Frinjen von Bornstein und Wulfen von Irberod, Floriel und den drei Hexen Alwinia, Geschmina und Iriala auf nach Hexenhus. Iriala erkundigte sich bei Lyoscho, warum sie ein Praios-Geweihter begleitete. Dieser versicherte ihr, dass Lichtbringer Albin nichts über sie wusste. Florial hatte seine Hochzeit um ein Jahr und einen Tag verschoben, so dass er sich weiterhin an Sheannas Rockzipfel hängen konnte.

In Hexenhus erfuhren sie abends von der Wirtin des Kröteneis, Eileen Obren, dass Dhana und Soraya vor einer Woche hier nach Jadminka Eisherz gefragt hatten, und zu einem Steinkreis in den Wald gegangen waren. Dhana hatte ein junge Katze dabei gehabt, was vermutlich ihr neues Vertrautentier war. Soraya soll fortwährend in einem Buch gelesen haben – bestimmt war es das Buch der Göttlichen Erleuchtung (s. DGE I-IV).

Der Baron von Hexenhus und seine Frau waren überglücklich, dass ihre Tochter Selwine das Abenteuer im Norden überlebt hatte (s. SaS IV), sie Großeltern geworden waren (s. SiE I) und der Vater des Enkels auch gerettet worden war (s. SaS VII+VIII). Hexenhus und Bornstein gelobten, dass sie sich dem Kampf gegen die Eishexe anschließen und Truppen bereitstellen würden.

12. bis 15. Boron 1023 BF
Morgens ging man zu dem Steinkreis im Wald. Es war eine schlichte Ansammlung von sieben Findlingen. Isblóm, Iriala und Lyoscho stellten fest, dass Dhana hier mir dem Geist der toten Hexe gerungen hatte – keine von beiden hatte über die andere triumphiert. In Hexenhus verabschiedete man sich von Selwine, Frinjen und Wulfen – dieser wollte dann auf direktem Weg nach Festum reisen – packte zusammen und traf sich auf der Straße nach Osten mit Tsaekal und Hagen, die den Spuren von Sheannas Schwestern durch den Wald gefolgt waren.

Man folgte der Spur der Frauen über den Weiler Dotzen bis nach Torsin.

16. Boron 1023 BF
Hinter Torsin trennten sich die Fährten der beiden, so dass die drei Hexen Soraya in Richtung Drauhag folgten und der Rest Dhana in Richtung Perwin. Wenn man mit anderen Leuten sprach, so hörte man oft von Geistererscheinungen und dass die Menschen von Toten träumten. Dhana hatte die Stadt umgangen, doch ihre Verfolger machten Station im Rhaja-Tempel bei Merhiban. Endlich fiel auf, dass die Geweihte Sulva sie nicht begleitet hatte. Isblóm verwandelte sich in einen Schwan und flog zurück.

17. Boron 1023 BF
Wieder in Norburg lieh sie sich etwas Kleidung und erfuhr vom Haushofmeister der Burg, dass Sulva die Stadt einen Tag nach ihnen verlassen hatte.

Der Elf und die Thorwalerin waren in Perwin geblieben, die anderen erreichten Abends Eschenfurt und kehrten bei Baron Ugo Damian ein, der auch ein Mitglied des Ordens der Jagd war. Er warnte uns vor den Sumpfranzen aus den Rotaugensümpfen, und es gab Berichte, dass in der Gegend von Silling eine Räuberbande sein sollte.

18. Boron 1023 BF
In Silling komplimentierte sie die Stadwache sogleich zu Baron Aljew, der sie eindringlich bat, dem Verschwinden vom sechs Dorfbewohnern nachzugehen, die innerhalb der letzten vier Tage verschwunden waren. Es sprach viel dafür, dass das mit Dhanas Ankunft zusammenhing. Die Wirtin des MeskinnesVasjella Karenkov, wusste zu berichten, dass Dhana sich für einen Turm interessierte, der sich aus dem Sumpf erhoben hatte. Außerdem hatte sie sich ein Hautbild einer Schlange stechen lassen. Scheinbar überwog der Einfluß von der Schlangenhexe Jadminka Eisherz bereits.

19. und 20. Boron 1023 BF
Isblóm schloss in den frühen Morgenstunden wieder zu ihren Freunden auf. Zusammen mit dem Jäger Gerjeff gingen sie in den Sumpf und übernachteten bei Gerwins Hütte. Tags darauf erreichten sie die Turmruine, die sich auf einer kleinen Insel befand. Eine morsche Brücke führte über einen Bach, doch war sie nicht mehr sicher. Also wateten sie durch eine Furt hinüber.

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