Archiv der Kategorie: Splittermond

Adhara „Iye“ Citlali

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Name: ADHARA CITLALI „Ferner Stern“
Neuer Name: IYE, übersetzt „Rauch“
Dämmeralbin, 23 Jahre

Zwillingsbruder: MAKARAH „Tierfriede“
Vater: CHAKORA AKIOLA „Der Weitsichtige“
Mutter: APONI TAUMETOPEIA „Tausendschwinge“
Großvater mütterlicherseits: CALO TAUMETOPOS „Blutrot“
Zieh-Schwester mütterlicherseits: EREBIA „Mohnblüte“ Weiterlesen

Nacht über Tannhag

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Dragorea, Selenia, 8. des Monats Wassermond im Jahr 991 LZ

Auf meinem Weg in Richtung Arwinger Mark schloss ich mich für den Weg über den Kynhold einer kleinen Händlerkarawane an. Am dritten Tag der Reise quartierten wir uns in Tannhag, auf der Spitze des Blutpasses, in dem Gasthaus „Eichelhäher“ ein. Es regnete unablässig und wir waren entsprechend durchnässt. An diesem Abend saß ich an einem Tisch mit einigen merkwürdigen Gestalten, die ich im Verlaufe der Nacht noch näher kennenlernen sollte.

Einer von ihnen, ein Gnom mit dem Namen Filliam Leichtfuß, begann sogleich, sich zu entkleiden, um uns nur noch mit einer Unterhose bekleidet Gesellschaft zu leisten. Mor Dämmerschlag, ein bemitleidenswerter Varg-Söldner, der sich gesitteter benehmen konnte, hatte während des Essens die nassen Sachen des Gnoms unter seiner Suppe. Haarok Feuerbauch, ein Zwerg vom Clan der Feuerbäuche saß mit seiner Waffe am Tisch und eine dunkelhäutige Dämmeralbin, Iye, drückte sich misstrauisch an unserem Tisch herum. Weiterlesen

Die Bestie von Krahorst 2 – Die Ruine im Moor

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Nacht vom 12. auf 13. (Neumond)  Wassermond 990
Taeldor Felsspalter und Yadri Eidbewahrer, zwei Vulkanzwerge, treffen auf die angeschlagene Gruppe im Sumpfweiler. Nach einer schnellen Vorstellungsrunde wird den beiden klar, dass die Gruppe Hilfe benötigt. Sofort macht sich Yadri daran einen Verwundeten von ihnen zu heilen, während Taeldor dabei hilft die sich ständig heilende Monstrosität in Schach zu halten, während die anderen einen Scheiterhaufen aufschichten. Das Verbrennen der Kreatur führt dazu, dass sie sich nach einer gewissen Weile vollständig auflöst und nur noch die Kette, die es um den Hals trug, übrig bleibt. Weiterlesen

Yadri Eidbewahrer – Clankrieger aus Furgand

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Aufgewachsen bin ich in der Bergfeste Graulenblick, wo ich auch den Großteil meines Lebens verbracht habe. Meine Eltern, Grogi und Ugrima, gehören, genau wie ihre Eltern und deren Eltern auch, den Grenzwächtern an. Das Unreich ist nicht weit, der Schutz der kleineren Orte, Gehöfte und Minen eine ehrenvolle und wichtige Aufgabe, die der Clan der Grenzwächter schon vor Jahrhunderten übernommen haben. Deren Tradition in der Familie führe ich gerne und voller Stolz fort. Schon in jungen Jahren als zwei-Käse-hoch lernte ich den Umgang mit Waffen und Rüstungen. Da ich mich im Heilen sehr geschickt anstellte, nahm mich Meister Urek unter seine Fittiche und lehrte mich frühzeitig Grundsätze der Heilkunde und der Heilmagie. Kaum dem Jugendalter erwachsen erwies ich mich dem Clan als würdig und wurde aufgenommen. Seitdem versehe ich meinen Dienst in ihren Reihen. Weiterlesen

Die Bestie von Krahorst 1 – Rattlinge und ein großer Vogel

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Es ist der 12. Tag im Wassermond des Jahres 990, ich befinde mich auf der Straße von Arwingen nach Westen. Ein sehr starker Regen bringt mich dazu am Wegesrand Schutz unter Bäumen zu suchen, als ein netter Händler namens Ludquist auf seinem Planwagen des Weges kommt und mir anbietet mich bis zum nächsten Weiler mitzunehmen. Ich steige auf und sehe das er schon zwei weitere Reisende aufgesammelt hat. Es sind zwei Alben die sich als Naruar und Gwyndolyn vorstellen. Auf dem Weg zum Weiler steigt auch noch ein Mitglied des Wächterbundes zu, der sich als Thungmor vorstellt, uns aber ansonsten ignoriert. Ich unterhalte mich mit den Alben über ihr Heimatland und den dortigen Gepflogenheiten. Am Abend erreicht man den Weiler Krahorst, der zur Besitzung eines Adeligen gehört, dessen Burg wir einige Kilometer weiter östlich auf einem Hügel am Weg gesehen haben. Weiterlesen

Das Gasthaus im Sumpf – Teil 4

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29.08.991 LZ, nachts, immer noch irgendwo im Seelenmoor

Der Altarstein, an dem der Hauptmann, Lian und die Untoten stehen, ist etwa 15 Meter entfernt. Bei den Untoten, fünf an der Zahl, handelte es sich offensichtlich einmal um zwei Händler und drei Räuber- zumindest schließe ich das aus der Kleidung. Bewaffnet und gerüstet sind alle fünf nicht; Lian und der Hauptmann Greifar von Runhag mit Langschwertern. Der Varg macht nun einen Sturmangriff gegen den Hauptmann, während neben mir nun endlich erst Drakon und dann Ahnjin auftauchen. Daher entschließe ich mich, ebenfalls anzugreifen. Da rauscht auch schon Drakon an mir vorbei und macht ebenfalls einen Sturmangriff auf Greifar. Dieser bekommt kurz nacheinander zwei schwere Treffer vom Varg und Drakon und wankt schon.

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Das Gasthaus im Sumpf – Teil 3

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29.08.991 LZ, nachts, immer noch irgendwo im Seelenmoor

Wir versuchen, den Eingang in die Kapelle so gut es geht zu verbarrikadieren, was uns in der Kürze der Zeit allerdings nur mäßig gelingt. Die grauen Kerle überwinden an vielen Stellen die Mauer und formieren sich und während sie vorrücken, ziehen wir unsere Waffen und warten ab.

Als die ersten grauen Kerle auf etwa fünf Meter an die Barrikade herangekommen sind, springen sie mit einem gewaltigen Satz an die Barrikade und fangen an, sie einzureißen. Ein paar klettern darüber und ein Kampf entbrennt.

Drakon erwartet die grauen Kerle unten, ich stehe neben ihm, Lian hält sich etwas zurück. Ahnjin harrt derweil auf dem Dach aus. Die Räuber stellen sich den grauen Kerlen, wir versuchen, sie dabei zu unterstützen. Es drängen sich jetzt fast ein Dutzend der merkwürdigen Gestalten in die Kapelle und ein heftiger Kampf entbrennt. Die grauen Kerle sind ziemlich sicher keine lebendigen Gestalten, sie bluten nämlich nicht normal, sie sondern bei Treffern eine merkwürdige, eher schwarze Flüssigkeit ab. Weiterlesen

Das Gasthaus im Sumpf – Teil 2

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28.08.991 LZ, nachts, irgendwo im Seelenmoor

Da wir durch den Gang nicht weiterkommen, gehen wir wieder zurück zur Schatztruhe. Da wir diese bisher noch nicht geöffnet haben, tun wir dies jetzt. Wie erwartet sehen wir einen Haufen Münzen bestehend aus vielen Telaren und Lunaren. Richtig schätzen kann man die Menge nicht, aber er werden sicherlich einige hundert Lunare sein; ganz wie vom Geist prophezeit. Wir überlegen nun, wie wir in den großen Raum hinter der Doppeltür gelangen können. Während wir beraten, huscht als Ahnjin plötzlich in den Schatten neben der Treppe. Wir drehen uns um und sehen eine Gestalt die Treppe herunter kommen, die offensichtlich nur von Ahnjin wahrgenommen wurde. Es handelt sich um einen Varg, den ich schon bemerkt habe, als ich mit Kerverok über die Mauer kletterte. Es scheint eine Art Anführer der Mondsteindiebe hier zu sein und ist bewaffnet, hat seine Waffe aber nicht gezogen. Als er uns erblickt, knurrt er ein „was ist das hier für eine Versammlung“, spitzt seine Ohren nach hinten und macht auf dem Absatz kehrt nach oben. Hat er etwas gehört? Wir stehen zunächst unschlüssig herum und entschließen uns dann, nach oben zu gehen. Weiterlesen

Das Gasthaus im Sumpf – Teil 1

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Wir buchen nun erstmal die beiden Zimmer neben dem Zöllner und überlegen danach weiter, wie wir den Kerl aus dem Zimmer vertreiben.

Drakon schlägt vor, zunächst zu versuchen, vernünftig mit ihm zu reden. Vielleicht lässt er sich ja überzeugen. Ich begleite Drakon zum Zimmer und nachdem wir angeklopft haben, öffnet ein erzürnter Zöllner. Offensichtlich hat sich sein Diener verspätet, was ihn aufregt. Er ist nicht nur kurz angebunden, sondern sehr unfreundlich, um nicht zu sagen: frech. Als Oberzöllner hier mag er eine gewisse Autorität haben, aber gegenüber Vertretern des Wächterbundes hätte ich etwas mehr Respekt erwartet. Zumal Drakon ausgesprochen höflich und zurückhaltend ist. Sei’s drum- wir ziehen unverrichteter Dinge wieder ab. Weiterlesen

Das Geheimnis des Krähenwassers – Teil 7

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14.05.991 LZ – Im Gefolge eines kleinen Handelszuges mit vier Wagen machen wir uns am Vormittag Richtung Vangaras Faust auf. Drei der Händler wollen nach Falkenwacht, ein weiterer möchte dann nach Auenhalt weiterziehen. Wir möchten zunächst zum Kynholt und uns dann nördlich Richtung verheerte Lande halten.

Also folgen wir dem Großen Weg Richtung Westen.

Unnterwegs unterhalten wir uns mit einem weiteren Reisenden, Zarash Bid-Shezar, einem Gnom, der in den großen Sumpf reisen möchte, um dort eine alte Schuld zu begleichen. Zumindest behauptet er das. Irgendwas stimmt nicht mit ihm; wir werden ihn beobachten. Weiterlesen

Das Geheimnis des Krähenwassers – Teil 6

2 Antworten Beitrag drucken

Während die Gruppe die getöteten Banditen untersucht, erwacht Lian aus seiner Bewusstlosigkeit. Er hatte sich den Kopf unter Wasser an einem Stein angestoßen. In fast völliger Dunkelheit tastet er sich durch die Gewölbe und findet Lager und Schlafstätten der Gangster. In einem weiteren Raum findet Lian die völlig verstörte Kaya aus dem Kloster, die hier anscheinend über einen längeren Zeitraum misshandelt wurde. Erst als der aufmerksam lauschende Kerverok die beiden findet, lässt sie sich beruhigen. Weiterlesen

Das Geheimnis des Krähenwassers – Teil 5

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7.5.991 AZ – Die Gruppe erkundet die Gewölbe. In einer Halle links vom Eingang stehen einige Pferde, gut versorgt mit Futter und Licht aus Lampen. In einer sehr großen Halle findet sich ein Mosaik, welches anscheinend einen Gott der Drachlinge darstellt: Halb Mensch, halb Krähe. Drachlinge knien davor und beten.

Weiter im Inneren findet die Gruppe in mehreren Gewölben aufgebrochene Sarkophage mit Skeletten von Drachlingen sowie einen Rauchabzug und kann in der unteren Ebene ein brennendes Feuer entdecken. Im selben Raum gelingt es Lian mit einer Eislanze, eine Brieftaube zu töten (was keine Absicht war) und den Brief an sich zu nehmen. Die Nachricht lautet wie folgt: Weiterlesen

Das Geheimnis des Krähenwassers – Teil 4

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6.5.991 morgens – Der von der Gruppe aus dem Keller befreite Gnom, Eris Dreyblatt, hat sich soweit erholt, dass er den Helden Fragen beantworten kann. Vor etwa 6 Monaten kam ein Fremder ins Kloster. Sein Name war Latyel Norak und er könnte dem Aussehen und Verhalten nach ein Kaufmann sein. Er besuchte die Bibliothek des Klosters auf der Suche nach Wissen über alte Drachlingsfesten. Es ist übliche Sitte in dem Kloster, Fremden den Zugang zur Bibliothek zu gestatten.

Vor 2 Wochen nun, am 20.4. kehrte er mit fünf Söldnern zurück, die am nächsten Morgen die Bewohner des Klosters umbrachten. Eris konnte sich in den Keller retten und ein weitere Bewohnerin, Kaya genannt,  wird noch vermisst. 11 Bewohner sind tot, darunter die Leiterin, eine Albin. Weiterlesen