Schlagwort-Archive: JourneyToRagnarok

Erneute Verhandlungen und eine Wende

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Was mit Astrid war, blieb unklar. Die Verhandlungen gingen zu Ende und die vier machten sich auf den Weg zurück zur Unterkunft und ins Bett. Früh am Morgen wurden sie geweckt und berieten, was am besten zu tun sei. Sie entschieden, zu Hrapp Annson zu segeln. Bei der Ausfahrt aus dem Hafen bemerkten sie wieder die Kette an der Ausfahrt der Bucht. Haldor sah am Ende der Kette Nebel und meinte den Seher dort zu erkennen. Gleichzeitig glänzte die Spitze des Speeres genau wie die Kette. Das Schiff ging auf Ostkurs. Weiterlesen

Verhandlungen mit dem Piratenkönig

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In einer düsteren Kaschemme unweit unseres Aufenthaltsorts kommen wir mit Vendrad Vierfinger schließlich ins Gespräch. Bei einigen Krügen versuchen wir, mehr über die Stadt Hirsk und über die dänischen Gefangenen herauszufinden. Sofort erkennt Vendrad unsere dänische Herkunft und fragt, ob wir befugt seien im Namen der Jarls zu sprechen oder in der Lage sind, Lösegeld zu zahlen. Wir verneinen beides. Dennoch rät er uns eindringlich, nicht eigenmächtig zu handeln, sondern direkt bei Ari Stigsson, dem König von Hirsk, vorzusprechen. Kurz darauf verlässt er die Schänke.

Beim Hinausgehen fällt uns ein Händler auf, der deutlich versucht, seine dänische Herkunft zu verbergen, bspw. etwa durch absichtlich beschmutzte oder absichtlich schief sitzende Kleidung. Dennoch können wir diesen kläglichen Versuch der Tarnung durchschauen. Nach kurzem Zögern sprechen wir ihn an, und schließlich stellt er sich als Guldeif vor. In seinem Laden, ein wenig entfernt vom Lärm der Taverne, kommen wir rasch auf den Punkt. Guldeif erweist sich als potenziell wertvolle Hilfe, zumindest aber als jemand, der in der Lage ist entscheidende Hinweise zu geben. Weiterlesen

In geheimer Mission

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Der Mann aus Stigandis Gefolge verlässt die Kneipe nach einiger Zeit mit einer Gruppe von Leuten, und Sten folgt ihnen durch die Gassen von Hirsk. Derweil winkt uns – das sind Haldor, Tjalf und Riskir – der Händler Blotulf in einer anderen Schänke an seinen Tisch. Er reibt uns unter die Nase, dass der Händler Lodin – scheinbar ein arger Konkurrent von ihm – einige der Sklaven bekommen haben soll, für die wir uns interessieren. Weiterlesen

Hirsk

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Die besiegten Piraten waren Vasallen des Königs von Hirsk. Auffällig war, dass sie keine Beute an Bord, aber schon die meisten Vorräte aufgebraucht hatten. Waren die Piraten auf der Suche nach den Jüten gewesen?

Der jütische Kapitän Gurd Latikson bedankte sich für die Rettung und lud zu einem großen Gelage. Während der Vorbereitungen hatte Riskir eine Vision. In den Flammen des Lagerfeuers sah er einen Runenbären. Ein böses Omen? Es würde zumindest zu dem passen, was der Jüte berichtete. Er war Geleitschutz für ein dänisches Schiff, das die Tochter des Jütenkönigs, Hedriss Olafsdottir, nach Odense bringen sollte, damit der Jarl Hord Beinirson sie heiraten konnte. An Bord war auch der Sohn des Jarls, Vagn Hordsson. Die Heirat hatte der Dänenkönig eingefädelt, um damit Frieden mit den Jüten zu stiften und den Jarl von Odense an sich zu binden. Auf dem Dänenschiff war außerdem noch Hjalti Thorrodson, ein Gesandter des Dänenkönigs Frodi. Beide Schiffe wurden von Hirsk-Piraten attackiert und vor einigen Stunden voneinander getrennt. – Hedriss, Vagn und Hjalti waren die Namen, die die Winterhexe in ihrer Prophezeiung genannt hatte. Sie waren alle auf dem verschollenen Schiff… Weiterlesen

Piraten gegen Jüten – Jagd auf die Jäger

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Endlich erreichen die vier wieder den Strand. Das Schiff lag noch vor Ort und auch Osric und seine Männer waren noch da. Dieser berichtete, dass die vier nicht wie sie glaubten einen halben, sondern vielmehr drei Tage weggewesen waren. Jorun saß still am Feuer und starrte hinein. Haldor sprach sie an, sie reagierte zwar, sagte aber kein Wort. Warum war unklar, aber Osric wusste zu berichten, dass sie einen Tag und zwei Nächte weggewesen war. Wohin, wusste er nicht.

Das Schiff wurde auf die Abfahrt vorbereitet, alle Sachen eingepackt und legte dann ab. In der Bucht war das Wasser sehr still, aber außerhalb wurde die See sehr rau und der dichte Nebel zog wieder auf. Nach etwa 15 Minuten löste sich der Nebel auf. Ein Blick zurück zeigte den Gefährten zwar eine Bucht aber weder Eis noch Schnee waren zu sehen. Weiterlesen

Gungnir

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Nachdem wir das Gespräch mit der Eishexe beendet hatten, ließ sie uns weiter reisen. Wir verließen ihre Höhle sodann und ein kurzer Blick über das sich vor uns ausbreitende Tal verriet uns, dass wir uns auf der anderen Seite des Berges befanden. Sten und Riskir suchten nach einer sicheren Möglichkeit das Tal zu erreichen, als Haldor plötzlich einen großen Speer entdeckte, welcher sich auf einem Plateau schräg hinter uns befand. Das Sonderbare daran war, dass der Speer im Felsgestein des Berges steckte und dass um den Speer herum eine große Fläche aus Eis ausgebreitet hatte. Haldor hatte sofort die Prophezeiung des Einsiedlers im Kopf und beschloss daher diesen Speer aus dem Gestein herauszuziehen. Er wollte dabei keine Hilfe von uns haben und so ließen wir ihn gewähren. Es dauerte eine ganze Weile bis er einen sicheren Weg auf das Plateau hinauf gefunden hatte und auch das Erklimmen der Felswand von dort aus war herausfordernd. Das Eis war so kalt, dass seine Haut wortwörtlich daran kleben blieb und er sich so diverse Verletzungen zuzog. Am Ende schaffte er es aber doch den Speer aus dem Gestein herauszuziehen. Interessanterweise heilten dann seine Wunden, die er sich an den Händen zugezogen hatte, sofort auf magische Weise. Vielleicht hatte der Seher ja Recht und es handelte sich dabei doch um Odins Speer. Weiterlesen

Lass knattern, Elsa Bofrost!

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Das Boot fuhr zwischen zwei vereisten Felsnadeln hindurch und landete am Kiesstrand an. Es war schneidend kalt. Hinter dem Strand lag ein dunkler Fichtenwald. Tiefer im Wald sah man Rauchsäulen. Sten schaute sich um, während die Männer das Boot ausluden. Es gab keine Spuren, keine Anzeichen von Leben. Dennoch fühlte sich Sten aus dem Wald beobachtet.
Die Männer bereiteten am Strand einen Lagerplatz. Riskir, Haldor, Tjalf und Sten machten sich derweil auf den Weg durch den Fichtenwald in Richtung der Rauchsäulen. An einer Weggabelung erblickte der Bärenkrieger eine Bewegung in den Wipfeln eines Nadelgehölzes. Sten griff sich den Stamm und schüttelte die Fichte, was zur Folge hatte, dass ein Dutzend Pikten aus den umliegenden Bäumen fielen und unter Grunzen und Brüllen angriffen. Sie hatten keine Chance, nur ein paar Wenigen gelang die Flucht. Dann passierte etwas seltsames mit den Leichen. Ihre Leiber überzogen sich mit Eis, und völlig geräuschlos versanken sie in den Waldboden, bis nichts mehr von ihnen übrig blieb. Weiterlesen

Abschied von Dänemark

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Als Stigandi begreift, dass sein Plan gescheitert ist, ist es Tjalf ein Leichtes, ihn auszufragen. Wenn sein älterer Bruder Herjolf in dem Handelsposten in Finnland geblieben wäre, dann würde Stigandi zum Jarl ihres Clans werden. Nach der Heirat mit Gudrid wollte Herjolf seiner Familie allerdings ein besseres Leben bieten und war zurück nach Dänemark gekommen. Weiterlesen

Rune des Verrats

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Riskir untersucht Jarl Hrolf, kann aber zunächst nur feststellen, dass dieser nichts Lebensbedrohendes hat. Gudrid geht es dafür immer schlechter, Wunden gibt es keine und Gift kann ebenfalls nicht der Auslöser sein. Das ist nach einer kurzen Anrufung der Götter klar. Die Symptome sind diffus; sie ist völlig entkräftet und desorientiert. Riskir untersucht auch sie, findet aber nichts.

Unterdessen betritt Haldor den Pferdestall. Die anwesenden Stallburschen wissen zwar, dass Pferde fehlen, aber von wem und wann diese abgereist sind, wissen die Fachkräfte nichts. Also geht Haldor zum Tor, um die Torwachen zu befragen, wer denn wohl die Stadt so früh verlassen hat. Aber auch hier gibt es keine befriedigende Antwort, die Torwachen bewachen das Tor nur sporadisch. Weiterlesen

Eine typisch dänische Feier

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Nachdem wir unsere bisherigen Aufgaben dem Jarl berichtet hatten, kündigte er ein großes Fest für den Abend an. Die Ankündigung versprach eine Nacht voller Musik, Speis und Trank – eine willkommene Abwechslung nach den letzten Tagen.

Jeder von uns machte sich auf seine Weise für das Fest bereit. Ich selbst versuchte, Ruhe zu finden, bevor das Feiern begann, doch es war schwer, die Gedanken zu ordnen. Kurz darauf betrat Jorun, die Tochter des Jarls, das Langhaus, in dem Haldor, Riskir und Tjalf wohnten. Sie wirkte besorgt und sprach über die dunklen Taten von Gnor, die ihr keine Ruhe ließen. Wir hörten ihr schweigend zu, als sie uns bat, die Augen offen zu halten und besonders auf ihren Vater zu achten. Sie wollte sicherstellen, dass ihre Familie – und besonders der Jarl – in dieser Nacht sicher war. Außerdem nahm sie uns das Versprechen ab, im Falle eines stillen Aufbruchs ihrerseits oder einer anderen Person kein Wort zu verlieren, sollte jemand sich heimlich auf das Schiff schleichen. Weiterlesen