Schlagwort-Archiv: Vaesen

Mitbringsel aus dem Kloster

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Je länger wir uns in der Vergangenheit aufhalten desto mehr verlieren wir uns in den Erinnerungen und Gefühlen der Personen die wir eingenommen haben. Wir fürchten, dass wir diese Zeit schnellstmöglich verlassen sollten, um nicht für immer ganz dort bleiben zu müssen.

Der Bibliothekar Bruder Magnus sucht nach der Abendandacht nach dem Sakristan  Bruder Rasmus. In der Kammer ist er nicht. Wir entschließen uns, zusammen in die Höhle in den Katakomben zu gehen und dort auf den Werwolf zu warten. Bengt kann sich uns leider nicht anschließen, da er heute Nacht zur Wache eingeteilt ist. Die Großmeisterin war wohl auch der Meinung, dass eine Nacht an der frischen Luft sein Gemüt etwas abkühlen kann. Weiterlesen

Ein neuer Auftrag

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Besuch einer alten Dame

Noch nicht ganz wach, erfahren wir von Viola, dass im Salon bereits unangemeldeter Besuch auf uns wartet. Als wir erfahren um welche Person es sich handelt, es ist Sigrid Magnusson, läuft Linda direkt ins Ankleidezimmer, um sich standesgemäß zu kleiden.

Sofort fallen ihr ein paar Veränderungen zum Vortag auf. Ein Weinglas steht auf dem Tisch, ein Anzug wurde anprobiert. Linda entscheidet sich für ein schlichtes, braunes Kleid. Dabei entdeckt sie einen Stirnreif aus Horn mit einem angedeuteten Geweih. Wir wundern uns darüber, können uns aber keinen rechten Reim darauf machen. Linda setzt es auf. In dem Moment fängt es an zu wachsen und sie bekommt es nur unter Schmerzen und mit Blessuren abgesetzt. Weiterlesen

Der Leuchtturmwärter

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Wir beschlossen, ins Strandhotel Mölle zurückzukehren. Draußen wütete ein Schneesturm. Der Eingang der Höhle war mit Schnee zugeweht. Wir legten den Weg frei. Mattis kletterte hinaus und nahm ein Hundekläffen wahr. Die Herren waren sich nicht einig, in welche Richtung wir laufen mussten. Anders konnte eine menschliche Gestalt in der Ferne ausmachen, Kirsti Wölfe. Schließlich fanden wir aber doch den Weg zurück. Unterwegs fanden wir Bärenspuren. In einem kleinen Tannenwäldchen erspähte ich die glühenden Augen, die uns beobachteten. Endlich kamen wir zur Italienischen Straße. Wir folgten ihr nach Mölle. Gegen Mittag kamen wir völlig erschöpft an unserer Unterkunft an. Weiterlesen

Ermittlung im Auftrag von Birgitta Anno 1523

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Norvid und Clara beobachten vom Wehrgang aus, wie eine kleine Person in Mönchskleidung, den Gastmeister unter dem Arm geklemmt, über die Mauer springt und sich dann in einen riesenhaften Werwolf verwandelt. Norvid schlägt Alarm, er ruft: „Nordwand Ausfalltor“ ich folge dem Ruf und treffe im Hof auf Bengt, der bereits den Wachen Anweisungen gibt.

Während dessen beobachten Norvid und Clara mit Schrecken, wie der Werwolf sich über den Gastmeister hermacht. Der Gelehrte fasst sich als erster und wirft seinen Streitkolben nach dem Biest. Er trifft, doch das Ungetüm frisst unbeirrt weiter. Clara feuert einen Armbrustbolzen ab. Weiterlesen

Die Suche nach der Okkulten Bibliothek

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Noch 2 Wochen bis zur Walpurgisnacht, wo wir endlich die Vanadisir treffen. Kollo hat sich an unserem Abendessen gütlich getan und will sich dann im Keller umsehen. Norvid sucht in der Bibliothek nach Hinweisen zu der Okkulten Bibliothek. Mit etwas Hilfe der anderen findet er in einem Buch, in der unsere schwarze Dame vorher geblättert hat, einige Informationen dazu. Bis das Geheimnis des Zugangs offenliegt, ist es nur bei Vollmond möglich in den geheimen Bereich zu gelangen. Wie der Zufall so will, ist heute Vollmond.

Kurzfristig beschließen wir nach der Okkulten Bibliothek zu suchen. Nach einer langen Treppe kommen wir durch ein Oktagon zu einem Portal. Ähnlich den Portalen, die wir schon kennen finden wir einen Torbogen mit einem Wappen und lateinischer Inschrift. Das Turmzimmer der Königin. Das Wappen deutet auf die Gründerin des Erlöserordens der Heiligen Birgitta von Schweden. Nach dem Drücken der Klinke setzt, wie bei den anderen Toren, eine Mechanik ein und es schwingt auf. Weiterlesen

Junge komm bald wieder nach Haus

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Der Saal ist von dem unheimlichen Brummen erfüllt und wir hören von außerhalb das Knacken von Eis. Die Kälte nimmt deutlich zu. Wir laufen vorsichtig am Thron der Riesin vorbei und frieren immer stärker. Clara und ich verbeugen uns vor der Riesin. Hinter dem Thron eröffnet sich ein unfassbar kaum noch auszuhaltender kalter und zugleich wunderschöner riesiger Saal mit einem unbesetzten Thron aus Eis. Neben dem Thron steht ein riesenhafter Hundekorb, der mich entsetzte Blicke mit Ida austauschen lässt, der Jäger aus der Schneekugel und sein monströser Hund? Sind sie hier?

Hinter uns hat sich eine Eiswand gebildet. Ich gebe mehrfach meiner Hoffnung Ausdruck, dass wir vielleicht eine Abkürzung nach Hause in unser Schloss durch die Schneekugel und den Brunnen nehmen könnten, doch wir wollen die überlebenden Menschen hier nicht ihrem Schicksal überlassen. Während wir noch über unser weiteres Vorgehen lamentieren wird uns durch das plötzliche Erscheinen des Jägers die Entscheidung abgenommen. Wir rennen voller Angst und mit all unserer Kraft gegen die Eiswand und bringen sie zum Einsturz. Weiterlesen

Grollborsten-Amok

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Es war ein schwerer Tag für uns in Mölle, immer noch verfolgen mich die Bilder der beiden zerfleischten Leichen der toten Möchtegern-Hexen. Doch so grausam ihr Tod gewesen ist, ich kannte sie kaum. Aber sie erinnern mich an Svenja, und das lässt mich unruhig schlafen. Tief in der Nacht, es muss schon ein paar Stunden nach Mitternacht sein, werde ich geweckt, weil jemand im Haus „Feuer“ schreit. Ich ziehe schnell einen Mantel über und Schuhe an und laufe auf die hintere Veranda, wo ich versuche, das Feuer, das jemand am Haus gelegt hat, zu löschen. Weiterlesen

Unter Eis und alten Sternen

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Tagebuch Norvid Runeson – Februar 1881

Auftrag von: Oberinspektor Olaf Dahl, Bergen, Norwegen
Ort: Insel Værøy, südliche Lofoten

Die Insel wirkt von der Welt abgeschnitten. Alles um sie herum ist eingefroren. Vorbereitung der Reise. Ich nehme ein Buch über die Sagenwelt der Lofoten mit. Gemeinsames Gebet mit Ida im Tempel der Artemis

Die Reise beginnt

Wir reisen mit dem Zug von Upsala nach Bergen. Die notwendige Kälteausrüstung erwartet uns vor Ort. Wir verfügen über ein Sitzabteil, geschlafen wird in Schlafabteilen, getrennt nach Männern und Frauen. Einige Mitglieder des Zugpersonals kommen uns bekannt vor, als hätten wir sie bereits auf unserer Reise vor einigen Monaten nach Upsala gesehen. Die Fahrt dauert vier Tage und Nächte. Weiterlesen

Die Anstalt platzt

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Nach dem ungeheuerlichen Experiment wird der hilflose junge Mann zur Nervenheilanstalt gebracht, während Butch sich hinter der Bühne unauffällig postiert hat. Linda ist besorgt, dass der Abend eskalieren und zu einer Massenpanik führen könnte. Sie schaut nach Fluchtwegen, bleibt unscheinbar und wachsam.

Die Anderen gesellen sich zu verschiedenen Grüppchen und hören den Gesprächen zu, manche beteiligen sich aktiv daran. Norvid lauscht bei den Wissenschaftlern. Dort geht es eher um die Möglichkeiten die grünen Steine zu nutzen. Das warum tritt in den Hintergrund. Ida kann in den Kirchenkreisen eine Zweiteilung heraushören. Während der Erzbischof von Schweden der Nutzung der Steine mit Zweifeln gegenübersteht, ist der Erzbischof von Canterbury voller Begeisterung. Das Problem der überfüllten Nervenheilanstalt sollte mit dem Entsenden von Exorzisten gelöst werden. Weiterlesen

Das Beste aller Feste

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Upsala 02.02.1881

Horn hält es auf einmal für eine gute Idee, uns zu verzaubern und ehe wir groß widersprechen können hat er mich in eine Ratte und Linda und Norvid in eine Kröte verwandelt. Eine sehr interessante Erfahrung. Die Anderen drängen Horn uns wieder zurück zu verwandeln, er winkt aber ab und sagt, das würde von alleine wieder weg gehen, wann wisse er aber nicht so genau, aber es würde bestimmt nicht lange dauern. Und so verwandeln wir uns tatsächlich nach kurzer Zeit wieder zurück. Norvid scheint das ganze aber doch arg mitgenommen zu haben. Er gönnt sich erst einmal einen kräftigen Schluck aus seinem Flachmann. Weiterlesen