Von Leichen und Spinnen

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2. Notiz, Prof. Deckard Jones

Falls ich dies nicht überleben sollte, sollen meine Gedanken und Erfahrung der Wissenschaft dienen, alles was ich hier notiere entspricht der Realität. Dies ist meine zweite Notiz, meine ersten Aufzeichnungen sind mit der Lok wohl in den Abgrund gestürzt, zumindest finde ich sie nicht. Sie sind auch irrelevant zu dem was noch folgt.

Mit dem Überfall auf dem Zug scheint uns die Angst der Menschen zu einer Art Rudel zu gruppieren. Den Anführer scheint eine Dame Mrs. Laura Giles zu mimen. Ich sollte mich ihr unterordnen, ihr Schutz wird mich sicher nach Deadwood bringen.

Hier eine Auflistung der Leute die mich begleiten:

  • Twoday Montana -> Cowboy
  • Wakanda -> Indianer Mädchen
  • Sister Sarah -> Nonne
  • Armstrong-> Fotograf

Sollte ich eines unnatürlichen Todes sterben, bitte ich den Sheriff diese Personen ihn den inneren Kreis der Verdächtigen aufzunehmen, alle scheinen verwirrt und geistig instabil. Die Flucht in heidnische und christliche Rituale geben ihnen wohl halt, aber bei einigen könnte er zu Fanatismus und Schizophrenie führen.

Mr. Armstrong scheint dem Wahnsinn am nächsten, er zeigt keine sichtbare Angst, es sind evtl. schon die ersten Anzeichen von Wahnsinn. Ihn sollte ich meiden, Wahnsinnige reagieren oft aggressiv auf Verstand und Logik.

3. Notiz, Prof. Deckard Jones

Ort: Im Zug auf dem Weg nach Deadwood, Zeitpunkt: Mitten in der Nacht.

Auch wenn meine Reise bis hierhin wenig interessant und aufregend erschien. Bei dieser Zugfahrt zweifelte ich an meinen Verstand. Ich weiß jetzt gar nicht wo ich anfangen soll, also beginneich mittendrin an.

Im Zug eine junge Dame schützend , beobachte ich draußen wie eine Art Geist erschien. Er sah sehr ungepflegt aus und kam aus dem Nichts. Er hat den Schwarzen mit Kugeln durchlöchert nach dem er scheinbar suchte, ich glaub er hieß Elam Ferguson oder so, aber da er tot ist, ist das auch nicht mehr wichtig.

Was mich fasziniert hat ist, das dieser Geist dem Leichnam mit sich nahm, solch ein Verhalten ist mir nicht bekannt, auch Totenkulte der Heiden und Rothäute sind mir nicht bekannt. Wenn ich länger darüber nachdenke macht diese Szenerie keinen Sinn, ein Geist jagt einen Schwarzen.

Und ohne Leiche auch kein Verbrechen, keine Spuren, keine Wertsachen, kein Steckbrief. Es kam aus dem Nichts und verschwindet im Nichts.

In dieser Nacht ist nichts mehr zu bewirken, ich sollte mich schlafen legen. Die anderen Verrückten können sich ja die Nacht um die Ohren hauen. Scheinbar scheint sich dieser Fotograf aus England mit dem Kombüsen Chef den Verstand weg zu trinken….. naja in einem leeren Geist ist viel Platz für Brandy.

Es sind zu Fuß noch einige Tage bis Deadwood, mehrere Tagesmärsche mit Gepäck und dieses ist der einzige Zug der diese Strecke fährt…

4. Notiz Prof. Deckard Jones.

Ort: Zug nach Deadwood, Zeitpunkt: Folgetag

Das erste an was ich mich nach einer ruhigen Nacht erinnern kann waren die Gebete von diesem Mormonen Jacob Emmet und der Nonne. Lautstark beten sie zu ihrem Gott, wohl in der Hoffnung er würde ihnen ein Zeichen senden oder keine Ahnung einen Dornbusch entzünden.

Töricht und eine Verschwendung ihrer Kräfte, aber egal , solche Menschen sind unbelehrbar. Mrs. Brown die sich in meinen Schutz begeben hab erwies sich sehr dankbar.

Eine äußerst kluge Frau, genug Verstand um zu wissen, das sie sich zurückhalten muss bis das einfache Volk sich aufgerieben hat und Hilfe kommt.

Mrs. Giles rief mich und meine Begleiter zu sich. Sie scheint ein Ranger zu sein und mehr über alles hier zu wissen als sie zugibt.

Naja erstmal gab es 50$. Peanuts für das was wir in der letzten Nacht geleistet haben. So wie sie sagt scheint etwas, ein komisches Wesen, aus dem Zug entflohen, es scheint einige von uns Reisenden getötet zu haben. Von solchen Wesen hatte ich schon mal etwas gelesen, aber gesehen hatte ich sie noch nicht. Naja vielleicht gelingt es mir ja sie näher zu untersuchen und ein paar Proben zu nehmen, natürlich sollte ich aufpassen, das meine Begleiter nichts mitbekommen. Mit diesen Heißspornen wird sich sicherlich ein Moment ergeben, in dem sie mit sich selber beschäftigt sind.

Ich sollte mich in nächster Zeit vielleicht etwas ruhiger verhalten, mit der Gruppe schwimmen und auf dem passenden Moment warten.

Sie bietet uns 100$ wenn wir ihr das Wesen und die Leichen wiederbringen. Das Wesen scheint Spinnenartig zu sein, als wir sprechen hören wir Geräusche aus dem Wald. Während die anderen ohne Verstand in dem Wald rennen, erkunde ich mit meiner Brille die Umgebung.

Beschreibung des Wesens:

Ein 6 bis 8-beiniges Wesen, mehrere Meter lang und gut 1m in Höhe, es scheint sich fast lautlos zu bewegen. Wirkt Arachnoid, nur zu groß dafür, es besitzt Klingen statt Armen. Es wirkt wie eine Gottesanbeterin oder etwas ähnliches nur länger.

Die Lautlose Bewegung muss ich näher untersuchen, evtl. könnte man dies auf Schuhe adaptieren.

Die Klingen schneiden Stein… aus welchem Material sind sie ?  Ein Messer mit der Schärfe wäre niemals stumpf. Ich muss dieses Wesen untersuchen…. zu viele Möglichkeiten … zu wenig Zeit. Es ist dunkel, heute kann ich nichts mehr bewegen. Die Gruppe muss morgen los, keine Zeit mehr verlieren.

End der Beschreibung

Das Indianermädchen ist zu diesem Wesen in den Wald gerannt, der Cowboy hinterher, aber dieses Wesen ist schon verschwunden. Die Leichen ebenso. Der Fotograf Armstrong will mit mir und Dynamit in dem Wald, auch wenn ich wusste, das Wesen war schon weg.

Bei dem ganzen durcheinander versuchte Mrs. Giles noch einen Plan zu schmieden, aber niemand schien auf sie zu hören. Hier ist die Chance, sie muss die Gruppe dazu bringen morgen los zu ziehen…

Unsere Indianerin kann den Spuren bei der Dunkelheit auch nicht mehr folgen, die Suche soll bei Morgengrauen stattfinden. Hätte ich ihr auch gleich sagen können, aber ich sollte mich nicht unbeliebt machen.

Die Leuten ziehen sich zum Schlafen zurück. Ich mich auch, ich brauche morgen einen klaren Kopf. Für die Nacht werden Wachen aufgestellt, die meisten ziehen sich in die Wagen zurück und schlafen.

5. Notiz Prof. Deckard Jones

Ort: Waldgebiet, nähe des Zuges nach Deadwood, Zeitpunkt: Folgetag

Mrs. Giles ruft uns zu sich, sie bleibt am Zug und bewacht die Passagiere, ich würde es ihr gleichtun, bei dem was ich vom Wesen erkennen konnte ,aber sie ist auch ein Ranger und weiß wann sie Kanonenfutter losschicken kann.

Mrs. Giles schickt uns los, begleitet von noch 2 Spurenlesern, den Brüdern Squatpump, die wirken als hätten sie niemals Zivilisation genossen. Ihre Fertigkeiten im Spuren lesen jedoch sind bemerkenswert. Sie haben ein sehr geschultes Auge, auch für die Details auf dem Boden.

Wenn ich ihre Denkweise verstehen könnte, vielleicht könnte ich meiner Brille, diese Funktion hinzufügen…

In einem Waldstück trennen sich die Spuren, ein Teil führt zu Höhlen im Hügel, die anderen in ein Indianerlager auf einer Lichtung. Die Gruppe entscheidet sich zum Indianerlager zu gehen.

6. Notiz Prof. Deckard Jones

Ort: Indianerlager, Zeitpunkt: Am Tag

Wir stoßen auf ein Indianerlager, es wirkt verlassen und es stinkt bestialisch nach verbranntem Fleisch. Das Indianermädchen stürmt vor, der Cowboy hinterher. Ich halte mich zurück. Im Lager scheinen alle Indianer tot, in den Zelten und um ein in der Mitte befindliches Erdloch.

Um dieses Erdloch liegen Schlangenartige Kreaturen, aber auch alle tot, zum Glück. Bei der Untersuchung der Leichen findet man Austrittswunden im Bauchbereich. Es steigt ein leichter Qualm aus den Wunden. Eine Art Säure tritt aus.

Die Leichen scheinen als eine Art Wirt gedient zu haben. Ist das Wesen ausgewachsen tritt es aus der Bauchhöhle hervor.

Die Nonne schießt mit ihrer Schrotflinte auf eine Leiche. Sie hat wohl Angst das sich die Toten wieder erheben, bei dem Anblick der Leichen wirken sie motorisch zu eingeschränkt als das sie uns wirklich gefährlich werden könnten. Unsere Indianerin greift ein, doch schafft es nicht die Nonne zu überwältigen.

Immer dieser Seelenfrieden! Jede Kultur und Rasse hat seine eigene Idee vom Leben nach dem Tod und wie man diesen erreicht.

An der Leiche befand sich ein Tonkrug, in den wohl ein Geist gesperrt war, dieser ist entwichen. Bei den anderen Leichen befinden sich 2 weitere solcher Gefäße.

Das ganze Lager scheint eine Art Bestattung zu sein, und bei den Leichen scheint es sich wohl um Schamanen zu handeln, deren Geist dem Wahnsinn verfallen sind.

Wir verbrennen alles bis auf die 3 Mumifizierten Leichen. Hier gibt es nichts mehr was wir tun können!!!

7. Notiz Prof. Deckard Jones

Ort: Höhenplateau, Zeitpunkt: Tag

Die Spurenleser führen uns zu Höhlen auf einem Plateau, dort finden wir Gräber, sie sind noch nicht alt. So viel Tot auf so engem Raum, ein kleiner Friedhof. Das kann nur eine Falle sein. Die Indianerin sticht mit ihren Speer in ein Grab, eine Hand greift nach dem Speer.

Es erheben sich die Leichen, ein Kampf beginnt, wir kämpfen gegen die toten Körper, bei dem Kampf stellen wir fest, das sich die Spinnenwesen in ihren Körpern befinden und sie wie eine Marionette bedienen. Sie wirken befremdlich Intelligent diese Wesen.

Wir strecken alle nieder, wir sehen das sich noch 2 große Spinnenwesen aus der Höhle in den Wald fliehen. Kontrollierter Rückzug, aber es ist noch keine Zeit für eine Probe, es leben noch mehr. Wo ist die Mutter? Sie ist die interessanteste Kreatur…

Wir durchsuchen die Höhle, wir finden die Leichen der 4 Personen aus dem Zug. Es lebt noch das Muttertier und ihre 4 Töchter. Die Suche muss weiter gehen.

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